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Einträge in der Heißen Kiste

Die folgenden Berichte stellen unüberprüfte Erfahrungen und persönliche Einschätzungen von Besuchern unserer Webseite dar und spiegeln nicht immer die Überzeugungen der Betreiber der Webseite wider.

174 Berichte online.

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Schule: Alle Berliner Schulen
Nick: Jeanne
Bericht:

23.02.2017

Link: 820
Liebe Bildet-Berlin-Leute, liebe Kollegen, leider kann ich am 23.2. bei der Podiumsdiskussion nicht teilnehmen, da ich seit 3,5 Jahren zur Existenzsicherung und um nach damaligem Angestelltenvertrag kein 850€-Rentner zu werden, in einem anderen Bundesland arbeiten muss. Hört sich drastisch an, ist aber so. Aufgrund meines Familiären und Sozialen Umfelds und da Berlin meine Heimat ist, würde ich SOFORT zurückkommen, würde sogar in die Grundschule gehen!! Trotz besserer Alltagsbedingungen, entspannterer Schüler, Material- und Raumausstattung im anderen Bundesland. Und obwohl ich verbeamtet wurde und nun bei gleichbleibender Stundenzahl (20) monatlich über 900€ mehr (Krankenkasse ist schon rausgerechnet) als zuvor in Berlin verdiene.. Trotzdem würde ich zurück kommen. ..Das Geld war aber nicht mein Grund, sondern die wenig wertschätzende Behandlung in Berlin, auch für die Auszahlung der AZK-Tage musste ich 3!! Jahre lang klagen, für Arbeit, die ich bereits geleistet habe. Trotzdem würde ich, wie viele andere hochqualifizierte Kollegen mit Berufserfahrung, zurück kommen... ABER Frau Scheres hat ja das 5 Jahres Rückkehrverbot gesetzlich festgeschrieben (d.h. ich müßte dann auf meinen Beamtenstatus verzichten udgl.) Also soo dringend scheint Berlin ja dann doch keinen Mangel zu haben. Jedenfalls keinen Mangel an Hochmut und Geringschätzung. Zudem treffe ich hier in der Fremde diverse Berliner Kollegen, die auch zurück wollen und wollten..., aber man bietet ihnen nur eine einzige ! nicht zumutbare Stelle (Fahrzeit/Lebensperspektive etc.) an: Friss oder stirb. Keinerlei Alternative (z.B. Studienrat mit Wohnung in Kreuzberg - einziges Stellenangebot Spandau Realschule mit 3x Umsteigen, 1,5 Stunden eine Strecke Fahrzeit...und er wollte sich nicht die Leckerli aussuchen.. und es gibt ja noch viele weitere offene Stelllen. Aber bot man nicht an, entweder das oder nichts. ...?! .Niente..) Stattdessen schaltet man Anzeigen in Österreich, der Schweiz oder England... Oder ich kenne hochqualifizierte Berliner Kollegen, die dann lebenssituativ bedingt, abwandern mußten, damit sie ihre Familien nicht nur ernähren können, sondern auch Zeit für sie haben, denn das Berliner Ganztagsschulkonzept ist nur eine Sparmaßnahme mit erheblicher Mehrarbeit und Verringerung der Lebenszeit verbunden... Das Problem ist hausgemacht! Thematisiert Ihr dies in der Podiumsdiskussion? Für Nachfragen bin ich gern zu weiteren Auskünften bereit.. mfg Jeanne Ps. nach einschlägigen Berliner Erfahrungen absurderweise nicht mehr mit Klarnamen...

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Schule: Franz Carl Achard Grundschule
Nick: unglaublich
Bericht:

11.12.2015

Link: 808
Am 3. 9. 2015 wurde innerhalb von 10 Minuten unsere Schule aufgrund akuter Einsturzgefahr geschlossen. Nun müssen alle in die ca. 10 Kilometer entfernt sanierte Schule fahren. Diese Schule war für eine andere Schule vorgesehen, die nun in ihrem sanierungsbedürftigen Gebäude bleiben darf. Es ist ein unglaublicher Zustand, da die Kinder nun kaum noch Freizeit haben, der Unterricht selten pünktlich beginnt und ... Manchmal benötigen die Busse 40 Minuten, sogar auch schon 60 Minuten. Ich bin so wütend darüber, dass unsere Kinder die jahrelange Misswirtschaft ausbaden müssen. Man ist sich auch nicht sicher, wie es weiter geht. Container sind ja im Moment nicht da, Außnahmen bei der Verwaltung werden auch nicht gemacht. Jeder weiß doch wie lange die deutsche Bürokratie arbeitet.

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Schule: Berlin marode
Nick:
Bericht:

10.09.2015

Link: 802

Schule: Alle
Nick:
Bericht:

27.07.2015

Link: 800

Schule: Alle
Nick:
Bericht:

04.07.2015

Link: 797
GEW? HALLO? IRGENDWER DIE GEW GESEHEN? also wer ernsthaft noch glaubt, dieser Laden vertrete die Interessen angestellter Lehrer in Berlin, muss blind, taub und blöd sein!

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Schule: Kant-Gymnasium, Spandau
Nick: Kant
Bericht:

01.02.2015

Link: 751
Vierfacher Bleiwert im Wasser festgestellt! Kein Trinkwasser für Kinder in einer oeffentlichen Einrichtung! Eine SCHANDE!

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Schule: K. A.
Nick:
Bericht:

03.09.2014

Link: 740
So, bei uns hat der erste Quereinsteiger bereits in den Sack gehauen. Nun fehlt nach 2 Wochen n Bio-/Physik-Lehrer mit 19 Stunden. Prima...

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Schule:
Nick:
Bericht:

12.08.2014

Link: 735
http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/zu-wenig-erstanmeldungen--die-unbeliebtesten-schulen-in-berlin,23785272,28095214.html Genau, SPD, liegt an den Lehrern. Ihr habt doch echt ne Macke, da oben. Macht vernünftige Bildungspolitik, dann klappt das auch. Unglaublich, was man sich hier als Lehrer alles bieten lassen muss...

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Schule:
Nick:
Bericht:

03.07.2014

Link: 732

Schule:
Nick:
Bericht:

15.06.2014

Link: 724
Is klar, Rackles, liegt am Zuzug. Für wie dumm kann man die Öffentlichkeit eigentlich halten?

Berliner Schulen suchen verzweifelt nach Deutschlehrern
An Berliner Schulen ist die Personaldecke extrem dünn: Selbst in Kernfächern wie Deutsch werden dringend neue Lehrer gesucht. Der Senat räumt ein, der Personalmangel erreiche einen "kritischen Wert". Germanistik und Sport auf Lehramt zu studieren galt lange nicht gerade als eine glänzende Idee für eine gesicherte berufliche Zukunft. Das hat sich komplett geändert. In keinem Fach werden in Berlin in den kommenden Jahren mehr Lehrer gesucht als in Deutsch. 2300 Germanisten müssen in den nächsten acht Jahren an Berlins öffentlichen Schulen eingestellt werden, um den Bedarf zu befriedigen, der sich aus steigenden Schülerzahlen und der Pensionierungswelle an den Schulen ergibt. Jeder sechste der 14.000 Lehrkräfte, die in Berlin gebraucht werden, muss ein Experte für Rechtschreibung und Goethe sein. Nach der neuesten Lehrerbedarfsplanung der Senatsverwaltung für Bildung wird die Personaldecke keineswegs nur in den oft als Mangelfächer wahrgenommenen Disziplinen Musik oder Physik sehr dünn. Mehr als die Hälfte der neuen Pädagogen werden in nur vier Fächern gebraucht. AUCH MATHE- UND SPORT-LEHRER WERDEN GESUCHT Nach Deutsch folgt die Mathematik, wo die Beamten von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) einen Neueinstellungsbedarf von 2200 Vollzeitkräften prognostizieren. Besonders gesucht sind auch Fachkräfte für Sonderpädagogische Förderung (1460) und Sport (1340). Die Senatsverwaltung räumt ein, dass schon heute Personal in diesen Kernfächern fehlt: Bereits im laufenden Schuljahr 2013/2014 hätten diese Fächer einen "kritischen Wert" angenommen. Die "unzureichende Ausstattungslage" im Basisjahr führe zu einem "zwangsläufig größeren Defizit in den Folgejahren". NEUE CHANCEN FÜR ABSOLVENTEN Deutlich werden die Probleme auch, wenn man den Bedarf mit den möglichen neuen Lehrkräften vergleicht, die Berlins Universitäten mit dem Lehramtsabschluss verlassen. In Sprach- und Kulturwissenschaften, worunter Germanisten und auch die als Englischlehrer sehr gefragten Anglisten zählen, machten nach Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 2013 insgesamt 792 junge Leute ihren Lehrerabschluss. Hier dürften auch für die 3000 Sprach- und Kulturwissenschaftsabsolventen mit Masterabschluss Chancen für einen Quereinstieg an Berlins Schulen liegen. Dramatisch ist das Missverhältnis bei den Sportlern. 78 Männer und Frauen gingen als studierte Sportlehrer von den Universitäten ab. Notstand droht auch in Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und dem Naturwissenschaftsunterricht an den Grundschulen. Hier werden in den nächsten Jahren 1700 Fachlehrer gebraucht. Die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Berliner Unis entließen 2013 nur 278 künftige Mathe- oder Naturwissenschaftslehrer auf den Arbeitsmarkt. ZAHL DER BERLINER SCHÜLER STEIGT RAPIDE Die Zahl der Schüler an Berlins öffentlichen Schulen wird bis 2022 um 43.000 zunehmen. Derzeit besuchen 292.632 Kinder und Jugendliche die staatlichen Gymnasien, Grund-, Sekundar- und Sonderschulen. Das waren bereits 3500 mehr als im schwächsten Jahr 2012/13. Für das Schuljahr 2022/2023 geht die Senatsverwaltung für Bildung von 335.660 Schülern aus. Verantwortlich dafür sei vor allem der starke Zuzug in die Stadt, schreibt Mark Rackles, Staatssekretär von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), in seinem Bericht zur Lehrerpersonalplanung. Besonders stark steigen im Prognosezeitraum die Zahlen für die Grundschulen, ein Phänomen, das sich in die höheren Jahrgänge durchziehen wird. LEHRER VERABSCHIEDEN SICH MASSENHAFT IN DEN RUHESTAND Die Prognose liegt deutlich höher als frühere Vorhersagen. Zuletzt waren die Planer von 5000 Schülern weniger ausgegangen. Neben der Notwendigkeit, zusätzliche Schulräume zu schaffen, ergibt sich daraus auch ein verstärkter Druck, geeignetes Lehrpersonal zu finden. Denn während die Schülerzahl deutlich steigt, verabschieden sich Berlins Pädagogen massenhaft in den Ruhestand. Noch unterrichten in Berlin im laufenden Schuljahr umgerechnet auf Vollzeitstellen 26.030 Lehrkräfte. Schon im nächsten Abschnitt 2014/2015, der Ende August beginnt, wären ohne Neueinstellungen nur noch 24.500 Lehrer in den Klassenräumen. Jedes Jahr werden sich etwa 1500 weitere Pädagogen in Rente oder Pension verabschieden. 2021/2022 werden nur noch etwas mehr als die Hälfte der derzeitigen Belegschaften arbeiten. Die Zahl der Lehrer sinkt auf 15.146. 14.000 NEUE VOLLZEITLEHRER BENÖTIGT Um diesen Aderlass auszugleichen und gleichzeitig den steigenden Schülerzahlen zu begegnen, muss Berlin in den nächsten acht Jahren 14.000 neue Vollzeitlehrer einstellen. Denn perspektivisch werden statt der derzeit gut 26.000 Lehrkräfte deutlich mehr als 29.000 benötigt, um den Unterricht an den öffentlichen Schulen sicherzustellen. Schon im kommenden Schuljahr rechnet Staatssekretär Rackles mit einem Bedarf von 27.186 Vollzeitstellen. Wegen des erwarteten Sprungs zum nächsten Schuljahr ist der Einstellungsbedarf aktuell am größten. 2673 frische Kräfte muss Berlin schon zum Ende August in die Schulen schicken. Vor einem Jahr waren die Beamten der Bildungssenatorin noch von 1000 Lehrern weniger ausgegangen. Allein die Grundschulen brauchen jetzt 1287 Lehrer. In den nächsten Jahren müssen zwischen 1400 und 1900 neue Lehrer eingestellt werden. Ein deutliches Plus erwartet die Senatsverwaltung auch an den beruflichen Schulen, die viele Jugendliche nach dem Schulabschluss besuchen. Die Behörde geht davon aus, dass die Zahl der Auszubildenden, die die Berufsschulen besuchen, in den nächsten zehn Jahren von derzeit knapp 46.000 auf fast 58.000 steigen wird. Weil auch schulische Berufsausbildungen zunehmen, dürfte die Zahl der Schüler an beruflichen Schulen um fast 18.000 auf 93.000 steigen.
Morgenpost vom 15.06.2014 http://mobil.morgenpost.de/berlin/article129087819/Berliner-Schulen-suchen-verzweifelt-nach-Deutschlehrern.html

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Schule:
Nick:
Bericht:

11.06.2014

Link: 722
Vielleicht fragt mal jemand ganz unverbindlich Herrn Christian Blume (christian.blume@senbjw.berlin.de) bezüglich der geplanten Erhöhung der Stunden. Man munkelt aus den Fluren dieses Büros..... Aber es wird natürlich erstmal abgewiegelt, man achte dennoch auf die genaue Wortwahl bzw. Sprachregelung wie es bei uns heißt.

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Schule: WARNUNG
Nick:
Bericht:

06.06.2014

Link: 713
WARNUNG an alle Interessenten am Berliner Schuldienst: Aus sicherer Quelle SENBWF mal eine Warnung, es ist tatsächlich (aber wen wundert's eigentlich noch?!) eine Erhöhung des Stundendeputats für die Lehrkräfte geplant (27 oder 28 Stunden!!!); Maßnahme aufgrund absehbarer Engpässe bei der Rekrutierung neuer Lehrkräfte! So sieht's aus; Scheeres ist absolut nicht in der Lage, vernünftige Personalpolitik zu fahren und nun dürfen wir gemeinsame mal wieder die Scheiße ausbügeln! Purer Wahnsinn, aber wahrscheinlich wird man uns das dann auch noch als Attraktivitätssteigerung verkaufen!

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Schule: Alles hier
Nick:
Bericht:

04.06.2014

Link: 711
Falls überhaupt noch jemand Zweifel hatte, wie dermaßen wir hier beschissen werden UND ALS WARNUNG AN ALLE INTERESSENTEN VON AUSSERHALB... BLEIBT BLOSS WEG AUS BERLIN: .SCHEERES VERSPRECHEN – LEERES VERSPRECHEN Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer gedacht hatte nach dem dritten Organisationsschreiben zur Einrichtung des neuen Schuljahres fehle nur noch die gesetzliche Regelung für die Vorhaben, dafür stehe die Senatorin aber mit ihrem Wort ein, weiß nun, was das Wort von Frau Scheeres wert ist. Nach zahlreichen Protesten hatte sich Frau Scheeres mit einem persönlich unterschriebenen Brief an die Berliner Schulen gewandt und mehrere der ursprünglichen Absichten zurückgenommen LEERES VERSPRECHEN: ALTERSERMÄßIGUNG FÜR ALLE So sollte, laut den ersten Schreiben, die Altersermäßigung an die tatsächliche Unterrichtsverpflichtung gekoppelt werden. Im Ergebnis hätten zahlreiche KollegInnen, wie z.B. Teilzeitbeschäftigte und Mitglieder von Schulleitungen, keine Altersermäßigung erhalten, wenn sie weniger als fünfzig Prozent unterrichten. Nach Protesten von Lehrkräften und der GEW BERLIN sicherte die Senatorin am 30. Januar persönlich zu, dass die Altersermäßigung nun doch für alle Lehrkräfte gelten soll, die unterrichten – unabhängig von der Anzahl ihrer zu leistenden Unterrichtsstunden. Kaum von der Senatorin korrigiert, wurde das Vorhaben offenkundig vom Finanzsenator wieder kassiert. Teilzeitbeschäftigte erhalten nun doch keine Altersermäßigung, wenn sie weniger als fünfzig Prozent der normalen Unterrichtsverpflichtung unterrichten. Nicht anders erging es dem tariflichen Anspruch der angestellten Lehrkräfte auf Altersermäßigung. Keimte nach der Ankündigung von Frau Scheeres vom 30. Januar Hoffnung auf, der angekündigte Tarifbruch solle nun doch nicht stattfinden, muss auch diese nun begraben werden. Die Finanzverwaltung hat sich hier ebenso durchgesetzt und treibt die Senatorin in die nächste gerichtliche Auseinandersetzung mit vorhersehbarem Ausgang. Die Motive sind durchschaubar: Zu teuer! LEERES VERSPRECHEN: AZK-TAGE GEGEN STUNDENERMÄßIGUNG Unglaublich wird es dann bei den versprochenen Möglichkeiten, die bestehenden Arbeitszeitkonten in Unterrichtsermäßigung umzuwandeln. Hier brauchte die Senatorin im Januar nicht korrigierend einzugreifen. War doch von Anfang an von völlig unumstritten, dass der Gegenwert für eine Unterrichtsstunde Ermäßigung im Schuljahr sieben Tage des Arbeitszeitkontos sein müssen. Doch die Rechnung war ohne den Finanzsenator gemacht. Er hat seine eigene Rechenmaschine. Es zählt nur eine Einheit: Wieviel kann ich den Lehrkräften für die Sanierung des Haushaltes abpressen? Nun sind es acht Tage. Eine Ersparnis für Herrn Nußbaum von 15 %. LEERES VERSPRECHEN: FINANZIELLER AUSGLEICH DER AZK-TAGE Seit April 2013 ist eine Vielzahl von KollegInnen aus dem Dienst ausgeschieden, ohne ihre AZK Tage genommen zu haben. Auf den finanziellen Ausgleich warten sie nach wie vor und werden weiter vertröstet. Nach mehr als einem Jahr ist es der Verwaltung immer noch nicht gelungen, die gesetzliche Grundlage zu schaffen! Kein Problem für Herrn Nußbaum, das Geld kann erstmal woanders eingesetzt werden. Für die KollegInnen geht’s ja nur um mehr als zwei Monatsgehälter. Ein kleiner Fisch ist es dagegen, dass die Beschäftigtenvertretungen in einem sozialdemokratisch geführten Haus wieder nicht beteiligt werden. KEIN TROST: ZUSÄTZLICHE PRÄSENZTAGE KOMMEN SPÄTER Die drei Präsenztage sind fürs Erste gekippt. Es bleibt erstmal im Sommer bei einem Präsenztag - der letzte Ferientag der Sommerferien. Der Senat hat die notwendige Änderung der Erholungsurlaubsverordnung nicht rechtzeitig gebacken und für den Finanzsenator war bei dem Thema nichts zu verdienen. Möglich ist aber auch, dass unsere Proteste dazu beigetragen haben. Es bleibt abzuwarten, ob es im Herbst eine neue Verordnung geben wird. Wer bisher nicht wusste warum die Senatorin seinerzeit ihr Paket zur Steigerung der Attraktivität des LehrerInnenberufes zusammen mit dem Finanzsenator verkündet hat, sieht nun klarer. Senator Nußbaum hat im April 2013 Frau Scheeres mitgenommen, um sein attraktives Sparpaket zu verkünden. Das ist der wahre Gehalt der damals herausposaunten Maßnahmen ► Bildungspolitik macht der Finanzsenator. Wir werden uns noch diese Woche schriftlich an Frau Scheeres wenden. Sie muss sich für die Rechte der PädagogInnen und die Bildungsvorhaben gegenüber dem Finanzsenator und dem Regierenden Bürgermeister stärker einsetzen. Doreen Siebernik Udo Mertens Vorsitzende Leiter des Vorstandsbereiches Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik

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Schule:
Nick: KW
Bericht:

03.06.2014

Link: 708
Jetzt dürfte das Berliner Problem auch dem letzten klar geworden sein: Lehrerfreund Klaus W. macht - mal wieder - nichts, Mutter Scheeres kann nichts (eine absolute Katastrophe diese Frau, und der Günther zieht sein Dinge in aller Ruhe durch: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/arbeitszeit-der-lehrer-bildungssenatorin-unterliegt-im-senat/9982242.html

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Schule: Alle
Nick: Besorgter Berliner
Bericht:

25.05.2014

Link: 704

Schule: HansFalladaGS
Nick:
Bericht:

18.05.2014

Link: 694
Läuft... Allheilmittel Bustour scheint überraschenderweise nicht zu wirken. Sowas aber auch. Mal gespannt, was für eine idiotische Idee jetzt aus der Senatsverwaltung für Verblödung kommt. http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article128129568/400-Schueler-suchen-neue-Lehrer.html

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Schule: Grundschule, Klasse 3
Nick: Vera3
Bericht:

06.05.2014

Link: 685
Die Klassenlehrerin meiner Tochter ist seit 6 Wochen krank. Es findet kein Unterricht für Drittklässler statt (Wir machen 1/2/3), kein Sport, kein Schwimmen. Aus anderen Gründen auch kaum Englisch, wenig Musik. Es gibt "Die Eiskönigin" in Deutsch, zu viele Filme über Löwen, die Antilopen reißen und heute waren die Kinder mangels Unterricht morgens im Park mit ihren Freunden spielen. Der Schule sind die Hände gebunden. Es gibt keinen Ersatz in diesem Schuljahr. Wir haben beschlossen, unsere Tochter nicht für die Verwaltung von noch mehr Daten zur Verfügung zu stellen und boykottieren deshalb Vera 3.

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Schule: 1/3 aller Berliner Schulen
Nick: Tsp
Bericht:

06.05.2014

Link: 684

Schule: Renée-Sintenis-Grundschule
Nick: Tsp
Bericht:

06.05.2014

Link: 683

Schule: Alle
Nick:
Bericht:

04.05.2014

Link: 681

Schule: Schwitters
Nick: Elternteil
Bericht:

10.04.2014

Link: 646
Der Quereinsteiger, der Mathe unterrcihtet ist wieder ausgestiegen. Nach 3,5 Jahren ist er endlich weg. Jtzt hat eine (zukünftige!) Referendarin den Unterricht übernommen, die sehr engagiert ist.

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Schule: TSP
Nick:
Bericht:

04.04.2014

Link: 639
von paulchen69 |03.04.2014 23:43 Uhr Prämisse der Qualität Qualität ist in Berliner Schulen schon lange kein Kriterium mehr. Stattdessen werden zwei Größen optimiert: die Kosten und die Statistik (auf dem Papier darf kein Unterricht ausfallen). Alle Maßnahmen der Politik der vergangenen 25 Jahre mussten zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Qualität der Schulbildung führen (deutliche Erhöhung der Arbeitszeiten, ständige Reförmchen ohne Konzept,...). Und nun die Quereinsteiger! Ich bin selber Quereinsteiger und habe ein Jahr mit einer vollen Stelle unterrichtet, ohne dass auch nur mal jemand nachgeschaut hätte, was ich mit den Schüler anstelle. Ich musste um den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst kämpfen - für den Senat war ich ja eine schön billige Arbeitskraft. Und die zwei Jahre berufsbegleitend waren eine Farce: Gerade als Quereinsteiger sollte man doch besonders an Methodik und Didaktik herangeführt werden, aber dazu bleibt berufsbegleitend einfach keine Zeit (jeder Lehrer schüttelt nur ungläubig den Kopf, wenn ich sage, dass ich das Referendariat neben 19 Stunden gemacht habe). Die Quereinsteigerwelle - ich darf das sagen - ist eine Bankrotterklärung der Politik. Man nutzt die Leute als billige Arbeitskräfte und Lückenfüller und verbrennt dabei leider auch diejenigen, die als Lehrer durchaus geeignet wären, aber durch dieses absurde System keine faire Chance bekommen. Und leiden tun die letzten in der Nahrungskette - die Schüler. Aber ich habe immer mehr den Eindruck, dass es um die gar nicht mehr geht. Sie müssen bei Vergleichstest ordentlich abschneiden, damit die "Bildungspolitik" ihre "Erfolge" verbuchen kann, aber ansonsten hat Bildung keine Lobby. In diesem Land gibt es Geld für Bankenrettungen und verplante Großprojekte, aber die Bildungsausgaben Deutschlands im Verhältnis zum BIP liegen deutlich unterhalb des OECD-Schnitts. Aber das eigentlich Schlimme ist die Konzeptlosigkeit. Ich wünsche den Quereinsteigern viel Erfolg und Durchhaltevermögen und dass Sie so viel Freude mit den Kindern haben wie ich!

