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Diskussionsforum der Heißen Kiste

Die folgenden Berichte stellen unüberprüfte Erfahrungen und persönliche Einschätzungen von Besuchern unserer Webseite dar und spiegeln nicht immer die Überzeugungen der Betreiber der Webseite wider.

729 Berichte und Diskussions-Beiträge online.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle Berliner Schulen
Nick: Jeanne
Bericht:

23.02.2017

Link: 820
Liebe Bildet-Berlin-Leute, liebe Kollegen, leider kann ich am 23.2. bei der Podiumsdiskussion nicht teilnehmen, da ich seit 3,5 Jahren zur Existenzsicherung und um nach damaligem Angestelltenvertrag kein 850€-Rentner zu werden, in einem anderen Bundesland arbeiten muss. Hört sich drastisch an, ist aber so. Aufgrund meines Familiären und Sozialen Umfelds und da Berlin meine Heimat ist, würde ich SOFORT zurückkommen, würde sogar in die Grundschule gehen!! Trotz besserer Alltagsbedingungen, entspannterer Schüler, Material- und Raumausstattung im anderen Bundesland. Und obwohl ich verbeamtet wurde und nun bei gleichbleibender Stundenzahl (20) monatlich über 900€ mehr (Krankenkasse ist schon rausgerechnet) als zuvor in Berlin verdiene.. Trotzdem würde ich zurück kommen. ..Das Geld war aber nicht mein Grund, sondern die wenig wertschätzende Behandlung in Berlin, auch für die Auszahlung der AZK-Tage musste ich 3!! Jahre lang klagen, für Arbeit, die ich bereits geleistet habe. Trotzdem würde ich, wie viele andere hochqualifizierte Kollegen mit Berufserfahrung, zurück kommen... ABER Frau Scheres hat ja das 5 Jahres Rückkehrverbot gesetzlich festgeschrieben (d.h. ich müßte dann auf meinen Beamtenstatus verzichten udgl.) Also soo dringend scheint Berlin ja dann doch keinen Mangel zu haben. Jedenfalls keinen Mangel an Hochmut und Geringschätzung. Zudem treffe ich hier in der Fremde diverse Berliner Kollegen, die auch zurück wollen und wollten..., aber man bietet ihnen nur eine einzige ! nicht zumutbare Stelle (Fahrzeit/Lebensperspektive etc.) an: Friss oder stirb. Keinerlei Alternative (z.B. Studienrat mit Wohnung in Kreuzberg - einziges Stellenangebot Spandau Realschule mit 3x Umsteigen, 1,5 Stunden eine Strecke Fahrzeit...und er wollte sich nicht die Leckerli aussuchen.. und es gibt ja noch viele weitere offene Stelllen. Aber bot man nicht an, entweder das oder nichts. ...?! .Niente..) Stattdessen schaltet man Anzeigen in Österreich, der Schweiz oder England... Oder ich kenne hochqualifizierte Berliner Kollegen, die dann lebenssituativ bedingt, abwandern mußten, damit sie ihre Familien nicht nur ernähren können, sondern auch Zeit für sie haben, denn das Berliner Ganztagsschulkonzept ist nur eine Sparmaßnahme mit erheblicher Mehrarbeit und Verringerung der Lebenszeit verbunden... Das Problem ist hausgemacht! Thematisiert Ihr dies in der Podiumsdiskussion? Für Nachfragen bin ich gern zu weiteren Auskünften bereit.. mfg Jeanne Ps. nach einschlägigen Berliner Erfahrungen absurderweise nicht mehr mit Klarnamen...

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gym Nord
Nick: Peter
Bericht:

13.10.2016

Link: 816
Tja, trotz Regierungswechsel und GEW-Streik (haha) muss ich für mich persönlich doch den Wechselnach Brandenburg in Betracht ziehen. Für mich ist doch (leider (nach Berliner-GEW-Meinung (haha))) die Verbeamtung eine große Wertschätzung meiner Arbeit. Als angestellter Lehrer benötige ich beim Wechsel immer noch eine Freistellung (haha). Darauf bezieht sich auch meine Frage: Wo stelle ich diese, was muss rein. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht +/- beim Wechsel nach Brandenburg. Wie lange kann man in Berlin fest gehalten werden und wann muss der Antrag wieder gestellt werden. Für Tipps und Tricks wäre ich dankbar und ja: JEDER DER BERLIN VERLÄSST UNTERSTÜTZT, denn erst durch die massive Abwanderung sind die Bezüge gewachsen und nicht durch die tollen (haha) GEW-Streiks. Jeder der Berlin verlassen hat verdient daher meinen persönlichen Respekt, auch, wie es der Berliner Senat ja vorgesehen hatte, wieder nach Berlin als Beamter kam. Ein Modell "Sachsen" wäre auch hier möglich gewesen, doch der Senat fördert ja gerne die Hintertür und wirbt sogar in anderen Ländern um verbeamte Lehrer für Berlin (haha).

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berufsschule/OSZ
Nick: myself
Bericht:

07.11.2016

Link: 818
@Peter (Beitrag 816): Freigabe soll eigentlich "großzügig erteilt" werden lt. KMK-Papier. Das ist aber in berlin nicht der Fall (aus dienstlichen Gründen, den Berlin findet ja nicht so schnell Ersatz (was für eine Ironie)!! Mich lässt man jedenfalls nicht gehen. Erst zum Schuljahreswechsel 2017 -"vielleich"t, obwohl Antrag raus ist! Das ist ein Skandal. Zu Deiner konkreten Frage: Freigabe geht an den/die zuständigen Schulrat/in, aber immer via Schlleitung. Der/Die Direktor/in ist dann auch in jedem Fall die entscheidende Stelle, Schulrat ec. nicken nur ab. Lass Dich vom Personalrat beraten.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Anne-Frank-Gymnasium Berlin
Nick: anonym
Bericht:

06.11.2016

Link: 817
@Peter (Beitrag 816): Mit Bedauern stelle ich fest, dass schon allein der Begriff "Gehaltszulage zum Ausgleich statusbedingter Nachteile" (oder so ähnlich, ich hab es selber schon vergessen) aus jeder, wirklich jeder Tarifdebatte komplett verschwunden ist. Warum ich in der GEW noch drin bin, weiß ich selbst nicht mehr. Wird wohl nicht mehr lange so sein.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Anne-Frank-Gymnasium Berlin
Nick: wiesel
Bericht:

26.02.2016

Link: 813
Was passiert jetzt eigentlich mit der Bielefelder Erklärung, die am 20.Februar auf der Bundeskonferenz der angestellten Lehrer verabschiedet wurde? In dieser Erklärung geht es ja um den Ausgleich der statusbedingten Unterschiede. Wem wird die Erklärung vorgelegt und wie wird um die Durchsetzung gekämpft? Wie geht es denn jetzt weiter? Geht es überhaupt weiter?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Stefan-Andres RS+Unkel
Nick: Fritzi123
Bericht:

18.09.2016

Link: 815
@wiesel (Beitrag 813): Es gibt viele angestellte Lehrer in Deutschland und zwei Verbände SchaLL NRW und Bildet Berlin. Ich komme aus RLP. Welchem Verband soll ich mich anschließen?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin / NRW / RLP - Bilder Berlin! oder SchaLL NRW?
Nick: AKtivist
Bericht:

02.02.2017

Link: 819
@Fritzi123 (Beitrag 815): Bildet Berlin! und Schall NRW sind unterschiedliche Organisationen mit unterschiedlichen Prioritäten, die aber deutliche Gemeinsamkeiten darin identifiziert haben, dass die Behandlung angestellter Lehrkräfte ungerecht ist und die Ungerechtigkeit den Schulfrieden stört und eine hohe Motivation angestellter Lehrkräfte für eine herausfordernde Tätigkeit erschwert. Unterschiedlich sind zuweilen die Wege, die beide Organisationen wählen, aber sie stehen in regelmäßigem Austausch und haben auch schon mehrfach gemeinsam Aktionen durchgeführt, z. B. ein Treffen mit dem damaligen Verhandlungsführer der TdL: http://bildet-berlin.de/_rubric/detail.php?rubric=1&nr=1102 . Ich würde nach der räumlichen Nähe gehen: Bist Du noch in RLP, ist ein Treffen mit den SchaLLern einfacher. Bist Du nach Berlin gewechselt, wird es einfacher sein, sich mit Leuten bei Bildet Berlin! zusammen zu tun. Wie auch immer, über die einen ist auch immer ein Kontakt zu den anderen möglich!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Franz Carl Achard Grundschule
Nick: unglaublich
Bericht:

11.12.2015

Link: 808
Am 3. 9. 2015 wurde innerhalb von 10 Minuten unsere Schule aufgrund akuter Einsturzgefahr geschlossen. Nun müssen alle in die ca. 10 Kilometer entfernt sanierte Schule fahren. Diese Schule war für eine andere Schule vorgesehen, die nun in ihrem sanierungsbedürftigen Gebäude bleiben darf. Es ist ein unglaublicher Zustand, da die Kinder nun kaum noch Freizeit haben, der Unterricht selten pünktlich beginnt und ... Manchmal benötigen die Busse 40 Minuten, sogar auch schon 60 Minuten. Ich bin so wütend darüber, dass unsere Kinder die jahrelange Misswirtschaft ausbaden müssen. Man ist sich auch nicht sicher, wie es weiter geht. Container sind ja im Moment nicht da, Außnahmen bei der Verwaltung werden auch nicht gemacht. Jeder weiß doch wie lange die deutsche Bürokratie arbeitet.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: achard grundschule
Nick: nee
Bericht:

28.12.2015

Link: 809
@unglaublich (Beitrag 808): HALLO, wo ist jetzt hier euer Aufschrei!!! Schulen verkommen, weil Berlin nichts macht! Wenn man eure Beiträge liest, geht es euch nur ums Gehalt - um euch. Ach, was sind wie alle HERZENSLIEB.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Franz Carl Achard Grundschule
Nick: Gewerkschafts-Verdrossener
Bericht:

02.01.2016

Link: 811
@nee (Beitrag 809): @ nee: Ich habe in meiner Berliner Zeit IMMER auf meine Streikplakate neben der Gehaltspassung (die im übrigen weiter unten stand) auch auf die dringend notwendigen Anpassungen der Arbeitsbedingungen hingewiesen: - nutzbare Schulgebäude (inkl. Toiletten und Sporthallen) - adäquate technische Ausstattung (ein Computerraum mit 10 Computer, von denen zwei kaputt und die anderen 8 Jahre alt oder ein Overhead-Projektor pro Gang à 7 Klassen reichen nicht!) - sinnvolle Klassenschlüssel (z.T. 38 Schüler in einer 7. Gymnasialklasse oder 26 an der Sekundarschule mit Notwendigkeit zur Binnendifferenzierung sind eine Zumutung) - Ausstattung mit Zusatzpersonal für Integration und Inklusion (meistens werden die Inklusionsstunden jedoch zur Kompensation des ausfallenden Regelunterrichts heran gezogen) All diese Forderungen habe ich persönlich immer erhoben. Streikrelevant sind jedoch nur: Gehaltsforderungen. Für alles andere ist im deutschen Streikrecht leider kein Platz vorgesehen. Beste Grüße aus dem fernen Ostfriesland, der Verdrossene

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Franz Carl Achard Grundschule
Nick: Aktivist
Bericht:

01.01.2016

Link: 810
@nee (Beitrag 809): Ich denke beides ist wichtig: Wir brauchen motivierte Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler in einer ansprechenden und vor allem sicheren Umgebung unterrichten und in ihrer Entwicklung fördern. Die Gehaltsforderungen Berliner Lehrkräfte sind bei Weitem nicht unangemessen: Sie wollen lediglich nicht viel weniger als die allermeisten anderen in Deutschland arbeitenden Lehrkräfte verdienen! Und ja: Durch die Sparpolitik ist ein unglaublicher Sanierungsstau entstanden, der sich nicht einfach so weiter verschieben lässt. Denn sonst passiert genau das: Die Gebäude können ohne große Vorankündigung einfach nicht mehr genutzt werden! Es wäre fatal, so zu tun, als ob nur Geld für angemessene Gehälter oder eine Sanierung der Gebäude da wär. Beim BER wird auch nicht Entrauchung oder Lärmschutz bezahlt. Anders als der BER werden die Schulen aber beireits intensiv genutzt. Trotzdem fließt das Geld in einen Flughafen, der seit Jahren keinen einzigen Fluggast gesehen hat. Es muss insgesamt mehr Geld in die Bildung der Generationen, die einmal unsere Renten erwirtschaften sollen, investiert werden! Vielleicht schaffen die es ja dann auch, in vertretbarer Zeit und zu vertretbaren Kosten einen neuen Flughafen zu bauen ;)

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gaahn
Nick:
Bericht:

14.10.2015

Link: 805
Hurra, zur Abwechslung mal wieder ein Streik... http://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-lehrer-wollen-im-dezember-wieder-streiken

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Berlin marode
Nick:
Bericht:

10.09.2015

Link: 802



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

27.07.2015

Link: 800



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

04.07.2015

Link: 797
GEW? HALLO? IRGENDWER DIE GEW GESEHEN? also wer ernsthaft noch glaubt, dieser Laden vertrete die Interessen angestellter Lehrer in Berlin, muss blind, taub und blöd sein!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin-"Ost"
Nick: Alle
Bericht:

19.06.2015

Link: 795
Tarifverhandlungen der Länder: Nettes "Detail" am Rande: Die verhandelten Beitragserhöhungen der betrieblichen Zusatzversorgung VBL sind in "West" und "Ost" unterschiedlich. Während im VBL (West) Arbeitnehmer UND Arbeitgeber bis 2017 gleichverpflichtend angehoben werden (für AN von 1,41 auf 1,81% - für AG von 6,45 auf 6,85%), sieht es im VBL-Ost anders aus. Da wird EINSEITIG für den Arbeitnehmer bis 2017 von 2,0% Beitrag auf --- festhalten -- 4,25 % des Bruttolohnes angehoben. Jährlich also 0,75%. Folgen: deutlich spürbarere Absenkung des Netto-Gehaltes als Ergebnis der Tarifverhandlungen für Lehrer in jenem Teil der Hauptstadt, der vor 25 Jahren im ehemaligen Ostteil der Stadt lag. Wann ändert Bildet Berlin eigentlich seinen Status von Initiative auf Lehrergewerkschaft und versammelt die Mehrheit der Berliner Lehrerschaft hinter sich?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: GEW
Nick:
Bericht:

14.06.2015

Link: 794
Und wo ist die GEW Berlin seit den Streiks? Frechheit, dieser Club...

