Die Initiative für Schulqualität Bildet Berlin! ist ein Verein, dessen Mitglieder und Unterstützer*innen es leid sind, tatenlos zuzusehen wie sich die Qualität der schulischen Bildung in Berlin durch eine mangelhafte Ausstattung der Schulen verschlechtert. Gute Schulbildung ist der Schlüssel für Integration und Arbeit.
 
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Weitere Warnstreiks - der Konflikt um eine tarifliche Eingruppierung angestellter Lehrkräfte eskaliert

3000 angestellte Berliner Lehrkräfte nahmen am Dienstag, den 23. April 2013 an einem erneuten Warnstreik teil, zu dem die GEW BERLIN auf ihrer Webseite aufgerufen hatte. Auf einer Demonstration haben die Lehrkräfte einen offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit im Roten Rathaus sowie verschiedenen Pressevertretern übergeben. Der Senat reagierte seinerseits nervös: Während man offenbar lange Zeit nicht davon ausgegangen ist, dass die angestellten Lehrkräfte ihre Drohung Prüfungstage von Streikmaßnahmen nicht mehr auszuschließen nicht wahr machen würden, hat der Senat nun eine einstweilige Verfügung gegen den Streik beantragt. Das zuständige Gericht wies dies jedoch am Montag, den 22. April 2013 und damit nur einen Tag vor dem angekündigten Warnstreik zurück (siehe Meldung des Tagesspiegels vom 22. April 2013). Ebenfalls am Montag den 22. April 2013 verkündeten Bildungssenatorin Scheeres und Finanzsenator Nußbaum „weitere Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs“, die sich ironischer Weise vor allem als eine weitere einseitig verordnete Arbeitszeiterhöhung erwiesen (siehe Presserklärung der SenBJW vom 22. April 2013, die Stellungnahme von Bildet Berlin! und die Meldung des Tagesspiegels vom 22. April 2013). Der Berliner Senat zeigt damit erneut, dass er ganz offenbar nicht verstanden, dass es den angestellten Lehrkräften um eine Mitbestimmung im Rahmen von Tarifverhandlungengeht und nicht um einseitig und damit gönnerhaft gewährte Zugeständnisse. Die Tarifkommission angestellter Lehrkräfte der GEW Berlin hat daher eine Ausweitung der Streikmaßnahmen in einer Streikwoche im Mai empfohlen.



Video der GEW zum Warnstreik am 23.04.2013.


erstellt am 19.04.2013, letzte Aktualisierung am 16.05.2013

 

Die Liste der Mangelfächer wird immer länger

Wie aus einer Presserklärung der Senatsbildungsverwaltung vom 10. April 2013 hervorgeht hofft die Verwaltung im Sommer weitere 1000 Lehrkräfte für den Berliner Schuldienst anzustellen. Ob dies auch in allen Fächern gelingen wird ist indes offen, denn die Liste der Mangelfächer, also der Fächer in denen der Senat auch auf Bewerber/innen ohne Lehramtsstudium zurückgreift, wird immer länger. Sie umfasst inzwischen die sechs Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Musik und Arbeitslehre, dazu kommen noch die fünf beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik, Bautechnik, Psychologie und Sozialpädagogik.

Offenbar besteht dringender Handlungsbedarf, denn Die Bildungsverwaltung hat die Bewerbungsfrist verlängert: „Obgleich am 31. März Bewerbungsschluss war, werden verspätete Bewerbungen im Bedarfsfall noch berücksichtigt.“

Quelle: http://www.berlin.de/sen/bjw/presse/archiv/20130410.1120.383268.html Stand: 21.04.2013

erstellt am 21.04.2013, letzte Aktualisierung am 21.04.2013

 

An Berliner Schulen sind hunderte Stellen mit Führungsaufgaben unbesetzt

Wie die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des bildungspolitischen Sprechers der Grünen Özcan Mutlu ergibt sind an Berliner Schulen hunderte Stellen mit Führungsaufgaben unbesetzt.

Was dies für die betroffenen Schulen bedeutet verdeutlichen ein Bericht und ein Kommentar in der Berliner Morgenpost vom 17. April 2013. Unglaublich, wie nachlässig mit derart wichtigen Personalfragen umgegangen wird!

erstellt am 20.04.2013, letzte Aktualisierung am 20.04.2013

 

Debatte zur Gestaltung eines Dienstrechts für angestellte Lehrkräfte im Abgeordnetenhaus

Am Donnerstag, den 18. April 2013 wurde im Abgeordnetenhaus ein Antrag der Linken zur Gestaltung eines Dienstrechts für angestellte Lehrkräfte debattiert. Nicht zu übersehen: Das T-Shirt der Antragstellerin Regina Kittler! Die Debatte wurde vom RBB dokumentiert (Abschnitt Berliner Schule ohne Verbeamtung im unteren Bereich der Seite).

erstellt am 19.04.2013, letzte Aktualisierung am 19.04.2013

 

Podiumsdiskussion „Wie gut sind Berlins Schulen?“

Im Rahmen der Diskussionsreihe „Morgenpost vor Ort“ lud die Berliner Morgenpost am 10. April 2013 zu 19 Uhr in der Aula des Humboldt-Gymnasiums in Tegel zu einer Podiumsdiskussion mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres zum Thema „Wie gut sind Berlins Schulen?“. Auch Bildet Berlin! meldete sich zu Wort. Lesen Sie dazu den Bericht in der Berliner Morgenpost.

erstellt am 11.04.2013, letzte Aktualisierung am 19.04.2013

 

Zuzug wird Lehrermangel verschärfen

Wie die Berliner Zeitung berichtet, hat eine Anfrage der bildungspolitischen Sprecherin der Linken Regina Kittler ergeben, dass aufgrund einer aktualisierten Prognose zur Bevölkerungsentwicklung in Berlin 2020 über 36.000 Schüler mehr als im aktuellen Schuljahr unterrichtet werden müssen. Zunächst müssten 54 zusätzliche Grundschulen bereitgestellt werden, dann entsprechende Kapatizäten an den Oberschulen. Für diese Schulen wird man Lehrer brauchen - was das bereits bestehende Problem des Lehrermangels verschärfen wird.