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Schule: Zahlen
Nick:
Bericht:

02.04.2014

Link: 637

Schule: Oberschule
Nick: Referendar
Bericht:

27.03.2014

Link: 631
Referendar zu "freiwilliger", unbezahlter Mehrarbeit angehalten Ich bin Referendar an einer Berliner Oberschule. Durch den akuten Lehrermangel wurde ich heute gebeten eine Doppelstunde pro Woche mehr zu unterrichten. Das heißt kostenlose "freiwillige" Mehrarbeit, zusätzlich zu drei Seminaren pro Woche, meinem normalen Ausbildungsunterricht und den Fahrtzeiten die man zwischen Wohnort, Schule und Seminaren hat und natürlich der Vorbereitungszeit für diesen Unterricht. Das ganze in der AUSBILDUNG. Als Referendar ist man aber nicht in der Position eine Bitte (fast schon ein Flehen) des Rektors auszuschlagen, der einen ja schließlich beurteilt und das 2. Staatsexamen mit benotet. Es ist also einfach als Rektor (mit dem ich sonst keinerlei Probleme habe, es ist auch für ihn eine Notsituation) einen Referendaren, der sich kaum wehren kann, zur Mehrarbeit zu bitten. Berlin erwartet also von seinen Lehrern in Ausbildung, dem schwächsten Glied in der Kette, die sich kaum wehren können, kostenlos und in ihrer Freizeit den Schulbetrieb am Laufen zu halten. Aus meinen Seminargruppen weiß ich, dass ich nicht der einzige bin.

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Schule: Einstellungsstelle für den Vorbereitungsdienst
Nick: Klaus
Bericht:

25.03.2014

Link: 625
ch wollte euch über eine Absurdität des Berliner Bildungswesens informieren, die Ihr vielleicht veröffentlichen könnt. Ich habe das Studium für die Fächer Mathematik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen abgeschlossen und werde im Sommer 2014 auch noch das Fach Philosophie/Ethik an der Ruhr-Uni Bochum abschließen. Mein großer Wunsch ist es, in Berlin den Vorbereitungsdienst in den Fächern Mathematik und Philosophie/Ethik zu absolvieren und dann in Berlin als Lehrer in diesen Fächern zu arbeiten. Da man nur in 2 Fächern im Referendariat ausgebildet werden kann, ist es mir wichtig, dass Geschichte unter den Tisch fällt, da meine Leidenschaft den anderen beiden Fächern gilt. In anderen Bundesländern (bspw. NRW) ist es ganz normal, dass man sich bei 3 abgeschlossenen Fächern für 2 ausgewählte Fächer bewirbt oder zumindest seine Präferenz abgibt. So aber nicht in Berlin! Wie ich letzte Woche von der Einstellungsstelle für den Vorbereitungsdienst in Berlin erfahren habe, hat man bei einem 3-Fächerabschluss keinerlei (!) Einfluss darauf, in welchen beiden Fächern man ausgebildet wird. Man kann nicht mal eine Präferenz angeben. Die Entscheidung fällt alleine ein Computer (!) auf der Basis der Durchschnittsnoten der Fächer. D.h. es könnte auch gut passieren, dass ich einen Platz für Geschichte und Philosophie/Ethik bekomme, weil ich da bessere Noten habe als in Mathematik. Für mich wäre das dramatisch, da ich in meinem Leben auf Grund des Bedarfs höchstwahrscheinlich sowieso zu 70% Mathematikunterricht geben werde und darum auch eine qualifizierte Ausbildung in diesem Fach möchte. Auch für Berlin ist das völlig absurd, da Mathematiklehrer massiv fehlen und immer mehr Fachfremde eingestellt werden. Auch könnte mir die Kombination Mathematik und Geschichte zugewiesen werden. Dabei habe ich extra ein ganzes Drittfachstudium für Philosophie/Ethik absolviert, um NICHT in Geschichte, sondern Philosophie/Ethik ausgebildet zu werden. Philosophie/Ethik gilt mein Hauptinteresse und mein Herzblut und ich will um jeden Preis darin ausgebildet werden. Ich erwarte nicht, dass ich bei meiner ersten Bewerbung direkt einen Referendariatsplatz bekomme, aber ich erwarte, dass ich mir die Fächer aussuchen kann, in denen ich ausgebildet werden möchte. Ich würde zur Not auch warten. Ich habe aus gutem Grund noch ein vollständiges Drittfachstudium absolviert, nämlich weil ich selber nicht die nötige Leidenschaft für das Fach Geschichte aufbringe. Hinzu kommt auch noch, dass es eins der ganz wenigen Fächer ist, für die überhaupt kein Bedarf besteht, d.h. eigentlich müsste es auch im Sinne der Stadt sein, wenn es einen Bewerber weniger für einen Geschichtsplatz gibt. Ich bitte Sie, diese Absurdität publik zu machen. Ansonsten geht der Stadt mit mir ein ambitionierter Junglehrer flöten, der trotz der schlechteren Arbeitsbedingungen in Berlin Lehrer sein möchte.

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Schule: Gew Berlin
Nick:
Bericht:

25.03.2014

Link: 623
Was sagt eigentlich die GEW Berlin zu diesem ganzen Thema Quereinsteiger in Massen? Unfassbar, wie diese "Gewerkschaft" sich hier verhält! Da rollt ein riesiges Problem auf den Bildungsbereich zu und die schweigen einfach!

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Schule: Allet juuht(e)
Nick:
Bericht:

09.03.2014

Link: 613

Schule: Humboldthain-GS und andere
Nick:
Bericht:

28.02.2014

Link: 605
Was, zum Henker, muss hier eigentlich noch alles passieren, damit was passiert??? http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article125253194/Wenn-die-Ganztagsschule-in-Berlin-immer-oefter-ausfaellt.html

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Schule: Sehr geil, Frau Scheeres
Nick:
Bericht:

25.02.2014

Link: 602
Vorhin den neuen Werbespot der Senatsverwaltung für Bildung gesehen. Läuft momentan noch unter dem Label Edeka Probe: Super knister, super knusper, super Bildung, supergeil Super Freunde, super spritzig, super Schule, supergeil Super Optik, super chillig, super Lehrer, supergeil Super Sonntag, super Montag, super lazy, supergeil Super crunchy, super tasty, super crazy, supergeil Super fruchtig, super lecker, super smooth Berlins Bildungswesen ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Es ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Sehr, sehr geile Sachen hier Bildet Berlin ist auch sehr, sehr geil Sehr geile Bildungsfoderungen, toll Berliner Lehrerdasein ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Guck ma hier, sehr, sehr geile Quereinsteiger, super Sehr geiler Nußbaum übrigens, sehr geil Oh hier, Tarifpapier, oh, das ist aber weich Sehr, sehr geil, super... https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94&feature=youtube_gdata_player

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Schule: Herrliche Irrenanstalt
Nick:
Bericht:

25.02.2014

Link: 600
Wie, keine Angestellten in Sicht, die zu den fabelhaften Bedingungen und Bezahlungen Schulleiter werden wollen? Sonderbar... http://m.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-mehr-als-60-schulleiter-stellen-in-berlin-unbesetzt/9531048.html

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Schule: Konkret
Nick:
Bericht:

23.02.2014

Link: 596
Vielleicht sollten die Lehrer der Regelschulen auch nicht mehr so tun, als laufe alles und einfach mal den Unterricht verweigern... http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article125115612/Personalmangel-Keine-Aufnahmen-an-Berlins-Musikschulen.html

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Schule: Alle
Nick:
Bericht:

20.02.2014

Link: 593
Hauptsache, Berlin benötigt keine Verbeamtung... Man wird ja sehn, wer den direkten Konkurrenzkampf gewinnt http://m.tagesspiegel.de/berlin/verbeamtung-hinter-der-landesgrenze-brandenburg-wirbt-1000-lehrer-an/9507984.html

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Schule: OSZ Kfz-Technik
Nick: Rolli
Bericht:

19.02.2014

Link: 592
Die Mehrarbeitsbelastung des Kollegiums ist keine Ausnahmesituation mehr, sondern seit einigen Jahren die Regel. Es fehlen Fachlehrer, es gibt nicht genügend Vertretungsreserven. Unterricht fällt ständig aus. Der Schulleiter versucht eine Kompensation dadurch, dass auf seine Anweisung Springblöcke in die Stundenpläne der Kollegen eingebaut werden müssen. Pro Woche ergeben sich nun im 2. Hj des laufenden Schuljahres ca. 35 Springblöcke = 70 Unterrichtsstunden pro Woche, die natürlich im "Notfall" auch für Vertretungen genutzt werden können. Die Verärgerung und Demotivation vieler Kollegen und Kolleginnen ist groß.

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Schule: Grundschule in Steglitz
Nick: I-Kinder
Bericht:

17.02.2014

Link: 590
Durch die Inklusion gibt es etliche Kinder an die Schule, die Förderstunden bekommen sollen und diese auch ganz dringend brauchen. Allerdings ist der reguläre Unterricht gar nicht vollständig abgedeckt, weil es zu wenige Lehrer gibt. Somit müssen die Sozialpädagogen diesen übernehmen und die Förderstunden fallen weg (in 8 Wochen haben sie nur 2x stattgefunden). Die I-Kinder bekommen die dringend benötigte Förderung nicht und fallen immer weiter zurück. Ein Verbrechen gegen solche, ohnehin schon benachteiligten, Kinder!

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Schule: Wald-Oberschule
Nick: Referendar
Bericht:

15.02.2014

Link: 587
Die Erfahrung im Referendariat nicht ausgebildet, sondern verheizt zu werden, habe ich gemacht. Es kann nicht angehen, dass 12 der 60 Lehrkräfte Referendare sind, auf die auch noch schwierige Klassen und unliebsame Aufgaben abgewälzt werden. Ansprechpartner im Kollegium sind rar, da ja keine Ermäßigungsstunden für die Betreuung von Referendaren genehmigt werden. Aberwitzige Arbeitsbedingungen, wie z.B. die Tatsache, dass man sich selbst Kreide für den Unterricht kaufen muss, kommen hinzu. Zwei meiner Mitreferendare haben unter diesen Umständen beruflich umorientiert. Die Benotung am Ende des Referendariats durch die Schulleitung führt dazu, dass viele Referendare sich nicht über die schlechte Ausbildungssituation beschweren und auch unzumutbare Aufgaben übernehmen. So werden potenzielle Lehrer schon vor dem 2. Staatsexamen demotiviert, den Job in Berlin anzutreten.

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Schule: OSZ in F-Hain
Nick:
Bericht:

14.02.2014

Link: 585
Bei uns am OSZ ist es üblich, dass Unterricht bei (krankheitsbedingt o.ä.) fehlender Lehrkraft mit Material und ohne Lehrer "stattfindet". Der Unterricht fällt also für die öffentliche Statistik NICHT aus - er wird durch einen Arbeitsblattstapel vertreten...

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Schule: Universität
Nick: c1234
Bericht:

14.02.2014

Link: 584
Anstatt "nachzusteuern" und nichtpädagogisches Personal fix einzustellen, wäre es ein erster Schritt, das Lehramtsstudium mit den Fristen der Bewerbung fürs Referendariat anzupassen. Der Abschluss und die nächste Frist liegen Monate auseinander, in denen die Frischausgebildeteten auf der Stelle treten.

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Schule: Karlsgarten Grundschule Neukölln
Nick: Margaret
Bericht:

14.02.2014

Link: 583
Nicht nur die Verschleuderung von Lehrer-Recourcen, sondern der Verschleiß der pädagogischen Fachkräfte an unserer Schule wirkt gewollt kriminell. Die Einrichtung von jahrgangsübergreifenden Klassen 1-3 und 3-6 war ein Erfolg, gerade für die 90 Prozent nicht deutscher Herkunft Schüler. Was nicht beachtet wird, ist dass die Päd. Fachkräfte 4-5 Arbeitsbereiche an einem 8stündigen Arbeitstag ausfüllen müssen. Dann die Einrichtung der " fälligen" Integration,(Inklusion) bei der keine Vorbereitungzeit, keine Teamsitzungen in ausreichendem Maße und keine Stunden in der Woche zur Supervision während der Arbeitszeit und ohne eigen geleistete, zusätzliche Kosten möglich ist. Das System, nicht nur an der GS 08 , ist nicht mehr tragbar! Nun überrennen "bildungnahe" Familien den Kiez, sind aktiv im Kiez, was gut und wünschenswert ist. Nicht zu akzeptieren sind die Reaktionen der Schulleitung auf diese Eltern, die, natürlich, eine fundierte und gute Bildung fordern, Veränderungen der personellen Struktur aber nicht auf den Spagat: " Bildungsfern - Bildungsnah" eingehen können. Hier wird, aus Angst, der Elternschaft recht gegeben, die am lautesten Bildung für ihre Kinder fordert. Es haben sich an dieser Schule schon zwei Klassensysteme gebildet: die Eltern, die bildungsnahe Moslimische Familien in einem "Elternkaffee" sammeln und die Familien, die die Schule schon als " freie Schule" unter ihrer Deutschen Vereinsführung sehen.

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Schule: ISS Pankow
Nick: EV
Bericht:

13.02.2014

Link: 582
Auch bei uns fehlen Lehrkräfte und Vertretungslehrkräfte. Die Schulleitung gibt ihr Bestes, die lehrkräfte sind engagiert. Sie halten das Schulklima und das verdient größte Hochachtung. Aber es fehlen Englischstunden. Die Naturwissenschaften haben Ausfallstunden. Mit großer Mühe versucht das Kollegium der Oberschule auch noch Kinder mit LRS zu fördern durch eine speziell geschulte Kollegin. Leider ist alles Not und Mangel. Die Kinder sind talentiert und größenteils bereitwillig, wenn Kraft und Zeit ausreichen, auf sie einzugehen. Die Eltern unterstützen wo sie können. Aber es wird nur wirklich gut gehen, wenn die Lehrkäfte ausreichend vorhanden sind, Zeit haben und von ihrer Schulverwaltungsbehörde geschätzt und humanistisch behandelt werden. Im Verwaltungshandeln scheint es manchmal, als ob die Behörde mit Galeerensklaven wirtschaftet. Der Stress und die Verachtung, die in diesem Verwaltungshandeln liegen überträgt sich auf die Schulleitungen, die Lehrkräfte, die Kinder. Es ist ganz wichtig, dem Einhalt zu gebieten. Investieren wir anstatt in Waffen und Kriege in Schulen, Bibliotheken, Kultur!

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Schule: Humboldthain Grundschule
Nick: Katja Blocksdorf
Bericht:

13.02.2014

Link: 581
Auch wir möchten den Lehrernotstand nicht ohne Weiteres hinnehmen und werden aktiv. Wir stehen gefühlt noch ganz am Anfang, aber wir haben klare Ziele und hoffen auf Unterstützung anderer Schulen. Wir haben an unserer Grundschule ein massives Problem fehlender Lehrer. Unterrichtsstunden fallen aus, Klassen werden komplett aufgelöst, ungeschultes Personal spring in die Rolle eines Fachlehrers. Demzufolge gehen wir als Elternvertreter in die Eigeninitiative (denn wir dürfen unsere Meinung zum Lehrernotstand kundtun und etwas Bewegen - ja wir haben auch vor in den Streik zu ziehen). Letzmalig haben wir Eltern uns kurz vor der Zeugnisausgabe versammelt. Wir haben auch andere Eltern auf die Porblematik aufmerksam gemacht, Handzettel verteilt und einen Streik angekündigt. Es waren nicht genug Eltern die wir mobilisieren konnten. Was uns fehlt ist die Unterstützung anderer Berliner Elternvertreter und Eltern. Geplant ist in Kürze eine außerordentliche GEV um das Thema in Angriff zu nehmen, zu planen, zu diskutieren und etwas zu bewegen. Deswegen habe ich auch meinen echten Namen angegeben. Ich bin eine der Elternvertreter an der Humboldthain-Grundschule und wer Interesse hat, mit uns einen Plan zu erschaffen und umzusetzen wie wir gegen den Lehrernotstand vorgehen können, darf sich auch gern mit mir in Verbindung setzen. (katja.blocksdorf@googlemail.com) Nur Zusammen können wir was schaffen.

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Schule: ISS in Treptow Köpenick
Nick:
Bericht:

13.02.2014

Link: 580
Ein Referendar der einen Referendariatsplatz an unserer Schule sicher hatte entschied sich plötzlich um. Das Ergebnis ist weiterer Stundenausfall und Unterbesetzung in Klassen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Man kann es Berufseinsteigern nicht verübeln wenn sie sich für andere Bundesländer entscheiden denn keine Bertreuung, 8 Stunden Unterrichtsverpflichtung vom ersten Tag an, brutales Schleifen auf Kante nur um mit schlechten Noten abgespeist zu werden - etwas besseres als diese Lehrerausbildung in Berlin findet sich allemal.

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Schule:
Nick: Ref.
Bericht:

13.02.2014

Link: 579
In meinem Fachseminar Chemie gibt es nun bereits 5 berufsbegleitende ReferendarInnen. Auch wenn es das persönliche Glück sein mag, sehe ich im ersten Semester total ausgebrannte KollegInnen. Das sind "LehrerInnen", die noch nie etwas von Didaktik gehört haben, selber zugeben, dass es Ihnen an allem mangelt, außer am Fachwissen des jeweiligen Faches. Abenteuerlich wird es vor allem, wenn erzählt wird, wie die SenBJW das zweite Fach der "LehrerInnen" ermittelt hat: Sie studierten Chemie? In welchem weiteren Fach (Biologie, Physik, Mathematik) haben Sie im entferntesten noch weitere Kurse besucht?" Wenn man dann auf eine bestimmte Summe an Leistungspunkten / Credit Points kommt, ist das zweite Fach gefunden. Und für dieses Fach mangelt es dann doch an Fachwissen. Ich fände die Frage an die SenBJW interessant, wie viele der neu eingestellten LehrerInnen, die Unterrichtsversorgung als berufsbegleitende ReferendarInnen decken.

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Schule: WAHNSINN !!!
Nick: ein Betroffener
Bericht:

13.02.2014

Link: 578
http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-in-berlin-wir-nehmen-alle/9472886.html Wer trägt dafür die Verantwortung? Staatssekretär Rackles, der von einer HERVORRAGENDEN Ausbildungssituation spricht? Senatorin Scheeres, die nicht müde wird zu betonen, dass Berlin bei den Einstellungen KEINE Probleme hat? Oder Bürgermeister und Lehrerfreund Wowereit, der offensichtlich eine - nennen wir es mal positiv - schizophrene Auffassung der Dinge hat und sowieso für nichts verantwortlich ist, weil er gar nicht weiß. Im Hintergrund aber definitiv die Strippen zieht.

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Schule: ALLE
Nick:
Bericht:

12.02.2014

Link: 575

Schule: Brennpunkt-Schule im Wedding
Nick: schlechter Witz
Bericht:

11.02.2014

Link: 574
An unserer Schule sind derzeit 6 Stellen nicht besetzt. Das sind über 150 Stunden, die nicht erteilt werden können. Derzeit wird an einem Notplan gebastelt. Was sind das für Zustände? Und warum scheint es mir, als wären wir kein Einzelfall?

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Schule: Alle
Nick:
Bericht:

10.02.2014

Link: 573
Man schaue sich nur mal an, wieviele Schulleiter in Berlin gesucht werden... generell gilt für Funktionsstellen: wer diese als Angestellter antritt, kann entweder nicht rechnen oder hat nich mehr alle Latten am Zaun; Bezahlung einer Leitungsfunktion nur knapp über der einer normalen A13-Beamtenstelle. Bin mal gespannt, wie die Schulen von oben ausbluten werden... http://www.berlin.de/sen/bjw/service/stellenangebote/funktionsstellen.html

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Schule: Grundschule am Falkplatz, berlin- Prenzlauerberg
Nick:
Bericht:

05.02.2014

Link: 567
Erhöhter Lehrermangel in der dritten Klasse. Anscheinend ist kein Klassenlehrer zu finden. 3. Klässler haben zum Teil schon bis zu 8 verschiedene Lehrer gehabt.

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Schule: Grundschule am Insulaner
Nick: Karlchen
Bericht:

04.02.2014

Link: 566
Keine Klassenlehrerin für eine zweite Klasse! Zum Ende der ersten Klasse informierte die Klassenlehrerin meines Sohnes die Schule über ihre Schwangerschaft. Die ganze Zeit über hieß es, wir sollten uns keine Sorgen machen. Nachdem die Lehrerin im November in Mutterschutz gegangen ist, bekamen die Kinder eine Vertretung, von der aber alle wussten, dass sie nur kurz da sein würde. Schon im Januar war sie wieder weg. Nun haben die Elternvertreter eine Mail der Schulleitung an alle Eltern weitergeleitet, in der sehr bedauert wird, dass man absolut keine Ahnung habe, wie es nach den Winterferien weitergeht (in meinen Worten wiedergegeben). Die Schulleitung sei mit dieser Unklarheit ebenso wenig zufrieden wie wir Eltern. Man wirbt um Verständnis und Vertrauen. Es handelt sich um eine recht lebhafte Klasse, die in den 1 1/2 Jahren schon mehrere Lehrerwechsel erleben musste. Ich brauche wohl nicht weiter darauf einzugehen, wie wichtig beständige pädagogische Arbeit für Kinder in diesem Alter ist. Entsprechend verzweifelt sind meine Frau und ich.

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Schule:
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 558

Schule: Bayern
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 557

Schule: gymnasium im süden berlins
Nick: fachkraft
Bericht:

30.01.2014

Link: 556
Mehrere Kollegen gehen in den Ruhestand oder sind dauerkrank. Bewerber für Musik,Mathe, Informatik und Kunst gibt es nicht. Es unterrirchten also und andere Quereinstger ohne 2. Staatsexamen, wenn irgend möglich. Die pädagogische Arbeit bleibt natürlich bei den voll ausgebildeten Kollegen und bedeutet wieder mal Mehrarbeit. Das ist die Zukunft der Berliner Schule.

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Schule: Anna-Lindh-Grundschule
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 555
Beim Elternabend in dieser Woche wurde den Eltern mitgeteilt, dass derzeit 4 Lehrerstellen an der Schule unbesetzt sind, so dass vor allem in den JÜL-Klassen ab demnächst Unterrichtsstunden gekürzt werden müssen. Es erfolgte ein Appell der Klassenlehrerin, ob nicht jemand im weiteren Bekanntenkreis sei, der sich hier vielleicht bewerben könne.

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Schule: Kurt Schwitters
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 553
Ein Mathe-, Physik-, Chemielehrer verlässt die Schule kurzfristig zum Halbjahr. Auch eine Musiklehrerin setzt vorübergehend aus. Ob es Ersatz gibt, konnte uns Eltern noch nicht gesagt werden. Hinzu kommt, dass das Fach Musik auf Portugiesisch unterrichtet werden sollte, wie es das Europaschulkonzept vorschreibt. Umso schwerer wird es sein Ersatz zu finden. Wird für unser Kind zum neuen Halbjahr der Unterricht in VIER (!) Fächern ausfallen? Wir sind besorgt!

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Schule: Hans-Fallada-Grundschule in Nordneukölln
Nick: Susi
Bericht:

30.01.2014

Link: 552
Ich bin Klassenlehrerin einer 4. Klasse, in der es jetzt 4 Integrationskinder gibt. Theoretisch stehen mir pro Kind 2 Stunden Unterstützung durch einen Sonderpädagogen zu, d.h. theoretisch müsste ich in 8 Unterrichtsstunden jemanden haben, von dem ich lernen kann, wie mit Integrationskindern umzugehen ist (Ich bin ausgebildete Gymnasiallehrerin). Zugewiesen bekam ich am Anfang des Jahres 2 Stunden, leider wird der Kollege aufgrund von Krankheitsausfällen ungefähr die Hälfte der Zeit in unserem Förderzentrum gebraucht, so dass er nicht zur Verfügung steht. Die für mich glaubwürdige Begründung ist, dass es sehr wenig Bewerbungen für unseren Bezirk gäbe - das zu ändern scheint mir sehr einfach, von Seiten des Senats...

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Schule: Sophie-Charlotte-Oberschule
Nick: die Uschi
Bericht:

30.01.2014

Link: 550
Offensichtlich ein leichter Mangel an qualifizierten PhysiklehrerInnen. In den 7. Klassen findet kein Physikunterricht statt und in den 8. Klassen wird halbjährlich gewechselt mit Chemie. Rektor und Konrektor helfen beide in dem Fach aus.

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Schule: ISS in Prenzelberg
Nick:
Bericht:

20.01.2014

Link: 546
Tja - lange waren wir Eltern unglücklich mit dem Quereinsteiger, der Mathe,Physik, Chemie unterrichtet. Jetzt aber hat er gekündigt und wird nur noch 2 Wochen da sein. Was kommt im 2. Schulhalbjahr und danach? Einen Ersatz zu finden für diese Mangelfächer wird schwer sein. Dass es immer noch schlimmer geht, daran denkt man als um die Bildung der Kinder besorgte Eltern nicht. Armes Berlin! Der Lehrermangel wird von Jahr zu Jahr spürbarer.