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alte Bundesländer
Nick: Jeanne
Bericht:

10.06.2015

Link: 793



Diskussionsbeitrag:
Schule: Lichtenberger Gymnasium
Nick: Nad
Bericht:

01.06.2015

Link: 792
Senatsverwaltung hat die ab März gültige Lohnerhöhung noch nicht eingepflegt.O-Ton: Es ist hier keine Tariferhöhung für Lehrkräfte ab dem 01.03.2015 bekannt. Bitte gehen Sie davon aus, dass aufgrund automatischer Einspielungen im Abrechnungssystem auch die Entgelte aller betroffenen Lehrkräfte automatisch (bei einer Entgelterhöhung) berücksichtigt werden.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick: Welt-Artikel "Wenn es in Berlin um Bildung geht..."
Bericht:

09.05.2015

Link: 791



Diskussionsbeitrag:
Schule: alte Bundesländer
Nick: Jeanne
Bericht:

20.04.2015

Link: 790
DANKE Beitrag 777. Ich wunderte mich schon, dass NIEMAND auf meinen Post eingegangen ist, wahrscheinlich klingt die Realität zu unglaubhaft. Danke, dass Du auch die Zahlen bestätigt hast! Und ja, selbst hier in meinem einen Fachbereich sind von 4 Kollegen 3! Berliner Exilanten. Mit solchen Kollegen wäre ich gern in Berlin geblieben. Wie niveauvoll hätte die Berliner Bildungslandschaft aussehen, das Arbeiten konstruktiv sein und Spaß machen können mit diesen fachlich top-agierenden Leuten ohne tw. überforderte Quereinsteiger oder Referendariatsberufsbegleitende, Ausgebrannte, Ja-Sager usw. abzudeckeln. Und auch ich ernte ungläubige Blicke im "alten Bundesland", da sich die Kollegen dies hier einfach gar nicht vorstellen können... Und traurige Verhältnisse, dass ich mich nach den Berliner Erfahrungen nicht anders traue, als anonym zu schreiben. Dabei weiß ich noch nicht mal, ob ich nach Scheeres 5Jahre-Berlinverbot nicht doch zurückkehre, denn hier sind die Bedingungen im Alltag sooo viel besser. BERLINER, wie lange wollt Ihr Euch dies noch bieten lassen? Ich habe mich ca.10Jahre engagiert und mitgestreikt und, und, - aber dann war halt Schluß. WIE LANGE MACHT IHR DIES ALLES NOCH MIT??! Entweder weggehen oder aufstehen! Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Bez.AzK : Nun klage ich wegen der AzK-Tage, muss dies aber dank korrupten "Berliner Rechtsschutzes" (da Gerichtsstand Berlin ist und die Berliner Anwälte meiner "Interessensvertretung" mir lediglich ein offizielles Schreiben des Senates [also der Gegenseite!] schickten, nach dem es noch keine rechtliche Grundlage gäbe...??) selbst bezahlen. Wäre Gerichtsstand hier, wo ich nun arbeite, sähe mein Rechtsschutz ganz anders aus, wurde mir versichert... Egal, das ist es mir wert, denn ich habe diese Arbeit und weit mehr geleistet. Schon seit Jahren, da hat der Senat auch ohne "Rechtsgrundlage" meine Mehrarbeit genossen. Nun behauptet er, dass es Monatstage/ also durch 30... statt Unterrichtstage, wie auf ihren eigenen Bescheinigungen steht/also Faktor ca.22 seien, nun rechnen sie alle Zuschläge ab und versteuern alles mit LstKl.6!!! Usw-usf. Das gab es als vorgerichtliches Zugeständnis..., mir fehlen aber nun ca.1/3 bzw. die Hälfte des erarbeiteten Geldes... Soooo peinlich und schäbig! Auch wenn es plus/minus Null werden, das lasse ich mir nicht bieten und klage auf eigene Rechnung. Wem geht es noch so? Wäre nicht gemeinsames Klagen sinnvoller??

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

20.04.2015

Link: 788
Gibt es bei den Freigabeanträgen feste Termine, wenn man sie einreichen muss?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

13.04.2015

Link: 787
Enttäuschung darüber, wie wenig Wind pressetechnisch von Bildet Berlin zum Tarifergebnis zu vernehmen ist. Kapituliert?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Besser kann man es nicht ausdrücken
Nick:
Bericht:

03.04.2015

Link: 784
"Fakt ist weiterhin, dass sich die GEW in erster Linie als bildungspolitischer linker Verein versteht und mit der Vertretung angestellter Arbeitnehmer nur dann etwas am Hut hat, wenn sie damit was für ihre Beamten rausholen kann. "

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gymnasium Steglitz
Nick: Karl
Bericht:

12.04.2015

Link: 785
@ (Beitrag 784): Was nun? Eine eigene Gewerkschaft gründen oder die GEW unterwandern und die Vereinsmeierinnen absetzen?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Besser kann man es nicht ausdrücken
Nick:
Bericht:

12.04.2015

Link: 786
@Karl (Beitrag 785): Das versuchen Kollegen schon seit Jahren. Aber viele GEWler sind dermaßen vernagelt, unglaublich: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt z.B. nur für Angestellte. Diese werden für die Straße motiviert, damit dann die Abschlüsse "sehr schnell auf die Beamten übertragen werden", einfach nur unappetitlich. Naja, und was dann bei den Streiks mal wieder herauskommt, ist doch schwach. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum da so lange verhandelt wird. Bei diesen Abschlüssen würde es doch ausreichen, wenn sich Frank und Jens zu einem Bierchen treffen würden, um dann nach ner Stunde zu verkünden, dass einfach nicht mehr drin war. Und das mit der Lehrerbezahlung wird doch nie klappen, oder??!??

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

01.04.2015

Link: 779
Frage an die GEW zu E-13 Antworten annette, 31.03.2015, 21:34 Uhr Wie werden in der von der GEW angestrebten L-EGO die bestehenden E13-Verträge aufgewertet? Ich bitte um Antwortet! Danke!
Re: Frage an die GEW zu E-13 Antworten GEW-Hauptvorstand, 01.04.2015, 14:43 Uhr Liebe Annette, mit der im Rahmen dieser Tarifrunde von der GEW geforderten Paralleltabelle wären die E13er nicht aufgewertet worden. Das liegt daran, dass wir uns in den Vorverhandlungen mit der TdL bereits auf gewisse Kompromisse eingelassen haben: Es wurde dabei entschieden, dass zunächst die besonders benachteiligten Gruppen Vorrang haben sollten. Denn während angestelle KollegInnen in vergleichbaren A13er-Tätigkeiten bereits immerhin E13 bekommen, sieht das bei den unterhalb eingruppierten Kolleginnen und Kollegen anders aus. Kollegen, die eine mit der A12 vergleichbare Tätigkeit ausüben, werden z.B: mit E11 eingruppiert, A11er werden mit E10 eingruppiert und so weiter. Diese doppelte Ungerechtigkeit wollten wir beseitigen, und zumindest eine Parallelität zwischen A- und E-Tabelle einführen. Da die Verhandlungen über diese Paralleltabelle aber ja bekanntlich gescheitert sind, werden wir unsere Forderungen erneut diskutieren und künftig gegebenfalls anders aufstellen. Dazu können wir aber jetzt noch keine Aussage treffen. Wir werden aber natürlich informieren, sobald es hierzu Neues gibt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

02.04.2015

Link: 780
@ (Beitrag 779): Bildet Berlin sollte tunlichst vom Plan der GEW Abstand nehmen und auch die Gleichstellung an Gymnasien fordern. Ansonsten kann man einpacken... E13 und A13 ist und bleibt auch ein gewaltiger Unterschied. Ohne Angleichung nach oben ist mit weiterer Streikunterstützung seitens der Gymnasien wohl kaum noch zu rechnen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

02.04.2015

Link: 783
@ (Beitrag 780): Richtig. Bildet Berlin! fordert seit seiner Gründung: Gehaltsstufen und ein Nettoverdienst, die dem Vergleich mit Beamten standhalten, Zahlung eines Krankengeldzuschusses über die 39. Woche hinaus, Zahlung eines Zuschusses für eine Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, eine gleiche Berücksichtigung der Familienverhältnisse von angestellten und beamteten Lehrkräften und den Ausgleich gravierender Unterschiede bei Altersvorsorge und der späteren Altersversorgung - oder die Verbeamtung! (vgl. http://bildet-berlin.de/docs/Bildet_Berlin_Manifest.pdf )
Wie man sieht, steht da nichts von Paralleltabelle als Kompromisslösung. Interessant sind bei der ganzen Debatte Zahlen zum Nettoeinkommen, die die Ini Köln berechnet hat: http://ini-koeln.de/files/fotos/2014/Dokumente/Tarifbeschaeftigte/2014-04-06%20-%20Netto-Einkommensanalyse.pdf . Auf S. 7 wird dort das Szenario der Paralleltabellen durchgespielt. Dort sieht man, dass selbst ohne die Paralleltabellen die Differenzen von E13 zu A13 größer sind als z. B. E9 zu A10. Die Paralleltabelle würde zumindest für Kinderlose die Differenz fast ausgleichen! Es ist also keineswegs so wie die GEW sagt, dass diese Gruppen besonders benachteiligt sind, abgesehen davon, dass sie grundsätzlich und damit auch als Beamte weniger verdienen als Gymnasiallehrer! Fakt ist, dass die GEW wenig für das Gymnasium und damit auch für die besserbezahlten Gymnasiallehrer übrig hat und sich deshalb ganz offensichtlich auch nicht für letztere einsetzt - selbst wenn es "nur" um die Gerechtigkeit in den Lehrerzimmern geht. "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" - das sollte für alle Lehrkräfte gelten und nicht nur die an Schulformen, die der GEW politisch besser gefallen.
Fakt ist weiterhin, dass sich die GEW in erster Linie als bildungspolitischer linker Verein versteht und mit der Vertretung angestellter Arbeitnehmer nur dann etwas am Hut hat, wenn sie damit was für ihre Beamten rausholen kann. Anstatt den Abstand zu verringern haben sie ihn gerade vergrößert, denn wenn das Tarifergebnis übertragen wird, die Beamten aber nicht in die VBL zahlen (das brauchen sie aufgrund ihrer Pension ja nicht!), behalten die Beamten mehr von der Gehaltserhöhung. Toll gemacht! Man muss die GEW an den Ergebnissen messen, und die sind nunmal echt mager und einer emanzipierten Gewerkschaft nicht würdig!

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Schule:
Nick:
Bericht:

02.04.2015

Link: 781
@ (Beitrag 780): 2. April 2015 Campus & Karriere vom 01.04.2015 LEHRER-STREIK Die Lokführergewerkschaft in der Bildung? Marlis Tepe im Gespräch mit Manfred Götzke BEITRAG HÖREN Warnstreik der Lehrer an der Aziz-Nesin-Grundschule in Berlin-Neukölln (dpa / picture alliance / Felix Zahn) Plakate mit der Aufschrift "Heute Warnstreik!" hängen an der Aziz-Nesin-Grundschule in Berlin-Neukölln. (dpa / picture alliance / Felix Zahn) Eigentlich schien der Tarifstreit im öffentlichen Dienst für beendet. Nur die Lehrer-Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) war immer noch unzufrieden und kämpft jetzt alleine weiter. Hauptkritikpunkt ist der fehlende einheitliche Tarifvertrag. "Die Länder entscheiden sehr, sehr unterschiedlich", sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe im DLF. Manfred Götzke: Für die Schüler in der einen oder anderen Stadt könnte es nach den Osterferien eine kleine Zugabe geben, ein paar freie Tage on top. Denn Ende April könnten mal wieder die Lehrer streiken! Am Wochenende haben sich die Landesregierungen mit dem Deutschen Beamtenbund, dem VBE und sechs von fünf anderen Lehrergewerkschaften zwar auf einen Tarif geeinigt, aber eine Gewerkschaft hat nicht mitgezogen. Die GEW lehnt die Einigung ab, denn sie konnte ihre Forderung – gleiche Bezahlung von verbeamteten und angestellten Lehrern – nicht durchsetzen. Die Länder haben da lediglich 30 Euro mehr für die Angestellten angeboten. Jetzt kämpft die GEW also alleine weiter. Das kennen wir doch irgendwoher, oder? Genau, vom Lokführer-Streik! Marlis Tepe ist Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Frau Tepe, werden Sie zur Lokführer-Gewerkschaft, zur GdL in der Bildungslandschaft? Marlis Tepe: Nein, wir sind ja eine Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund und wir ... Nein, das werden wir nicht. Götzke: Der Verband Bildung und Erziehung hat sich ja eben am Wochenende geeinigt. Was würden Sie sagen, ist der VBE unsolidarisch mit den angestellten Kollegen? Tepe: Ich will nicht bewerten, was die anderen tun, ich kann nur sagen, dass wir in dieser Einigung keine Chance gesehen haben für den Einstieg in die Paralleltabelle. Das war ja unser Wunsch oder unser Ziel, dass wir die großen Abstände zwischen der Besoldung der beamteten Lehrkräfte und dem Entgelt der angestellten Lehrkräfte in die Nähe rücken, im Brutto. Und das ist nicht geschehen und deswegen haben wir nicht zugestimmt. Götzke: Warum haben Sie keine Chance gesehen, auch bei weiteren Verhandlungen dort eine Einigung zu erzielen? Tepe: Weil wir ja schon zwei Runden gemacht haben. Und wir hätten einen Einstieg nur akzeptiert, wenn es einen festgelegten Zeitraum gegeben hätte. Der Abstand zwischen dem, was wir wollen, nämlich dass die KollegInnen zum Beispiel, die jetzt A 12 als Beamte besoldet werden und in E 11 als Entgelt eingruppiert werden, also dass die nach E 12 gehen, das ist so ein Abstand von ungefähr 300 Euro. Und wenn man jetzt mit 30 Euro einsteigt, würde das ja bedeuten, dass es vielleicht zehn Jahre dauern würde, bis man da Schritt für Schritt vorankommt. Das erscheint uns doch als zu weit. Wir hätten einen gestuften Einstieg akzeptiert, wenn er sehr fixiert gewesen wäre, also in spätestens zwei Jahren erledigt oder so etwas. "Länder entscheiden zu sehr nach Kassenlage" Götzke: Ihr Ziel ist ja gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Warum tun sich die Länder dort so schwer? Ist es einfach zu teuer und unrealistisch, dass dieses Ziel irgendwann erreicht wird? Tepe: Es ist natürlich teuer, das ist richtig, das haben wir ja auch gewusst, ja. Die Länder entscheiden immer nach der augenblicklichen Situation. Zum Beispiel hat ja Mecklenburg-Vorpommern gerade entschieden, dass sie die Lehrkräfte zukünftig als Beamte einstellen und in einer höheren Einstufung, um Menschen nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Da ist dann plötzlich das Geld da. Also, ich glaube, die Länder entscheiden sehr, sehr unterschiedlich, gerade nach ihrer Kassenlage. Götzke: Selbst wenn sie sich irgendwann durchsetzen können und angestellte Lehrer genauso viel verdienen würden wie die verbeamteten, hätten die Angestellten ja immer noch einen schlechteren, einen unsichereren Status. Ist das Lehrerbeamtentum heute überhaupt noch zeitgemäß? Tepe: Die Länder agieren da ja unterschiedlich, das habe ich eben schon gesagt. Es gibt ja nur ein Land, das alle KollegInnen im Angestelltenverhältnis hat, und ein Land wie Berlin, das jetzt die neuen Lehrkräfte als Angestellte einstellt. Ich glaube, dass beides möglich ist. Wir als Gewerkschaft würden es vernünftig finden, ein einheitliches Dienstrecht herzustellen, das muss man dann sehen, ob das irgendwann verhandelbar ist. Götzke: Was hieße das, einheitliches Dienstrecht? Entweder nur noch verbeamtete oder nur noch Angestellte, und was würden Sie sich da wünschen? Tepe: Wir würden uns wünschen, dass Lehrkräfte gleich gut bezahlt werden, das ist auf Dauer das Ziel, gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Und welche Formen man dann findet, darüber muss man dann verhandeln. Und dass Lehrkräfte ein sicheres Arbeitsverhältnis brauchen, um eine gewisse Unabhängigkeit auch vom Staat zu haben, das ist natürlich auch richtig. Neue Streiks drohen Götzke: Wie schwierig ist es, dass die Lehrerschaft jetzt gespalten ist, also dass Sie ausgestiegen sind aus den Verhandlungen, der dbb eine Einigung getroffen hat? Tepe: Ja, das ist für uns eine neue Situation. Wir wissen noch nicht, wie die einzelnen Länder reagieren, ob sie den Tarifvertrag übertragen wollen oder wie sie mit der unterschiedlichen Abschlusssituation umgehen. Wir werden mit den einzelnen Landesregierungen in die Gespräche gehen und vor allen Dingen uns selber beraten und mit der neuen Situation umgehen lernen. Wir haben da noch keine endgültige Lösung. Götzke: Wird es Streiks geben nach den Osterferien? Tepe: Auch das werden wir gründlich beraten. Wir haben Ende April eine Sitzung mit dem geschäftsführenden Bundesvorstand und allen Landesvorsitzenden, da werden wir beraten, wie es weitergeht und wie wir uns nun aufstellen. Götzke: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist aus den Tarifverhandlungen mit den Ländern erst mal ausgestiegen, bald könnten die Lehrer also wieder streiken, sagt Marlis Tepe, die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft. Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen. WEITERFÜHRENDE INFORMATION Lehrer in Berlin - Streik mit unerwünschten Nebeneffekten? (Deutschlandfunk, Campus & Karriere, 11.03.2015) Streik der angestellten Lehrer - Lohn nach Leistung? (Deutschlandradio Kultur, Interview mit Arne Ulbricht, 03.03.2015) Schulen - Gewerkschaft fordert Entfristung von Lehrerverträgen (Deutschlandfunk, Campus & Karriere, 30.07.2014) zur klassischen Website Impressum Kontakt Hilfe Oben Deutschlandradio © 2014-2015