Eines können wir uns indes gewiss sein: Die Senatasbildungsverwaltung wird auch 2020 Zahlen vorlegen, nach denen kein Lehrermangel besteht. Denn die heutige Situation lehrt: Man kann ja immer noch Studenten und Pensionäre einstellen oder auch Quereinsteiger/innen ohne vorherige Nachqualifizierung.

Lesen Sie dazu auch:
-> Berliner Zeitung, 27.03.13
Berlin braucht 54 neue Grundschulen
-> Berliner Zeitung, 27.03.13
Zusätzliche Lehrer und Erzieher nötig
-> Bildet Berlin! 2013
Lehrermangel: (k)ein Problem für Berlin?


erstellt am 27.03.2013, letzte Aktualisierung am 27.03.2013

 

Die Länder bleiben stur: Weiterhin keine tarifliche Eingruppierung angestellter Lehrkräfte

Wie der Bundesverband der GEW in einem Bericht zur Tarifverhandlung informiert war es offenbar nicht möglich, die Eingruppierung angestellter Lehrkräfte in den Verhandlungen zum TV-L durchzusetzen. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil die angestellten Lehrkräfte einen großen Teil der Streikenden darstellen. Die willkürliche einseitige Eingruppierung angestellter Lehrkräfte ist undemokratisch und skandalös!

Einziges Trostpflaster ist: Die Verhandelnden Gewerkschaften haben sich nicht darauf eingelassen, eine vage Verhandlungszusage gegen eine Friedenspflicht zum Thema angestellter Lehrkräfte einzutauschen. Es wird also weiter gehen!

erstellt am 09.03.2013, letzte Aktualisierung am 09.03.2013

 

„Bildet Berlin! Protest-Festival“ für bessere Schulqualität


 
Bildet Berlin! veranstaltete am 8.3.2013 am Brandenburger Tor ein großes Protest-Festival zur Qualität der schulischen Bildung in Berlin. Im Programm gab es unter anderem szenische Aufführungen zum alltäglichen Schulwahnsinn, Statements von Schüler/innen und Eltern, Redebeiträge von Berliner Abgeordneten - darunter die bildungspolitischen Sprecher İlkin Özışık (SPD), Martin Delius (Piratenpartei) und Regina Kittler (Die Linke), die Bildet Berlin! in ihrer Arbeit für mehr Bildungsqualität unterstützen -, Beiträge der GEW Berlin und der Jungen GEW, Unerhörtes vom Autor des Bildungs-Bestsellers „Isch geh Schulhof“ Philipp Möller sowie musikalische Einlagen der Rockband WhyMe und der Schulband des Gymnasiums Tiergarten KOSMOS. Das ausführliche Programm lässt sich hier herunterladen.

Hier ein paar Eindrücke vom Bildet Berlin! Protest-Festival:

Die Aufführungen der Bildet Berlin! Company erscheinen weiter unten in voller Länge!


erstellt am 09.03.2013, letzte Aktualisierung am 22.12.2018

 

Warnstreik von 12.000 Angestellten am 6. März 2013: Wir werden immer mehr!!!


 Für Mittwoch, den 6. März 2013 riefen die GEW und ver.di Angestellte des öffentlichen Dienstes zu einem erneuten ganztägigen Warnstreik auf. Beginn des Streiks war morgens vor den Einrichtungen, um 10 Uhr startete dann die große Demo vom Bahnhof Friedrichstraße zum Alexanderplatz wo sich zur Kundgebung 12.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes versammelten. Anschließend geht es weiter in die Stadt der Tarifverhandlungen: Um 15:30 Uhr startete die GEW-Demo vom Brandenburgischen Bildungsministerium zur Kundgebung auf dem Potsdamer Luisenplatz. Weitere Informationen zum Streik gibt es unter anderem auf der Webseite der GEW Berlin.




erstellt am 28.02.2013, letzte Aktualisierung am 09.03.2013

 

Warnstreik von über 5000 Lehrkräften und Erzieher/innen am 18.02.2013: Wir sind viele!!!

   

Nachdem es die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) offenbar nicht für notwendig hielt zur 2. Verhandlungsrunde über den Tarifvertrag der Länder (TV-L) ein Angebot vorzulegen hat die GEW bundesweit zum Streik aufgerufen. Auftakt machten heute die angestellten Lehrkräfte und Erzieher/innen in Berlin: Über 5000 Pädagogen sind dem Streikaufruf der GEW vor die Geschäftsstelle der TdL gefolgt - ein beeindruckender Auftakt!

Neben der Forderung nach 6,5% mehr Gehalt wird auch über eine tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften verhandelt - eine Tarifvertrag, der längst überfällig ist. Denn die Unterschiede in der von den Landesregierungen einseitig festgelegten Eingruppierung von Lehrkräften sind groß, und die zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften noch viel größer! Die detaillierten Forderungen und Hintergründe zur bundesweiten Tarifauseinandersetzung, die unabhängig von den Gesprächen des Berliner Landesverbands mit dem Senat geführt wird, sind auf der Webseite der GEW Berlin dokumentiert.



erstellt am 18.02.2013, letzte Aktualisierung am 16.05.2013

 

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