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Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

24.11.2013

Link: 522
Alle Jahre wieder... aber Hauotsache, die erstunkene 100%-Ausstattungslüge reicht: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article122187370/Krankheitswelle-fuehrt-zu-Chaos-an-Berliner-Schulen.html

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Schule: Berlin
Nick: Anonym
Bericht:

21.11.2013

Link: 519
Ich als PKB wurde mehr als nur verheizt, unbezahlte Überstunden, gleich als Student in einer Problemklasse mit Klassenlehrerfunktion. 80 % der SuS nicht beschulbar, der Rest talentiert und geht unter. Viele neue Schüler, 90 % Migrationshintergrund und selbst da sind viele talentierte darunter. Hohe Fehlzeiten, viel Zuspätkommen. Tadel in Massen und alles ohne Klassensitzung. Ist ja egal, was der Schüler sagt, interessiert eh niemanden. Allein 5 % der Schüler brauchen einen I-Status. Aber Schulleiter will nicht, weil extra Kosten für Betreuung anfallen. Alte abgemeldete Schüler werden nicht aus der Schule ausgetragen wegen der Gelder. Mobbing unter Lehrern, Wettbewerbe, wer die meisten Tadel verteilt, Trinken im Lehrerzimmer. Alle Arbeit, die die machen sollten ist an mich weitergereicht worden. Mein Fazit: Nie wieder Problemschule. Ich hab gekündigt. Mich ziehts nach Zehlendorf. Ich lass mich nie wieder verheizen.

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Schule: Grundschule im Beerwinkel (Spandau)
Nick: Tsp-Leser
Bericht:

19.11.2013

Link: 518
Kein Lehrermangel in Berlin? Warum schreibt dann der Tagesspiegel am 14.11.2013 "Spandauer Grundschule fehlt jeder dritte Lehrer"???
Ach ja, Hauptsache der Stadtweite Durchschnitt liegt bei 100,x%, der Rest wird sich dann irgendwie fügen ...
Doch lesen Sie selbst: http://www.tagesspiegel.de/berlin/not-macht-schule-spandauer-grundschule-fehlt-jeder-dritte-lehrer/9071846.html

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Schule: Integrierte Sekundarschule
Nick: Gerhard Cerny - Vom Studienrat zum gutbezahlten aber ratlosen social worker
Bericht:

14.11.2013

Link: 511
Seit mehreren Jahren bin ich an einer intergrierten Sekundarschule in Treptow-Köpenick tätig. Mein Unterricht findet immer mit Kindern zusammen statt die den Förderschwerpunkt Lernen diagnostiziert bekamen. Ein Jahr unterrichtete ich auch ein geistig behindertes Kind. Ich fühle mich mit dieser Situation überfordert und alleingelassen. Die Förderschullehrer sind noch nicht im Betrieb der Sekundarschulen angekommen und ich müsste eigentlich fünf Niveaustufen unterrichten und prüfen. Das übersteigt meine zeitlichen Ressourcen zumal ich zum Studienrat ausgebildet wurde. Die Inklusionsidee unterstütze ich aber nicht in dieser Form - als Sparpaket. Ich werde wieder und wieder streiken, nicht nur für eine gerechte Bezahlung sopndern auch für ein Bildungssystem dass diesen Namen verdient und den Kindern und Jugendlichen endlich gerecht wird.

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Schule:
Nick:
Bericht:

08.11.2013

Link: 505
Meine zwei Kinder besuchen eine Willkommens Klasse in Berlin. Das ist super, sie können lernen Deutsch schnell und sind froh. Aber oft sie kommen früh aus der Schule, kein Unterricht, keine Mathematik... Ist das normal in Berlin?

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Schule: Integrierte Sekundarschule
Nick: KO 100
Bericht:

30.10.2013

Link: 501
An unserer Sekundarschule sind nun die Fachleiter und Fachleiterinnen angekommen. Sie können einem Leid tun! Ihre Aufgabe scheint darin zu bestehen, die gruseligen Ideen der Meta-Ebene (Fachbeauftragte in der Senatsverwaltung) in der TOP-Bottom Methode unters Lehrervolk zu bringen. In monatlichen Fachkonferenzen für Deutsch, Mathematik und Englisch (an unserer Schule!) werden hier nun die Ideen, die zum Selbsterhalt der Meta-Ebene dienen (denn sonst hätten sie ja keine Aufgabe + Existenzberechtigung und müssten als normale LehrerInnen, die ja so fehlen, an die Schulen zurückkehren - in diesen Moloch!)als Zusatzbelastung an die Lehrkräfte weitergereicht. Beispiel Englisch: Nun sollen Klassenarbeiten - laut Frau Weinert - nach einem ausgeklügelten System (1-, 2,- 3-Schlüssel-Niveau, nur zwei Fertigkeiten,... usw., sehr kompliziert und unsinnig!) angefertigt werden - alles andere ist verboten! Fachleiter haben das zu überprüfen - der Himmel stehe ihnen bei! Und die *-Kinder erhalten dann noch Arbeiten, die von speziellen Sonderpädagogen, die an allen Ecken fehlen, entworfen werden sollen. Wo liegt in all dem der Sinn? Jeder, der an der Basis arbeitet und darüber hinaus ein wenig von Management versteht, fühlt sich in eine Gruselkammer versetzt! Ich mache folgenden Vorschlag: Meta- Ebene abschaffen! Alle Lehrkräfte, die im Senat arbeiten, zurück in die Schule! Wir brauchen Sie bei dem Mangel, der herrscht, - als unterrichtende, normale Lehrkräfte! Hier können Sie in Fachkonferenzen Ihre guten Ideen einbringen und im Konsens mit den Basiskräften aus der Praxis den Unterricht optimieren! Nur so funktioniert es! Es geht doch ursprünglich um die Schülerinnen und Schüler §1 des Schulgesetzes - oder? Oder geht es um Sie selber - die Meta-Ebene?

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Schule: Gemeinschaftsschule Mitte
Nick:
Bericht:

24.10.2013

Link: 498
Die ehemalige Gemeinschaftsschule Mitte hat seit diesem Schuljahr eine neue Schulleitung. Nachdem unsere Schule (1-10.Jg) mit der Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums zwangs-fusionieren musste, beschloss die Schulaufsicht, dass unsere bisherige - sehr kompetente - kommissarische Schulleiterin die Aufgabe wohl nicht bewältigen könnte. Sie hat unsere Schule daraufhin verlassen. Stattdessen hat uns die Schulaufsicht eine Kollegin ohne Leitungserfahrung geschickt ??? Diese hatte außerdem keinerlei Erfahrung mit der Arbeit an einer "Brennpunktschule" und auch keine Erfahrung mit der Integration/ Inklusion. - einem unserer Schwerpunkte. Eine Oberstufe gab es an ihrer letzten Schule ebenfalls nicht. Als sich im Kollegium eine Kollegin bereit erklärte, sie in der Mittelstufe - ebenfalls kommissarisch - zu unterstützen,lehnte sie dies nach einem Gespräch mit der Kollegin ab. Auch diese Kollegin hat die Schule verlassen.Dabei wurde sie von der Schulaufsicht geflissentlich unterstützt. Wieder wurde die Schulaufsicht fündig und schickte uns für die Mittelstufe einen kommissarischen Leiter. Wir konnten es kaum glauben: Der Kollege war vorher am Gymnasium Steglitz und unterrichtet die FÄcher Latein und Alt-Griechisch. Mit Schülern wie unseren hatte er vorher keinen Kontakt. Nach und nach zeichnet sich für uns Kollegen das ganze Ausmaß dieser Entscheidungen ab. Ganz alltägliche Vorgänge sind erschwert, weil sie den neuen Kollegen gar nicht bekannt sind und müssen dann unter Zeitdruck von den Kollegen "erbracht" werden. Bildet Berlin !!

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Schule:
Nick: Frau Löwenzahn
Bericht:

20.09.2013

Link: 481
Auch ich habe ein Angebot zur Verbeamtung aus Brandenburg! Es kann doch nicht wahr sein, dass der Senat den Ernst der Lage einfach nicht SCHNALLT! Wenn ich tatsächlich gehe, hat meine neunte Klasse einer Brennpunktschule die 5. Klassenlehrerin und dabei ist grad endlich mal Licht am Horizont erkennbar und es läuft gut. Falls ich mich für BB entscheide, kann der nächste Lehrer den Scherbenhaufen wieder anfangen aufzukehren. Die Kinder aus sozial schwachen Strukturen sind unter solchen Bedingungen verloren!!! Kein kluger Lehrer wird sich auf Dauer so abzocken lassen und darunter zu leiden haben die, die besten kompetentesten Lehrer am dringendsten brauchen. An den Berliner Schulen und gerade an den schwierigen (Stichwort Rütli) bleiben nur wenige kompetente Lehrer, die aus familiären oder privaten Gründen an Berlin gebunden sind. Die anderen werden gehen oder sind dabei zu gehen. Was bleibt, sind Lehrer, die (aus welchen Gründen auch immer), in anderen Bundesländern keine Verbeamtungsstelle bekommen. Es wird ja jetzt schon häufig gesagt, wer keinen Job als Lehrer bekommt, geht nach Berlin. Denn hier wird jeder angestellt, damit überhaupt einer vor der Klasse steht. Und das kostet letztlich Unmengen an Geld! Und um das Einsparen desselben geht es dem Senat ja offensichtlich. Wie KURZFRISTIG gedacht!

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Schule: gggg
Nick:
Bericht:

18.09.2013

Link: 475
Und in die nicht vorhandenen Räume kommen gleich auch nicht vorhandene Lehrer... supi: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120136971/Schulnotstand-in-Berlin-Tausende-Plaetze-fehlen.html

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Schule: Gymnasium
Nick:
Bericht:

09.09.2013

Link: 466
Und wieder mal geht das fröhliche Vertuschen weiter. Wenn jemand krank ist und keinen Unterricht geben kann, schickt man eine Vertretungskraft spontan rein und schreibt in den Plan, dass die kranke Lehrkraft Aufgaben weitergegeben hat. Das ist aber höchstens in 20% der Fällen so, da die Lehrkraft ja nunmal krank ist. Also wird die Klasse eigentlich nur beaufsichtigt, nach oben kann man aber weitergeben, dass Unterricht mit entsprechenden Aufgaben stattgefunden hat...

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Schule: TS/Gym
Nick: KW
Bericht:

03.09.2013

Link: 463
Seit Tagen ist auf meiner Personalstelle weder die zuständige Bearbeiterin noch deren Vertreterin erreichbar. Herr Linne, das wäre doch mal ein Fall für Sie?!?

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Schule: Liezensee-Schule
Nick: S.A.
Bericht:

28.08.2013

Link: 461
Guten Abend, meine Tochter wurde Anfang diesen Monats eingeschult und ich muss mich leider bereits ärgern. Unter den ersten Klassen auf unserer Schule ist nun leider, seit zwei Wochen nach der Einschulung, eine der Klassen ohne Klassenlehrer, da jemand scheinbar spontan in den Mutterschutz gegangen ist. Nun vertreten die anderen Klassenlehrer der ersten Klassen in dieser Klasse, welches den gesamten Schulablauf beeinflusst, natürlich tut es das, es fehlt eine Vollzeitkraft. Prinzipiell hat das zunächst die Folge das Förderunterricht und Integrationsunterricht ausfallen muss, das hat der Senat wohl so beschlossen. In unserer Klasse hat es zur Folge, dass die Lehrerin schon 3 Wochen nach Schulbeginn überlastet ist, Überstunden leistet und einfach nicht so unterrichten kann und den neuen Schulkindern so viel Aufmerksamkeit geben kann wie sie es gerne hätte. Sie muss permanent "Prioritäten setzen und verschieben" waren ihre Worte bei dem heutigen Elternabend. Ich kann meine Enttäuschung gar nicht ausdrücken. Kann man das Erstklässlern tatsächlich so zumuten? Noch viel schlimmer für die Klasse ohne Klassenlehrer, dort gehen die Vertretungslehrer ein und aus und es gibt keine Bezugsperson, die das Lernen strukturiert. Sollen Kinder wirklich so in die Schule starten? Ohne Fokus und Vertrauheit, im absoluten Chaos mit frustierten Vertretungslehrern und Eltern? Was für ein Einstieg in die lange noch kommende Schulzeit ist das bitte? Pädagosich durchdacht auf irgendeine Weise, wirklich? Eine dritte Klasse ist ebenfalls ohne Klassenlehrer, obwohl diese Situation seit mind. 2 Jahren absehbar war. Es gab zuviele Erst- und Zweitklässler (Jül) und daher wusste man schon länger, dass es dann auch zu viele Drittklässler geben wird. Scheinbar trotzdem nicht genug Zeit innerhalb von zwei Jahren vorzusogen und dieser Vorwurf geht nicht an die Rektorin. Auch in dieser Klasse müssen die anderen Lehrer nun eine Vollzeitstelle vertreten. Falls dann nun im Herbst noch ein paar Leher krank werden und das ist vorprogrammiert, vorallem bei Überlastung, dann wird Unterricht komplett ausfallen müssen, denn weitere Vertretung ist nicht möglich unter der vorhandenen Lehrerschaft mit bereits viel zu vielen Überstunden. Bei der ganzen Thematik habe ich im Hinterkopf, dass am Tag der Eischulung vor der Schultür doch tatsächlich Wahlkampf betrieben wurde. Es wurden von der CDU und SPD Tütchen mit kleinen Präsenten und Blumen an alle verteilt. Ich war irgendwie empört und antwortete "Nein, danke, es kann doch nicht euer Ernst sein bei einer Einschulung aktiven Wahlkampf zu betreiben." Die Antwort war: "Doch das machen wir immer vor der Wahl." Aha... hm, vielleicht sollte man das viele Geld, welches dort in Lineale, Stifte, Heftchen, Kärtchen, Blumen für ich möchte gar nicht wissen wie viele Eltern, Kinder, Tanten und Omas investiert wurde (denn jeder hat so ein Tütchen bekommen, der es sich in die Hand hat drücken lassen, oder auch 2) lieber in etwas Sinnvolles investieren sollen, wie z.B. Lehrer? Oder vielleicht sollte man Bildung einfach vorher erst einmal konkret in sein Wahlprogramm aufnehmen, dann wäre der Auftritt vor der Schule villeicht ein kleines bisschen mehr glaubwürdig. Ich kann gar nicht beschreiben, wie mich das alles frustriert und aufregt und wie hilflos man sich mit dieser Unzufriedenheit auch noch fühlen muss, vorallem während man an den Wahlkampfplakaten vorbeiläuft, die seit 20 Jahren recycled werden und einfach nur noch den Kopf schütteln kann.... Einen schönen Abend wünsche ich noch. S.A.

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Schule: Berlinweit
Nick: LSA
Bericht:

16.08.2013

Link: 460
Schüler beschweren sich über Unterrichtsausfall Berlin – Der Landesschülerausschuss (LSA) schlägt Alarm: An vielen Schulen sei der Unterricht eineinhalb Wochen nach Ferienende noch nicht richtig angelaufen, weil Lehrer fehlten, krank oder auf Klassenreisen seien, teilte der LSA am Mittwoch mit. Zudem würden etliche Stunden von pädagogisch noch nicht qualifizierten Quereinsteigern oder von bereits pensionierten Lehrkräften gegeben. Gerade in den Naturwissenschaften würden oftmals fachfremde Kräfte unterrichten. Landesschülersprecherin Leonie Mader beklagte, dass die Statistik der Bildungsverwaltung über die Unterrichtsausfälle nicht der Realität entspreche. So werde es beispielsweise nicht als Ausfall gewertet, wenn an die Schüler lediglich schriftliche Aufgaben ausgeteilt würden. Nach Angaben der Bildungsverwaltung fielen im Schuljahr 2011/12 rund zwei Prozent der Unterrichtsstunden aus, rund acht Prozent der Stunden wurden vertreten. Die Daten aus dem letzten Schuljahr liegen noch nicht vor. Aktuell sind stadtweit rund 50 Lehrerstellen unbesetzt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wies darauf hin, dass sie seit langem fordern, den Schulen mehr Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, so dass eine Personalausstattung von 110 Prozent erreicht würde.svo

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Schule: Lessing-Gymasium
Nick:
Bericht:

13.08.2013

Link: 459
Thema Inklusion Seit Beginn des Schuljahres haben wir in einer 7. Klasse zwei (!!) Asperger-Autisten. Die angeforderten Schulhelfer wurden bewilligt und zugeteilt. Leider will keiner von ihnen in Mitte/Wedding arbeiten. Bis wir Ersatz bekommen, müssen wir uns alleine kümmern. Keiner unserer Kollegen hat eine sonderpädagogische Ausbildung. Fortbildung zum Thema Autismus? Fehlanzeige! So läuft Inklusion in Berlin°

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Schule: Lessing-Schule Wedding
Nick: die NSA weiß schon wer
Bericht:

10.08.2013

Link: 458
Seit neuestem beginnen Berliner Schulen mit der oktroyierten Inklusion. Keine schlechte Idee, wenn man alle Kollegen entsprechend ausgebildet hätte und die Schulen personell und sachlich VORHER angemessen ausgestattet hätte. Wenn davon auszugehen ist, dass Menschen mit ausschließlich körperlichen Handicaps eigentlich am allgemeinbildenden schulischen Leben voll teilnehmen können müssten, dann müssten „nur“ bauliche Maßnahmen „schon“ ausreichen: Wir bräuchten dann also ausschließlich ebenerdige Schulgebäude oder flächendeckend Fahrstühle. Und das wäre der einfachste Schritt einer inklusiven Schule. Wer soll das bezahlen? Für sämtliche nichtkörperlichen Handicaps muss jedoch LANGFRISTIG richtig viel Geld in die Hand genommen werden. Die die alltägliche Arbeit leistenden Kollegen sind nahezu flächendeckend KEINESWEGS hierauf vorbereitet worden, von entsprechender „Ausbildung“ ganz zu schweigen. Abgesehen davon haben die meisten Kollegen ihre Berufsentscheidung bewusst getroffen, das heißt sie sind bewusst nicht Sonderpädagogen geworden, aus welchen persönlichen Gründen auch immer. Selbst WENN (und das ist zu bezweifeln) davon auszugehen ist, dass die Lehrer meinen, dieser Aufgabe mit entsprechender Ausbildung gewachsen sein zu können, so muss 1) eine Klassenfrequenz gegeben sein, die vor allem die betroffenen Kinder aber auch Lehrer nicht überfordert (wahrscheinlich <20, bei uns >30!), 2) IMMER eine entsprechend ausgebildete Fachkraft (im Zweifel Lehrer) mit im Unterricht sein und ihn maßgeblich gestalten, 3) räumlich, sachlich und personelle Aufsichtslösungen vom Senat angeboten und STETS gewährleistet werden, die die betroffenen Kinder und Lehrer nicht überfordert. Auch dies würde erhebliche Baumaßnahmen und Personalbedarf bedeuten! Vor diesen Problemen stehen nun alle Schulen, die so wundervoll von FRAU SCHEERES vorbereitet UND ausgestattet wurden, nämlich nahezu GAR NICHT! Im Klartext sind die ersten zu inkludierenden Schüler an der Schule eingetroffen. Wo und wie sollen sich die betroffenen Schüler in den Pausen erholen? Auf dem Hof ist es für sie zu laut, Klassenräume dürften dem Auftrag der Pausen keineswegs gerecht werden und falls hier improvisiert (Improvisationen dürfen keine Dauerlösungen sein!) würde: Wer führt die zusätzlich zu leistende Aufsicht? Dabei ist davon auszugehen, dass die Anzahl zu inkludierender Schüler nach und nach zunimmt. Auch der zusätzliche räumliche, sachliche UND personelle Bedarf für angemessene Pausengestaltung wird folglich in absehbarer Zeit deutlich ansteigen. Auch sind die angekündigten Schulhelfer noch immer nicht vor Ort. Niemand scheint zu wissen, wann sie kommen. So kann auch niemand planen. Verantwortungsvolle Rechtssicherheit und Fürsorgepflicht für Schüler wie Lehrer sieht anders aus, Frau Scheeres! All das ist zutiefst empörend und verantwortungslos.

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Schule: OSZ Gesundheit I
Nick:
Bericht:

06.08.2013

Link: 457
Sehr geehrte Frau Scheeres, auch unsere Schule beklagt erneut den Weggang zweier Kollegen (nachdem uns bereits im Februar zwei Lehrkräfte verlassen haben). Somit summiert sich die Zahl der Lehrer, die Berlin verlassen haben, schon alleine in der heissen Kiste auf die Zahl 9. Das hier, bei weiterer Recherche eine wesentlich höhere Zahl (als die 8 im Tagesspiegel) zusammen kommt, ist klar. Schade!

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Schule: Sophie-Charlotte-Oberschule
Nick:
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04.08.2013

Link: 454
Liebe Frau Scheeres, auch an der SCO sind zwei Mathe-Lehrer diesen Sommer nach Brandenburg gegangen! Einmal wurde die Entscheidung an dem Tag getroffen, als Sie den Maßnahmenkatalog zur Attraktivitätssteigerung des LehrerInnenberufs vorgestellt haben!

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Schule: Goethe Oberschule
Nick:
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04.08.2013

Link: 452
Auch bei uns hat eine junge Lehrerin (Mathe und Bio) Berlin den Rücken gekehrt und ist nach Hessen gegangen. Die Aussage von Frau Scheeres, es seien berlinweit nur acht Lehrkräfte gewesen ist meiner Meinung nach völlig illusorisch.

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Schule: Grundschule Tempelhof-Schöneberg
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 450
Zur Äußerung von Frau Scheeres, dass fachfremdes Unterrichten "Einzelfälle" seien: In den Grundschulen wird nahezu grundsätzlich und flächendeckend auch fachfremd unterrichtet - auch in den Klassenstufen 5 und 6!!! Zuweilen hat man höchstens die Chance anzugeben, was man keinesfalls unterrichten kann bzw. möchte!

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Schule: Gymnasium Tiergarten
Nick:
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04.08.2013

Link: 449
Auch bei uns ist eine junge Kollegin mit Mathe/Physik (beides Mangelfächer in Berlin!) über die Sommerferien für viele überraschend gen Verbeamtung in Brandenburg gewechselt. Ich kann kaum glauben, dass das Berlinweit nur 8 Leute sein sollen, nachdem ich selbst schon von so vielen gehört habe, die Berlin auch in diesem Jahr verlassen haben. Wie sieht es an den anderen Schulen aus? Schreibt es hier in die Heiße Kiste (Link oben "Kiste füllen"), wenn an Eurer Schule Lehrer/innen im letzten Schuljahr den Berliner Schuldienst vor ihrer Pensionierung quittiert haben (Bitte unbedingt mit Angabe der Schule!) - wollen wir doch mal sehen, ob es bei nur 8 Personen bleibt! Aber vielleicht gibt es ja noch ein paar "Einzelfälle", in denen die Senatorin über die Kündigung oder den Wechsel von frustrierten Kollegen nicht informiert wurde?

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Schule: Grundschule an der Bäke
Nick:
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04.08.2013

Link: 448
Lange habe ich mit mir gerungen - als Berliner ist es ja nicht leicht, Berlin zu verlassen. Als junger Familienvater merkt man jedoch schnell: Das Gehalt ist endlich. Als ich vor den Sommerferien zufällig einen Abgleich des Lohnzettels mit einer verbeamteten Kollegin gemacht habe, die sich in gleicher familiärer Situation befindet, bin ich innerlich zusammengesunken. Knapp 1000 Euro mehr Netto - und das pro Monat. Jeglichen Diskussionen um günstigere Lebenshaltungskosten etc. zum Trotz - die Berliner Verhältnisse sind für motivierte und gut ausgebildete Junglehrer (Ref: 1,3) ein Schlag ins Gesicht - auch mit dubioser Nebenabrede. Und nicht nur aus finanzieller Sicht. Fachfremdes Unterrichten, kaum Koop-Stunden für den jahrgangsgemischten Unterricht im Schulanfangsbereich, Streichung der Arbeitszeitkonten. Meine Entscheidung ist daher gefallen: Ich werde das Bundesland verlassen. Die Freigabe ist beantragt und die Bewerbung im Wunschbundesland läuft - bereits mit ersten positiven Rückmeldungen. Ich schleich mich dann mal leise weg - armes Berlin...

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Schule: Gottfried-Keller-Gymnasium
Nick: Oberlehrer
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04.08.2013

Link: 447
In den Ferien hat uns ein Kollege mit den Fächern Mathe/Physik verlassen, er hat ein für ihn deutlich attraktiveres Angebot einer Schule im nördlichen Umland angenommen. Zusätzlich ist eine Kollegin mit der gleichen Fachkombination in den Ruhestand verabschiedet worden. Momentan gibt es keine Aussicht auf eine Neubesetzung der Stelle, laut derzeitiger Planung wird der "Kollege N.N." den Unterricht bis auf weiteres übernehmen, da die verbliebenen FachkollegInnen bereits vollkommen eingeplant sind.

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Schule: Gymnasium Steglitz
Nick: Karl
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04.08.2013

Link: 446
Hinweis zu Frau Scheeres Aussage, es gäbe keine Abwanderung: 2013 haben zwei angestellte Lehrer von unserer Schule auf eine verbeamtete Stelle in einem anderen Bundesland gewechselt (keine Funktionsstellen, sondern ganz normale Studienratstellen). Viele ausgebildete StudienrätInnen gehen ja auch direkt nach dem Referendariat erstmal in ein anderes Bundesland um sich verbeamten zu lassen. Klug wäre es, diese auch mitzuzählen.