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Schleswig-Holstein
Nick: Sorry Bro...
Bericht:

31.03.2015

Link: 776
...aber wer wirklich geglaunt hat, dass man als Lehrer ohne den Beamtenstatus, nur in Ansätzen das gleiche verdient, wie eine Beamter, dem ist wirklich icht zu helfen. Das war schon 2011 klar. Und das äußerte ich und auch andere auf den ersten Bildet-Berlin Versammlungen. Da wollte den "Mahnern" keiner glauben, dass mit der GEW und dem Verzicht auf die Verbeamtung als Option in der Bildet-Berlin-Agenda nix zu erreichen ist. Also wer damals die Entscheidung traf in Berlin zu bleiben, weil die Stadt und sonstwas hier so toll ist, der soll sich jetzt nicht aufregen.Alles war absehbar. Woanders hat man zwar keine Szenekieze aber auf der Arbeit verdienen fast alle das gleiche. SIt ja auch was.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: auch Schleswig Holstein
Nick:
Bericht:

31.03.2015

Link: 777
@Sorry Bro... (Beitrag 776): Ich kann mich dem nur anschließen. Und auch das, was Jeanne schrieb, spricht mir aus dem Herzen. Auch ich, als gebürtiger Berliner, habe alles zurücklassen müssen. Dafür wird hier meine Arbeit anerkannt und entsprechend bezahlt. Die von Jeanne genannten 1200 Euro netto mehr sind korrekt und als Familienvater kann ich darauf nicht verzichten. So sexy ist Berlin dann doch nicht. Und: in 2:20h ist man in Berlin und in 15 min in Hamburg. Es soll in einigen Gymnasien in S-H schon "Berliner Tische" im Lehrerzimmer geben. Hier würde niemand auf die Idee kommen, im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Wenn ich das von Berlin erzähle, ernte ich nur ungläubige Blicke und Fragen wie: Wieso tun die sich das an? Und bevor ich es vergesse: Danke Klaus W.

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Schule: alte Bundesländer
Nick: Jeanne
Bericht:

20.04.2015

Link: 789
@ (Beitrag 777): DANKE Beitrag 777. Ich wunderte mich schon, dass NIEMAND auf meinen Post eingegangen ist, wahrscheinlich klingt die Realität zu unglaubhaft. Danke, dass Du auch die Zahlen bestätigt hast! Und ja, selbst hier in meinem einen Fachbereich sind von 4 Kollegen 3! Berliner Exilanten. Mit solchen Kollegen wäre ich gern in Berlin geblieben. Wie niveauvoll hätte die Berliner Bildungslandschaft aussehen, das Arbeiten konstruktiv sein und Spaß machen können mit diesen fachlich top-agierenden Leuten ohne tw. überforderte Quereinsteiger oder Referendariatsberufsbegleitende, Ausgebrannte, Ja-Sager usw. abzudeckeln. Und auch ich ernte ungläubige Blicke im "alten Bundesland", da sich die Kollegen dies hier einfach gar nicht vorstellen können... Und traurige Verhältnisse, dass ich mich nach den Berliner Erfahrungen nicht anders traue, als anonym zu schreiben. Dabei weiß ich noch nicht mal, ob ich nach Scheeres 5Jahre-Berlinverbot nicht doch zurückkehre, denn hier sind die Bedingungen im Alltag sooo viel besser. BERLINER, wie lange wollt Ihr Euch dies noch bieten lassen? Ich habe mich ca.10Jahre engagiert und mitgestreikt und, und, - aber dann war halt Schluß. WIE LANGE MACHT IHR DIES ALLES NOCH MIT??! Entweder weggehen oder aufstehen! Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Bez.AzK : Nun klage ich wegen der AzK-Tage, muss dies aber dank korrupten "Berliner Rechtsschutzes" (da Gerichtsstand Berlin ist und die Berliner Anwälte meiner "Interessensvertretung" mir lediglich ein offizielles Schreiben des Senates [also der Gegenseite!] schickten, nach dem es noch keine rechtliche Grundlage gäbe...??) selbst bezahlen. Wäre Gerichtsstand hier, wo ich nun arbeite, sähe mein Rechtsschutz ganz anders aus, wurde mir versichert... Egal, das ist es mir wert, denn ich habe diese Arbeit und weit mehr geleistet. Schon seit Jahren, da hat der Senat auch ohne "Rechtsgrundlage" meine Mehrarbeit genossen. Nun behauptet er, dass es Monatstage/ also durch 30... statt Unterrichtstage, wie auf ihren eigenen Bescheinigungen steht/also Faktor ca.22 seien, nun rechnen sie alle Zuschläge ab und versteuern alles mit LstKl.6!!! Usw-usf. Das gab es als vorgerichtliches Zugeständnis..., mir fehlen aber nun ca.1/3 bzw. die Hälfte des erarbeiteten Geldes... Soooo peinlich und schäbig! Auch wenn es plus/minus Null werden, das lasse ich mir nicht bieten und klage auf eigene Rechnung. Wem geht es noch so? Wäre nicht gemeinsames Klagen sinnvoller??

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Schule: Neukölln
Nick: Petersen
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08.09.2015

Link: 801
@Jeanne (Beitrag 789): Nur das Geld ruft ?

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Schule: alte Bundesländer
Nick: Jeanne
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27.11.2015

Link: 807
@Petersen (Beitrag 801): @Petersen, ich hoffe sehr, dass sich hinter dem Pseudonym kein Kollege verbirgt. Ansonsten wäre diese eigenartige Unterstellung einfach nur noch peinlich für die Intelligenz und die fehlende Solidarität der Berliner Kollegen untereinander. Zumal wenn dann so ein Kollege auch noch Schüler unterrichtet, wenn bei ihm selbst Textverständnis mit 6 zu bewerten ist. Sollte "Petersen" meine Beiträge wirklich geistig verdaut haben, dann hätte er lesen können, dass ich und andere Exilanten Berlin niemals verlassen wollten, dann aber wegen sich stetig immer mehr verschlechternder Arbeitsbedingungen (einfach mal hier im Forum nachlesen ;-)) und als "Alt-Angestellte" zu einer unwürdigen Belohnung nach mehreren Arbeitskampfvergeblichen Jahren trotz Enthusiasmus und Idealismus aufgegeben haben. Und dieses Engagement über Jahre hinweg für monatlich 1200€ netto! weniger (Beispielrechung 5 Jahre bedeuten dann: auf 72.000€ für unwürdige Behandlung durch den eigenen Dienstherren, Verarschung durch die GEW und fehlende Solidarität v.a. meist beamteter Kollegen zu verzichten, um dann in die Altersarmut zu rutschen??!!) Bei mir hat dies weniger (trotz Beispielrechnung @Petersen..) mit Geld, als mit Würde und Wertschätzung zu tun; und dass ich als verantwortungsvoller Mensch meine gute Arbeit gern interessierten Schülern unter normalen Arbeitsbedingungen zu Gute kommen lassen und nicht eine Notverwaltung senatsverschuldeter Misere betreiben möchte...

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Schule:
Nick:
Bericht:

31.03.2015

Link: 773
Wird ja immer besser: keine Streiks im Mai/Juni. Toll, GEW. Am besten kurz vor den Sommerferien, wo eh nur noch Videorekorder angeschmissen werden. Was für ein lahmer Haufen seid ihr eigentlich??? Realisiert eigentlich jemand, wie dermaßen blockiert wird in diesem Verein? So können alle nen Haken unter LEGO und Angleichung der Gehälter machen...

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Schule: Meine
Nick: GEW-Verarschter
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29.03.2015

Link: 770
Bitte Bildet-Berlin. Wie wäre es mal wieder mit einem Treffen an dem ALLE teilnehmen können, um mal zu schauen, ob die Ziele die BB mal ausgegeben hat nicht hinfällig sind, solange man sich mit solch einer "Gewerkschaft", wie der GEW "solidarisiert"?

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Schule: alle
Nick: Aktivist
Bericht:

01.04.2015

Link: 778
@GEW-Verarschter (Beitrag 770): Ja, eine gründliche Neubewertung der jetzigen Situation steht wohl nach dieser Tarifrunde an! Im übrigen muss ich hier mal darauf bestehen, dass sich Bildet Berlin! nicht pauschal mit der GEW "solidarisiert", sondern vor allem die Streiks in Berlin befürwortet hat, weil die damaligen Forderungen tatsächlich auf eine Angleichung des Nettoeinkommens zielten. Die aktuellen Verhandlungen auf Bundesebene insbesondere zu L-EGO hat Bildet Berlin! mehrfach öffentlich kritisiert. Aus meiner Sicht gibt es jetzt 2 mögliche Szenarien: 1. Die Bundes-GEW erklärt L-EGO nach drei Tarifrunden ohne ernsthafte Angebote seitens der Arbeitgeber für gescheitert. Dann könnten wir in Berlin wieder streiken und dem neuen Berliner Finanzsenator zeigen was es heißt, wenn angestellte Lehrer/innen streiken. 2. Die Bundes-GEW setzt die bisher nun erwiesenermaßen wenig fruchtbaren und von Seiten der TdL offensichtlich nicht ernst gemeinten Verhandlungen fort. Das würde bedeuten, dass für Berliner Lehrer nichts zu holen ist. In dem Fall sollten wir uns wohl auf das "oder Verbeamtung" konzentrieren - die CDU hat dazu neulich mal wieder einen Aufschlag gemacht. Und ohne Herrn Wowereit ist diese Stadt vielleicht auch guten Argumenten gegenüber etwas aufgeschlossener geworden? ...

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Schule:
Nick:
Bericht:

31.03.2015

Link: 774

Diskussionsbeitrag:
Schule: M
Nick:
Bericht:

29.03.2015

Link: 771
@GEW-Verarschter (Beitrag 770): Ihr solltet allen GEW Mitgliedern eurer Schule klarmachen, dass sie austreten sollten. Das ist ja wohl die absolute Verarsche. Dafür habe ich Abi-Prüfungen bestreikt? Ich fass es nicht!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

29.03.2015

Link: 769
Entschuldigung, aber sich von der eigenen Gewerkschaft so dermaßen bescheißen zu lassen. Jetzt verkauft die GEW ernsthaft dieses lachhafte Ergebnis als Erfolg?http://www.gew-tarifrunde.de/Arbeitgeber_wollen_Bezahlung_weiter_diktieren_und_Ungerechtigkeiten_festschreiben.html?commentspg=5

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Schule:
Nick: K
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30.03.2015

Link: 772
@ (Beitrag 769): Das ist doch mal ein tolles Ergebnis! Von den ca. 5% Gehaltserhöhung bis 2016 bleiben nach Abzug der VBL-Ost Beiträge ab Juli 2017 (4,25% vom Brutto) gerade mal ~ 1,5 - 1.7 % - je nach steuerlicher Anrechnung der Beiträge. Falls sich die Sozialabgaben in den nächsten Jahren erhöhen bleibt unter Umständen eine dicke Null! Aber als Geschenk zur "Abmilderung" wird dann das Weihnachtsgeld in fünf Stufen von Ost- auf Westniveau angehoben : das macht dann bei 5% Unterschied stolze 1% vom Weihnachtsgeld pro Jahr. Wie "viel" das ist kann jeder sicher selbst ausrechnen. Und die Rentenpunkte werden von der VBL jedoch genau wie vorher auf Basis der 4% (2% Arbeitgeber/2% Arbeitnehmer) berechnet. Wir zahlen im Osten dann über 100% mehr Beitrag ohne irgendeine Auswirkung auf die Höhe des Anspruches. Und was den Tarifvertrag betrifft, wäre doch mal der Wortlaut des Angebotes der TDL interessant, aber da hüllt sich die GEW in Schweigen. Ein bissel mehr Transparenz wäre wünschenswert. Zur Angleichung der Bezahlung an die der Beamten: bei einer Erhöhung der VBL-Arbeitnehmerbeiträge für Angestellte, aber gleichzeitiger Übertragung des Tarifabschlusses auf Beamte kann davon nun überhaupt keine Rede mehr sein - ganz im Gegenteil , die Schere geht noch weiter auseinander! Mir stellt sich die Frage, wer eigentlich die Ineressen der angestellten LehrerInnen vertritt -die GEW wohl nicht!

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Schule: Im Walde
Nick:
Bericht:

27.03.2015

Link: 765
Schweigt Bildet Berlin eigentlich sowohl hier als auch auf Facebook zum Streiktag gestern, weil sie feststellen, wie geschickt TDL-Führung respektive Bundesländer und GEW ihnen ins Knie schießen?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alle
Nick: Aktivist
Bericht:

28.03.2015

Link: 768
@ (Beitrag 765): Bildet Berlin! hat die aktuelle Verhadlungsführung der Bundes-GEW mehrfach öffentlich kritisiert. Die Beiträge sind sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf der offiziellen Webseite verlinkt. Denn es stimmt: So wie die Bundes-GEW aktuell die Forderungen zur Eingruppierung bereits vor den Verhandlungen derart reduziert, dass am Ende doch der Arbeitgeber entscheidet welche Lehrer wieviel verdienen, wird es schwierig, noch Argumente für den Angestellten-Status zu finden! Eines muss man aber fairerweise sagen: Die GEW Berlin hat sich immer wehement gegen diese Wischiwaschi-Forderungen gewendet und Öffnungsklauseln für Zulagen zum Ausgleich statusbedingter Unterschiede im verfügbaren Einkommen im Vergleich zu Beamten gefordert. Blöd nur, wenn 14 von 16 Bundesländern neue Lehrkräfte verbeamten und deren GEW Landesverbände einen ***dreck um die immerhin 200.000 angestellten Lehrkräfte in Deutschland kümmern. Dann kommt das raus, was wir in den aktuellen Tarifverhandlungen gerade beobachten dürfen!

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Schule: Im Walde
Nick:
Bericht:

27.03.2015

Link: 766
@ (Beitrag 765): Vielleicht sollte man "geschickt" noch durch "hinterfotzig" ersetzen ; trägt zwar nicht zur Versachlichung bei, spiegelt aber wohl die Realität wider!

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Schule: weia
Nick:
Bericht:

21.03.2015

Link: 763
Mein Gott, Berlin... dann verdient ihr halt wieder weniger. Hauptsache die GEW hat ihren Tarifvertrag. Wer so ne Gewerkschaft hat, braucht keinen sparsamen Arbeitgeber.

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Schule: Berlin
Nick: Angestellt
Bericht:

10.03.2015

Link: 756
Bin ja mal sehr gespannt wie die Berliner Kollegen blöd aus der Wäsche kucken werden, wenn sie nach LEGO auf dem Konto feststellen, dass sie viel weniger haben als vorher...

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: auch angestellt
Bericht:

10.03.2015

Link: 758
@Angestellt (Beitrag 756): In der Tat ist dies die interessanteste Frage für angestellte Lehrer in der aktuellen Auseinandersetzung. Die Tarifparteien verhandeln neben einem Lohnplus im gesamten TV-L eben auch über die Lehrkräfte-Entgeltordnung (L-EGO), die bei Abschluss für alle angestellten Lehrkräfte bundesweit gelten soll. Die darin verhandelten Brutto-Löhne sollen unter dem liegen, was gerade in Berlin durch die Zulage Stufe 5 gezahlt wird. Besonders für Berufseinsteiger und/oder junge Kollegen mit noch nicht allzu lang bestehenden Arbeitsverträgen riecht das nach dickem Minus. Vielleicht liest ja ein Gewerkschaftler von der GEW mit oder jemand konnte schon nähere Informationen in Erfahrung bringen: 1. Welche Brutto-Löhne werden gerade im Zuge der L-EGO verhandelt? Wie verhalten sie sich zu den aktuell in Berlin gezahlten Löhnen mit Zulage Erfahrungsstufe 5? 2. Wird es in Sachen Lohn Bestandsschutz für aktuelle Berliner Arbeitsverträge geben, oder gehen die Berliner Angestellten gerade für die eigenen Lohnkürzungen auf die Straße? Setzt sich die GEW und besonders die GEW-Berlin für diesen Bestandsschutz ein? 3. Müssen alle Landesverbände der L-EGO zustimmen oder ist das eine Mehrheitsentscheidung? Also: Kann die GEW-Berlin ein Veto einlegen und vor allem: Würde sie dies tun?

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Schule: ALLE
Nick:
Bericht:

10.03.2015

Link: 757
@Angestellt (Beitrag 756): Ja, die Sonderzulage wird definitiv wegfallen. Einen Berliner Sonderweg wird es, falls es zu einer Einigung kommen sollte, nicht geben.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

10.03.2015

Link: 759
@ (Beitrag 757): Also ich lasse mich da ja gerne korrigieren, aber wenn das so sein sollte, wäre das wohl einzigartig in der Geschichte der bundesdeutschen Tarifverhandlungen: Gab es schon jemals am Ende von Tarifverhandlungen ein von den Gewerkschaften ohne Not ausgehandeltes dickes Lohn-Minus für die eigenen Leute? Das stellt doch den Sinn der Gewerkschaft in Frage.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Angeschmierte
Nick:
Bericht:

11.03.2015

Link: 761
@ (Beitrag 759): Das muss man etwas differenzierter sehen: Die Sonderzulage war niemals eine Aktion der GEW Berlin, sondern ist im Zusammenhang mit den Aktionen von "VerbeamtungJetzt" aus dem Jahre 2009.. zu sehen. Als sich abzeichnete, dass Berlin gr. Probleme bei den Neueinstellungen insbesondere bei den MINNT Fächern bekommt, hat derSenat die Sonderzulage beschlossen (befristet bis 2017). Die GEW hat das damals nur wohlwollend abgenickt, weil sie die andere Möglichkeit, nämlich die Verbeamtung um ALLES IN DER WELT nicht will. Dass Udo M und Co nun so tun, als ob es einen Berliner Sonderweg geben könnte ist völliger Blödsinn. (Das steht auch so im TS gestern: "Initiativen auf Landesebene nehemn wir gar nicht wahr" (Vertreter der TDL).

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

10.03.2015

Link: 760
@ (Beitrag 759): Bleibt dann wohl nur noch die Neugründung einer neuen Berliner Lehrergewerkschaft, die die Mehrzahl der angestellten Lehrer auf sich vereint und tarifrechtlich vertritt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle Berliner Lehrerzimmer
Nick: Jeanne
Bericht:

13.02.2015

Link: 753
Unglaublich!! Auch selbst wenn es jetzt endlich wieder eine Aktion seitens Bildet-Berlin gibt, unglaublich, wie still es jetzt hier ist, wie wenig die Kollegen den Mund aufmachen, nach wie vor! Bis die Schulen über Euch zusammenstürzen!! Und wie berechtigt, zeigt sich mir, dass ich vor 1,5 Jahren!! dieser Stadt mit dieser menschenverachtenden Politik den Rücken gekehrt habe. Seit 1,5 Jahren bin ich verbeamtet, sofort, mit Kusshand! unter Anrechnung meiner 10 Arbeitsjahre nur mit 1! Probejahr und verdiene seitdem 1200 Euro NETTO im MONAT mehr, mal 18 Monate.... bisher..mir wird schlecht, wenn ich sehe, was Berlin 10 Jahre an mir gespart hat. Und nun weigert sich der Senat, die AzK-Tage auszuzahlen, nach Einschalten eines Anwaltes (den ich liebend gern bezahle..) versucht der Senat nun die selbst bescheinigten 27 Arbeitszeitkontentage auf 16 runter zu rechnen mit hanebüchenen Argumenten.. Und in Berlin werden sie allen gestrichen, die Kollegen halten still... So sehr wie mein Herz blutete, Berlin, meine Freunde usw. zu verlassen, ABER ich hab ein Stück Lebenswürde zurück, bessere Arbeitsbedingungen auch im Alltag, mehr Transparenz seitens der Schulverwaltung usw. Berlin hat es geschafft, die Kollegen auseinander zu differenzieren! Neu eingestellte Kollegen verdienen dank raffinierter Zuschlagsrechnerei ca.1000 Euro monatlich mehr als alt angestellte Kollegen (als ich dies schriftlich bei einer Berufsanfängerin sah, war bei mir Schluß), wenn auch offiziell in den Zeitungen etc. verkündet wird, dass alle E13 Stufe 5 verdienen. Zeigt Euch doch mal die Gehaltszettel.. und lasst Euch nicht weiter verarschen. Und, was hier noch gar nicht erwähnt wurde, hier, wo ich nun arbeite, stehen die Schüler und das Lernen im Mittelpunkt, es wird Wert auf Qualität gelegt und diese auch gefördert...

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Brennpunkt Mitte
Nick: Angestellter
Bericht:

13.02.2015

Link: 752
Hi, Ich suche ein wenig Rat. Ich habe einen Umsetzungsantrag ( mehrere in den letzten Jahren) gestellt, um von Mitte in einen anderen Bezirk zu wechseln. Mir wurde bisher jedoch keine Freigabe durch die Schulaufsicht gewährt. Welche Möglichkeiten habe ich, damit ich endlich dort arbeiten kann, wo ich möchte? Ist es eigentlich rechtens, wenn Mitte mich dauerhaft nicht freigibt. Danke für eine Antwort.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Kant-Gymnasium, Spandau
Nick: Kant
Bericht:

01.02.2015

Link: 751
Vierfacher Bleiwert im Wasser festgestellt! Kein Trinkwasser für Kinder in einer oeffentlichen Einrichtung! Eine SCHANDE!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick: KW kw
Bericht:

11.12.2014

Link: 750
Endlich ist ER weg...was für ein schöner Tag !!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Amische
Nick: WB
Bericht:

16.10.2014

Link: 748
Auch wenn hier der Lehrermangel den Blog füllt, gibt es noch andere Themen, die die Qualität an Schulen beinflußt. Handy freie Schule - gut oder nicht? Am Schiller-Gymnasium versucht der Schulleiter seit mehreren Wochen mit einem nicht vorhandenen Schulkonferenzbeschluss (Seit der gestrigen GK ist seine Lüge geplatzt, nun ist es eine Testphase ohne SKBeschluss.) die Benutzung der Mobilfunktelefone zu verhindern. Übereifrige Lehrer durchkämmen in den Pausen den Schulhof. Handys werden über mehrere Tage eingezogen. Selbst Tablets werden verboten. Es scheint so, das technikferne Lehrer den "Klang der Zeit" nicht hören. Ein guter Lehrer hält seine SuS im Unterricht mit aktraktiven Unterricht vom Handy fern. Beim Prüfungen sind sie tabu. Aber sonst sollte eine Schule den Fortschrit nicht aufhalten wollen oder?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

02.10.2014

Link: 747
So Leute, nutzt die Chance, Brandenburg gibt nochmal Stellen frei. Lasst euch nicht mehr von Berlin verarschen. Habt ihr schon mal bemerkt, wieviele Beamte euch schon wieder vor die Nase gesetzt wurden? http://www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/koalitionsverhandlungen-brandenburg-schulden-kitas-lehrer.html

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Schule: Komplette Lehrerzimmer Berlins
Nick:
Bericht:

14.09.2014

Link: 744
Der Protest ist tot. Die Politik hat es mal wieder blendend verstanden, Lehrer an der Nase herumzuführen. Unter tatkräftiger Mithilfe der GEW hat Nußbaum Millionen an Gehalt gespart (Streikgeld hat brav die Gewerkschaft und damit die Lehrerschaft selbst bezahlt) und am Ende des Tages gab's Arbeitszeiterhöhung, bleibende Ungleichheit der Bezahlung und ne lange Nase oben drauf. Und was passiert? ABSOLUT NIX! Arm(selig)e Berliner, nur noch peinlich...

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

04.09.2014

Link: 742



Diskussionsbeitrag:
Schule: Klammheimliche Änderung der Grundschulverordnung
Nick: Tina
Bericht:

03.09.2014

Link: 741
Krass - hat das irgendjemand mitbekommmen? So ganz heimlich still und leise wurden Änderungen der Grundschulverordnung vorgenommen. Wahrscheinlich, um diesen ganzen Lehrermangel (inkl. Quereinsteiger & Co) zu verwalten, brauchen Klassenlehrer der 3. und 4. Klassen nur noch 10 Stunden statt wie bisher 12 zu unterrichten. Also im Durchschnitt 2 Stunden täglich, da ist bestimmt super pädagogische Arbeit möglich bei den Kleinen!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: K. A.
Nick:
Bericht:

03.09.2014

Link: 740
So, bei uns hat der erste Quereinsteiger bereits in den Sack gehauen. Nun fehlt nach 2 Wochen n Bio-/Physik-Lehrer mit 19 Stunden. Prima...

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

26.08.2014

Link: 738
Beste Nachricht für die Bildungslandschaft Berlin zum neuen Schuljahr : WOWEREIT IST ENDLICH WEG!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

12.08.2014

Link: 735
http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/zu-wenig-erstanmeldungen--die-unbeliebtesten-schulen-in-berlin,23785272,28095214.html Genau, SPD, liegt an den Lehrern. Ihr habt doch echt ne Macke, da oben. Macht vernünftige Bildungspolitik, dann klappt das auch. Unglaublich, was man sich hier als Lehrer alles bieten lassen muss...

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

12.08.2014

Link: 734



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

03.07.2014

Link: 732



Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick: Fragezeichen
Bericht:

24.06.2014

Link: 728
Hallo Bildet Berlin ! so still geworden hier ?!? gibt es euch noch ?!? oder seid ihr längst bei der gew, spd oder gar beim senat untergekommen ??!??

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

25.06.2014

Link: 730

Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

24.06.2014

Link: 729
@Fragezeichen (Beitrag 728): Selbstverständlich ist Bildet Berlin! nach wie vor umtriebig und aktiv. Nur neben öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie der Vorstellung unseres Qualitätspakets Ende März gehen wir zuweilen auch leisere Wege und führen Gespräche mit verschiedensten Akteureen oder weisen Vertreter der Presse auf bestimmte Situationen hin. Letzteres bringt keinen Knalleffekt mit Bildet Berlin! Luftballons sondern ist eher darauf angelegt, mittelfristig der Qualität schulischer Bildung in der Gesellschaft unserer Stadt zu mehr Priorität zu verhelfen.
Und nein, beim Senat ist von uns keiner. Anders als so mancher aufgeschlossener Parlamentarier scheint der Senat auf Anregungen von denen, die ihre irren Anweisungen umsetzen sollen, gut verzichten zu können.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

15.06.2014

Link: 724
Is klar, Rackles, liegt am Zuzug. Für wie dumm kann man die Öffentlichkeit eigentlich halten?