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Schule: Gustav-Langenscheidt-Schule
Nick:
Bericht:

01.07.2013

Link: 444
5 SchulleiterInnen in 5 Jahren, davon eine unfähig und zwei nur kommissarisch. Ausschreibung erfolgt, langjährige kommissarische Konrektorin mit nahezu einstimmigem Votum hat sich beworben. Sie hat die Schule schon sehr erfolgreich wieder hochgebracht, nachdem der Posten 2010 vom Schulamt ohne jede Menschenkenntnis besetzt wurde. Schulrat Rubbert sagte zu, es würde nun nichts mehr gegen den Willen der Schule besetzt. Nun ist der Bewerbungsvorgang zunächst ungerecht beurteilt und dann abgebrochen worden. Angeblich aus Formfehler. Kontakt zur Schule am Montag vor den Ferien. Beruhigung vor den Ferien sieht anders aus. Wir fordern den Fortgang des Bewerberverfahrens. Und wir sind Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreterinnen und Elternvertreter wie auch alle Schülerinnen und Schüler.

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Schule: OSZ TIEM (Energietechnik)
Nick:
Bericht:

18.06.2013

Link: 440
Gestern wurden bei uns 5 Kollegen in den Ruhestand verabschiedet, alle 5 Elektrotechniker. Nach meinen Informationen umfasst das derzeitige Fachseminar 4 Elektrotechniker, 3 davon Quereinsteiger, die berufsbegleitend ihr Referendariat machen, d.h. schon auf vollen Stellen eingesetzt sind. Aber Berlin ist so attraktiv, dass man sich trotzdem keine Sorgen zu machen braucht. Die Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs tun Ihr Übriges.

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Schule: Grundschule unter den Kastanien
Nick:
Bericht:

08.06.2013

Link: 437
Eine Nachprüfung von 2 Schülern musste ausserhalb der Schule im "Verkehrsgarten" stattfinden. Da die Schule keinen Lehrer zur Begleitung freistellen konnte, musste die gesamte Klasse einen Ausflug machen. Da aber auch für die Begleitung auf den Ausflug kein weiterer Lehrer zur Verfügung stand, wurde ein Elternteil aus der Klasse auf den Ausflug mitgenommen und übernahm die Betreuung von 22 Kindern, während der Klassenlehrer im "Verkehrsgarten" die Nachprüfung von 2 Schülern betreute. Mir drängt sich die Frage auf, ob das rechtlich gesehen zulässig ist, einem Elternteil die Betreuung der Klasse zu überlassen. Wie steht es mit dem Versicherungsschutz? Ich bin enttäuscht, dass es nicht genügend Lehrer gibt, die unsere Kinder betreuen!

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Schule: Eine Schule des Zweiten Bildungswegs
Nick: Rumpelstilzchen
Bericht:

07.06.2013

Link: 434
- Die Arbeitszeit wurde im Jahr 2003 um vier Unterrichtsstunden erhöht. Man vergegenwärtige sich an dieser Stelle, was das konkret in Zeitstunden bedeutet, denn die Erfahrung zeigt: eine Schulstunde = zwei Zeitstunden. Dennoch wurde behauptet, es handele sich nicht um Arbeitszeiterhöhungen, man müsse nur kompetent genug sein, neue Prioritäten zu setzen. Auf die Frage, wo denn nun Zeit eingespart werden soll, kamen keine Antworten. Auf eigene Vorschläge folgten Disziplinargespräche. - Es wurden diverse "Reformen" (Einführung der EPA, Zentralabitur, 5. PK, Digitalisierung des Lernstoffs, Arbeit mit neuen digitalen Medien) angestoßen, die nötigen Ressourcen aber verweigert: Mittel für Menschen, die die neue Technik betreuen, sind z.B. nicht eingepflegt, nicht einmal die höheren Stromkosten! Die nötige Beteiligung der Lehrkräfte bei der Erarbeitung der Neuerungen war offenbar nicht vorgesehen, denn Zeit wurde dafür nicht vorgesehen. Die Grundlagen zur Umsetzung jeder Änderung mussten und müssen nebenbei erarbeitet werden. Bei der Entwicklung der Rahmenpläne, der einheitlichen Prüfungsanforderungen, der Einführung des Zentralabiturs wurden die ZBW z.B. nicht in ihrer Charakteristik bedacht. Es macht z.B. einen großen Unterschied, ob man in einem bestimmten Fach drei oder sieben Jahre Unterricht hatte. Die Antwort "von oben" war in solchen Fällen: "Dann können Sie in diesem Fach eben keine Abiturprüfung anbieten." Ständig müssen wir solche Versäumnisse irgendwie kompensieren, während die Schulverwaltung nach außen vor allem den schönen Schein pflegt. Unsere Schule hat sehr viele sehr engagierte KollegInnen, aber die Fokussierung auf die Außendarstellung und der Umgang mit unserer Arbeit und unseren persönlichen Ressourcen hat viele ausgelaugt und demotiviert.

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Schule: lina-morgenstern-gemeinschaftsschule
Nick: stern am morgenhimmel
Bericht:

07.06.2013

Link: 433
Ich arbeite an einer Schule mit unwahrscheinlich vielen engagierten Lehrer- u. ErzieherInnen, außerdem haben wir viele PKB-Kräfte. Diese arbeiten wie angestellte Lehrer, leisten eine wunderbare Arbeit, werden aber zu gering für die gleiche Arbeit entlohnt. Das Ganztagskonzept ist gut, stellt aber eine extreme Erhöhung nicht nur unserer Stundenzahlen (wir haben mehr und längere Freistunden bzw. Springstunden), sondern auch der Aufsichtszeiten dar. Über diese extreme Mehrbelastung wird nicht gesprochen. Dies wirkt sich auch dahingehend aus, dass Vorbereitung usw. noch später geschieht und somit der Arbeitstag viel länger wird, da nach wie vor viele Elterngespräche, Konferenzen und Austausch der Pädagogen untereinander nach dem Unterricht stattfinden müssen. Es gibt keine vom Senat vorgesehenen Entlastungen für Teamberatungen in Klassen- und Jahrgangsteams. Eine Notwendigkeit, um einen Unterricht, der den Anspruch hat, Inklusion durchzusetzen und individuell alle Kinder zu fördern, die sich von Seiten des Senates in den Abminderungsstunden niederschlagen muss. Neben dem absoluten Fachkräftemangel in den naturwissenschaftlichen Fächern wie auch den musischen, versucht unsere Schule immer noch durch private Kontakte Kräfte zu gewinnen, die Vertretungen übernehmen können usw. Dadurch rinnt das Geld, das für die PKB-kräfte ausgegeben wird, förmlich schnell davon. Bisher war nicht erkennbar,dass besonderes Augenmerk auf die Ausbildung von Fachkräften für Musik, Kunst, Biologie, Physik und Chemie auch für die Sekundarstufe 1 von Seiten des Senates gelegt wird. Whiteboards, Beamer und Internet gehören mittlerweile in die Standardausstattung von Klassenräumen. Wo ist dies innerhalb Berlins durchgesetzt? Lehrer, die sich im Bewerbungsverfahren um eine ausgeschriebene besser bezahlte Stelle befinden, werden hingehalten. Das Verfahren erstreckt sich über Schuljahre, damit wieder Geld gespart wird. Eine Kollegin hat die Fachbereiche Deutsch, Ethik u. Sozialwissenschaften zu koordinieren, wofür auch nicht Abminderungsstunden von Seiten des Senates vorgesehen sind. Zusätzliches Engagement muss anerkannt werden, sonst haben wir Lehrer u. Erzieher, die engagiert arbeiten, aber unter der Belastung und der mangelnden Freizeit physisch wie psychisch zusammenbrechen. Gerade in sozialen Brennpunktschulen ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass alle Kinder ein Mittagessen bekommen. Nicht nur eine Kantine und ein Essensangebot dienen dazu, sondern so ein Angebot funktioniert nur, wenn die Kinder dieses Essen auch umsonst oder durch Zuwendungen erstattet bekommen, nur so nehmen sie an einem Schulessen teil. Nach wie vor werden in dem Alter die Grundlagen für ein Ernährungsbewusstsein gelegt, dem Senat scheint es egal zu sein, welche Ernährungsgewohnheiten unsere SchülerInnen entwickeln. Es ist unabdingbar u. dringend nötig schnell eine kostenlose Schulspeisung für die Kinder u. Jugendlichen einzuführen. Ganztagsbetrieb mit keinem Frühstück und Fast-food-Ernährung (wie Chinanudeln, Schokolade, Süßigkeiten, Toast und Blätterteig)sind der Alltag in Berlin.

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Schule: Heinrich Schliemann Oberschule Pankow
Nick: Stellvertreter
Bericht:

02.06.2013

Link: 427
Sehr geehrte Frau Scheres, wie kann es sein, dass ein ausgezeichneter "Seiteneinsteiger" im Fach Informatik /Mathematik, Staatsbürger Kameruns, der seit 4 Jahren sehr erfolgreich als Fach- und Klassenlehrer arbeitet,Schüler(innen) erfolgreich zum Abitur geführt hat, sich seit drei Jahren um ein berufsbegleitendes Referendariat bemüht, aber bisher nur mit befristeten Arbeitsverträgen bzw uber PKB beschäftigt wurde, nun plötzlich einen UNBEFRISTETEN Arbeitsvertrag im Bezirk Lichtenberg angeboten bekam, der ein solches Referendariat ermöglicht, urplötzlich von seiner Stammschule (HSG 03Y04) abgezogen wird? Er wollte unbedingt bei uns bleiben und hinterlässt nun eine nicht zu schließende Lücke, denn Informatikunterricht kann in der gewohnten und erforderlichen Qualität im kommenden Schuljahr nicht erteilt werden. Zur Unterschrift unter den Vertrag wurde er bewegt mit dem Versprechen der verantwortlichen Schulrätin von Pankow, Lichtenberg eine freie unbefristete Stelle aus Pankow zur Verfügung zu stellen und den Kollegen dafür unbefristet am HSG zu belassen und sein Referendariat zu ermöglichen. Leider war das nur "heiße Luft", der Deal ist geplatzt und das HSG steht ohne Infomatiker und kompetenten IT - Betreuer da. Das ist doch keine seriöse Schulpolitik!! Gerd Burkhardt / Stellv. Schulleiter

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Schule: 3 Vorschläge
Nick: Hans
Bericht:

31.05.2013

Link: 423
Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres, ich habe 3 Vorschläge, die wenig kosten und relativ schnell umzusetzen sind. Es entsteht der Eindruck, dass Ihre Senatsverwaltung eine eigenständige Schule propagiert um Verwaltungsaufgaben, die die Schulaufsicht bzw. die Senatsverwaltung nicht mehr lösen können bzw. wollen an die Schulen out zu sourcen. Um die Schulen davon zu entlasten könnte man je einen „Verwaltungsbeamten“ Ihrer Verwaltung für ein Schuljahr an die Schule delegieren, der bestimmte Verwaltungsaufgaben löst und dabei auch gleich am realen Leben erfährt was die Beschlüsse der Verwaltung bewirken bzw. anrichten. Natürlich sollte dieser Beamte nicht in einem eigenen Büro, sondern mitten unter den Lehrern im Lehrerzimmer arbeiten. Nach einem Jahr wird der Beamte ausgetauscht und profitiert so von seinem Erleben. Die Idee Lehrer 2 Tage früher aus den Ferien zu holen ist nicht neu, aber gut. Es ist nur die Frage was in den zwei Tagen passiert. Kaffeeklatsch, T-Partys und Alibischulungen? Ein Konzept zu dieser Entscheidung fehlt? Nehmen Sie die vielen freigestellten, aber willigen „Kranken“ und lassen Sie unter Leitung des ISQ oder Lisum eine „Lehrer-Akademie“ mit professionellen Schulungen entstehen. Themen gibt es viele. So könnte auch in diesen Bereich, wenn man es professionell macht, Qualität einziehen. (Leider kann z.Z. niemand, auch nicht in Ihrer Verwaltung, etwas über die Qualität der bisher durchgeführten Schulungen der Lehrer durch Lehrer aussagen. Auch dort hat Qualität mit Kontrolle zu tun und da hapert es ja.) Wie bei den Normallehren gibt es auch bei den Schulleitern Gute, Sehrgute und auch Schlechte. Führen Sie eine halbjährliche, onlinegestützte, anonyme Schulleiterevaluation durch. Warum nur die Lehrer, auch die Arbeit der Leitungen gehört auf den Prüfstand. Dafür benötigen wir keine Expertenkommission. Die Lehrer der Schiller-Oberschule haben aus Anlass eine sehr gute Vorarbeit geleistet. Sehr sachlich und sehr umfassend, frei von Suggestion oder Emotionen wurde ein Frage/Antwortkatalog erarbeitet, der das Wirken des Schulleiters gegenüber Schülern, Lehrern und seinen eigen Aufgaben beurteilbar macht.

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Schule: Mildred-Harnack-Schule (ISS)
Nick: Ars nova
Bericht:

29.05.2013

Link: 421
An unserer Schule haben wir derzeit noch 4 Musiklehrer. Eine Kollegin verabschiedet sich demnächst in den Ruhestand. Eine neue Lehrkraft für Musik ist bisher nicht in Sicht. Aber auch wir verbleibenden Musiklehrkräfte werden die zukünftigen Musikkurse wahrscheinlich nicht alle bedienen können, da wir mit unseren Zweitfächern bisher voll eingeplant sind. Schlimmstenfalls müssen die zu erteilenden Musikkurse doch von den restlichen 3 Musiklehrern komplett geschultert werden. Und jeder Lehrer weiß, was es bedeutet, ein Ein-Stundenfach wie bspw. Musik in der Sekundarstufe 1 zu unterrichten. Viele Kurse/Klassen, viele Namen, viel Arbeit - contra psychsiche und physische Gesundheit!!!

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Schule: Heinz-Brandt-Schule ISS
Nick:
Bericht:

22.05.2013

Link: 420
Im Vergleich zu anderen Schulen sind wir mit je einem Sonderpädagogen pro Jahrgang gut ausgestattet. Dennoch beklagen wir folgende Missstände: pro Klasse haben wir offiziell 4 Kinder mit Förderstatus. Hinzu kommen aber allein bis jetzt im Jahrgang 7 vier neue Anträge auf Feststellung von einem sonderpädagogischen Förderbedarf hinzu. Nur durch das hohe Engagement aller Kollegen werden zur Zeit nicht noch weitere Schüler gemeldet, sondern mit großer Kraftanstrengung gehalten. Die psychischen Erkrankungen der Schüler sind auffällig. Im nächsten Schuljahr nehmen wir 2 Schüler mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung auf. Wir haben keinen Rückzugsraum, alle Räume sind belegt. Wir haben -bis jetzt- keine Unterrichts- bzw Beschäftigungsmaterialien oder Grundausstattung für einen Raum. Ich sehe dem Schuljahresbeginn im Sommer mit unguten Gefühl entgegen!

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Schule: Fläming-Grundschule
Nick:
Bericht:

21.05.2013

Link: 419
Seit 7 Monaten gibt es in mehreren Klassen keinen Musikunterricht mehr. Nur durch massive Mehrarbeit engagierter Lehrer konnte zumindest temporär vertreten werden. Doch das ist keine Dauerlösung und deckelt ein marodes System. Dabei hat die Schule doch eine Ausstattung von 100 %? Je nach Berechnungsgrundlage hat die Schule sogar manchmal über 100 %, das wechselt von Woche zu Woche. Vielleicht sollte man einfach mal nach dem tatsächlichen Bedarf gehen und endlich qualifizierte und motivierte Lehrer einstellen. Kranke Lehrer können jedenfalls bei der Ausstattung derzeit nicht vertreten werden. Des Weiteren bleibt völlig ungewiss, durch wen (qualifizierte PKBler? Eltern?), ob überhaupt und ab wann pensionierte Lehrer ab Sommer ersetzt werden. Gerade der Umgang mit schwerstmehrfachbehinderten Menschen benötigt ein besonderes Fingerspitzengefühl. Das Verhalten der Senatsverwaltung ist nicht nur hier als fahrlässig zu bezeichnen, wenn sie nicht endlich für eine Verbesserung des Bildungssystems sorgen.

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Schule: Grundschule in Reinickendorf
Nick:
Bericht:

20.05.2013

Link: 418
Unsere Vertretungskräfte im letzten Winter: eine pensionierte Lehrerin, eine Lehramtsstudentin (noch ohne 1. Staatsexamen) und eine Mutter....

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Schule: ISS an der Jungfernheide
Nick:
Bericht:

18.05.2013

Link: 416
Im Rahmen der Inklusion habe ich seit Beginn des Schuljahres einen Schüler mit Förderschwerpunkt Hören. Ein Teppichboden wäre notwendig um den Schall zu dämpfen, aber jetzt wird vor den Sommerferien vielleicht erst mal jemand kommen (wahrscheinlich am Nachmittag ohne Schüler), der den Schall im Klassenraum misst und dann entscheidet, ob es überhaupt notwendig ist, einen Teppichboden zu verlegen.

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Schule: Ernst-Abbe-Gymnasium
Nick:
Bericht:

15.05.2013

Link: 409
Wir hatten ein halbes Jahr lang chemie Unterricht mit einer Lehrerin, die noch zwei Jahre Studium vor sich hatte und in ihrem iPad googlen musste um unsere Fragen zu beantworten.

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Schule: 10. Sekundarschule Steglitz
Nick:
Bericht:

14.05.2013

Link: 407

Schule: Friedrich-Ebert-Oberschule
Nick:
Bericht:

09.05.2013

Link: 401
Schule seit nunmehr 10 Monaten ohne Direktor: An der Friedrich-Ebert-OS ist der Direktor zum Schuljahr 2012/13 aus Altersgründen in Rente gegangen. Es handelt sich also um einen lange abzusehenden Ruhestand. Warum ist diese Schule trotzdem immer noch ohne Direktor, obwohl es Bewerber gibt? Als Mitglied in der GEV bekomme ich mit, dass die Stellvertretende Schulleitung ganz offensichtlich überfordert ist: v.a. viel zu viel Unterrichtsausfall wg. schlechter Koordination. Diese weiterführende Schule ist gerade in Begriff, ihren früheren guten Ruf zu verlieren.

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Schule: Staatliche Ballettschule Berlin
Nick:
Bericht:

29.04.2013

Link: 392
Ein Beitrag zum Thema Drehtürverbeamtung IN DER PORBEZEIT: die Staatliche Ballettschule Berlin suchte für Februar 2013 dringendst einen Studienrat/eine Studienrätin mit dem Mangelfach Musik. Da man nicht fündig wurde, ließ man einen frisch verbeamteten Kollegen aus Hamburg zurückkehren, der lediglich ein halbes Jahr seiner Probezeit in der Hansestadt absolviert hatte. Er erhält weiterhin die Hamburger Beamtenbezüge. Auch die vorherige Besetzung dieser Stelle wurde mittels einer aus Hamburg zurückkehrenden Studienrätin, die sich in der Probezeit befand, besetzt. Sei es den beiden gegönnt - dass aber nicht mal mehr die Probezeit gilt, beweist, WIE groß die Alternativlosigkeit sein muss.

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Schule: alle
Nick:
Bericht:

08.04.2013

Link: 383
Als ich vor einigen Jahren Referandarin war, musste ich mir vom Senat sogar eine zusätzliche Mehrarbeit von 5h/Woche während der Sommerferien(!) genehmigen lassen. Auch mehr als 8h eigenständigen Unterricht pro Woche durften wir neben den Seminarverpflichtungen nicht übernehmen, damit man sich voll auf seine Ausbildung und die in dieser Anfangsphase schon ausreichende Anzahl an Schülern und Stunden konzentrieren kann. Das war auch gut so! Heute bietet die Senatschulverwaltung den Referendaren per Brief an, von Beginn an 17 Stunden eigenständig zu unterrichten (neben den laufenden Seminaren, Lehrproben etc.). Wo ist da die Logik, wo die Sicherung der Schul- und Ausbildungsqualität? Als Referendar ist man zu Beginn mehr als bedient von 8 Stunden, 17 Stunden sind eine heillose Überforderung, man könnte sich weder auf die Ausbildung noch auf das Unterrichten und die Schüler einlassen. Das war ja auch ursprünglich von der Senatsschulverwaltung erkannt worden. Will hier also jemand vielleicht einen Lehrermangel verdecken, Unterrichtslücken schließen, indem er Auszubildene als (Fast-)Vollzeitkräfte einsetzt???

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Schule: Gymnasium Tempelhof Schöneberg - Lichtenrade
Nick: Lilian
Bericht:

06.03.2013

Link: 368
In der 8. Klasse meines Sohnes fällt seit 3 Wochen nun schon französisch aus. Die ursprüngliche Lehrerin ist von der Schule verwiesen / gegangen worden, die jetzige ist vorübergehend langfristig krank und die Kinder wurden mit 'Wochenplänen' versehen, die nie jemand nachsieht. In den Französisch Stunden wird anderer Unterricht gemacht. Gestern Deutsch, heute Biologie. Das gleiche Problem hatten wir auch schon mal für 3 Wochen in Mathematik. Wir fragen uns nur, woher die Kinder dann ihren Stoff vermittelt bekommen sollen? In der Schule ist man hilflos - keine Ersatzlehrer zur Verfügung für genau DIESE Fächer.

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Schule: Gymnasium
Nick:
Bericht:

01.02.2013

Link: 338
Bei uns werden seit 2-3 Jahren LehrerInnen eingestellt, deren Fächerkombination eigentlich nicht unserem Bedarf entspricht (meist passt nur 1 Fach), aber da sonst nix mehr auf dem Markt ist (woran liegt das wohl?), werden die Leute eingestellt, voll bezahlt, obwohl sie teilweise erheblich weniger als Vollzeit unterrichten. Rechnet eigentlich mal jemand aus, was sowas kostet (anstelle einer Verbeamtung oder angepassten Gehältern)???

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Schule: Werner-von-Siemens Gymnasium
Nick: Wolf
Bericht:

01.02.2013

Link: 336
Am 18. 1. bekamen alle Eltern einen Branbdbrief vom Schulleiter, man möge im Bekanntenkreis nach Jemandem suchen, der Physik unterrichten könne, es seien zwei Leistungskurse betroffen. Gleichzeitig verlässt ein junger Physiklehrer diese Schule, um in Hamburg anzufangen mit Aussicht auf Verbeamtung. Die Kinder werden von Eltern und Pensionären unterrichtet, ohne Ausbildung und Abschlüsse. Einige Lehrer unterrichten zwei Klassen gleichzeitig. Ein Deutschleistungskurs hat keinen Lehrer mehr, die Kinder sind wochenlang auf sich selbst gestellt. Fast alle jungen Lehrer, die in Berlin ausgebildet werden gehen in die benachbarten Bundesländer.

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Schule: Gottfried-Keller Gymnasium
Nick: Mikesch
Bericht:

18.01.2013

Link: 305
Am 17.01.2013 erhielten alle Eltern eine Information schriftlich von den angestellten Lehrern o.a.Schule. Hierin wurden die Mißstände der Bezahlung von Beamten und Angestellten dargelegt, was ja bekannt ist. Aber schlimm finde ich es, dass nun von ca. 50 Lehrern 20 für das Schuljahr 2013/2014 die Freigabe für die Beschäftigung in einem anderen Bundesland beantragt haben. Das hat z.B. die Folge, dass der Lateinunterricht dann wahrscheinlich ausfällt (Wahlpflichtfach in den 8.Klassen),da keine weitere Lehrkraft für dieses Fach zur Verfügung steht. Auch betriftt dies in erster Linie fast alle jungen Lehrkräfte, die diesen Schritt erwägen. Abgesehn davon fällt jetzt schon jede Menge Unterricht aus. In dieser Woche gab es z.B. in der Klasse 8.4. überhaupt keinen Mathe-Unterricht. Wie sollen die Kinder dann ihre späteren Prüfungen schaffen? Kein Wunder, dass Berlin in der PISA Studie immer schlecht abschneidet. Aber noch schlimmer ist es, dass alles auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Was haben sie dann für Chancen in der Berufswelt?

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Schule: OSZ Gesundheit
Nick:
Bericht:

14.01.2013

Link: 297
Zwei kompetente, angestellte Junglehrer unserer Schule, beide mit Mangelfächern, verlassen Berlin zum 1.2.2013. Sie haben beide das Angebot, 30km weiter in Brandenburg, verbeamtet zu werden. Beide Kollegen waren dann noch nicht einmal bzw. gerade mal ein Jahr an unserer Schule. Sie haben engagiert die Schule voran gebracht, innovativen Unterricht geleistet und waren bei den Schülern und Kollegen gleichermaßen beliebt. Jetzt verlassen sie uns wieder. Jeder hat Verständnis für die beiden. Aber für die Schule und die Schüler ist das ein riesiger Verlust. Aber wen meint Frau Scheeres, wenn sie in der Berliner Abendschau sagt: Berlin sei attraktiv und es gibt viele Bewerbungen!? Attraktiv ist Berlin für Beamte aus anderen Bundesländern, die nach Berlin kommen und denen Berlin ein Gehalt gewährt, wie in ihrem alten Bundesland. Und diese Beamten werden auch für die Schulleitungen mehr und mehr an Attraktivität gewinnen, da diese zwar für Unmut im Lehrerzimmer sorgen, aber durch ihr Bleiben die Unterrichtsversorgung sicherstellen. Wer kann den Schulleitungen den begründeten Wunsch nach `Ruhe´ und `Kontinuität´ in der Schule verdenken? Er ist im Sinne der Schüler, Eltern und zur Aufrechterhaltung der Schulqualität unabdingbar. Dieser Wunsch wird aber so lange ein Wunschtraum bleiben, wie diese Ungleichbehandlung von Lehrern durch das Land Berlin fortgesetzt wird. Und auch an unserer Schule erhalten nun teure Beamte aus anderen Bundesländern Einzug. Für die Angestellten ist das ein Schlag ins Gesicht: Berlin ist der Beamtenstatus zu teuer, weshalb diese nicht mehr verbeamtet werden. Und dennoch werden zusehends mehr wesentlich `teurere´ Beamte aus anderen Bundesländern eingestellt. Was für eine Farce.