Berliner Schulen suchen verzweifelt nach Deutschlehrern
An Berliner Schulen ist die Personaldecke extrem dünn: Selbst in Kernfächern wie Deutsch werden dringend neue Lehrer gesucht. Der Senat räumt ein, der Personalmangel erreiche einen "kritischen Wert". Germanistik und Sport auf Lehramt zu studieren galt lange nicht gerade als eine glänzende Idee für eine gesicherte berufliche Zukunft. Das hat sich komplett geändert. In keinem Fach werden in Berlin in den kommenden Jahren mehr Lehrer gesucht als in Deutsch. 2300 Germanisten müssen in den nächsten acht Jahren an Berlins öffentlichen Schulen eingestellt werden, um den Bedarf zu befriedigen, der sich aus steigenden Schülerzahlen und der Pensionierungswelle an den Schulen ergibt. Jeder sechste der 14.000 Lehrkräfte, die in Berlin gebraucht werden, muss ein Experte für Rechtschreibung und Goethe sein. Nach der neuesten Lehrerbedarfsplanung der Senatsverwaltung für Bildung wird die Personaldecke keineswegs nur in den oft als Mangelfächer wahrgenommenen Disziplinen Musik oder Physik sehr dünn. Mehr als die Hälfte der neuen Pädagogen werden in nur vier Fächern gebraucht. AUCH MATHE- UND SPORT-LEHRER WERDEN GESUCHT Nach Deutsch folgt die Mathematik, wo die Beamten von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) einen Neueinstellungsbedarf von 2200 Vollzeitkräften prognostizieren. Besonders gesucht sind auch Fachkräfte für Sonderpädagogische Förderung (1460) und Sport (1340). Die Senatsverwaltung räumt ein, dass schon heute Personal in diesen Kernfächern fehlt: Bereits im laufenden Schuljahr 2013/2014 hätten diese Fächer einen "kritischen Wert" angenommen. Die "unzureichende Ausstattungslage" im Basisjahr führe zu einem "zwangsläufig größeren Defizit in den Folgejahren". NEUE CHANCEN FÜR ABSOLVENTEN Deutlich werden die Probleme auch, wenn man den Bedarf mit den möglichen neuen Lehrkräften vergleicht, die Berlins Universitäten mit dem Lehramtsabschluss verlassen. In Sprach- und Kulturwissenschaften, worunter Germanisten und auch die als Englischlehrer sehr gefragten Anglisten zählen, machten nach Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 2013 insgesamt 792 junge Leute ihren Lehrerabschluss. Hier dürften auch für die 3000 Sprach- und Kulturwissenschaftsabsolventen mit Masterabschluss Chancen für einen Quereinstieg an Berlins Schulen liegen. Dramatisch ist das Missverhältnis bei den Sportlern. 78 Männer und Frauen gingen als studierte Sportlehrer von den Universitäten ab. Notstand droht auch in Mathematik, Biologie, Physik, Chemie und dem Naturwissenschaftsunterricht an den Grundschulen. Hier werden in den nächsten Jahren 1700 Fachlehrer gebraucht. Die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Berliner Unis entließen 2013 nur 278 künftige Mathe- oder Naturwissenschaftslehrer auf den Arbeitsmarkt. ZAHL DER BERLINER SCHÜLER STEIGT RAPIDE Die Zahl der Schüler an Berlins öffentlichen Schulen wird bis 2022 um 43.000 zunehmen. Derzeit besuchen 292.632 Kinder und Jugendliche die staatlichen Gymnasien, Grund-, Sekundar- und Sonderschulen. Das waren bereits 3500 mehr als im schwächsten Jahr 2012/13. Für das Schuljahr 2022/2023 geht die Senatsverwaltung für Bildung von 335.660 Schülern aus. Verantwortlich dafür sei vor allem der starke Zuzug in die Stadt, schreibt Mark Rackles, Staatssekretär von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), in seinem Bericht zur Lehrerpersonalplanung. Besonders stark steigen im Prognosezeitraum die Zahlen für die Grundschulen, ein Phänomen, das sich in die höheren Jahrgänge durchziehen wird. LEHRER VERABSCHIEDEN SICH MASSENHAFT IN DEN RUHESTAND Die Prognose liegt deutlich höher als frühere Vorhersagen. Zuletzt waren die Planer von 5000 Schülern weniger ausgegangen. Neben der Notwendigkeit, zusätzliche Schulräume zu schaffen, ergibt sich daraus auch ein verstärkter Druck, geeignetes Lehrpersonal zu finden. Denn während die Schülerzahl deutlich steigt, verabschieden sich Berlins Pädagogen massenhaft in den Ruhestand. Noch unterrichten in Berlin im laufenden Schuljahr umgerechnet auf Vollzeitstellen 26.030 Lehrkräfte. Schon im nächsten Abschnitt 2014/2015, der Ende August beginnt, wären ohne Neueinstellungen nur noch 24.500 Lehrer in den Klassenräumen. Jedes Jahr werden sich etwa 1500 weitere Pädagogen in Rente oder Pension verabschieden. 2021/2022 werden nur noch etwas mehr als die Hälfte der derzeitigen Belegschaften arbeiten. Die Zahl der Lehrer sinkt auf 15.146. 14.000 NEUE VOLLZEITLEHRER BENÖTIGT Um diesen Aderlass auszugleichen und gleichzeitig den steigenden Schülerzahlen zu begegnen, muss Berlin in den nächsten acht Jahren 14.000 neue Vollzeitlehrer einstellen. Denn perspektivisch werden statt der derzeit gut 26.000 Lehrkräfte deutlich mehr als 29.000 benötigt, um den Unterricht an den öffentlichen Schulen sicherzustellen. Schon im kommenden Schuljahr rechnet Staatssekretär Rackles mit einem Bedarf von 27.186 Vollzeitstellen. Wegen des erwarteten Sprungs zum nächsten Schuljahr ist der Einstellungsbedarf aktuell am größten. 2673 frische Kräfte muss Berlin schon zum Ende August in die Schulen schicken. Vor einem Jahr waren die Beamten der Bildungssenatorin noch von 1000 Lehrern weniger ausgegangen. Allein die Grundschulen brauchen jetzt 1287 Lehrer. In den nächsten Jahren müssen zwischen 1400 und 1900 neue Lehrer eingestellt werden. Ein deutliches Plus erwartet die Senatsverwaltung auch an den beruflichen Schulen, die viele Jugendliche nach dem Schulabschluss besuchen. Die Behörde geht davon aus, dass die Zahl der Auszubildenden, die die Berufsschulen besuchen, in den nächsten zehn Jahren von derzeit knapp 46.000 auf fast 58.000 steigen wird. Weil auch schulische Berufsausbildungen zunehmen, dürfte die Zahl der Schüler an beruflichen Schulen um fast 18.000 auf 93.000 steigen.
Morgenpost vom 15.06.2014 http://mobil.morgenpost.de/berlin/article129087819/Berliner-Schulen-suchen-verzweifelt-nach-Deutschlehrern.html

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Schule: alle
Nick: Profis am Werk
Bericht:

15.06.2014

Link: 726
@ (Beitrag 724): Zitiert aus der Morgenpost vom 15.6.2014: "Wegen des erwarteten Sprungs zum nächsten Schuljahr ist der Einstellungsbedarf aktuell am größten. 2673 frische Kräfte muss Berlin schon zum Ende August in die Schulen schicken. Vor einem Jahr waren die Beamten der Bildungssenatorin noch von 1000 Lehrern weniger ausgegangen."
http://mobil.morgenpost.de/berlin/article129087819/Berliner-Schulen-suchen-verzweifelt-nach-Deutschlehrern.html

Was sind das nur für Planungsprofis: Mal locker um 1000 Lehrer haben wir uns da - leider - verschätzt.

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Schule: alle
Nick: Veraenderung
Bericht:

15.06.2014

Link: 725
@ (Beitrag 724): Darauf kann ich nur sagen, was ich schon am 10.5. nach dem "Berlintag" schrieb: Dort erfuhr ich von einem Mitarbeiter der Senatsverwaltung, dass Deutsch kaum Mangelfach ist (jedenfalls sei es "nicht so schlimm"). Offensichtlich kann man es sich leisten, voll ausgebildete Lehrkräfte aus einem anderen Bundesland unter anderem mit dem Fach Deutsch und einer Eins vor dem Komma im Staatsexamen nicht einmal zum Casting einzuladen ...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

11.06.2014

Link: 722
Vielleicht fragt mal jemand ganz unverbindlich Herrn Christian Blume (christian.blume@senbjw.berlin.de) bezüglich der geplanten Erhöhung der Stunden. Man munkelt aus den Fluren dieses Büros..... Aber es wird natürlich erstmal abgewiegelt, man achte dennoch auf die genaue Wortwahl bzw. Sprachregelung wie es bei uns heißt.

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Schule:
Nick: Oberlehrer
Bericht:

09.06.2014

Link: 721
Ich habe mal in einem Forum für Referendare gstöbert. Interessant, wie dort die Situation aus sicht eines Quereinsteigers beschrieben wird: "habe in den letzten Wochen die Beiträge verfolgt und wollte mich nun auch mal einklinken, weil ich mittlerweile sehr skeptisch dieser Quereinstiegs-Nummer gegenüberstehe. Ich hatte vergangenen Freitag das Lehrercasting, und habe am gleichen Abend einen Anruf von einer Schulleiterin aus einer Grundschule mit einer Zusage bekommen. Zunächst habe ich mich ganz doll gefreut... Als ich dann in der besagten Schule zum Gespräch geladen war, konnte der Konrektor es sich nicht verkneifen, sich über die gesamte Situation auszukotzen und mir deutlich zu machen, wie wenig gerne er mich einsetzen möchte, wie wenig gerne die anderen Kollegen Quereinsteiger im Team haben möchten (bedeutet ja mehr Arbeit für sie) und wie unmöglich die Situation momentan sei. Ich hatte dafür Verständnis, sagte ihm jedoch dass ich mich gerne dieser Herausforderung stellen möchte. Der Witz dabei ist (habe Sport und Wirtschaft studiert), ich soll ab August eine 1. Klasse als Klassenlehrerin mit den Fächern Deutsch, Mathe und Sachkunde übernehmen. Das sind nicht nur 21 Unterrichtsstunden, sondern jede Menge Elternarbeit, Teamsitzungen mit den Kollegen und vieles mehr. Zusätzlich kommen 3 Fachseminare und das Schulpraktische Seminar. Aus Frust habe ich dann beim Senat angerufen und mal nachgehakt, wie das "Ganze" funktionieren soll, schließlich ist das nicht nur mein Problem, sondern von allen Quereinsteigern! Er sagte mir, wir haben NOCH KEINE VORSTELLUNG WIE UNTERRICHTSSTUNDEN UND FACHSEMINARE UND SCHULPRAKTISCHE SEMINARE UMZUSETZEN SIND :lol: Ich solle auf Teilzeit gehen!!!! (ja klar, mit einer fetten Gehaltsreduzierung) .... meine Elternarbeit etc. bleibt ja bestehen.... Überlege derzeit ob ich zurücktreten soll... Wie siehts denn bei Euch aus...hat eigentlich schon jemand einen Arbeitsvertrag bekommen bzw. unterschrieben? Weil das kann sich wohl auch noch Wochen hinziehen." Quelle: http://referendar.de/forum/viewtopic.php?f=6&t=30623&start=42

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: WARNUNG
Nick:
Bericht:

06.06.2014

Link: 713
WARNUNG an alle Interessenten am Berliner Schuldienst: Aus sicherer Quelle SENBWF mal eine Warnung, es ist tatsächlich (aber wen wundert's eigentlich noch?!) eine Erhöhung des Stundendeputats für die Lehrkräfte geplant (27 oder 28 Stunden!!!); Maßnahme aufgrund absehbarer Engpässe bei der Rekrutierung neuer Lehrkräfte! So sieht's aus; Scheeres ist absolut nicht in der Lage, vernünftige Personalpolitik zu fahren und nun dürfen wir gemeinsame mal wieder die Scheiße ausbügeln! Purer Wahnsinn, aber wahrscheinlich wird man uns das dann auch noch als Attraktivitätssteigerung verkaufen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: KW
Bericht:

07.06.2014

Link: 717
@ (Beitrag 713): Oder der Senat gewährt keine Teilzeit mehr. Das muss er nur in begründeten Fällen machen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berliner
Nick: K
Bericht:

07.06.2014

Link: 716
@ (Beitrag 713): Woher kommt diese Information? Gibt es dafür irgendwelche zuverlässigen Quellen? Wer weiß davon?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berliner
Nick: Angestellter...
Bericht:

06.06.2014

Link: 714
@ (Beitrag 713): ...das wird dann wohl nur für Beamte gelten. Die Angestellten haben ja feste Arbeitsverträge mit festem Stundenumfang. Da ist sowas ja nicht möglich. Bei den Beamten sieht es anders aus.

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Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

07.06.2014

Link: 715
@Angestellter... (Beitrag 714): Das stimmt (leider) nicht: Lies mal §44 (2) des TV-L! Da steht sinngemäß: Regelungen des Tarifvertrags bezüglich der Arbeitszeit gelten nicht für Lehrkräfte - hier gelten die Regelungen für Beamte in den jeweiligen Ländern. D. h. die Gewerkschaften haben damals einen Tarifvertrag unterschrieben, in dem sie die Regelung der Arbeitszeit von Lehrkräften komplett dem Arbeitgeber überlassen - peinlich! Aber um das zu Ändern müssten sich bundesweit angestellte Lehrkräfte emanzipieren und eigenständige Regelungen fordern - nicht nur in Berlin. Streiken kann man dafür (auch in Berlin) übrigens nicht, denn der TV-L hat die Angelegenheit - wenn auch wie gesagt für angestellte Lehrkräfte sehr ungünstig - abschließend geregelt, es besteht also Friedenspflicht, es sei denn man würde für alle Angestellten aller Länder den TV-L kündigen, das ist nun wiederum sehr unwahrscheinlich und für die allermeisten auch unverantwortlich ...

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Schule:
Nick: Alle
Bericht:

07.06.2014

Link: 719
@Aktivist (Beitrag 715): Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass von Arbeitgeber- und Gewerkschaftsseite das Angestelltenverhältnis für Lehrer,mit allen verbundenen Rechten, weder gewünscht noch umgesetzt zu sein scheint. Der angestellte Lehrer ist also eher ein Discount-Beamter. Und wie so oft frage ich mich, wie solche Tarifverträge von den Arbeitnehmervertretungen unterzeichnet werden konnten? Kommt die Arbeitszeiterhöhung, passiert zweierlei: Erstens gibt es einen langen und harten Arbeitskampf. Das wird der Sargnagel des SPD-Wahlkampfes zur Abgeordnetenhauswahl 2016. Zweitens wird die Zahl der Freistellungsanträge durch die Decke schießen und viele, besonders junge Angestellte Berlin endgültig den Rücken kehren.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alles hier
Nick:
Bericht:

04.06.2014

Link: 711
Falls überhaupt noch jemand Zweifel hatte, wie dermaßen wir hier beschissen werden UND ALS WARNUNG AN ALLE INTERESSENTEN VON AUSSERHALB... BLEIBT BLOSS WEG AUS BERLIN: .SCHEERES VERSPRECHEN – LEERES VERSPRECHEN Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer gedacht hatte nach dem dritten Organisationsschreiben zur Einrichtung des neuen Schuljahres fehle nur noch die gesetzliche Regelung für die Vorhaben, dafür stehe die Senatorin aber mit ihrem Wort ein, weiß nun, was das Wort von Frau Scheeres wert ist. Nach zahlreichen Protesten hatte sich Frau Scheeres mit einem persönlich unterschriebenen Brief an die Berliner Schulen gewandt und mehrere der ursprünglichen Absichten zurückgenommen LEERES VERSPRECHEN: ALTERSERMÄßIGUNG FÜR ALLE So sollte, laut den ersten Schreiben, die Altersermäßigung an die tatsächliche Unterrichtsverpflichtung gekoppelt werden. Im Ergebnis hätten zahlreiche KollegInnen, wie z.B. Teilzeitbeschäftigte und Mitglieder von Schulleitungen, keine Altersermäßigung erhalten, wenn sie weniger als fünfzig Prozent unterrichten. Nach Protesten von Lehrkräften und der GEW BERLIN sicherte die Senatorin am 30. Januar persönlich zu, dass die Altersermäßigung nun doch für alle Lehrkräfte gelten soll, die unterrichten – unabhängig von der Anzahl ihrer zu leistenden Unterrichtsstunden. Kaum von der Senatorin korrigiert, wurde das Vorhaben offenkundig vom Finanzsenator wieder kassiert. Teilzeitbeschäftigte erhalten nun doch keine Altersermäßigung, wenn sie weniger als fünfzig Prozent der normalen Unterrichtsverpflichtung unterrichten. Nicht anders erging es dem tariflichen Anspruch der angestellten Lehrkräfte auf Altersermäßigung. Keimte nach der Ankündigung von Frau Scheeres vom 30. Januar Hoffnung auf, der angekündigte Tarifbruch solle nun doch nicht stattfinden, muss auch diese nun begraben werden. Die Finanzverwaltung hat sich hier ebenso durchgesetzt und treibt die Senatorin in die nächste gerichtliche Auseinandersetzung mit vorhersehbarem Ausgang. Die Motive sind durchschaubar: Zu teuer! LEERES VERSPRECHEN: AZK-TAGE GEGEN STUNDENERMÄßIGUNG Unglaublich wird es dann bei den versprochenen Möglichkeiten, die bestehenden Arbeitszeitkonten in Unterrichtsermäßigung umzuwandeln. Hier brauchte die Senatorin im Januar nicht korrigierend einzugreifen. War doch von Anfang an von völlig unumstritten, dass der Gegenwert für eine Unterrichtsstunde Ermäßigung im Schuljahr sieben Tage des Arbeitszeitkontos sein müssen. Doch die Rechnung war ohne den Finanzsenator gemacht. Er hat seine eigene Rechenmaschine. Es zählt nur eine Einheit: Wieviel kann ich den Lehrkräften für die Sanierung des Haushaltes abpressen? Nun sind es acht Tage. Eine Ersparnis für Herrn Nußbaum von 15 %. LEERES VERSPRECHEN: FINANZIELLER AUSGLEICH DER AZK-TAGE Seit April 2013 ist eine Vielzahl von KollegInnen aus dem Dienst ausgeschieden, ohne ihre AZK Tage genommen zu haben. Auf den finanziellen Ausgleich warten sie nach wie vor und werden weiter vertröstet. Nach mehr als einem Jahr ist es der Verwaltung immer noch nicht gelungen, die gesetzliche Grundlage zu schaffen! Kein Problem für Herrn Nußbaum, das Geld kann erstmal woanders eingesetzt werden. Für die KollegInnen geht’s ja nur um mehr als zwei Monatsgehälter. Ein kleiner Fisch ist es dagegen, dass die Beschäftigtenvertretungen in einem sozialdemokratisch geführten Haus wieder nicht beteiligt werden. KEIN TROST: ZUSÄTZLICHE PRÄSENZTAGE KOMMEN SPÄTER Die drei Präsenztage sind fürs Erste gekippt. Es bleibt erstmal im Sommer bei einem Präsenztag - der letzte Ferientag der Sommerferien. Der Senat hat die notwendige Änderung der Erholungsurlaubsverordnung nicht rechtzeitig gebacken und für den Finanzsenator war bei dem Thema nichts zu verdienen. Möglich ist aber auch, dass unsere Proteste dazu beigetragen haben. Es bleibt abzuwarten, ob es im Herbst eine neue Verordnung geben wird. Wer bisher nicht wusste warum die Senatorin seinerzeit ihr Paket zur Steigerung der Attraktivität des LehrerInnenberufes zusammen mit dem Finanzsenator verkündet hat, sieht nun klarer. Senator Nußbaum hat im April 2013 Frau Scheeres mitgenommen, um sein attraktives Sparpaket zu verkünden. Das ist der wahre Gehalt der damals herausposaunten Maßnahmen ► Bildungspolitik macht der Finanzsenator. Wir werden uns noch diese Woche schriftlich an Frau Scheeres wenden. Sie muss sich für die Rechte der PädagogInnen und die Bildungsvorhaben gegenüber dem Finanzsenator und dem Regierenden Bürgermeister stärker einsetzen. Doreen Siebernik Udo Mertens Vorsitzende Leiter des Vorstandsbereiches Beamten-, Angestellten- und Tarifpolitik