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Schule: Jean-Krämer-Schule
Nick:
Bericht:

09.01.2013

Link: 284
Unser Lieferant für die Mensa hat zum Jahreswechsel gekündigt. Seit dieser Woche unterrichten wir ca. 600 Schülerinnen und Schüler, die sich nicht einmal ein Brötchen kaufen können, geschweige denn etwas zu trinken. Da wir aber einen teilgebundenen Ganztag anbieten müssen, dauert unser Unterrichtstag zweimal die Woche bis 16.15 Uhr, zweimal bis 14.35 Uhr. Ein Bäcker (über die Straße) darf natürlich nicht aufgesucht werden. Viele Kinder essen in dieser Zeit lediglich eine Tüte Chips (vor der Schule gekauft).

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Schule:
Nick: 2nd generation
Bericht:

Link: 187
Der Elternvertreter als Brückenbauer Ja, ja die Weihnachtszeit naht und alle sind in heller Aufregung. Da kann es schon mal passieren, dass man Aufgaben, die ansonsten routiniert von der Hand gehen, etwas dilettantisch durchführt. So passiert, in dieser Woche, an einer Grundschule in unserer Stadt: Ein erfahrener Rektor suspendiert mit sofortiger Wirkung ein Kind vom Unterricht, ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Wege einzuhalten. Keine Anhörung des Schülers UND der Erziehungsberechtigten, keine Einberufung einer Klassenkonferenz. Gefahr in Verzug bestand nicht, da der zu rügende Vorfall bereits vor zwei Wochen statt fand. Die Mitteilung (Donnerstag) über die Suspendierung (ab Montag) bekamen die Eltern von der Schulsekretärin auf den Anrufbeantworter hinterlegt. Zusätzlich mit dem Hinweis versehen, dass eine schriftliche Benachrichtigung auf dem Postwege sei. Nun gut, kann ja mal passieren wird man sich sagen. NEIN! Das darf nicht passieren. Zumal hier auch noch ein sehr traumatisiertes Kind, Opfer einer Überreaktion wurde (was der Schulleitung bekannt war). Wer ist zuständig? Die besorgten Eltern wussten sich keinen Rat und wandten sich an den GEV-Vorstand der Schule. Dieser konnte die Schulleitung nicht erreichen und riet dazu, auf den Fehler schriftlich hinzuweisen und um ordnungsgemäßen Ablauf zu bitten. Dieses Schreiben wurde persönlich von den Eltern in der Schule abgegeben. Die Sekretärin überreichte in diesem Zuge auch gleich das v.g. Schreiben, dass ja eigentlich per Post unterwegs sei! Da nun bereits Freitag war und die Suspendierung ab Montag beginnen sollte, waren die Eltern vollends überfordert und wussten nicht, wie sie sich nun Verhalten sollten. Darf das Kind am Montag gehen, oder nicht? Der Tipp: Frag doch mal bei der Schulaufsicht nach! Nun kann sich ja fast jeder vorstellen, was es bedeutet, am Freitag um 14:00 Uhr bei der Schulaufsicht anzurufen, oder? - Nein, falsch gedacht! Es war tatsächlich ein Schulrat anwesend. Dieser hörte sich die Sachlage an und konnte, da ja bereits Freitag und zur fortgeschrittenen Stunde, nichts weiter dazu sagen, weil er nicht: „ nachprüfen könne, ob diese Vorwürfe stimmen“. Der Hinweis auf fehlende Einladungen zur Klassenkonferenz an die jeweiligen Vertreter lies ihn dann zu der Aussage hinreißen: „man solle hier doch bitte nicht so aggressiv vorgehen und eher versuchen eine Brücke zu bauen, damit die Schulleitung die Möglichkeit hat, trotz dieses Fehlers, ihr Gesicht zu wahren“. Es erging die Bitte: “die Schulleitung auf ihren „Irrtum“ aufmerksam zu machen und die fehlenden Maßnahmen einzuleiten“. Auf den Hinweis, dass man dieses bereits schriftlich weitergeleitet hat, kam die Antwort: „... na dann haben sie doch alles richtig gemacht!“. (Prima!) Auch wurde gebeten sich als Elternvertreter doch mit den betroffenen Eltern, am Montag gemeinsam auf den Weg zur Schule zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass das Kind den Unterricht weiter besuchen darf, bis die Ordnungsmaßnahmen gesetzesgetreu durchgeführt wurden und greifen. Hääääääääääääääää, was anderes fällt einem dazu nicht ein! Völlig verwirrt nahm man nun die Möglichkeit in Angriff und rief bei der Beschwerdestelle der Senatsverwaltung an, um sich zu vergewissern, ob dieses wirklich die Aufgabe einer Elternvertretung ist – Brücken bauen und dafür Sorge tragen das eine Schulleitung ihr Gesicht wahren kann, bzw. dafür zu sorgen, dass die Schulpflicht eingehalten wird und dem Gesetz genüge getan wird? Der überaus freundliche Herr dort sah die ganze Angelegenheit ganz entspannt: „Was soll ein Schulrat am Freitag um 14:00 Uhr denn machen? Sie sollten das globaler sehen, sie sind doch viel näher dran an der Schule. Wenn sie den Eltern helfen wollen, würde ich am Montag mitgehen.“ Welches Aufgabengebiet hat die Schulaufsicht? Wofür, außer für das rigorose Streichen von Lehrerstellen und ständige Abfragen von Schülerzahlen, ist die Schulaufsicht noch zuständig? Fällt ein solches Verhalten in die viel gepriesene Eigenständigkeit der Schule? Schnapp - Atmung und die mütterliche Frage: ...und nun??? Wie kann/soll sich ein Elternvertreter in einer solchen Situation verhalten? Keinerlei Hilfestellung oder Unterstützung seitens der vermeintlich Zuständigen! Vielleicht fällt dem geneigten Leser ja eine Lösung ein...... Nachsatz: ...auf die gesendete Email, an dem besagten Freitag, an die zuständige Schulrätin der Schule, erfolgte bis heute (eine Woche ist vergangen) noch keine Reaktion! Weder eine Bestätigung des Einganges, noch wurde nachgefragt, ob das Problem gelöst wurde. Bis dato sind noch keine Einladungen zur Klassenkonferenz verschickt, das Kind geht seit Montag, nach wie vor zur Schule. Was jetzt daraus wird? Bisher ist ein Vakuum entstanden und das Kind, sowie wie Eltern, bleiben im Ungewissen. Vorweihnachtliche Grüße von einer Elternvertreterin

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Schule: Schulbehörde
Nick: Einer aus der Amtsstube
Bericht:

Link: 178
Wir zahlen Beamten A15 und Angestellten E14. Warum? Nur so! Dienststelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Referat VI C "Schulinspektion" Laufbahn: Schulaufsichtsdienst: mehrere Stellen Bezeichnung: Schulrätin/ Schulrat Es können sich auch geeignete Tarifbeschäftigte bewerben. Besoldungsgruppe: A 15 Entgeltgruppe: 14, vorbehaltlich einer endgültigen Bewertung Besetzbar: sofort Kennzahl: 61/12 ........................................................................ http://www.berlin.de/politik-und-verwaltung/stellenausschreibungen/detail.php/2639

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Schule: fast ALLE
Nick: J.K.
Bericht:

Link: 177
Sehr geehrte Frau Scheeres, es wäre sehr gut, wenn Sie durchsetzen könnten, dass die Schulleitungen die Anzahl der Ermäßigungsstunden ( die die jeweilige Schule erhält) und deren Verwendung in der Schule publizieren würden. Leider herscht in diesem Punkt an den Schulen keine Transparenz. Diese Transparenz würde dazu führen, dass die Belastungen und auch die Entlastungen auf mehrere Schultern verteilt werden würden und nicht, wie an einigen Schulen vorrangig, Schulleitungen und deren "nahe stehenden" Lehrkräften zu Gute kommen. So würden die Ermäßigungsstunden die erhalten, die die Arbeit leisten. Dieser Vorschlag kostet nur einwenig Mut und einige Arbeitsminuten der Verwaltungsbeamten - sonst nichts und schafft trotzdem Enlastung für die, die sie auch verdient haben.

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Schule: Joan-Miro-Grundschule
Nick:
Bericht:

Link: 174
An dieser Schule findet in mehreren 5. und 6. Klassen seit Schuljahresbeginn kein kontinuierlicher Mathematikunterricht statt - also numehr seit 9 Wochen! Grund: Eine Lehrerin ist langzeiterkrankt, eine zunächst gefundene PKB-Lehrerin bekam woanders eine richtige Stelle. Häufig passiert es nun, dass, vermutlich, um die Eltern zu beruhigen und die Statistik nicht ganz so mies aussehen zu lassen, dass Lehrer aus ihrem regulären Unterricht herausgezogen werden - von jetzt auf gleich, Planung nicht möglich - um in einer dieser Klassen eine Türschwellen-Mathematik-Stunde zu geben. Bringt den armen mathelosen Klassen nichts und schadet zusätzlich denen, die noch Unterricht haben... Hauptsache, es sieht nicht ganz so schlecht aus...

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Schule: ABC
Nick: XYZ
Bericht:

Link: 145
"Berlin will mehr Quereinsteiger für die Schulen Um den Mangel an Lehrern in den naturwissenschaftlichen Fächern zu begegnen, setzt die rot-schwarze Koalition in Berlin vermehrt auf Quereinsteiger. - Am Donnerstag beschlossen die Fraktionen von SPD und CDU im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses, dass der Senat bis zum 31. Dezember ein Konzept vorlegen soll, wie mehr Hochschulabsolventen ohne Lehrerabschluss, aber mit Spezialwissen in den naturwissenschaftlichen Fächern für die Berliner Schulen gewonnen werden können. Zudem sollen auch Berufspraktiker angesprochen werden. Denn der Mangel an Fachlehrern ist gravierend. Schon jetzt fallen Hunderte Unterrichtsstunden aus oder müssen von fachfremden Pädagogen ersatzweise erteilt werden." Quelle: Morgenpost Hilflose Senatsverwaltung... kein Wunder, dass dieser Mangel besteht; wer will sich diesen Job unter den Berliner Bedingungen schon antun? Es gibt Schulen, die feiern schon das Erhalten eines Mangelfach-Referendars mit einem großen Schulfest. Blöd nur, dass diese Referendare jetzt schon ankündigen, nach der Ausbildung Berlin zu verlassen...

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Schule: Grundschule in Tempelhof/Schöneberg
Nick: GEV
Bericht:

Link: 139
Wir möchten gern auf diesem Wege einen weiteren Versuch - zusätzlich zur Sprechstunde beim Schulamt- unternehmen, um auf ein für uns ungeklärtes, wichtiges Thema an unserer Schule hinzuweisen. 1. Wir waren Modellschule für Inklusion und unsere Lehrer, Sonderpädagogen, Horterzieher und die Schulleitung haben sehr viel Arbeit in dieses Thema investiert und dabei auch sehr gute Ergebnisse im Schulalltag erreicht. Es wurden Kompetenzen gewonnen, die gut eingesetzt werden konnten. Unsere Schule wird sogar Eltern von betroffenen Kindern aus anderen Einzugsgebieten empfohlen. Nach einem erfolgreichen Jahr läuft das Modell dann aus ohne irgendein Konzept, wie es weitergehen soll. In der Vergangenheit konnten alle Kinder in dem Modellversuch erfolgreich gefördert werden, weil sie es schließlich brauchten! Doch nun fallen sie durch den Rost, denn durch die Kürzung der Stunden sind keine Kapazitäten für die notwendige Förderung mehr da. Unser Schulmotto „Eine Schule für alle“ können wir mit diesen Voraussetzungen so nicht mehr leben! Wann werden endlich die Ergebnisse der Arbeitsgruppe von Frau Scheeres zum Thema Inklusion bekannt gegeben und was passiert mit den Schulen und den betroffenen Schülern (die sind nämlich nicht „ausgelaufen“, sondern immer noch da), die im Modellversuch waren? 2.( losgelöst von unserer Schule, betrifft alle) Wie kann der Senat es zulassen, dass immer mehr Kinder von ihren Eltern auf Privatschulen geschickt werden und so zu einer zukünftigen 2-Klassen-Gesellschaft beitragen, weil in den staatlichen Schulen für mehr Qualität die Kapazitäten nicht mehr da sind? Können sich in Zukunft nur noch „Reiche“ Bildung leisten? Berlin schafft es auch nicht, Englisch in allen Grundschulen verbindlich ab der ersten Klasse einzuführen und streicht auch noch jegliche Stunden für sinnvolle Fördermaßnahmen für Hochbegabte! Der Flughafen wird immer teurer, dafür werden die Schulen immer schmutziger und der Sanierungsstau vergrößert sich, da kein Geld dafür vorhanden ist. Wie heißt es so schön: „Unsere Zukunft sind unsere Kinder!“ oder sollte da lieber etwas anderes stehen?

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Schule: Wo bleibt die Qualitätssicherung?
Nick: J.K:
Bericht:

Link: 134
Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres, die hier im Blog gelisteten Themen sind die Ergebnisse von Managementfehler der Schulleitungen. Qualitätssicherung in der Schule fängt oben an, nicht von unten. Ein fauler Schulleiter kann nie sein Kollegium anspornen. Gute Schulen haben immer gute Schulleiter. An diesen Schulen fühlen sich Schüler und Lehrer wohl. Das schafft trotz Stress und viel Arbeit Leistungsbereitschaft und Motivation. Gute Schulen brauchen diesen Blog nicht. Schlechte Schulleiter demotivieren und führen zur Erhöhung der Anzahl Langzeitkranken. Die Schulverwaltung reagiert erst, wenn die Anzeichen sich mehren (hoher Krankenstand, viele Versetzungsanträge). Das ist zu spät. Treten diese Verhaltensweisen der Lehrer auf, ist die Schule schon auf den Weg nach unten. Problemschulen immer erst im 5 Jahresrythmus der Schulinspektion „heraus zu finden“ ist für die Schulen die unter diesen Schulleitungen leiden, nicht günstig. Überforderten oder unfähigen Schulleitern und oder deren Stellvertretern kann man entweder helfen oder man muss sie (v)ersetzen. Schlechte Schulen müssen nicht geschlossen werden, es müssen nur die kompletten Schulleitungen ausgetauscht werden. Eine Schule, die einen Schulleiter, den sie aus guter Kenntnis heraus ablehnt, ertragen muss, ist und wird keine gute Schule. Solche Entscheidungen dienen Befindlichkeiten der Schulaufsicht nicht der Hauptaufgabe einer Schule – der Bildung. Ist das Beschwerdemanagement ein Blitzableiter für die Wutausbrüche schlecht behandelter Lehrer oder ein Instrument der Qualitätssicherung? Als Teil der Qualitätssicherung gehört es nicht in den zu steuernden Prozess. So wie die Schulinspektion kann es nur von außer auf den Prozess einwirken. Laut Stellenzeichen ist das BM dem Abteilungsleiter I untergeordnet. Das schafft kein Vertrauen. Da schreibt man lieber in diesen Blog als an Herrn Linne. Wer möchte schon seine berufliche Laufbahn einem auf die Füße getretenen Chef oder deren Chef ausliefern. Schlecht geführte Schulen kosten viel Geld.

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Schule:
Nick:
Bericht:

Link: 133
Tagesspiegel von heute: Im sozialen Brennpunkt fallen 50 Lehrerstellen weg An Grundschulen mit hoher Migrantenquote sollen die Förderstunden gekürzt werden. Dazu hat sich die Berliner Senatsverwaltung entschieden. Beim Grundschulverband und den Grünen löst das Empörung aus - über die sich die Verantwortlichen nur wundern.

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Schule: Grundschule in Lichtenberg
Nick: boe
Bericht:

Link: 132
Ich habe mitbekommen, wie eine Kollegin aus Hamburg, annähernd gleichen alters und mit gleichen Voraussetzungen, in Berlin eingestellt wird. Sie wird hier in Berlin verbeamtet und bekommt den Sold aus Hamburg bezahlt -- bei gleichen Qualifikationen und gleichen Arbeitsbedingungen ungleiche Bezahlung ... ich fühle mich herabgesetzt!

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Schule: alle
Nick: Melisa
Bericht:

Link: 126
Ich lehne es zukünftig ab in zwei Klassen gleichzeitig zu unterrichten. Dieser Verantwortung kann und will ich nicht mehr gerecht werden. Man steht in so einer Situation immer mit einem Bein im "Knast". Diese marode Personalpolitik und Misszustände im Berliner Bildungsbereich dürfen wir nicht mehr zu unseren Lasten mittragen. Dienst nach Vorschrift! Wehrt Euch!!!!

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Schule: Gymnasium Berlin
Nick:
Bericht:

Link: 125
In unserer Schule gibt es seit über einem Jahr keinen Fachbereichsleiter mehr für ein zentrales Kernfach. Beamte finden sich dafür wohl nicht, Angestellte machen den Job unter den gegebenen Bedingungen nicht. Fachkonferenzen und hiermit verbundene notwendige Absprachen der einzelnen KollegInnen: Fehlanzeige! Jeder wurschtelt so vor sich hin und die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut.

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Schule: Askanische Oberschule, Berlin-Tempelhof
Nick: webe
Bericht:

Link: 124
Führungslos! Trotz rechtzeitiger Information an die Schulaufsicht, dass der Schulleiter in Pension gehen würde und rechtzeitiger (!) Ausschreibung der Stelle, wird es nicht gelingen, übergangslos für einen Nachfolger zu sorgen. Wie zu hören war, ist die zuständige Schulaufsichtbeamtin versetzt worden (strafversetzt?), der Nachfolger scheint nicht daran interessiert, dass die Arbeit der Schulleitung bruchlos fortgesetzt werden kann. Eine weitere Sparnaßnahme? Für BER? Außerdem: der größte Fachbereich (moderne Fremdsprachen) wird ebenso führungslos in das neue Schuljahr starten. Grund: Pensionierung der Fachbereichsleiterin. Stellenausschreibung? Fehlanzeige. In beiden Fällen vertraut die Behörde darauf, dass die verbleibenden KollegInnen die Arbeit schon irgendwie zusätzlich erledigen werden. Wie lange lassen wir uns das noch bieten?

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Schule: Mehrere
Nick: harte nuss
Bericht:

Link: 123
Ich habe Ende 2010 mein 1. Staatsexamen abgelegt und bereits während des Studiums wie auch danach (bis heute) als PKB-Kraft gearbeitet, zuerst an einer Grundschule, nun in einer Oberschule. Was ich bisher in der Schule (hauptsächlich in der Grundschule) und mit der Senatsverwaltung hinter mich gebracht habe, würde ein dickes Buch füllen und bringt mich innerlich der Verzweiflung und vor allem extremer Wut nahe, was das Berliner Bildungssystem und die vielen verpassten Chancen vieler Schüler angeht. Meine Erlebnisse habe ich Ende 2011 aufgeschrieben und an verschiedene Zeitungen geschickt. Es kamen Anfragen verschiedener Blätter zurück, mit einer Journalistin gab es ein langes Gespräch, Fototermin, Gespräch mit dem Schulleiter. Die Geschichte sollte erscheinen. Zeitgleich stand die Dame im Kontakt mit der Pressestelle der Senatsverwaltung, die sich umgehend (nach mehreren vergeblichen Anfragen in den letzten drei Jahren meinerseits bezüglich der Vertretungsproblematik an Berliner Schulen) bei mir meldete. Der Schulleiter hat kurze Zeit später ein Schriftstück der Senatsverwaltung erhalten, in dem um Aufklärung der Geschehnisse gebeten wurde (genaueres traue ich mich hier nicht zu sagen). Der Artikel, der über meine Geschichte berichten sollte, ist zwar seit April fertig, bisher jedoch nicht erschienen mit der Begründung, er enthalte zuviel Bürokratie, das würden die Leser nicht verstehen. Aha.

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Schule: Europäische Schule Bertha von Suttner (Gymnasium Reinickendorf)
Nick: Eine Gruppe von unzufriedenen Lehrern
Bericht:

Link: 121
Wir melden uns hier als eine Gruppe von unzufriedenen jungen Lehrern - unzufrieden nicht mit unserem Beruf, den machen wir gerne - sehr unzufrieden aber mit den Bedingungen, die der Senat uns aufzwängt und die uns unseren schönen Beruf zu verleiden drohen bzw. uns evtl. dazu bringen, Berlin zu verlassen. Hier etwas konkreter, wie sich die Politik des Senats an unserer Schule bemerkbar macht: Weil Berlin für junge Lehrer mit frischem 2. Staatsexamen nicht ausreichen attraktiv ist, unterrichten in mehreren Fächern (besonders in Mathematik und Physik) Lehrkräfte ohne oder mit wenig pädagogischer Ausbildung und Erfahrung. Hier mangelt es vor allem an schulgerechter Methodik, was oft zu ineffizientem Unterricht führt. Offen geäußerte Unzufriedenheit der Schüler bestätigt das. Es wechselt jetzt der dritte junge und begabte Lehrer innerhalb kurzer Zeit in ein Bundesland mit Verbeamtung. Die Schüler haben gerade von diesen Lehrern sehr profitiert, leiden unter dem Weggang und fühlen sich allein gelassen. Und einige weitere junge Kollegen denken über diesen Schritt nach. Auf diese Weise droht der Schule die ganze Generation der jungen Lehrer, insbesondere der besonders guten (etwa mit sehr gutem Examen) abhanden zu kommen. Zudem müssen diese ja ersetzt werden, was zu Lasten der Schüler mit vielen Lehrerwechseln und eben wieder behelfsmäßig mit nicht vollständig ausgebildeten und damit auch nicht voll lehrbefähigten Kräften geschieht. Die Unterrichtsqualität leidet schon jetzt deutlich und es wird schlimmer.

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Schule: Nordberliner Gymnasium
Nick: Physiklehrer
Bericht:

Link: 119
Eins vorweg: Ich mache meine Arbeit gerne, gehe gern zur Schule und freue mich auch stets über Gelegenheiten etwas zu lernen. Ich habe die volle Laufbahnbefähigung und bin unbefristet vollbeschäftigt. Ich möchte mich auch nicht über Zustände "auskotzen", wo mir der Mut fehlte mich vor Ort zu beklagen. Meine Intention ist einfach mal aufzuzeigen wozu Fachlehrermangel führt und was die betroffenen mittlerweile leisten, um den Karren am Laufen zu halten. Freitag ist für mich normalerweise Beginn zur vierten Stunde. Davor noch eine Aufsicht, ein schöner Abschluss für die Woche und eine echte Motivation gerade auch für den letzten Tag vor dem Wochenende. Heute standen noch zusätzliche Abiturprüfungen an. Ich war ab der ersten Stunde im Einsatz, die drei "freien" Stunden weichten drei Prüfungen. Das sind bekanntlich Stunden, die nicht als erteilte Unterrichtsstunden zählen. Es kostet aber Zeit - meine Zeit. Als Freizeit würde ich es nicht bezeichnen. Als Arbeitszeit wird es jedoch auch nicht anerkannt. Es ist doch sehr merkwürdig, wie hier ein indifferenter Zwischenzustand geschaffen wird, den es für Angestellte gar nicht geben kann - eigentlich. Aber Beamte will man nicht in Berlin - braucht man nicht. Man kann ja die Angestellten auch entsprechend behandeln. Ich habe mich nicht gewehrt und das nicht weil ich Angst vor Konsequenzen hätte. Ich möchte, dass die Schüler ihre Prüfungen ablegen können und dass die Situation für alle Beteiligten möglichst geringe Umstände macht. Wer möchte schon die Probleme auf dem Rücken von Kollegen oder Schülern austragen? Ich mache es gern, ich bin Lehrer aus Berufung geworden. Es ist nur schade, dass man in Berlin an Stellen, wo man eine Würdigung der geleisteten Arbeit und des Engagements erwarten könnte, eher mit einem Arschtritt zu rechnen hat.

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Schule: Poelchau-Oberschule
Nick: TomTom
Bericht:

Link: 117
Wenn kein Vertretungslehrer mehr zur Verfügung stand, wurde ich des öfteren in 2 Klassen gleichzeitig eingeteilt. Der stellvertr. Schulleiter tat immer so, als ob dies nur ein Versehen gewesen wäre. Einige Schüler "maulten" mich dann immer an, warum ich meinen Vertretungsunterricht nicht wahrnehmen würde...

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Schule: die armen PKB-Schweine
Nick:
Bericht:

Link: 116
Dass PKBler (auch mit Mangelfächern!) auf einen Ref-Platz warten, ist auch eine Sauerei! Gab es an unserer Schule auch. Da spart der Senat ja auch an denen schön Geld, denn sie machen dieselbe Arbeit wie richtige Lehrer, werden aber viel schlechter bezahlt wegen fehlendem 2. Staatsexamen. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass es etlichen reicht und sie irgendwann zermürbt bereits fürs Ref abwandern, woanders werden sie mit offenen Armen empfangen und anschließend gleich verbeamtet. So vertreibt man gute Leute!

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Schule: bürgerliches gymnasium
Nick: spiegelfechterin
Bericht:

Link: 115
bei uns hat gerade der sohn eines dauererkrankten kollegen das abitur abgenommen. er studiert mathematik im sechsten semester.

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Schule: Staatliche Europaschule
Nick:
Bericht:

Link: 111
Als Hintergrundwissen: An den Staatlichen Europaschulen Berlins findet bilingualer Unterricht statt. Kinder mit deutscher Muttersprache und Kinder mit der Partnersprache als Muttersprache sind in den Klassen etwa gleich stark vertreten. Während der eine Teil Deutschunterricht hat, wird der andere Teil in seiner Muttersprache unterrichtet. Anschließend wird getauscht und die Gruppe der Nichtdeutschen Kinder hat das Fach "Deutsch als Partnersprache", die deutsche Gruppe hat das Fach "die andere Sprache als Partnersprache". Das System erfordert für den Deutsch- und Partnersprachenunterricht zwei Lehrer in der Klasse. Man kann es auch als Teilungsunterricht bezeichnen Problem: Zwei Lehrer in einer Klasse heißt, bei Engpässen wird hier sofort ein Lehrer rausgezogen und zum Vertreten geschickt. Das ist in guten nur einmal der Fall, in schlechten Wochen dreimal. Das heißt in guten Wochen fehlen den Kindern "nur" 20% ihres Deutschunterrichts bzw. Partnersprachenunterrichts , in schlechten Wochen sind es 60%! Dieser unfassbare Unterrichtsausfall landet jedoch in keiner Statistik, schließlich ist ja noch ein Lehrer in der Klasse und muss sich spontan etwas einfallen lassen, was er mit allen Kindern gleichzeitig machen kann. Mit dem eigentlich geplanten Unterricht kann das aufgrund der zwei Sprachniveaus nichts mehr zu tun haben. Es fallen also real betrachtet 20 - 60 % des Sprachunterrichts aus - und das Woche für Woche!

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Schule: 4 Grundschulen aus Kreuzberg
Nick: Politgirl
Bericht:

Link: 109
LEAK: Offener Brief der Gesamtelternvertretungen von 4 Kreuzberger Grundschulen Versorgung mit Mittagessen ab August 2012 an diesen Schulen nicht gesichert http://politgirl.wordpress.com/2012/06/06/leak-offener-brief-der-gesamtelternvertretungen-von-4-kreuzberger-grundschulen-versorgung-mit-mittagessen-ab-august-2012-an-diesen-schulen-nicht-gesichert/

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Schule: Carl-Legien-Schule
Nick:
Bericht:

Link: 108
Meine Tochter hat mir neulich berichtet, dass sie in der Schule nicht mehr im Internet recherchieren und mit den Computern arbeiten können. Dieser Zustand ist wohl schon seit den Osterferien. Ich finde diese Tatsache sehr traurig, da meine Tochter sonst keine Möglichkeit hat, mit fachlicher Unterstützung, am Computer zu arbeiten.

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Schule: Ein Unding
Nick:
Bericht:

Link: 107
Im kommenden Schuljahr werden die Rücklagen einiger Schulen in Mitte von der Senatsverwaltung angezapft. Zur Erklärung: Schulen SPAREN sich mühsam Rücklagen über Jahre zusammen, damit im laufenden Schuljahr, aufgrund des knapp bemessenen Haushalts, Geld für Sachmittel, wie z. B. kleinere Reparaturen oder Ähnliches bezahlt werden können. Einige Schule wirtschaften hierbei besser als andere und haben somit, wie manche von uns auch, ein kleines "Spar"konto eingerichtet. Nun gibt es einen sogenannten Solidarpakt der Schulen in Mitte. Diese "Solidarität" möchte die Senatsverwaltung nun nutzen: An einigen Berlinern Grundschulen gibt Schulstationen, in denen Sozialarbeiter arbeiten, die bisher vom Senat bezahlt wurden. Die Arbeit dieser Leute ist sehr wichtig und unverzichtbar. Jetzt stellt der Senat für diese unverzichtbare Arbeit aber keine Personalmittel mehr zur Verfügung und "bittet" im Sinne der Solidarität die Schulen 10% ihrer Rücklagen für Sachmittel zu Verfügung zu stellen um diese in Personalmittel umzuwandeln und die Schulstationen damit am Leben zu erhalten. Die meisten Schulen stimmen hierbei "freiwillig" zu, da sie den Wert der Sozialarbeiter kennen. Jedoch bei aller Solidarität: Geld für Sachmittel in Personalmittel umzuwandeln und das aus den Rücklagen aller Schulen zu bezahlen ist ein Unding. Der Senat muss dafür sorgen, seine Angestellten zu bezahlen und nicht bereits verfügbares Geld für Sachmittel, den Schulen zu nehmen. Wer nicht sich dagegen stellt oder etwas kritisches dazu äußert, kommt schnell in die Ecke der Unsolidarität und die Sozialarbeiter verlieren ihren Job. Das ist eine Frechheit, die Schulen in dieses Gewissensdilemma zu ziehen. So funktioniert keine gute Personal- und Bildungspolitik. Übrigens, die Schulen haben keine Wahl, das Geld wird einfach abgezogen.

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Schule: Ernst-Abbe-Schule
Nick: Nö.
Bericht:

Link: 105
Das ganze Schuljahr ist geprägt von ungeheurer Fluktuation, Lehrer kommen und gehen schneller als irgendwer sie kennen lernen kann. Besonders deutlich ist das in den "Mangelfächern". Es gibt Klassen, die den vierten (!) Chemielehrer in diesem Schuljahr haben. Die Kollegen gehen, sobald sich etwas besseres ergibt: das kann die Verbeamtung in Brandenburg sein, der Beginn des Referendariats etc. Was das für die Schüler und die Schulkultur bedeutet, muss wohl kaum erklärt werden.

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Schule: Gymnasium
Nick:
Bericht:

Link: 104
4 Stunden meines eigenen regulären Unterrichts können in dieser Woche nicht stattfinden, weil ich stattdessen Abiaufsicht machen muss. Zwei der Stunden fallen für die Schüler komplett aus (angeblich "Aufgaben erteilt", was ich nie getan habe), zwei werden fachfremd vertreten. Wir sind so unterbesetzt, dass normale und notwendige Abläufe wie MSA und Abitur anders nicht mehr zu machen sind als durch Ausfall des regulären Unterrichts!

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Schule: alle Berliner Grundschulen
Nick: ProVorklasse
Bericht:

Link: 100
Auch Frau Schweres hat nichts dazu gelernt. Sie ist doch gelernte Erzieherin! Berliner Grundschulen wollen die Vorklassen zurück! 21 Prozent der Berliner Erstklässler haben Sprachprobleme Tausende Schulkinder sprechen nicht richtig, zeigen Studien. Es ist Berlin nicht gelungen, die Sprachproblem-Quote deutlich zu senken. Von Florentine Anders Ein großer Teil der Berliner Schulanfänger hat Sprachprobleme. Das zeigt die Auswertung der Einschulungsuntersuchungen des Jahres 2011. Wie neue Detailuntersuchungen dieser Studienergebnisse zeigen, hängt das sprachliche Können der Erstklässler vor allem vom sozialen Status der Familie und weniger von der ethnischen Herkunft ab. Untersucht wurden insgesamt 13.076 Mädchen und 14.165 Jungen in den Kinder- und Jugendgesundheitsdiensten der zwölf Bezirke. Ingesamt wurden bei 21 Prozent der untersuchten Kinder Sprachdefizite festgestellt. Die Quote hat sich in den vergangenen fünf Jahren nur leicht verändert. Gesundbrunnen hat die größten Probleme Im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen ist der Anteil der Kinder mit Sprachproblemen stadtweit am größten. Er liegt bei 59,7 Prozent – die Mehrheit der Erstklässler hier hat sprachliche Defizite. In Lichtenberg-Süd (Karlshorst und Rummelsburger Bucht) dagegen liegt die Quote bei nur 3,2 Prozent – der geringste Wert in ganz Berlin. Innerhalb der Bezirke allerdings zeigen sich überraschend große Unterschiede. So haben in Lichtenberg-Mitte (Friedrichsfelde) 22 Prozent der Schulanfänger Probleme mit der Sprache. In Kreuzberg-Nord ist der Anteil der förderbedürftigen Kinder mit 33,5 Prozent doppelt so hoch wie in Kreuzberg Süd. Und während in Reinickendorf-Ost knapp 40 Prozent der Kinder Sprachdefizite haben, sind es in Frohnau und Hermsdorf nur 6,6 Prozent. Senatorin Scheeres will die Kita-Pflicht ausweiten Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) will die Kita-Pflicht für förderbedürftige Kinder ausweiten. Vorschulkinder mit Sprachproblemen sollen von 2012 an ein Jahr vor der Schule nicht mehr nur drei Stunden, sondern fünf Stunden täglich gefördert werden. Zudem will die Bildungssenatorin den Druck auf jene Familien, die sich der Kita-Pflicht entziehen, durch Bußgelder erhöhen. Die Einschulungsuntersuchungen belegen auch, dass es einen Zusammenhang zwischen Sprachkenntnissen und Kita-Besuch gibt. Untrsucht wurde nämlich auch, wie hoch jeweils der Anteil der Kinder ist, die länger als zwei Jahre eine Kita besucht haben. Absoluter Spitzenreiter ist Lichtenberg-Süd, also der Stadtteil, der berlinweit am besten bei den Sprachkenntnissen abschnitt. In der Region Karlshorst und Rummelsburger Bucht besuchen mit 97,5 Prozent nahezu alle Kinder länger als zwei Jahre eine Kita. Am geringsten fällt dieser Anteil der Kinder in den Kitas in Gesundbrunnen aus – mit 73,9 Prozent. Gesundbrunnen ist auch der Stadtteil mit den schlechtesten Werten im Sprachtest. Sprachlerntagebuch wird überarbeitet Die Bildungssenatorin plädiert dafür, den Ausbau der Kita-Plätze voranzutreiben. "Statt Betreuungsgeld einzuführen für Kinder, die zu Hause bleiben, sollte das Geld eher in den Ausbau der Kita-Plätze gesteckt werden", sagte Scheeres. Nach einem Beschluss des Senats sollen in Berlin in den kommenden vier Jahren fast 19.000 neue Kita-Plätze geschaffen werden. Dafür sind 20 Millionen Euro bereitgestellt worden. Das Problem ist allerdings der dramatische Fachkräftemangel. Schon jetzt können Tausende Kita-Plätze nicht besetzt werden, weil es nicht genügend Erzieher gibt. In Bezirken wie Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg oder Neukölln müssen sich Eltern deshalb in lange Wartelisten einschreiben. Sprachlerntagebuch und Bildungsprogramm werden jetzt überarbeitet, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Sachen Sprachförderung einzubauen. Studien hätten gezeigt, so Staatssekretärin Sigrid Klebba, dass die Kinder Sprache am besten lernen, wenn sie im Alltagshandeln vermittelt wird, beispielsweise beim Tisch decken, anziehen oder spielen. Der verpflichtende Sprachkurs in der Kita, den Kinder im Vorschuljahr absolvieren müssen, wenn sie Defizite haben, soll deshalb ab Sommer 2013 nicht mehr drei Stunden sondern fünf Stunden umfassen. Das entspricht praktisch einem Teilzeitplatz, bei dem die Kinder den Tagesablauf vom Morgenkreis bis zum Mittagschlaf mitmachen. Verbindlicher Deutsch-Test für Vierjährige Die Schwierigkeit besteht aber darin, wirklich alle Kinder zu erreichen. Denn obwohl der Kurs schon jetzt Pflicht für Kinder mit Sprachschwierigkeiten ist, kommen nicht alle dort an. Vorgesehen ist, dass alle Kinder, die keine Kita besuchen, im vierten Lebensjahr einen verbindlichen Deutsch-Test absolvieren. Im vergangenen Jahr sind aber nur 645 von 1030 Kindern auch zum Test erschienen. Schon Jürgen Zöllner, Vorgänger von Senatorin Scheeres, kündigte vor einem Jahr an, ein Bußgeld einführen zu wollen ähnlich wie fürs Schulschwänzen einzuführen. Scheeres bekräftigte nach der Auswertung der Einschulungsuntersuchungen, dass sie an diesen Plänen festhalten will. Die Opposition sieht die Pläne des Senats skeptisch. Die jugendpolitische Sprecherin der Grünen, Marianne Burkert-Eulitz, kritisiert, dass das Angebot nicht konsequent genug ausgebaut wird. "Es ist zu befürchten, dass die guten Ergebnisse jetzt durch Kitaplatz mangel und Fachkräftemangel wieder kaputt gemacht werden."

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Schule: Clara-Grunwald Grunschule
Nick: Elternteil
Bericht:

Link: 98
An der Clara-Grundwald-Grunschule in Kreuzberg, einer langjährigen Montessori-Schule, ist in der Klasse 4/5/6 E die Klassenlehrerin zum letzten Sommer dauerhaft erkrankt. Die Gesamtsituation an der Schule ist bereits seit einigen Jahren durch erheblichen Unterrichtsausfall und fehlende Lehrer geprägt. Nach der Erkrankung der Lehrerin war der Unterricht der Klasse wochenlang von massivem Unterrichtsausfall, kombiniert mit leeren Vertretungen (Beschäftigungstherapie), gepaart. Als sich eine dauerhafte Erkrankung abzeichnete setzte ein wilde Lehrerrotation ein, zusätzlich wurde über PKB eine pensionierte Lehrerin eingesetzt. In dieser Zeit löste sich das ohnehin schon fragile soziale Gefüge der Klasse fast vollständig auf und die Klasse dürfte unter den Lehrer einen Horror-Status bekommen haben. Ohne Kontinuität bei den Lehrern wurden diese von den Schülern nicht mehr ernst genommen und der Unterricht endete regelmäßig im völligen Chaos. Im Herbst wurde die pensioniert PKB-Kraft durch eine PKB-Kraft ohne zweites Staatsexamen ergänzt. Ist der Mittwlert über pensioniert und ohne zweites Staatsexamen ein vollwertiger Lehrer??!? Da alle PKB-Verträge nur kurzfristig geschlossen wurden, und das PKB-Budget der Schule bereits erschöpft war, war lange unklar ob einer der beiden (zusammen ca. 75% der Wochenstunden der Klasse) länger bleiben würde oder wie zunächst geplant die Klasse zum Jahreswechsel wieder verlassen würden. Die pensionierte Lehrerin musste dann wie geplant die Klasse zum Jahreswechsel verlassen, der junge Kollege durfte dann immerhin bis zum Ende des Schuljahres bleiben. Wie es nach den Sommerferien weitergehen wird ist völlig offen, sicher ist nur das es wieder zu einem Lehrerwechsel kommen wird und erneut ein Bruch der Bezugspersonen für die Schüler ansteht. Aus Elternsicht war es am Ende schon toll überhaupt jemanden zu haben der mehr als ein paar Wochen bleibt und viel Energie in die Rettung einer völlig verfahrenen Klassensitution bringt. Wenn man jedoch einen Schritt zurück tritt, stellen sich mir die Nackenhaare gleich mehrfach auf: Ich halte es völlig verfehlt eine Kraft ohne abgeschlossenes (bzw. überhaupt nur begonnenes Referendariat) in eine so problematische Klasse zu stecken und das sowohl mit Blick auf die Situation des Lehrers und als auch der Klasse. Selbst ein fertig ausgebildeter Lehrer hätte es sicher verdient mit normalen Klassen in den Unterrichtsalltag zu starten und eine völlig aus den Fugen geratene Klasse bedarf nicht nur erfahrener Lehrkräfte sondern auch ein längerfristigen Perpsekive als zu den nächsten Ferien und dem nächsten Schuljahr. Und es steht zu befürchten, dass nach diesem Einstieg in die Berliner Schulen der junge Lehrer nach Abschluss seines Referendariates sicher nicht besonders motiviert ist unbedingt in Berlin zu unterrrichten, was für die hiesiegn Grundschulen ein echter Verlust wäre.

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Schule: SPSe
Nick: jonasberlin
Bericht:

Link: 96
Berlin wird/ wurde eigentlich nachgesagt, eine gute 2. Lehreraus-bildungsphase fuer angehende Lehrer und Lehrerinnen zu gewährleisten. Die in diesen Genuss kommenden Kolleginnen und Kollegen geraten darueber immer mehr in Zweifel und fragen sich, wie dieses Geruecht jemals in den Umlauf kam oder es bezieht sich ausschließlich auf die meist fundierten Seminarangebote. Was aber passiert in den AUSBILDUNGsSchulen? Referendaren wird vom ersten AUSBILDUNGstag an eigenverantwortlicher Unterricht uebertragen. Ihre Stunden zaehlen somit zum Stundenbudget, das den Schulen zur Organisation von Unterricht zur Verfuegung steht. So kann es sich eine Schule auch kaum leisten, "Doppelsteckung" zu organisieren, selbst wenn die Situation es erfordert. An mancher Schule scheint der Einsatz der Referendare zudem recht unueberlegt und Lerngruppen, in denen selbst gestandene Lehrer Probleme haben, sollen von Referendaren unterrichtet werden, oft mit der Folge, dass das im Seminar erworbene Wissen nicht angewendet bzw. in die Praxis uebertragen werden kann, weil in den Lerngruppen die Rahmenbedingungen von Unterricht nicht stimmen. Freilich waeren hier die Schulleitungen gefragt, sich dafuer einzusetzen, handlungsfaehig zu bleiben, um Unterricht fuer die Schueler zu organisieren, z.B. ueber Doppelsteckug oder flexiblen Teilungsunterricht. Auch das spricht dagegen, dass mit 100%-Ausstattung Unterricht zu organisieren sei. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die jungen Kollegen anleitende Lehrer suchen sollen. Weder erhalten diese Zeit (Stundenermäßigung, Hospitationsmöglichkeiten ueber den Stundenplan) noch haben sie bei der Vielzahl an Verpflichtungen (geistige) Kapaizitaeten, um sich intensiv um die jungen Kolleginnen und Kollegen kuemmern zu koennen. Moment mal: AUSBILDUNGsschule!? Herr Linne: Als betroffener Referendar schrieb ich in meinem ersten Semester seinerzeit einen Brief, waehlte also den von Ihnen favorisierten Weg, und bat darum, anleitenden Lehrern fuer Ihre AUSBILDERLEISTUNG auch Zeit zur Verfuegung zu stellen, damit sie Zeit fuer mich haben. Es war mein erster Brief an die Senatsschulverwaltung. Damals gab es wahrscheinlich noch kein Beschwerdemanagment, aber es gab Außenstellen, die die Schreiben hoffentlich weitergeleitet haben. Das war vor fast 10 Jahren. Ich warte auf ein Antwortschreiben oder wenigstens ein geeignetes Verwaltungshandeln noch heute. Da das Problem noch immer besteht, besteht Handlungsbedarf und gerne nehme ich von der Haltung Ihres Hauses immer noch Kenntnis (jonas26c@gmx.de). Die Sache waere - wie in anderen Bundesländern (darunter NRW) - ganz einfach zu regeln: 1. Im ersten Semester findet Unterricht (mindestens in einem Fach) unter Anleitung statt. 2. Die anleitenden Lehrer erhalten fuer die Betreuung der Referendare Ermäßigungsstunden. 3. Der Stundenplan ermöglicht Hospitationsgelegenheiten fuer die Referendare und die anleitenden Lehrer. Das kostet kurzfristig! Ende jeder Diskussion in Berlin. Die Kosten einer unzureichenden AUSBLDUNG sind langfristig jedoch hoeher. Weiter diskutiert!

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Schule: ALLE Berliner Schulen
Nick:
Bericht:

Link: 94
Da fragt sich die Senatsverwaltung doch allen Ernstes, wie der hohe Dauerkrankenstand begründet ist ... Zu Belastungen des Lehrberufs gibt es wissenschaftlich glaubwürdige Untersuchungen! Die muss man nur lesen; einige Aspekte daraus: Die Entscheidungsdichte von LehrerInnen ist vergleichbar mit jener von ManagerInnen und FluglotsInnen: ManagerInnen verdienen entsprechend… FluglotsInnen gehen bei sehr anständigem Verdienst als Verbeamtete mit 55 Jahren zwangsweise in Pension. Bei LehrerInnen ist das Frühestpensionsalter heraufgesetzt worden und zudem mit erheblichen finanziellen Einbußen belastet. Der Senat hat jedoch die Arbeitszeit in mehreren Schritten heraufgesetzt, die Klassenfrequenzen erhöht und belastet die LehrerInnen mit ständig neuen Vergleichen. Einiges tut Not, um ein die Gesundheit der LehrerInnen erhaltendes und somit nachhaltig funktionierendes Schulsystem NEU zu etablieren:
  1. Arbeitszeit um mindestens zwei Stunden herunter!
  2. Weg mit den in der Zukunft erkauften Arbeitszeitkonten und dafür weg mit jenen diese angeblich ausgleichenden Mehrstunden!
  3. Klassenfrequenzen herunter!
  4. Abminderungsstunden für jegliche Funktionen genauso wie für Oberstufenunterricht!
  5. Eine Klassenleitungsstunde in und mit den Klassen für Klassenorganisation und -probleme!
  6. Ausstattung der Schulen mit mindestens 110%!
  7. KEIN verordneter Betrug mehr mit Vertretungsplänen und Statistiken!
Diese Forderungen sind nicht neu und dürften sich mittelfristig in der Gesundheit der Kollegien widerspiegeln! Das einzige Problem dabei ist - wie immer, wenn es um Menschen geht: Keine mathematische Formel wird die Wirkung dieser Investitionen kausal beweisen können! Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Bildung ist die EINZIGE Ressource Deutschlands! Die Investitionen in Sachen ist schön – die in Köpfe für die Gesundheit der LehrerInnen und der Gesellschaft ABSOLUT unerlässlich!
P.S. zu Herrn Wowereit: In der Schule gibt es ein Generalisierungsverbot: Nur weil ein/e SchülerIn etwas moralisch Fragwürdiges „verbrochen“ hat, dürfen nicht alle dafür büßen! Grundlage hierfür ist die sogenannte Unschuldsvermutung! Wie kann man nur so unprofessionell Entscheidungen treffen und sich dann auch noch mit völlig platten Parolen ("wir alle kennen LehrerInnen, die schlecht oder krank sind und die man nicht mehr los wird") sehenden Auges in den Abgrund stürzen? Was halten Sie davon lebenslang weiter zu lernen?

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Schule: Gymnasium Bezirk Spandau
Nick: Elternvertreter
Bericht:

Link: 93
Liebe Initiative "Bildet Berlin"! Wir als Elternvertreter verfolgen mit großem Interesse und uneingeschränkter Solidarität euer Engagement, verbunden mit der großen Hoffnung, dass euer Protest endlich erhört wird und zu erheblichen Verbesserungen führt. Die Missstände der Berliner Schullandschaft sind umfassend für jeden erkennbar, der mit Schule näher zu tun hat. Es ist auch gar nicht notwendig, konkrete Schulen mit spezifischen Problemen zu benennen. Der Zustand schreit einen an allen Orten nur so an!Allein die Tatsache, dass der Notstand durch unsägliche Politikentscheidungen das Personal betreffend verschlimmert, die Statistik aktiv gefälscht und durch anderweitige "Maßnahmen" (PKB, Lehrerfeuerwehr...) zu kaschieren versucht wird, sollte genügen, jeden verantwortlichen Senator (Scheeres, Nussbaum...) aufzurütteln. Da dies offensichtlich nicht geschieht, können wir im Sinne unserer Kinder eigentlich nur an euch appellieren, nicht aufzugeben; wenngleich wir nachvollziehen können, wenn nach den Sommerferien ein Großteil abwandern wird. An unserer Schule sind eine ganze Menge Freistellungsanträge genehmigt worden, die offenbar auch fast alle durchgezogen werden - sprich: mindestens 8 Lehrer verlassen auf einen Schlag unsere Schule... das wird ein unhaltbarer Zustand, den die Senatsverwaltung offensichtlich - in leerer Hoffnung - auszusitzen versucht... wir können nur hoffen, dass euer Aufschrei noch etwas bewirkt, sonst wird es ganz, ganz finster hier! Bitte nicht aufgeben... irgendwann werden auch die größten Ignoranten einsehen müssen, dass "arm, aber sexy" nur ein billiger Stadt-Image-Slogan ist, mit dem man vielleicht Toursiten begeistert, aber fahrlässig unsere Zukunft vor die Wand fährt!!!