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick: KW
Bericht:

03.06.2014

Link: 708
Jetzt dürfte das Berliner Problem auch dem letzten klar geworden sein: Lehrerfreund Klaus W. macht - mal wieder - nichts, Mutter Scheeres kann nichts (eine absolute Katastrophe diese Frau, und der Günther zieht sein Dinge in aller Ruhe durch: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/arbeitszeit-der-lehrer-bildungssenatorin-unterliegt-im-senat/9982242.html

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Schule: Alle
Nick:
Bericht:

03.06.2014

Link: 709
@KW (Beitrag 708): Zusammenfassung: Bis jetzt gab es für eine Stunde Mehrarbeit/Woche/Schuljahr 5 Tage auf dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. Möchte man nun die Tage einlösen, bekommt man für eine Stunde weniger Arbeit/Woche/Schuljahr 8 Tage vom Arbeitszeitkonto abgezogen. Dass hier seitens der SOZIALDEMOKRATISCH geführten Bildungsverwaltung und des SPD-nahen Finanzverwaltung ganz offen zum Vermögensnachteil von Arbeitnehmern agiert wird, sollte inzwischen jedem klar sein. Ich hoffe, dass eine entsprechende Klage seitens des Personalrates, der GEW oder von Privatpersonen zügig eingereicht wird. Die Berliner SPD ist unwählbar geworden. Schlimmer kann man die Grundwerte einer Partei nicht preisgeben. Die Berliner SPD sollte das S aus dem Namen streichen und das N für neoliberal setzen.

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Schule: Will Berlin die offenen Lehrerstellen gar nicht besetzen?
Nick: Petition
Bericht:

28.05.2014

Link: 706
Berlin hat bekanntlich große Mühe, ausreichend qualifizierte Lehrer anzuziehen - sexy allein reicht offensichtlich nicht (mehr). Ich verweise daher hiermit auf eine Online-Petition, die hoffentlich wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass Berlin als Dienstort für angestellte Lehrer ETWAS reizvoller wird.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.05.2014

Link: 705
"Jetzt kommt das böse Erwachen"

Leser zum Fehlen von 2000 Lehrern an Berlins Schulen und den Bemühungen, Quereinsteiger zu finden

Dass in Berlin im Vergleich zu den anderen Bundesländern Lehrernachwuchs in erheblichem Umfang fehlt, ist keineswegs allein auf die wachsende Zahl von Pensionierungen oder auf wider Erwarten steigende Schülerzahlen zurückzuführen. Die Gründe sind in weiter zurückliegenden Fehlentwicklungen zu suchen. Die Debatte infolge des Pisa-Schocks konzentrierte sich zunehmend auf die für die "Bildungsmisere" angeblich hauptverantwortliche Lehrerschaft. Auch prominente Erziehungswissenschaftler ließen an unserem Berufsstand kaum ein gutes Haar. Weder Politik noch verantwortliche Senatoren oder Schulaufsicht konnten sich dazu durchringen, Vorurteile über den Lehrerberuf in der Öffentlichkeit zurechtzurücken. Im Gegenteil: Schon seit den 90er-Jahren wurde überall im Bildungsbereich gespart, schließlich die Verbeamtung der Lehrer abgeschafft. Und dank der Berliner Sparpolitik wurden praktisch ohne Gegenwehr der Bildungsbehörde und der Gewerkschaften die Anfangsgehälter der neu angestellten Lehrer so stark abgesenkt, dass viele ausgebildete Kollegen eine Berufstätigkeit in Berlin möglichst vermieden. Der Exodus in andere Bundesländer begann. Das ganze Desaster zeigt sich jetzt in der Anwerbung von Quereinsteigern, die ohne systematische Ausbildung in den Schulen tätig werden sollen.
Claus-Dieter Stein, Schmargendorf

Es ist nicht erstaunlich, aber eine Wahrheit, die weder die Senatsschulverwaltung noch der Finanzsenator gerne zur Kenntnis nehmen. Alle bisherigen Bemühungen zur Abwendung eines massiven Lehrermangels in den Berliner Schulen sind gescheitert. Auch die Quereinsteiger sind mangels fachlicher und pädagogischer Qualifikation keine Lösung. Wenn zu den Bedingungen, die Berlin bietet, keine ausreichende Anzahl kompetenter Lehrer gefunden wird, muss Berlin die Rahmenbedingungen verbessern. Das heißt, den Standard an Brandenburg anpassen, mit Verbeamtung und Erhöhung der Beamtengehälter. Berlin ist das Schlusslicht bundesweit im Gehaltsniveau bei den Beamten und sollte sich nicht wundern, wenn die Stadt ausblutet. Ohne gute Schulen und eine engagierte Verwaltung wird Berlin trotz aller Start-ups sehr bald in seinen Wachstumsraten begrenzt sein.
Marion Kittelmann, per E-Mail

Für die Bildung kann nicht genug getan werden, auch und gerade in finanzieller Hinsicht. Gut ausgebildete Lehrer sind das A und O unseres Bildungssystems. Jetzt kommt es darauf an, das Potenzial zu nutzen, damit es in Berlin besser wird. Es gibt eigentlich genug qualifiziertes Lehrpersonal, jetzt ist es eine Managementaufgabe, sich dieser Leute zu bedienen.
Christian Lukner, per E-Mail

Die Schulverwaltung hat seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht gemacht, denn dass Lehrer in Pension gehen, war vorhersehbar. Berliner Personalräte fordern seit mehr als zehn Jahren eine 110-prozentige Personalausstattung, um eine gute Altersmischung und eine ausreichende Vertretungsreserve an den Schulen zu haben. Stattdessen mussten die Schulen mit knapp 100Prozent Lehrkräften auskommen, wurde die Verbeamtung gestrichen, die Lehrerausbildung geändert, die Attraktivität der Grundschullehrertätigkeit durch geringere Bezahlung (im Vergleich zu den Oberschulen) gesenkt, die Arbeitszeit an Schulen kräftig erhöht – und nun kommt das böse Erwachen. Darüber hinaus geistern die Inklusionspläne durch Berlins Schulhausflure, obwohl selbst gestandene Lehrer der ständig steigenden Zahl schwerst verhaltens- und psychisch gestörter Kinder an Grundschulen unter den jetzigen Arbeitsbedingungen kaum noch etwas entgegenzusetzen haben. Wer will es den jungen Lehrkräften verübeln, dass sie davor zurückschrecken. Wenn Berlin Lehrer gewinnen will, muss die Bezahlung steigen und die Unterrichtsverpflichtungen müssen sinken. Auch die Verbeamtung muss wieder in Erwägung gezogen werden.
Susanne Held, Spandau

Ohne Quereinsteiger wird es wohl nicht gehen, dem Lehrermangel Herr zu werden. Und schon kommen die Experten mit erhobenem Zeigefinger daher und sind der Meinung, dass Quereinsteiger nicht die Qualifikation dazu haben, weil sie nicht pädagogisch ausgebildet sind. Meine Erfahrung mit zwei Kindern in Grund-, Ober-, Fachhoch- und Berufsschule ist die, dass die Mehrzahl der Lehrer nicht lehren kann, Fachwissen ist vorhanden, aber bei der Umsetzung hapert es. Also, lasst die Quereinsteiger ran, die haben bestimmt einen anderen Blickwinkel – und schlimmer kann es eh nicht mehr werden.
Michael Linde, Blankenfelde

http://mobil.morgenpost.de/printarchiv/leserforum/article128377878/Jetzt-kommt-das-boese-Erwachen.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick: Besorgter Berliner
Bericht:

25.05.2014

Link: 704
Sehr schöner Artikel. Die Berliner "Ergebnisse" scheinen sich rumzuprechen. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/ein-blick-auf-die-abiturnoten-im-laendervergleich-12947514.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle (Berliner)
Nick:
Bericht:

22.05.2014

Link: 702
Überraschung: Berlin ist offensichtlich nur sexy, solange man in Brandenburg zu halbwegs vernünftigen Bedingungen arbeiten kann; hoffentlich bekommen Scheeres und CO. zum nächsten Schuljahr endlich die fette Quittung (auch wenn's einem um die Kids nur leidtun kann!): http://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-schlichter-werbung-zum-erfolg-brandenburg-haengt-berlin-bei-lehrereinstellungen-ab/9922852.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

21.05.2014

Link: 700



Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle Berliner Schulen
Nick:
Bericht:

20.05.2014

Link: 697



Diskussionsbeitrag:
Schule: Super GAU
Nick:
Bericht:

18.05.2014

Link: 695
Von Super GAU zu sprechen, ist wohl nicht ganz treffend. Schließlich ist der GAU ein Unfall, hier handelt es sich aber um fahrlässig herbeigeführte Folgen einer idiotischen Personalpolitik. http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article128136165/An-Berliner-Schulen-fehlen-2000-Lehrer.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: HansFalladaGS
Nick:
Bericht:

18.05.2014

Link: 694
Läuft... Allheilmittel Bustour scheint überraschenderweise nicht zu wirken. Sowas aber auch. Mal gespannt, was für eine idiotische Idee jetzt aus der Senatsverwaltung für Verblödung kommt. http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article128129568/400-Schueler-suchen-neue-Lehrer.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alle
Nick: Tsp
Bericht:

12.05.2014

Link: 690
Berliner Niveaulimbo - Harald Martenstein zu den Plänen des Berliner Senats, die Anforderungen an Abschlussprüfungen zu senken
Hinter der Schulreform steckt nicht Menschenfreundlichkeit. Es stecken Gleichgültigkeit und Skrupellosigkeit dahinter. Hauptsache, unsere Statistik stimmt, 98 Prozent erfolgreiche Prüfungen. Was aus den jungen Leuten hinterher wird, ist doch nicht unser Problem.
Es wäre ein Kinderspiel, die Probleme des Berliner Flughafens auf ähnliche Weise zu lösen. Man müsste einfach nur die Sicherheitsanforderungen senken, etwa beim Brandschutz. Man müsste per Dekret anordnen, dass nicht funktionierende Laufbänder und nicht schließende Türen bei einem Flughafen akzeptabel sind – und schon morgen, schwups, startet der erste Jet Richtung Mallorca. Fly the Wowereit-Style! Man wird es natürlich nicht tun, erstens wegen internationaler Rechtsvorschriften. Zweitens, weil jedem sofort klar ist, dass so etwas zu einer Katastrophe führt.
Bei den Schülern führt es aber ebenfalls zu einer Katastrophe, nur nicht zu einer so spektakulären wie einem Flugzeugabsturz. Schüler, die nicht lernen mussten, sich anzustrengen. Schüler, die fast nichts wissen. Schüler, denen niemand die Chance gegeben hat, an Misserfolgen zu wachsen. Schüler, die nach vielen vergeudeten Jahren ein Zeugnis in der Hand halten, das wertlos ist. Kein Unternehmen wird das Zeugnis ernst nehmen. Wer eine Stelle will, muss erst mal eine Prüfung absolvieren, diesmal eine echte, keine Berliner Pseudoprüfung. Das hat der Schüler aber nicht gelernt.

Wie recht er hat!
http://www.tagesspiegel.de/meinung/schulpolitik-in-der-hauptstadt-berliner-niveaulimbo/9874252.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick: Veraenderung
Bericht:

10.05.2014

Link: 686
Selten habe ich eine so uninformative "Informations"veranstaltung wie heute den "Berlintag" der Senatsverwaltung erlebt. Auf konkrete Fragen nach Wechsel aus einem anderen Bundesland als voll ausgebildete (!) Lehrkraft gab es eher schwammige Aussagen, keine Listen der Schulen, die Bewerber mit meiner Fächerkombination suchen, ein Wechsel an die Grundschule wurde angeraten. Fazit: Man muss sich vollständig selbst kümmern (was ich bereits getan habe und noch tue). Ich dagegen dachte, man sucht auch mit dieser Veranstaltung dringendst Lehrkräfte ... Immerhin erfuhr ich, dass Deutsch kaum Mangelfach ist. Schade für die vertane Zeit, und Kinderbetreuung (es waren mehrere Menschen mit jüngeren Kindern dort) gab es natürlich auch nicht.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gymnasium Spandau
Nick: Schweigepflicht
Bericht:

13.05.2014

Link: 692
@Veraenderung (Beitrag 686): Es wundert mich, dass Dich das wundert. Langsam sollte jeder, der ernsthaft in Erwägung zieht hier zu arbeiten, wissen, was für eine Gurkentruppe die Senatsverwaltung ist, und das ist noch euphemistisch ausgedrückt. Ich muss nach dem Ref die Schule verlassen, obwohl ein riesiger Mangel in meinem Fach besteht und die Schulleitung beantragt hat, mich zu behalten. Jegliches vorausschauendes Verhalten fehlt bei diesem Karnevalsverein. Schlimm genug, dass es Lehrer gibt, die hier freiwillig herkommen, zumal Berlin gerade dabei ist, wie jede andere deutsche Großstadt zu werden, inklusive teurer Mieten. Mich hält hier jetzt nichts mehr. Auf Wiedersehen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alle
Nick: Aktivist
Bericht:

10.05.2014

Link: 687
@Veraenderung (Beitrag 686): Willkommen in Berlin! Das geht hier die ganze Zeit so! Um mal ein anderes Beispiel zu geben: Das Referendariat wurde reformiert und ein Teilzeitreferendariat wird angeboten. Die Bewerber mussten angeben, ob sie das Referendariat in Teilzeit absolvieren wollen oder nicht. Nur gibt es noch gar keine Rechtsvorschrift, die regelt, wie viel denn nun im Teilzeitreferendar zu leisten ist und wie viel man dafür bezahlt bekommt! Eine Entwurfsfassung wird inzwischen diskutiert, der Rest wird dann wohl improvisiert - alle Beteiligten werden schon sehen, was "man" sich für sie überlegt. So geht das hier die ganze Zeit. Wer also nach Berlin kommen möchte, der muss einen Weg finden, mit diesen beruflichen und persönlichen Unklarheiten zu leben (In welcher Schule ich arbeite? Ist doch egal! Kann ja morgen schon eine andere sein!). Ansonsten empfehle ich, die Finger davon zu lassen. Eine Liste mit den Schulen, die eine bestimmte Fächerkombination suchen? Sorry, aber so etwas weiß unsere Bildungsverwaltung offenbar selbst nicht!!! Diese Informationen zusammenzutragen, das macht ja Arbeit! Vielleicht beauftragt man mal das ITDZ damit, eine zentrale IT-gestützte Erfassung zu schaffen. Das kostet dann 10 Jahre und mehrere Millionen und funktioniert am Ende nicht. Fragen Sie mal nach den Erfolgen des Projekts eGovernment@School!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule, Klasse 3
Nick: Vera3
Bericht:

06.05.2014

Link: 685
Die Klassenlehrerin meiner Tochter ist seit 6 Wochen krank. Es findet kein Unterricht für Drittklässler statt (Wir machen 1/2/3), kein Sport, kein Schwimmen. Aus anderen Gründen auch kaum Englisch, wenig Musik. Es gibt "Die Eiskönigin" in Deutsch, zu viele Filme über Löwen, die Antilopen reißen und heute waren die Kinder mangels Unterricht morgens im Park mit ihren Freunden spielen. Der Schule sind die Hände gebunden. Es gibt keinen Ersatz in diesem Schuljahr. Wir haben beschlossen, unsere Tochter nicht für die Verwaltung von noch mehr Daten zur Verfügung zu stellen und boykottieren deshalb Vera 3.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: 1/3 aller Berliner Schulen
Nick: Tsp
Bericht:

06.05.2014

Link: 684
Ergebnis der Schulinspektion: Um viele Schulen steht es schlecht

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ergebnis-der-schulinspektion-um-viele-schulen-steht-es-schlecht/9832914.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Renée-Sintenis-Grundschule
Nick: Tsp
Bericht:

06.05.2014

Link: 683
Marode Schulen in Berlin: Decke in Grundschule in Frohnau stürzte ein http://www.tagesspiegel.de/berlin/marode-schulen-in-berlin-decke-in-grundschule-in-frohnau-stuerzte-ein/9847968.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

04.05.2014

Link: 681
Kann mal jemand bitte diese Irren in der Bildungsverwaltung stoppen???? http://www.tagesspiegel.de/berlin/klassenzimmer-berlin-gymnasiallehrer-sollen-platz-machen-fuer-die-neuen/9842188.html

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Schule: GEW
Nick:
Bericht:

02.05.2014

Link: 679
So, ist Zeit, der GEW komplett den Rücken zu kehren! Hat ja mit den Streiks schön dafür gesorgt, dass der Senat auch noch Geld spart... und das war's dann jetzt wohl auch! Tschüss GEW! Von mir kein Geld mehr!

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Schule: alle
Nick: Veraenderung
Bericht:

13.04.2014

Link: 649
Auch ich bin im BEO registriert, bisher leider ohne Erfolg (weiblich, Anfang 40). Ich bin verbeamtet, im Herkunftsbundesland aus familiären Gründen derzeit beurlaubt und möchte kurz- oder mittelfristig in den Berliner Schuldienst wechseln. Zwar habe ich ein Gymnasiallehramt studiert (Latein, Griechisch, Deutsch), doch auch eine Tätigkeit an einer Grundschule kann ich mir sehr gut vorstellen (z.B. Deutsch, Geschichte), längerfristig habe ich Interesse an der Mitarbeit in der Schulleitung. Kontakt: veraenderung71@web.de

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Schule: Wedding
Nick: Chemielehrer
Bericht:

14.04.2014

Link: 651
@Veraenderung (Beitrag 649): Sie wünschen eine Veränderung? Wie wäre es mit folgender: Geben Sie ihren Beamtenstatus auf und Sie werden herzlichst empfangen und ihre Wünsche/Vorstellungen werden bestimmt erfüllt. Gerade engagierte Kollegen, die die SL als angestellte Lehrer unterstützen, sind immer willkommen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Plutarch
Bericht:

14.05.2014

Link: 693
@Chemielehrer (Beitrag 651): Natürlich, lieber Herr Chemielehrer! HERZLICHST empfangen werden Lehrer ohne ordentlichen Status, die SIE dann nach Belieben rumschubsen können, ja? Unverschämtheit!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alle
Nick: Veraenderung
Bericht:

15.04.2014

Link: 653
@Chemielehrer (Beitrag 651): Ich bin etwas befremdet über diese Reaktion, Herr Kollege "Chemielehrer", denn ich dachte, staatliche Schulen in Berlin suchen Hände ringend möglichst gut ausgebildete Lehrkräfte. Ist es dann nicht zweitrangig, wenn diese aus einem anderen Bundesland kommen (aus Berlin laufen ja Absolventen in Massen davon)? Ist es dann nicht zweitrangig, wenn diese einen aus eigener Leistung und Kraft erarbeiteten Status beibehalten wollen? Gruß Veranderung

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

16.04.2014

Link: 654
@Veraenderung (Beitrag 653): Worin liegt denn die Leistung und Kraft, mit der Sie diesen Status erarbeitet haben? Wenn Sie nach Berlin kommen müssen Sie wissen, dass hier viele die selbe Kraft aufbringen und Leistung erbringen wie sie und dafür ein deutlich geringeres Nettoeinkommen erwirtschaften. Dies gilt insbesondere ab ca. 10 Dienstjahren, wenn Sie schön in den Erfahrungsstufen Ihrer Herkunftsbundesland-Besoldung steigen während ihre angestellten Kollegen in Stufe 5 von TV-L E13 hängen bleiben. Sie verdienen mit A13 mitunter mehr als ihre Fachleitung, womöglich mehr als die stellvertretende Schulleitung. Nun nehmen Sie bitte einmal die Perspektive Berliner angestellter Kolleginnen und Kollegen ein: Fänden Sie das nicht irritierend?
Wenn Sie mit angestellten Berliner Kollegen zukünftig gut zusammenarbeiten wollen, dann werden Sie Ihre Haltung zu dieser Frage überdenken müssen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: schule in Hessen
Nick: Dr. Klawonn
Bericht:

11.04.2014

Link: 648
Hallo, zum neuen Schuljahr suche ich als Lehrer für Physik und Chemie eine Stelle an einem Berliner Gymnasium, OSZ, Kolleg oder ISS mit Oberstufe. Zur Zeit arbeite ich in Hessen. Habe das 2. Staatsexamen (für Sek. 1) und in Chemie promoviert. Seit 6 Jahren arbeite ich hier an einer IGS mit Oberstufe. Meine Anfragen bei konkreten Berliner Schulen ergeben komischerweise immer die Antwort: "Kein Bedarf". Ich stehe im BEO drin, habe die Freigabe von Hessen. Könntet ihr mir vielleicht eine Schule nennen? Ich bin örtlich flexibel, am liebsten wäre mir aber der Süden. Möchte nicht warten, bis ich einfach zugewiesen werde. Etwas aus meinem Unterricht seht ihr auf dem YouTube-Kanal /doktorklawonn. Bitte schreibt an klawonn@gmx.de Gruß Markus Klawonn

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Schule: alle
Nick: Dr. Klawonn
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14.04.2014

Link: 652
@Dr. Klawonn (Beitrag 648): @Chemielehrer(Beiträge650): Ihre Aufforderung an andere, einen bestimmten Status aufzugeben, bringt ihnen persönlich doch überhaupt nichts. Sinnvollerweise engagieren sie sich bitte für eine angemessene eigene Bezahlung. Gruß Dr.K.

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Schule:
Nick: Aktivist
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16.04.2014

Link: 655
@Dr. Klawonn (Beitrag 652): Oh doch! Denn dann gäbe es zumindest innerhalb Berlins zukünftig nicht mehr die Teilung in besserverdienende Beamte und benachteiligten Angestellten.
Was für ein Witz, zu fordern, wir sollten uns für eine bessere Bezahlung einsetzen! Wie kann man etwas in diesem Forum posten ohne das Engagement der angestellten Lehrkräfte in Berlin zu kennen? 17 Streiktage sind nicht genug? Aber nun hat ja die Bundes-GEW beschlossen, ein kleines Packet zur Eingruppierung zu verhandeln, das wohl keine Vorteile für Berliner Angestellte bringen wird. Das sind die Landesverbände aus bundesländern, deren Kollegen gerne auch mal in Berlin arbeiten möchten, aber dann doch bitte mit Beamtenstatus. Eine lächerliche Posse!

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Schule: Wedding
Nick: Chemielehrer
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14.04.2014

Link: 650
@Dr. Klawonn (Beitrag 648): Wird das hier jetzt ein Bewerbungsforum?? Lieber Dr. K., innovative Chemie- und Physiklehrer, die sich trauen, auch mit einer Dreißiger-Klasse in Brennpunktkiezen experimentell zu unterrichten, sind herzlich willkommen. Nur aus meiner Sicht: Fall Sie unbedingt nach Berlin kommen wollen, dann geben Sie auch bitte ihren Beamtenstatus auf, falls sie diesen besitzen ... Dann bekommen Sie auch sofort unzählige Angebote aus allen Regionen, auch aus dem südlichen Wunschteil, falls ihnen Neukölln zusagt.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Schwitters
Nick: Elternteil
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10.04.2014

Link: 646
Der Quereinsteiger, der Mathe unterrcihtet ist wieder ausgestiegen. Nach 3,5 Jahren ist er endlich weg. Jtzt hat eine (zukünftige!) Referendarin den Unterricht übernommen, die sehr engagiert ist.

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Schule: egal
Nick: egal
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04.04.2014

Link: 644
schon damals wurde es geschrieben, dank unserer GEW vollbracht: Warum ich erstmal nicht mehr streiken werde !? Tja warum streike ich nicht mehr, werden sich auch meine angestellten Kollegen fragen, obwohl ich bei jedem Streik dabei war und ich mit Ende 30ig eh kaum mehr überall verbeamtet werde. Mich regt einfach die unkoodinierte Art und Weise der GEW auf. So kann man im RBB beim letzten Streik über die Verwunderung der Schülervertretung und der Elternvertretung erfahren, das die Lehrer immer noch streiken. So wäre doch das Land für Tarife verantwortlich und auch Pflaumenbaum stellt sich mit diesen Worten jedes mal vor die Presse. Wo ist da die GEW, die massiv in diese Kerbe schlagen könnte! WIE KÖNNEN DIESE FALSCHEN AUSSAGEN IMMER NOCH BESTEHEN?? Dann diese Sache mit dem pauschalen Abzug der 5h. Klar kann man Einspruch erheben. ABER HAT SICH DAZU DIE GEW MAL GEÄUßERT? HAT SIE MAL EINEN ENTWURF VORBEREITET??, den ich abschicken kann. Wie lange wollen wir noch streiken?? 1x im Monat, 3x im Monat und mit Blumen über die Straßen tanzen ?? oder 1x Woche ? Da ist doch gar keine Substanz mehr hinter ! Deswegen bricht auch die Anzahl der Streikenden weg. Warum werden keine Briefe an die Eltern geschickt oder an die Schüler ?? Von den Schülern ist keiner verbeamtet (von den Berufsschulen haben einige Klassen mit gestreikt!! (an dieser Stelle meine persönliche Hochachtung und DANK!)). Können die anderen Schüler nicht mal mit streiken, DENN DAS SIND DIE WÄHLER VON MORGEN! Es ist zwar eine Unterstellung von mir aber: DURCH DIESEN SINNLOSEN VON DER GEW SCHLECHT GEFÜHRTEN STREIK, der eh verebbt, kann die GEW, die ja die Mitgliedsbeiträge gerne kassiert sagen: WIR SIND JA IN DEN STREIK GEGANGEN ... aber ihr wolltet ja nicht mehr. Und ! diese Gewerkschaft ist immer noch gegen Verbeamtung, so wie der rote Senat mit seinen schwarzen Hündchen. KEINE KRÄHE KRATZT DER ANDEREN EIN AUGE AUS ! Selber reden diese ehrenamtlichen aber verbeamteten Lehrer von der GEW: seihen sie froh nicht verbeamtet zu sein, lehnen es aber für sich nicht ab. So auch einige SPD-Kollegen ! GEBT DOCH EUREN STATUS AB, WENN IHR IM LEHRERZIMMER NICHT MIT STREIKT ! VERZICHTET DOCH DRAUF ! ODER FÄLLT ES SO SCHWER AUF LOHN UND DIE PUTZFRAU ZU HAUSE ZU VERZICHTEN ? Die SPD und die Grünen (nix gegen diese) hatten in den aktuellen Wahlen grade mal in je einem Bezirk gewonnen ! Die Linke und die CDU den Rest ... IST DAS KEIN DEUTLICHES ZEICHEN ?? WARUM TRÄUMT DIE GEW WIEDER UND NUTZT DAS NICHT !! ach ja ... die Krähen.... Wie auch immer ... die GEW verschläft und verträumt immer alles ! damals wussten die ehrenamtlichen Herren nicht mal, dass verbeamtete Lehrer zurück nach Berlin geholt werden und verbeamtet bleiben. Für mich ist das alles sehr enttäuschend ! ICH WILL AUCH KEIN BAUERNOPFER MEHR SEIN !! Daher sage ich erstmal NEIN zu diesem schlecht geführten GEW Streik ! FÄLLT ES DER GEW NICHT AUF !! dass es immer weniger werden, die streiken ?? MACHT DOCH MAL WAS !! RÜTTELT EUCH DOCH MAL WACH !! .... ach ja ... GEW-Beamte schlafen ja gerne ... na dann gute Nacht Berlin.

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Schule: egal
Nick: egal
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04.04.2014

Link: 641
Hahahaha...... die Krähen kratzen sich kein Auge aus: Liebe Kolleginnen und Kollegen,am Freitag, den 04. April, hat die Bundestarifkommission Länder der GEW (BTK-L) getagt und die bisherigen Ergebnisse der Sondierungsgespräche mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte beraten. Die BTK–L ist dabei mehrheitlich zu der Auffassung gelangt, dass die bisherigen Gespräche eine ausreichende Basis für die Aufnahme von Verhandlungen bieten. Gleichzeitig ist damit der Verzicht zur Führung von Arbeitskämpfen während der Verhandlungen verbunden. Die TdL hatte diesen Verzicht als Bedingung zur Aufnahme von Verhandlungen gefordert. Der Landesvorstand der GEW BERLIN war am 31. März zu einer gegenteiligen Einschätzung gekommen und hatte folgerichtig empfohlen, keine Verhandlungen mit der TdL zu diesen Bedingungen aufzunehmen. Der Landesvorstand hat festgestellt, dass die im Oktober 2014 formulierten Schwerpunkte, die in Sondierungsgesprächen mit der TdL für die Führung von Verhandlungen ausgelotet werden sollten, nicht umgesetzt wurden. Dies betrifft insbesondere die unbedingt notwendigen Verhandlungspunkte: - Öffnungsklauseln (zur Regelung von länderspezifischen Besonderheiten) - Zulagen (zum Ausgleich von statusbedingten Unterschieden im verfügbaren Einkommen) - numerische Gleichsetzung der Zuordnungstabellen. (A12 = EG 12 usw.) Die Berliner Mitglieder in der BTK-L haben einen entsprechenden Beschlussvorschlag in die BTK-L eingebracht, mit dem wir uns nicht durchsetzen konnten. Aus Berliner Sicht ist das sehr bedauerlich, wir respektieren selbstverständlich diese demokratische Entscheidung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Berliner Forderungen in den bundesweiten Verhandlungen weiter eine Rolle spielen ist jetzt eher gering. Gleichzeitig ist es uns zurzeit nicht mehr möglich, in Berlin eigenständig für eine Entgeltordnung und damit verbunden für Zulagen, Arbeitskämpfe zu führen. Wir werden euch in den nächsten Tagen weitere Informationen zusenden und planen nach den Osterferien eine tarifpolitische Konferenz, auf der wir gemeinsam alles Weitere diskutieren werden. Mit freundlichen Grüßen U M und D S............ HAHAHAHA Gleichzeitig ist es uns zurzeit nicht mehr möglich, in Berlin eigenständig für eine Entgeltordnung und damit verbunden für Zulagen, Arbeitskämpfe zu führen. ........ i love the GEW ...... tretet ein, tretet ein ......