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Schule: Nordberliner Gymnasium
Nick:
Bericht:

Link: 92
Bei uns unterrichtet in den Mangelfächern aktuell jemand als PKB-Kraft ohne Referendariat - das kennt man ja inzwischen. Nun haben wir einen fertigen Referendar mit ZWEI Mangelfächern, der kürzlich mit 1,0 abgeschlossen hat, toller Kollege, beliebter Lehrer. Berlin hat versucht ihn zu halten, wir natürlich auch. Wo geht er hin? Drei S-Bahnstationen weiter raus nach Brandenburg, wo er verbeamtet wird. Da kann jeder nur sagen: Glückwunsch, richtig so! Nur unsere Schüler haben das Nachsehen! Und das ist an unserer Schule (wie auch überall sonst an Schulen) mit Sicherheit kein Einzelfall.

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Schule: Charlottenburger Grundschule
Nick: leiderkeinwitz
Bericht:

Link: 90
Eine NaWiLehrerin fällt krankheitsbedingt aus. Es gelingt tatsächlich, aus PKB-Mitteln einen diplomierten Biologen zu gewinnen; er unterrichtet mehrere Klassen. Man ist froh, stellt ihm ausgearbeitete Unterlagen zur Verfügung, er wird sogar im Unterricht ein Mal von der Schulleitung besucht, er erteilt eigenverantwortlich Zensuren. Nun steht auf den Schullaufbahnempfehlungen einiger Schüler, bei denen man es sich beim besten Willen nicht vorstellen kann, wegen des guten Notendurchschnittes "Gymnasium".

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Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

Link: 87
Mal was zur Ausstattung: Wir sind eine der vielen Berliner Schulen des eDucation Masterplanes und somit technisch bestens ausgestattet mit Pcs und Notebooks etc. Finanziert wird dies mit ca. 1,2 Millionen EUR jährlich durch den Senat, jährlich 5 Millionen durch die Deutsche Klassenlotterie und nochmals ca. 8,9 Millionen EUR aus europäischen Fördermitteln (vgl. http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/eeducation/zwischenbericht_juli_2009.pdf) Leider ist bei uns ein geregelter und zuverlässiger Unterricht mit diesen Geräten nicht möglich, da die professionelle Wartung dieser Geräte (Servicekraft) vom Senat nicht organisiert/bezahlt wird. Das sollen die Informatiklehrer mal so nebenbei leisten... ein Wahnwitz! Mittlerweile sind die Geräte daher software- und hardwaretechnisch in einem katastrophalen Zustand, Frust und unplanbarer Unterricht sind die Folge. Die Geräte werden nahezu gar nicht mehr genutzt. So einfach kann man in Berlin etliche Millionen in den Sand setzen... und dass nur, weil die Personalplanung im Bildungsbereich an allen Ecken und Enden eine Schande ist! Da noch von Einzelfäälen zu reden ist blanker Hohn! Das Ganze hat strukturelle Ausmaße angekommen, vor denen die Bildungsverwaltung offensichtlich die Augen schließt... so blind kann man nämlich nicht sein!

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Schule: Beschwerdemanagement der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Nick: Benno Linne, Oberschulrat, benno.linne@senbwf.berlin.de
Bericht:

Link: 85
Liebe Leserinnen und Leser, mit Interesse verfolge ich Ihre Einträge. Vieles hier ist anonym und für uns nicht zu klären, was ich schade finde. Wenn Sie, genau so wie unsere Verwaltung, an einer Klärung interessiert sind, dann wenden Sie sich bitte per Mail an mich. Vertraulichkeit ist zugesagt. Eines kann ich jetzt schon dementieren, es gab keine von der Frau Senatorin oder von Ihrer Verwaltung veranlassten Dienstaufsichts-beschwerden gegen Lehrkräfte (Morgenpost), die sich auf dieser Page äußerten. Benno Linne

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Schule: Andreas-Schule, Friedrichshain
Nick:
Bericht:

Link: 81
schildbürgerstreiche aus dem leben - in einem der ärmsten berliner bezirke: für mindestens 250 000 euro (in worten: eine viertel million euro) lässt man einen turm sanieren ... zuerst begeht man fehler bei der ausschreibung, das gerüst steht monatelang herum - dann stellt man nach fertigstellung fest: huch, da gibt es ja keinen zweiten ausgang - damit ist das ja gar nicht als schulraum nutzbar, aber immerhin noch als lagerraum - schildbürger die dritte: man stellt fest, lagerraum ist auch nicht, da fehlen ja die kabel für strom = licht ... - aber immerhin: das ding ist neu verputzt, ist frisch gestrichen, hat brandschutztüren, hat neue fenster - bloß betreten darf es keiner - und das, wo hier überall im sozialen bereich gespart wird - man könnte heulen (und es ist nicht die erste geldverschwendung an diesem gebäude)

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Schule: Berlin Schöneberg
Nick:
Bericht:

Link: 80
Zwei PKB-Kräfte wurden bei uns für den Bereich NaWi kurzfristig eingestellt - einer ohne 2. Staatsexamen, der andere ein kompletter Quereinsteiger. Der eine war bereits nach 4 Wochen dermaßen am Ende mit den Nerven, da er noch nie mit 30 Kindern gearbeitet hatte, sodass er fristlos gegangen wurde, die andere hat den Fachkollegen mehr Arbeit gebracht als dass sie Hilfe war. Schlussendlich sind beide nicht mehr da und die Schule findet keinen Ersatz... Bedeutet wieder Mehrarbeit für die Kollegen und immenser Stundenausfall (häufig auch geschönt durch Statistikfälschung, s.u.)!

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Schule: Allgemeines
Nick: Betrifft viele
Bericht:

Link: 76
Berlin Senatsverwaltung für Bildung...: gibt es eigentlich ein Bundesland, welches derart unverantwortlich mit Einstellungsverfahren im Schuldienst umgeht? Zum Vergleich: in z.B. Hamburg, Baden-Württemberg oder Niedersachsen stellt ein Bewerber seine sämtlichen Bewerbungsunterlagen online ein, sämtliche Stellen fürs neue Schuljahr sind bis etwa April einsehbar, dann ist Bewerbungsstopp und die Verwaltung und die Schulen machen im Mai die Einstellungsgespräche und die Einsatzplanung. Wie läuft das in Berlin? Da gibt es IN DEN SOMMERFERIEN ein LEHRERCASTING, bei dem sich dann die Verwaltung wundert, dass da kaum einer kommt. Verständlicherweise sind die Bewerber aber wohl daran interessiert, nicht erst 2 Wochen vor ihrer möglichen Einstellung informiert zu werden. Es ist leider an Dilettantismus nicht zu überbieten. Eine Bekannte, die sich aus Hamburg zurück nach Berlin bewerben will (Beamte bleibt sie ja, dazu später...) und die einem "normalen" Zeitfenster entsprechend darüber Auskunft haben möchte, ob es Stellen fürs nächste Schuljahr gibt, wird geradezu ausgelacht, wenn sie im April für nächste Schuljahr nachfragt. "Wie sollen wir denn jetzt schon wissen, welche Stellen wir besetzen können?" lautet die Auskunft an die verblüfften Hamburgerin, deren Schulleitung ab Ende April eigentlich Planungssicherheit hat. Es läuft nach Schema BER und S-Bahn: erst einmal vollständig gegen die Wand fahren, dann immense Mehrkosten aufwenden. Statt "arm aber sexy" passt da wohl: "zu spät und dann teuer (und das ist auch schlecht so)"

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Schule: Goethe Gymnasium
Nick:
Bericht:

Link: 75
Ich habe in diesem Schuljahr zweimal morgens auf dem Vertretungsplan lesen dürfen, dass mein Grundkurs ausfällt und ich denen "Aufgaben erteilen" soll. Der Grund dafür war, dass ich in dieser Schulstunde dann jeweils in der Sek. I Vertretungsunterricht geben sollte. Mein regulärer Unterricht fiel also aus, obwohl ich ja da war - es war auch sehr schön, das meinen verwirrten Sek. II Schülern erklären zu müssen, die mich im Schulhaus getroffen haben, ja aber dachten, ich sei krank oder so...

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Schule: Berlin Xberg
Nick:
Bericht:

Link: 74
Übrigens erhält man auf Nachfrage beim Stundenplaner bzgl der "Aufgabe erteilt"-Mogelei die Auskunft:"Wenn wir das nicht so machen, sondern ehrlich eintragen würden, dann gibt's Stress von oben, dass wir zuviel Unterrichtsausfall haben."! So läuft das hier...

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Schule: TS/Gym
Nick: Musikliebhaber
Bericht:

Link: 71
Musik wird seit Monaten u.a. von einer Studentin unterrichtet. Ein in diesem Jahr neu eingestellter Musik-Kollege verlässt die Schule, da er in BW verbeamtet wird.

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Schule: Gymnasium in einem südl. Bezirk
Nick: ich-weiss-wovon-ich-rede
Bericht:

Link: 70
Ein LK (moderne Fremdsprache) wird von einem Studenten(in) mit 1. Examen monatelang unterrichtet. Ein ausgebildete Lehrperson ist auf dem Berliner Markt nicht zu finden.

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Schule: Heinz-Berggruen-Gymnasium
Nick: Naivling
Bericht:

Link: 69
Unsere Schule hat gewollt dauerhaft eine Versorgung von unter 100%, um die Wiedereinstellung von Kolleginnen, die derzeit in Mutterschutz, Elternzeit usw. sind, nicht zu gefährden. Das ist ein gutes Argument- aber nur innerhalb eines absurd schlechten Systems. Allzu großer Unterrichtsausfall wird durch geringen Krankenstand, vor allem aber dadurch verhindert, dass die SEK I-Klassen deutlich über 29 Schüler haben, so dass Lehrerstunden "eingespart" werden. Doch kann ich mich nicht beklagen über unsere Situation an der Schule, verglichen mit den anderen. Dcoh eine naive Frage habe ich: Ist eigentlich bekannt, wie viel Geld die Senatsverwaltung ausgibt für die Zentralisierungs- und Evaluations"instrumente"? Was kostest Vera 8, das Zentralabi (wir decken einmal den Mantel des Schweigens über diverse peinliche Druck- udn Sachfehler darin, ich sage nur: Mathe, oder falsche CD für Englisch in Vera 8 usw.), dieser ganze Evaluationskram des IfS? Was kosten diese ständigen Neuerungen, von der Durchführung der 5.PK bis zum 12-Jahreabi - und wie viel spart der Senat am 12 Jahre Abi dagegen jährlich zusätzlich zu den Kosten, die Beamte verursachen würden? Wie viele Menschen arbeiten in der Verwaltung, und woran konkret? Wie viele sind es in anderen Bundesländern? Wie groß ist dagegen die Zahl der unbesetzten oder zeitlich in der Besetzung verschleppten Funktionsstellen? Auch hier wieder: Vergleiche mit anderen Bundesländern? Wenn die allgemeine Situation in meiner Schule, einer Insel der Seligen, nicht so gut wäre.., vor allem aber: wenn familiäre Zwänge....

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Schule: Gebrüder Montgolfier Schule (Gymnasium)
Nick: Kassandro
Bericht:

Link: 68
Mathematikunterricht in einer 8. Klasse im laufenden Schuljahr: die reguläre Fachlehrerin erkrankte - einige Wochen wurde so gut es eben ging Vertretungsunterricht organisiert, auf dem Rücken der Kollegen, zum Schaden der Kinder, die auf diese Weise natürlich nicht fachgerecht unterrichtet werden können. Dann wurde ein STUDENT eingestellt: KEINE Unterrichtserfahrung, leider ganz und gar KEIN Naturtalent. Die immense Mehrarbeit, die durch das Beruhigen der Kinder und der Eltern erforderlich wurde, blieb natürlich am Klassenlehrer hängen. Nach desaströsen Monaten dann die Neueinstellung einer Kollegin. Fazit: drei Mathe-"Lehrer" in einem Schuljahr, VIEL Ausfall, VIEL Frust bei allen Beteiligten. Schulleitung: "Es sind einfach keine Mathelehrer da!!!" Warum, weiß jeder! Aber die Verantwortlichen "scheert" es ja nicht. Auch an unserer Schule werden notgedrungen gelegentlich zwei Klassen von einem Lehrer unterrichtet, besser gesagt beschäftigt / ruhig gehalten. Das ist die Realität des Berliner Gymnasiums. Übrigens: Anfragen an die Senatsverwaltung für Bildung in Briefform werden vollständig ignoriert. Die "Heiße Kiste" scheint da das einzige Instrument, das unserer bisher schamlos ausgenutzten Ohnmacht zur Verfügung steht. Und die "Abstimmung" mit den Füßen, der Umzug, scheint leider das einzige Mittel zu sein, welches letztendlich hilft.

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Schule: Grundschule Berlin
Nick:
Bericht:

Link: 65
JüL, JabeL,Saph? Früheinschulung für alle Kinder richtig? Es hat sich gezeigt, dass die Abschaffung der Vorklassen im Jahr 2005 keine gute Entscheidung war. In den Vorklassen wurden die fünfjährigen Kinder in Kleingruppen optimal gefördert. Die Früheinschulung seit Abschaffung der Vkl kann diese nicht ersetzen. Viele Kinder sind in der ersten Klasse überfordert bzw. noch nicht schulreif. Eine Rückstellung gibt es aber nicht mehr. Das war mit den Vorklassen noch möglich. Heute heisst dies "verweilen!" Die Kinder bleiben ein Jahr länger in der Saph. Die Anzahl der "Verweiler" steigt stetig. Die geplante Doppelsteckung in den unteren Klassen gibt es an den wenigsten Schulen. Notwendige temporäre Lerngruppen sind mangels Personal auch kaum umsetzbar. Die dringend erforderliche Förderung einzelner Kinder bleibt dabei auf der Strecke. Insbesondere in Klassen mit einem hohen Anteil von Kindern ndH kommt explizit auch die Sprachförderung zu kurz. Einzelne Lehrer sind damit überfordert. Es bedarf auch an dieser Stelle an mehr Personal. Ähnliche Probleme gibt es auch in den Kitas. Dort kann man aufgrund hoher Kinderzahlen und mangels Personal der kindlichen Frühförderung auch nicht immer gerecht werden. Vorgaben und Realität gehen auseinander. Die Berliner Grundschulen brauchen die Vorklassen zurück.

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Schule: Gymnasium Berlin
Nick: Besorgte Eltern
Bericht:

Link: 63
Unsere Tochter ist in der 7. Klasse eines Berliner Gymnasiums. Innerhalb diesen einen Schuljahres hat der Unterricht in den Fächern Chemie und Physik kaum stattgefunden, da die Schule zuwenig Fachlehrer in diesen Fächern haben und die unterrichtenden Lehrer "freiwillig" die Lücken stopfen, indem sie bis zu 32 Wochenstunden abhalten. Der Unterricht in Mathematik wurde nach Krankheit des Lehrers zwischenzeitlich von einer PKB-Lehrkraft übernommen, im Anschluss von einem anderen Kollegen, sodass in einem Jahr 3 unterschiedliche Mathelehrer vor der Klasse standen. Das Kollegium an der Schule scheint für Berliner Verhältnisse relativ jung, aber wir machen uns ernsthaft Sorgen um kontinuierliche Unterrichtsarbeit, auch weil sehr viele der jungen Jungen bereits angedeutet haben, im Sommer Berlin der Rücken zu kehren - ihr Freistellungen haben sie wohl schon. Wir sind schockiert darüber, wie fahrlässig die Senatsverwaltung hier mit der wichtigsten Ressource unseres Landes umgeht... die kurzsichtig angelegte Rechnung, jetzt ein wenig Geld einzusparen, wird sich auf Jahre hin ganz schnell als Mlichmädchenrechnung erweisen.

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Schule: Rütli Grundschule, 1. Gemeinschaftsschule Neukölln
Nick: Lena65
Bericht:

Link: 61
(Vertretungs-)Unterricht wird in Teilen so organisiert, dass zwei Kolleginnen für drei Klassen zeitgleich verantwortlich sind. Die Türen werden offen gelassen, sodass die Aufsicht gewährleistet ist. Es werden Aufgaben gestellt und die Schüler werden "unterrichtet". Durch einen hohen Krankenstand, eine hohe Fluktuation unter den Kolleginnen und einer Personalausstattung von unter 100% werden die Schüler künftig wohl auch weiterhin in den Genuss dieser vorbildlichen Schüler-Lehrer-Quote kommen.

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Schule: Steglitz Y07
Nick: Paulsens Kind
Bericht:

Link: 60
Im Folgenden drei Beispiel, wie sich Lehrer- bzw. Geldmangel in der Schule auswirkt - die Hauptleidtragenden sind grundsätzlich die Schüler, die Hauptbelasteten sind in allen drei Fällen die Lehrenden, was dann zu einer Art Kreislauf führt (mehr Belastung - mehr Ausfall) 1. Arme Schüler oder: wie Unterrichtsausfall um jeden Preis zu jeder Zeit und ohne Augenmaß verhindert wird Um den Vorgaben der Senatsverwaltung gerecht zu werden, wird der Druck von dieser über den stellv. Schulleiter auf der Gesamtkonferenz an die Kollegen weitergegeben: „Schicken Sie Aufgaben, wenn Sie krank sind, wir liegen beim Unterrichtsausfall mit … % über dem Durchschnitt“ Auch wenn Kollegen keine Aufgaben schicken, steht für die Oberstufe am Vertretungsplan „Aufgaben erteilt“. In der Sek I wird der Kunstunterricht in der 7. Stunde durch fachfremde Lehrer vertreten, obwohl die Schüler anschließend Schluss haben. Missstimmung bei den Schülern („Warum müssen wir bei dieser Hitze die eine Stunde absitzen?“), Missstimmung beim Lehrer, der gerade erst erfahren hat, dass er eine zusätzliche Stunde halten darf, die natürlich nicht vorbereitet ist. Der stellv. Schulleiter antwortet auf die Frage, ob es nicht besser sei, die Schüler zu entlassen (mangelnde Motivation der Schüler, letzte Stunde, Hitze): „Üben Sie doch Grammatik, das brauchen die Schüler immer.“ Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: Unterrichtsausfall sollte möglichst verhindert werden, die zur Verfügung stehende Unterrichtszeit muss sinnvoll genutzt werden. Letzteres widerspricht aber dem hier vorgestellten Beispiel, denn bei dieser zu haltenden Vertreungsstunde standen leider nicht die Schüler im Vordergrund. Diese Stunde musste - auf dem Rücken von Lehrer und Schülern – für die Statistik gehalten werden. Kollegen, die ähnliches erleben, lassen ihre Schüler in diesen „Statistik“-Stunden Hausaufgaben machen (was vielleicht noch einigermaßen sinnvoll, aber nicht Sinn der Sache ist) oder spielen mit den Schülern so „lustige“ Sachen wie „Galgenraten“ (nach max. zehn Minuten beteiligt sich die Hälfte der Klasse nicht mehr daran und langweilt sich), ein reines Zeittotschlagen. Alles für die Statistik und gegen die Schüler und Lehrer. 2. Arme Hausmeister oder: Pünktlich Schluss – es reicht, wenn Lehrer unbezahlte Mehrarbeit leisten Die Kürzung im Bildungsbereich machte sich vor einigen Jahren auch bei den Hausmeistergehältern bemerkbar. Hier wurde eine Zulage (?, kenne mich bei den Hausmeistertarifen nicht so genau aus, ich weiß nur die Summe) von ca. 500 € gestrichen, sodass die Schule jetzt schon früher zugesperrt wird, weil der „Spätrundgang“ nicht mehr finanziert wird. Die Folge verdeutlicht folgendes Beispiel: Es ist Winter, es ist also zeitig dunkel und kalt. Zusätzlich befindet sich auf dem Gelände der Schule eine Bausstelle … Der Hausmeister hat das Schulgebäude und -gelände bereits abgeschlossen, seinen letzten Rundgang also gemacht. Die Schüler und der Lehrer, die aber in der letzten Stunde Untericht haben, müssen das Schulgebäude verlassen, was ihnen auch möglich ist. Das Schulgelände können Sie aber nur durch einen Nebeneingang verlassen, für den sie in der Dunkelheit die Baustelle überqueren müssen, was je nach Temperatur ein Matschwaten oder Stolpern oder Rutschen ist,. Der zu findene Weg ist ein kleiner Pfad, der nicht beleuchtet ist (=erhöhte Unfallgefahr)! Ganz blöd für die Schüler ist, dass sie anschließend noch Sportunterricht haben (die Situation des Berliner Sportunterrichts, in Bezug auf die Hallennutzungsmöglichkeiten bzw. -zeiten, ist eine eigene Geschichte). Die Zeit zwischen der letzten Stunde, die im Schulhaus stattgefunden hat und dem Sportunterricht ist zu kurz, um eine Nachhauseweg und ein erneutes Erscheinen in der Schule zu rechtfertigen. Also können die Schüler wählen, in ein Café zu gehen und sich dort kurzfristig aufzuwärmen, was mit Geldausgabe verbunden ist, draußen zu bleiben und zu frieren oder nach Hause zu gehen und nicht im Sportunterricht zu erscheinen. Ins Schulhaus können sie leider nicht, der Hausmeister hat ja schon Feierabend, die Schule ist zu, der letzte Kollege wurde nach dem Unterricht so schnell aus der Schule „geschubst“, dass eine Nachbereitung der eben gehaltenen Stunde nicht möglich war. Mit einer besseren Ausstattung an Hausmeisterpersonal hätte vielleicht auch der Wasserschaden, den die Schule über die letzten Sommerferien durch Vandalismus erleiden musste, verhindert werden können. 3. Armer Nachwuchs (Referendare, PKB-Kräfte) oder: Ausgesetzt im Ozean Berliner Schule Wie an den meisten anderen Schulen, sind Referendare bzw. Nachwuchskräfte (vorausgesetzt, dass es sich um PKB-Kräfte handelt, die nicht aus dem Ruhestand geholt wurden, sondern um solche die noch kein 1. und/oder 2. Staatsexamen haben) größtenteils auf sich gestellt bzw. von der Gunst der Kollegen abhängig. Es gibt keine fest zugeordneten Personen, die für die „Auszubildenden“ zuständig sind. Referendare/PKB-Kräfte müssen und sollen sich ihre Ansprechpartner selber suchen. Selbst die Betreuung durch Fach(bereichs-)leiter ist nicht immer sichergestellt, da sich die Unterrichtszeiten überschneiden (Referendare sind icht jeden Tag in der Schule), sodass ein Besuch durch den Fach(bereichs-)leiter nicht möglich ist. Während Referendare aber im Laufe ihrer Ausbildung lernen, was guter Untericht ist, wie Schülerleistungen bewertet werden usw. (der Spagat von Theorie und Praxis sei hier nicht weiter beachtet), erfahren unerfahrene PKBs dies nur durch die Praxis (manchmal leider zu Lasten der Schüler und des eigenen Rufes), „wurschteln“ also deutlich länger vor sich hin. Von Qualität im Unterricht kann hier nicht immer die Rede sein.

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Schule:
Nick: Eltern
Bericht:

Link: 58
Unser Sohn ist Schüler einer Sekundarschule. Auch wir ärgern uns ständig über Ausfälle, wg. MSA Prüfung, Kurzstundenplan wg. Hitze, zweifelhafter Projektwochen, Vera und nicht zuletzt Lehrermangel. Lernt man Jugendlichen so Verantwortung und Durchhaltevermögen? Wir unterstützen unseren Sohn zusätzlich mit Nachhilfestunden,nicht weil er schlecht in der Schule ist, sondern da wir mittlerweile Angst um eine ausreichende Bildung unseres Sohnes haben. Gern würden wir die Kosten der Senatsverwaltung in Rechnung stellen. Wir können jedenfalls die berechtigten Forderungen der Lehrer dieser Stadt verstehen und möchten alle ermutigen weiter für die Zukunft unserer Jugend zu kämpfen, denn mit "Arm aber Sexy" kann die nächste Generation weder sich noch uns ernähren. Wir wünschen uns aber auch, dass die Berufsgruppe der Lehrer und Erzieher wieder einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommt. Die Reaktion der Senatsverwaltung zeigt jedoch klar, welchen Stellenwert die Lehrer und damit auch die Jugendlichen dieser Stadt für sie haben. Bekanntermaßen bekommt jede Gesellschaft die Kinder, die sie verdient.

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Schule: iss in pankow
Nick: .
Bericht:

Link: 54
bei uns haben 2 pkb-lehrer für 2 monate mal eben noch abiturkurse übernommen... problem nur, die pkbs waren noch studenten ohne 1. staatsexamen.

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Schule: Gymnasium Nordberlin
Nick:
Bericht:

Link: 48
Die Drohungen der Senatsverwaltung haben mich motiviert, hier etwas hineinzuschreiben; anonym, denn eine Nennung meiner Schule würde dazu führen, dass meine Schulleitung vom Oberschulrat des Bezirks massiv unter Druck gesetzt würde, die Zustände 'intern' zu verbessern, was einfach nur der Hohn wäre. An meinem Gymnasium fehlt es an vielem. Für über 500 Schüler gibt es nur einen Lehrerkopierer, und der war jetzt eine Woche lang einfach kaputt. Einige Kollegen haben die Kopien ihrer Klassenarbeiten/ Klausuren auf eigene Kosten im Copyshop gemacht. Bei uns hat nicht einmal jeder Lehrer einen Schlüssel für den Kopierraum. Es gibt nämlich kein Geld, Schlüssel nachmachen zu lassen. Unser Gebäude ist in einem maroden Zustand. Einige Räume sind ständig überheizt, andere werden kaum warm, sodass die Kinder im Winter ständig frieren oder man immer wieder die Fenster aufreißen muss, um Luft zu bekommen. In den Winterferien 2011 gingen aufgrund von Dauerfrost mehrere Scharniere der einfach verglasten Holzfenster kaputt, sodass die Fenster sich nicht mehr schließen ließen. Der Hausmeister kam mit dem Reparieren gar nicht mehr hinterher, sodass zwei meiner damaligen Siebtklässler über eine Woche lang vor dem nicht verschließbaren Fenster sitzen mussten – bei Minusgraden draußen. Derzeit sind bei uns mehr als fünf Kollegen burnouterkrankt, da sie mit den Belastungen nicht mehr zurechtkamen und eine Altersentlastung/Gesundheitsprophylaxe fehlt. Als Ersatz für ausgefallene Mathelehrer arbeiten nun Diplomphysiker, die teils mit großen Disziplinproblemen zu kämpfen haben, da sie keinerlei Anleitung haben, wie man Sachverhalte auf dem Niveau der Schüler erklärt. Ein bei Schülern und Eltern sehr beliebter Mathereferendar musste die Schule nach dem 2. Staatsexamen verlassen, da die Schule keine volle Stelle für Mathematik zugeschrieben bekam. Die Aushilfslehrer (PKB) sind nur bis zu den Sommerferien angestellt. Teilweise wissen noch nicht einmal jetzt, drei Wochen vor Schuljahrsende, ob sie nach den Sommerferien weiter beschäftigt werden und wo. Im Sommer steht wahrscheinlich erst einmal Hartz4 auf dem Programm. Es gibt an meiner Schule noch zahlreiche weitere haarsträubende Missstände. Auf diese weise ich an dieser Stelle aber nicht hin, da meine Schule dadurch identifizierbar würde. Ich finde es eine Schande für unsere demokratisches Schulsystem, dass ich gezwungen bin, objektiv feststellbare Alltagsbeobachtungen an einer öffentlichen Schule anonym zu äußern oder zu verschweigen. Die menschenverachtende Bildungs- und Personalpolitik Berlins muss ein Ende haben!!

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Schule: Alle Oberschulen
Nick: jonasberlin
Bericht:

Link: 46
Alle Räder stehen still - Betriebswirtschaftlich unrentabel! Mit dem Ende der Osterferien geht an Berliner Oberschulen eigentlich nichts mehr: Die verbleibenden Wochen bis zu den Sommerferien werden durch fragwürdige (MSA und Vera) und aufwändige (Abitur) Prüfungen und Vergleichsarbeiten überbrückt, die sämtliche Ressourcen binden. Daneben werden Semesterklausuren und Mittelstufenklassenarbeiten organisiert. Welcher Schüler (und Kollege) soll Schule als einen Ort des Lernens unter solchen Umständen überhaupt noch ernst nehmen? Wer meint, Schule ist ein Ort des Lernens, hängt einer überkommenen Vorstellung an. Es wird getestet, was die Päkos aushalten und archiviert, was das ISQ-BB (Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg^^) ganzjährig "am Leben erhält". Schulen in Berlin sind ab April/ Mai Assessment Center, ab September wird dann wieder ein bisschen gelernt, wenn alles gut geht und Schüler und Lehrer ganz viel Glück haben.

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Schule: Schule
Nick:
Bericht:

Link: 43
Noch ein Beweis dafür, dass Referendare (Auszubildende!) inzwischen dazu benutzt werden, fertig ausgebildete Lehrer zu ersetzen: Plötzlich dürfen sie freiwillig 19 Stunden unterrichten. Früher durfte man max. 8-10 Stunden unterrichten, sogar ein kleiner Nebenjob in den Sommerferien musste vorher extra vom Senat genehmigt werden. Auf einmal sollen 19 Stunden gehen? Dass ein sowieso schon i.d.R. eher überforderter angehender Lehrer neben Fachseminaren, Unterrichtsbesuchen und Prüfungsvorbereitung wohl kaum so viele qulifizierte und souveräne Stunden pro Woche geben kann, sollte klar sein. Die Bildung leidet darunter!

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Schule: gutes Berliner Gymnasium
Nick:
Bericht:

Link: 42
Am Freitag nach den Sommerferien kam ich in die Schule: Die 33(!) Schüler meiner 7. Klasse saßen zwar auf 33 Stühlen (dafür gab es die komplette erste Woche keinen Lehrerstuhl mehr), es gab aber nicht genug Tische. Drei Schüler hatten sich bereits eine Woche lang den Platz für zwei teilen müssen. Die Klassen sind so voll, dass nicht einmal das Mobiliar ausreicht. Bei diesen Bedingungen ist es einfach beim besten Willen nicht mehr möglich, Einzelne gezielt zu fördern oder gar Probleme zu erkennen. Das ist schade, denn die meisten Lehrer leiden auch darunter, dass sie nicht genug Zeit und Aufmerksamkeit auf Einzelne richten können.

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Schule: Oberschule Berlin Steglitz/Zehlendorf
Nick:
Bericht:

Link: 41
An unserer Schule, wie auch an sehr sehr vielen anderen in Berlin ist es ohne Referendare und die, die Referendare werden wollen, einfach unmöglich den vollen Unterricht zu ermöglichen. Welche Schule hat wirklich die versprochenden 100% Lehrer, vorallem nicht nur rein als Zahl. Und wer vom Bildungssenat hat an die regulären 20% Krankenstand bei den Lehrern gedacht, der schon alleine durch das Durchschnittsalter der Berliner Lehrer deutlich werden müsste. Zu wenig Fachlehrer auf dem Markt? Aber nein, laut Senat ist eine Neu- -Besetzung immer schnellst möglich. Lehrer sollen ja außreichend da sein, außer in Englisch, Mathe, Sport, Chemie und anderen Fächern. Wie oft ist es uns schon passiert, dass wir eine gute Kraft an Land gezogen haben, diese aber leider gehen musste, weil der Schulrat nicht in der Lage war, rechtzeitig die Verlängerungen der zeitlich befristeten Stellen weiter zu leiten. Schade, dumm gelaufen! Was auch deutlich für die Arbeit des Schulrates spricht: Unsere Konrektorenstelle ist seit März 2011 ausgeschrieben, das Verfahren seit November 2011 eröffnet und die Stelle seit fristgerechtem Ausscheiden im März 2012 weiter unbesetzt. Das für eine Schule mit knapp 1000 Schülern und der Begründung, andere Schulen schaffen es doch auch ohne Konrektor. Schaffen oder müssen es schaffen, weil eine Besetzung vom Schulrat als nicht bedeutend abgetan wird? Klar, warum eine 13 oder 14 Stelle besetzen, wenn die Arbeit dann von anderen vertreten werden muss. Wie und womit wird die Überlastung der Kräfte ausgeglichen? Richtig mit einer Vertretung durch einen Referendaren bei Krankheitsausfall eines Fachlehrers.....

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Schule: Private Grundschule an der Bundesallee
Nick: Vertretung
Bericht:

Link: 40
An dieser Schule wird der Vertretungsunterricht auch von den Erziehern aus dem Hort übernommen, sehr engagiert zwar, aber Schule ist was andres. Ansonsten sind die Probleme eins zu eins identisch mit öffentlichen Schulen - allerdings bei einem erheblichen Schulgeld.

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Schule: alles Schulen, wo Referendare "ausgebildet" werden
Nick: Reffi
Bericht:

Link: 39
Wen bekommen Referendare zur Seite, wenn sie das erste Mal im Leben allein unterrichten? Bei mir war es so: Drei Tage vor Beginn sagte man mir: "Übermorgen geht's los. Sie unterrichten eine 10te Klasse und einen Grundkurs Oberstufe." (inklusive Vorbereitung aufs Zentralabi natürlich). Dann habe ich mir zwei Mentoren gesucht, die aber keine Ermäßigungsstunden bekamen, um mich zu betreuen, die ganze Beratung also in ihrer Freizeit netterweise für mich gemacht haben, und die leider meinem Unterricht so gut wie nie beiwohnen konnten, weil sie selbst zu diesen Zeiten für eigenen Unterricht eingeplant waren. Obwohl ich kein Problemfall war, halbwegs zurechtkam und Mentoren hatte, die ihr Allerbestes gegeben haben, fühlte ich mich manchmal wirklich alleingelassen und der Aufgabe absolut nicht gewachsen. Ordentliche Betreuung müsste eigentlich gewährleistet sein - auch im Sinne der Schüler!

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Schule: Gymnasium in Nordberlin
Nick:
Bericht:

Link: 38
Bei uns gibt es 2 Kopierer für 120 Lehrer. Meistens ist einer davon kaputt. Manchmnal beide. Was bleibt? Sture Lehrbucharbeit! Selbst wenn man tolle Ideen hat, kann man diese nicht immer umsetzen.

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Schule: Schadow-Gymnasium Zehlendorf
Nick: hindukuschistweitweg
Bericht:

Link: 36
1. Die Woche von Christi Himmelfahrt wurde komplett freigegeben, 4 Tage kein Unterricht also, weil die Leher sonst MSA und Abitur nicht bewältigen hätten können. 2. Permanent fallen - quer durch alle Stufen - Unterrichtsstunden aus. Es gibt nicht genung Ersatz zum Einspringen. Auf der anderen Seite gibt es zum Glück noch Lehrer die ihre Freizeit u. a. für Klassenreisen opfern.

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Schule: diverse
Nick: BB
Bericht:

Link: 35
Ein Vertretungslehrer berichtet von seinen Erlebnissen an diversen Berliner Schulen: Lesen Sie das Blog Staendige Vertretung!

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Schule: Franz schubert Grundschule Neukölln
Nick: AA
Bericht:

Link: 34
hier fehlen dauernd Lehrer und der Unterricht fehlt dann automatisch aus, und die Eltern werden gebeten Ihre Kinder frühr abzuholen. Das ist im Jahr 2012 oft passiert und die eine Klassenlehreren war krank für längere zeit, da waren die Kinder mit sich selbst beschäftigt.

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Schule: Charlie-Chaplin-Grundschule
Nick:
Bericht:

Link: 33
Hier "unterrichtete" drei Monate jemand, der zuvor 2x durch die Prüfung zum Zweiten Staatsexamen gefallen war.

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Schule: Martin-Buber-Oberschule, Spandau
Nick: BB
Bericht:

Link: 30
Es besteht kein Lehrermangel in Berlin? Dann lesen Sie einmal, zu welchen Maßnahmen sich die Eltern der Martin-Buber-Sekundarschule in Spandau gezwungen sehen:
http://martin-buber-oberschule.de/images/stories/stellengesuch_eltern.jpg

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Schule: Grundschule in Tempelhof/Schöneberg
Nick: Dowi30
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Link: 28
In diesem Schuljahr übernahm eine "fertige Studentin" (wartete auf ihr Referendariat) als KLASSENLEITUNG(!) unsere 4.te Klasse. Zusätzliche personelle Unterstützung aus dem Kollegium, konnte aufgrund fehlender Stunden, nicht geleistet werde. Sie hatte in Niedersachsen studiert und war für die Sekundarschule ausgebildet. Sehr wenig Erfahrung im Umgang mit Schülern und Vollzeitbeschäftigtigung führten sehr schnell zu Demotivation(ständiges verspäten und mehrmalige Fehlzeiten der "Lehrerin", sowie genervte Schüler und Eltern, da die Dame völlig überfordert war und eine Komunikation und angebotene Hilfe vollständig verweigerte). Auf Nachfrage bei der Schulleitung wurde mitgeteilt, dass es keinerlei Lehrerangebote gab und man solle doch froh sein, dass die Klasse überhaupt versorgt wurde. Die Schüler zeigten nach kurzer Zeit, Anzeichen von Schulverweigerung (morgendliches Bauchweh, ständige Kopfschmerzen etc.) Abhilfe gab es erst zum neuen Halbjahr im Januar, da die angehende Lehrerin ins Referendariat wechselte. Ein halbes Schuljahr verlorene Zeit und eine Menge Stoff zum nacharbeiten sind jetzt die Folge.

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Schule: Gymnasium Berlin
Nick:
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Link: 27
Wochenlang kein Musikunterricht, in einem Jahr vier verschiedene Französisch-Lehrer (auch Studentinnen und Mütter) und etliche Wochen Unterrichtsausfall in einzelnen Fächern (auch für Oberstufe, die aufs Zentralabi vorbereitet werden müsste!) - das sind keine Einzelfälle an unserer Schule, sondern es trifft fast jede Klasse. Von jetzt auf gleich werden einfach fachfremde Lehrer als Aufsicht in die Klassen geschickt, offiziell heißt es dann, "der Unterricht hat stattgefunden". Natürlich verringert sich nicht nur die Quantität der tatsächlich erteilten (und nicht nur beaufsichtigten) Stunden, sondern auch die Unterrichts-Qualität leidet darunter erheblich.

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Schule: Gymnasium Nordberlin
Nick:
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Link: 26
Teilungsunterricht findet bei uns ständig in der ganzen Klasse statt, weil die Kollegen für etwas anderes eingeteilt werden.

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Schule: Carl-Bosch-Schule (10. Integrierte Sekundarschule) in Hermsdorf
Nick:
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Link: 24
Hier arbeiten derzeit gleich mehrere Studenten/Innen über die Personalkostenbudgetierung als Vertretungslehrer/Innen. Neben der Frage, wie verantwortlich der Senat handelt, wenn er Studenten/Innen, die noch nicht einmal den Master abgeschlossen haben, selbstverantwortlich unterrichten und erziehen lässt, muss betont werden, dass diese Auszubildenden auch – trotz der äußerst fragwürdigen Grundlage der bei weitem noch nicht abgeschlossenen Ausbildung – auch die Leistungen der Schüler/Innen in Form von Zeugniszensuren bewerten werden. Somit kann man den Umstand auf den Punkt bringen, dass – trotz Berlins armen Sexappeals – mangels qualifizierter Lehrer/Innen Auszubildende die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen vollumfänglich selbstverantwortlich gewährleisten sollen. Trotz dieser unvertretbaren von der Bildungssenatorin zu verantwortenden Praxis reichen die studentischen Aushilfen immer noch nicht aus, um den Unterricht auch nur nominell abzudecken. Währenddessen analysiert Frau Scheeres jedoch, dass es in Berlin überhaupt kein Personalproblem gibt und auch nicht geben wird.

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Schule: Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Nick: ernst
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Link: 23
Mein Jahrgang des Vorbereitungsdienstes ist mit dem Ende des Schuljahres 2010/ 2011 fertig geworden. Unsere Verträge allerdings gingen bis Ende August. Da wir Sonderpädagogen sind und derzeit sehr gefragt, haben meines Wissens alle eine Stelle bekommen, die eine haben wollten, und haben noch vor den Ferien unsere Arbeitsverträge abschließen können. Nun begann das neue Schuljahr bekanntlich bereits Mitte August. Wir wurden also, wenn es nötig war, an unseren Referendariatsschulen freigestellt, damit wir bereits an den neuen Schulen anfangen konnten. Dort sind wir mit voller Stundenzahl eingestiegen, haben aber offiziell noch als Referendare gearbeitet und wurden auch als solche bezahlt. Ein Stundenausgleich oder Gehaltsausgleich war nicht vorgesehen. Wir haben also alle statt 12 Stunden 27 gehalten und haben dafür ca. 700 Euro im Monat August bezogen. Als dieses Vorgehen beim Personalamt kritisiert wurde und daran erinnert wurde, dass 700 EUR zum Leben nicht ausreichen, wurde vom Personalamt nur geantwortet, dass man im Referendariat dafür hätte sparen können. Da betrug das monatliche Gehalt ca. 1000 EUR. Da Referendare wie auch Lehrer von ihrem Gehalt in Materialen etc. investieren müssen, die sie für die Ausübung ihrer Arbeit nicht gestellt bekommen, die aber für einen qualitativ anspruchsvollen Unterricht durchaus nötig sein können, ist die Frage, welchen Rahmen an Sparmöglichkeiten der Senat bzw. das Personalamt bei bei diesen Gehältern sieht.

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Schule: Lessing Gymnasium
Nick: mayapapaya
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Link: 22
Bevor ich am Lessing Gymnasium eine feste Stelle bekam, bin ich als PKB-Kraft ein Jahr lang durch ganz Berlin getingelt und habe insgesamt an 5 verschiedenen Schulen unterrichtet. Da bekommt man einiges mit. Ich nenne nur ein paar exemplarische Beispiele: An einer Schule wurde ich kurz vor dem Abitur im Abiturjahrgang eingesetzt, war verantwortlich für die Abiturklausuren und -noten von Schülern, die ich nur ein paar Wochen kannte. An einer anderen Schule hatte ich u.a. einen Französisch-GK in der 11, der ein 8.-Klasse Niveau hatte, denn ich war schon die 3 Lehrerin im Halbjahr (das Halbjahr hatte gerade erst angefangen) und die Schüler berichteten, dass es in den Jahren zuvor genauso gewesen sei. Massiver Unterrichtsausfall, der nur durch PKBs gedeckt wurde, die natürlich - sobald sie ein besseres Angebot von einer anderen Schule bekamen - die Stelle wechselten. Ein besseres Angebot soll hier nicht heißen, eine feste Stelle, sondern einfach nur ein paar Stunden mehr, denn diese Lehrer wollen ja auch irgendwie ihre Familien ernähren. Ich hatte die Option auf eine feste Stelle an dieser Schule, habe aber abgelehnt, denn der Frust und die Demotivation unter Kollegen und Schülern war derartig hoch, dass ich es vorzog, die nächste PKB-Stelle anzutreten... Ein anderes Mal hatten die Schüler praktisch die gesamte Zeit (außer ein paar Wochen) der Qualifikationsphase vor dem Abitur Ausfall in ihrem Abiturfach und mussten dann unvorbereitet zum Zentralabitur antreten. Einen weiteren (zu den allgemein bekannten) Unterschied in der Behandlung verbeamteter und angestellter Lehrer habe ich kürzlich am eigenen Leib erfahren: Bei erkrankten Kindern können verbeamtete Lehrer bei voller Lohnfortzahlung zu Hause bleiben, während angestellte Lehrer leider einen Abzug bei der Vergütung hinnehmen müssen.

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Schule: Sekundarschule Mitte
Nick: Derzeitallesunterrichter
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Link: 21
Ich habe mal nicht meine Schule konkret genannt, da dieses Problem wohl eher an allen Schulen auftritt. Denn, deutlich bemerkbar macht sich der Fachlehrermangel! Bei uns an der Schule fehlen Physik- und Mathelehrer ... dies wird fachfremd gedeckelt. Bis zum Halbjahr waren wir mit drei Stellen unterbesetzt, was sich jetzt ein wenig entspannt. Einige unserer Kollegen arbeiten mit befristeten Verträgen, zwei sogar ohne 2. Staatsexamen, da der Senat derzeit für sie keine Referendariatsplätze hat. In meiner letzten Chemiefortbildung musste ich feststellen, wie viele Lehrer dieses Fach fachfremd unterrichten. Wofür studiert man eigentlich zwei Fächer, quält sich durch Examen und muss dann mit ansehen, wie Chemieunterricht oder anderer naturwissenschaftlicher Unterricht von fachfremden Lehrern unterrichtet wird. Dies trifft natürlich auch auf alle anderen Fächer zu. Ohne das Fach studiert zu haben (auch bei allem Engagement und Interesse des Lehrers) fehlt jenen doch der große Zusammenhang und das tiefere Verständnis des Faches. Hier braucht man die Qualitätsfrage gar nicht mehr zu stellen und man muss sich über aktuelle Bildungsstatistiken nicht wundern. Mich würde mal interessieren, wie viel Unterricht fachfremd gedeckt wird, unabhängig von zeitweiser Vertretung. Was hier geschieht, ist eine Vertuschung der tatsächlichen Stellensituation im Berliner Schulbetrieb ... wir haben schon längst ein Fachlehrerproblem, der aber durch die Einstellung jeglicher Art kaschiert wird. Klar ist, dass die Schulleiter ihre Ausfallstatistik damit sauber halten, langfristig aber am Qualitätsabbau des Unterrichts arbeiten. Ich finde es bitter, möchte aber auch nicht der Letzte sein, der hier die Stange hält und überlege mir, ob es langfristig nicht besser wäre mit meinen naturwissenschaftlichen Fächern woanders hinzugehen.

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Schule: Kolleg Schöneberg
Nick: MaLe
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Link: 19
Das Kolleg ist eine Einrichtung des zweiten Bildungsweges. Unsere Schüler/ Kollegiaten haben mindestens 3 Jahre gearbeitet bzw. eine Lehre durchlaufen. Zunächst besuchen sie daher einen Vorkurs um wieder auf den Stand der 9. bzw 10. Klasse zu gelangen. Wer diesen besteht kann am Kolleg innerhalb von 3 Jahren zum Abitur gelangen. Wir bieten derzeit 6 Vorkurse an. 5 von 6 Mathekursen müssen wegen Lehrermangels von PKB's (Ruheständlern) unterrichtet werden. Meine Abiturgrundkurse haben bis zu 6 Lehrerwechsel in der Kursphase hinter sich. Aber laut Frau Scheeres gibt es keinen Lehrermangel.

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Schule: Askanische Oberschule
Nick: wudi
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Link: 17
Ich bin Klassenlehrerin einer 7. Klasse. Wenige Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres erkrannkte der Deutschlehrer meiner Klasse. Daraufhin fiel der Unterricht für einige Wochen aus. Dann übernahm die Geschichtslehrerin einen Teil des Deutschunterrichts, musste dann aber Grund- und Leistungskurse des erkrankten Lehrers übernehmen und hatte daher keine Kapazitäten mehr für meine Klasse. Ein Referendar übernahm einige Stunden. Jetzt unterrichtet der vierte Deutschlehrer, eine PKB Kraft, seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres. Die Schüler sind begeistert vom Unterricht, leider bleibt dieser Lehrer nur bis der erkrankte Lehrer wiederkehrt, was allerdings noch nicht abzusehen ist. Außerdem hat der Vertretungsleher ab dem neuen Schuljahr eine verbeamtete Stelle in Hessen!

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Schule: Rückert Gyymnasium
Nick: roxy
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Link: 16
Letzte Woche sind bei meiner Tochter in der 7. Klasse Mo (1.-5.Std.), Di (3.-7.)und MI (1.-5.)jeweils 2-3 Schulstunden pro Tag abgehängt worden und die Schüler wurden frühzeitig nach hause geschickt. Ich bin froh, dass ich zur Zeit selbst in Elternzeit bin, sonst hätte ich mit der Versorgung und Betreuung meiner Tochter ein Problem bekommen. Wegen Abitur und MSA fallen 5 Tage am Rückert Gymnasium komplett aus, was ich für die Organisation für die Lehrer begrüße, aber als Elterneil ist es betreuungstechnisch auch eine Herausforderung (lies Artikel der Morgenpost von heute). Ich halte die Statistische Beschönigung/Verschleierung von Unterrichtsausfall für unmöglich, da ist es mir so offen lieber, denn die Belastung durch den Doppeljahrgang kann sonst nicht bewältigt werden.

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Schule: Max-Planck-Gymnasium und Heinrich-von-Kleist-Gymnasium
Nick: Paulchen
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Link: 15
Ich bin Diplom-Physiker und habe auf Grund des in den Medien beklagten Fachlehrermangels 2009 an einem Gymnasium als PKB-Kraft mit einer vollen Stelle angefangen zu unterrichten. Da mir die Arbeit gefiel, wollte ich sie gerne weiter machen. Ich habe natürlich gemerkt, dass das Unterrichten an der Schule nichts mit dem Unterrichten an der Uni zu tun hat, weshalb ich mich umgehend um ein Referendariat bemühte. (Das Gehalt war ein Bruchteil dessen, was die Kollegen verdienten). Es hat ein dreiviertel Jahr gedauert, bis ich endlich zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst zugelassen wurde und das auch nur, weil ich die Senatsverwaltung inklusive Senator mit Briefen bombardiert habe. In dieser Zeit hat nicht ein Mensch meinen Unterricht besucht ("beschwert sich ja keiner..."), obwohl ich eine 7. Klasse im Probehalbjahr hatte, eine MSA-Klasse und einen Grundkurs unterrichtet hatte. Der berufsbegleitende Vorbereitungsdienst ist eh eine Farce, die eigentlich nur dazu führen kann, motivierte Quereinsteiger möglichst schnell zur Aufgabe zu zwingen. Aber das ist eine andere Geschichte...

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