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Schule: Gew
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04.04.2014

Link: 640
Tja, jetzt sind die Angestellten in Berlin angeschissen!!!Liebe Kolleginnen und Kollegen, am Freitag, den 04. April, hat die Bundestarifkommission Länder der GEW (BTK-L) getagt und die bisherigen Ergebnisse der Sondierungsgespräche mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte beraten. Die BTK–L ist dabei mehrheitlich zu der Auffassung gelangt, dass die bisherigen Gespräche eine ausreichende Basis für die Aufnahme von Verhandlungen bieten. Gleichzeitig ist damit der Verzicht zur Führung von Arbeitskämpfen während der Verhandlungen verbunden. Die TdL hatte diesen Verzicht als Bedingung zur Aufnahme von Verhandlungen gefordert. Der Landesvorstand der GEW BERLIN war am 31. März zu einer gegenteiligen Einschätzung gekommen und hatte folgerichtig empfohlen, keine Verhandlungen mit der TdL zu diesen Bedingungen aufzunehmen. Der Landesvorstand hat festgestellt, dass die im Oktober 2014 formulierten Schwerpunkte, die in Sondierungsgesprächen mit der TdL für die Führung von Verhandlungen ausgelotet werden sollten, nicht umgesetzt wurden. Dies betrifft insbesondere die unbedingt notwendigen Verhandlungspunkte: - Öffnungsklauseln (zur Regelung von länderspezifischen Besonderheiten) - Zulagen (zum Ausgleich von statusbedingten Unterschieden im verfügbaren Einkommen) - numerische Gleichsetzung der Zuordnungstabellen. (A12 = EG 12 usw.) Die Berliner Mitglieder in der BTK-L haben einen entsprechenden Beschlussvorschlag in die BTK-L eingebracht, mit dem wir uns nicht durchsetzen konnten. Aus Berliner Sicht ist das sehr bedauerlich, wir respektieren selbstverständlich diese demokratische Entscheidung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Berliner Forderungen in den bundesweiten Verhandlungen weiter eine Rolle spielen ist jetzt eher gering. Gleichzeitig ist es uns zurzeit nicht mehr möglich, in Berlin eigenständig für eine Entgeltordnung und damit verbunden für Zulagen, Arbeitskämpfe zu führen. Wir werden euch in den nächsten Tagen weitere Informationen zusenden und planen nach den Osterferien eine tarifpolitische Konferenz, auf der wir gemeinsam alles Weitere diskutieren werden. Mit freundlichen Grüßen Udo Mertens Doreen Siebernik

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04.04.2014

Link: 639
von paulchen69 |03.04.2014 23:43 Uhr Prämisse der Qualität Qualität ist in Berliner Schulen schon lange kein Kriterium mehr. Stattdessen werden zwei Größen optimiert: die Kosten und die Statistik (auf dem Papier darf kein Unterricht ausfallen). Alle Maßnahmen der Politik der vergangenen 25 Jahre mussten zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Qualität der Schulbildung führen (deutliche Erhöhung der Arbeitszeiten, ständige Reförmchen ohne Konzept,...). Und nun die Quereinsteiger! Ich bin selber Quereinsteiger und habe ein Jahr mit einer vollen Stelle unterrichtet, ohne dass auch nur mal jemand nachgeschaut hätte, was ich mit den Schüler anstelle. Ich musste um den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst kämpfen - für den Senat war ich ja eine schön billige Arbeitskraft. Und die zwei Jahre berufsbegleitend waren eine Farce: Gerade als Quereinsteiger sollte man doch besonders an Methodik und Didaktik herangeführt werden, aber dazu bleibt berufsbegleitend einfach keine Zeit (jeder Lehrer schüttelt nur ungläubig den Kopf, wenn ich sage, dass ich das Referendariat neben 19 Stunden gemacht habe). Die Quereinsteigerwelle - ich darf das sagen - ist eine Bankrotterklärung der Politik. Man nutzt die Leute als billige Arbeitskräfte und Lückenfüller und verbrennt dabei leider auch diejenigen, die als Lehrer durchaus geeignet wären, aber durch dieses absurde System keine faire Chance bekommen. Und leiden tun die letzten in der Nahrungskette - die Schüler. Aber ich habe immer mehr den Eindruck, dass es um die gar nicht mehr geht. Sie müssen bei Vergleichstest ordentlich abschneiden, damit die "Bildungspolitik" ihre "Erfolge" verbuchen kann, aber ansonsten hat Bildung keine Lobby. In diesem Land gibt es Geld für Bankenrettungen und verplante Großprojekte, aber die Bildungsausgaben Deutschlands im Verhältnis zum BIP liegen deutlich unterhalb des OECD-Schnitts. Aber das eigentlich Schlimme ist die Konzeptlosigkeit. Ich wünsche den Quereinsteigern viel Erfolg und Durchhaltevermögen und dass Sie so viel Freude mit den Kindern haben wie ich!

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04.04.2014

Link: 638
Ich stehe seit ungefähr fünf Monaten mit Mangelfach im BEO System in Berlin drin. Mit Mangelfach und Masterabschluss im Einserbereich. Zur Finanzierung meines Unterhaltes wollte ich eigentlich kein Hartz 4 beziehen. Bis heute keine Anfragen. Erstaunlich oder?! Was krieg ich jetzt? Hartz 4. Na ja, warte ich bis zum Referendariatsbeginn. Entweder sind die Schulen zu faul da rein zu schauen oder sie wollen tatsächlich nur die Billigkräfte wegen der Einstufung. Kann das sein? Ich finds unmöglich. Nun fahr ich erstmal in den Urlaub. Nur mal so eine Meinung.

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02.04.2014

Link: 637



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30.03.2014

Link: 632
Tja, die Bayern sind nicht so dumm... ".Im Gegensatz zu anderen Ländern bietet Berlin Neu-Lehrern jedoch seit 2004 keine Verbeamtung mehr. Daher wird dem Bayerischen Lehrerverband zufolge das Interesse am Wechsel bei den Kollegen im Freistaat gering sein. Verbandspräsident Klaus Wenzel sagte FOCUS: „Mehr als ein, zwei Dutzend werden nicht kommen, zumal Bayern eine noch bessere Besoldung bietet. " http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-14-2014-lehrermangel-in-berlin-hauptstadt-wirbt-um-referendare-aus-bayern-baden-wuerttemberg-und-nrw_id_3730277.html

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31.03.2014

Link: 636
@ (Beitrag 632): Die gehen nämlich allesamt nach Brandenburg...: "Lehreransturm auf Brandenburg – Mehr als 5000 Bewerbungen Tausende Bewerber haben sich in Brandenburg nach dem Start einer überregionalen Werbekampagne gemeldet – darunter viele aus Berlin. Das Land will zum kommenden Schuljahr bis zu 1000 Lehrer einstellen. Von Gudrun Mallwitz Foto: Marion Hunger Abgewandert: Weil er in Brandenburg verbeamtet wurde, verließ Grundschullehrer Alexander Sontner die Hauptstadt Google-Anzeigen Lehrer/in und Erzieher/in für unsere Vorschulgruppen in Norderstedt gesucht ab Aug.2014 www.kinderbetreuung-norderstedt.de Alexander Sontner bereut seine Entscheidung nicht. Die Arbeit an der Libertas-Grund- und Oberschule in Löwenberg (Oberhavel) mache ihm "viel Freude". Nach dem Lehramtsstudium an der Humboldt-Universität und dem Referendariat an einer Grundschule in Berlin-Weißensee nahm der gebürtige Berliner vor drei Jahren in Brandenburg eine Stelle als Lehrer an. "Berlin suchte damals zwar auch Grundschullehrer, aber keine mit Geografie-Unterrichtsqualifikation", sagt er. In der Hauptstadt hätte ihn daher nur ein befristeter Vertrag als Aushilfslehrer erwartet, mit 14 Tagen Kündigungsfrist. In Brandenburg hingegen sicherte ihm das Schulamt in Perleberg (Prignitz) einen unbefristeten Vertrag zu. "Für mich als dreifachen Familienvater gab das den Ausschlag, nach Brandenburg zu gehen", sagt Sontner. Ein zusätzlicher Anreiz: Im Gegensatz zu Berlin verbeamtet Brandenburg seine Lehrer. Zunächst pendelte der 38-Jährige. Inzwischen wohnt die Familie in Hohen Neuendorf. Wie Alexander Sontner entscheiden sich immer wieder Lehrer, von der Hauptstadt Berlin ins Umland zu wechseln. Das Interesse ist sogar erstaunlich groß: Auf eine vom Land gestartete Werbekampagne haben sich inzwischen mehr als 5000 Bewerber aus ganz Deutschland gemeldet. "Wir sind überrascht von dem Ansturm", sagte Bildungsministerin Martina Münch (SPD) der Berliner Morgenpost. 20 Millionen Euro für zusätzliches Lehrpersonal Das Land will zum kommenden Schuljahr 2014/15 etwa 900 bis 1000 Lehrer einstellen – doppelt so viele wie im Vorjahr – und so viele wie noch nie auf einmal in der Geschichte Brandenburgs. Mehr als die Hälfte ersetzen Kollegen, die in den Ruhestand gehen. Doch sind 20 Millionen Euro für zusätzliches Personal eingeplant. "Mit etwa 400 Einstellungen entlasten wir die Lehrkräfte an Grund- und Oberschulen um eine Unterrichtsstunde pro Woche", sagt Bildungsministerin Münch. Das Ministerium hat in den vergangenen Wochen in mehreren überregionalen Zeitungen Werbeanzeigen geschaltet: "Wir brauchen Sie: Junge Lehrerinnen und Lehrer, die mit Ideen, Engagement und Leidenschaft Schülerinnen und Schüler unterrichten." Das Land konkurriert damit auf dem bundesdeutschen Markt mit Berlin und den anderen ostdeutschen Ländern. Auch sie suchen derzeit dringend nach Lehrern. Brandenburg wirbt in den Inseraten mit "attraktiven Arbeitsbedingungen". Es würden alle Lehrkräfte, die dies wünschen und die Voraussetzungen erfüllen, verbeamtet. Lehrer an Grund- und Oberschulen profitierten zudem von einer Absenkung der Unterrichtsverpflichtung. Willkommen seien vor allem Lehrkräfte mit Zweiter Staatsprüfung und einer entsprechenden Lehramtsbefähigung für Grundschulen und für Oberschulen, vor allem für Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik, Englisch, Sport und Sachkunde, sowie Lehrkräfte für Sonderpädagogik. "Mitte Februar wurden bereits 200 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt", sagt der Sprecher des Bildungsministeriums, Stephan Breiding. Weitere 130 Lehrer haben zum 1. August 2014 eine Zusage. "Mehr als ein Drittel des Bedarfs ist für das kommende Schuljahr gedeckt", so Breiding. Zu viele Referendare in Gymnasien Die Opposition im Landtag wirft dem Ministerium seit Jahren vor, auf den drohenden Lehrermangel nicht vorbereitet zu sein. Dem widerspricht Breiding. "Brandenburg hat die Ausbildungsplätze für die Referendare in den vergangenen Jahren deutlich von 40 im Jahr 2005 auf 900 im Jahr 2012 ausgebaut." Alle 103 Lehramtskandidaten für Grund- und Oberschulen sowie Sonderpädagogen, die ihren Vorbereitungsdienst in Brandenburg beenden, erhalten laut Breiding ein Stellenangebot. Auch die Gymnasialreferendare. Da es aber im kommenden Schuljahr nur wenig Bedarf an Gymnasien gebe, biete das Land für sie vor allem Stellen an Oberschulen an. Diese seien aber niedriger dotiert. Brandenburg hat nicht nur Inserate geschaltet. "Wir haben auch Kontakt mit den Bundesländern aufgenommen, die derzeit einen Überhang an Nachwuchslehrern haben", so Breiding, "Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen." Auf den Seiten des bayerischen und nordrhein-westfälischen Kultusministeriums gebe es Links zu den brandenburgischen Internetseiten. Nach Ostern will Brandenburg in diesen Ländern Informationstage veranstalten. Bezahlung ist in Brandenburg schlechter In Berlin wird Brandenburg nicht offensiv werben. Denn die Hauptstadt sucht selbst nach etwa 2200 Lehrern. "Wir haben keine große Kampagne gestartet", sagt die Sprecherin der Bildungsverwaltung in Berlin, Beate Stoffers. Man habe aber Seminare in allen Bundesländern angeschrieben, die über den Bedarf hinaus ausbilden. Bislang lägen 4540 Bewerbungen vor, 2540 davon von Quereinsteigern. Am 10. Mai plane Berlin einen Aktionstag zur Lehrersuche. Die Lehrergewerkschaft GEW in Brandenburg warnt allerdings, dass Brandenburg auch mit einer Abwanderung nach Berlin rechnen muss. "Die Arbeitsbedingungen sind längst nicht so gut wie das Land glauben machen will", sagt GEW-Landeschef Günther Fuchs. Die Erfahrung zeige: Viele Lehrer ließen sich in Brandenburg zunächst verbeamten und wechselten dann nach fünf Jahren mit diesem Status nach Berlin. "Bei der Arbeitsbelastung liegen Brandenburger Lehrer mittlerweile im Bundestrend", sagt Fuchs. Und die Lehrer hätten zu wenig Aufstiegschancen. "Eine bei A 12 anfangs eingruppierte Grundschullehrkraft bleibt bei dieser Stufe", sagt Fuchs. In Brandenburg werde ein Gymnasiallehrer nach A 13 bezahlt. In anderen Bundesländern könnten sie hingegen A 14 oder 15 erreichen. "Wir dürfen uns da in Brandenburg nicht in die Tasche lügen", so Fuchs. Viele Lehrer sind auch nicht bereit, fernab von Berlin zu arbeiten. Der Gewerkschaftschef schlägt daher ein Stipendiatenprogramm vor. "Das Land unterstützt die angehenden Lehrer bei der Ausbildung, damit sie nach dem Studium nach Brandenburg zurückkehren." http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article126389320/Lehreransturm-auf-Brandenburg-Mehr-als-5000-Bewerbungen.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Oberschule
Nick: Referendar
Bericht:

27.03.2014

Link: 631
Referendar zu "freiwilliger", unbezahlter Mehrarbeit angehalten Ich bin Referendar an einer Berliner Oberschule. Durch den akuten Lehrermangel wurde ich heute gebeten eine Doppelstunde pro Woche mehr zu unterrichten. Das heißt kostenlose "freiwillige" Mehrarbeit, zusätzlich zu drei Seminaren pro Woche, meinem normalen Ausbildungsunterricht und den Fahrtzeiten die man zwischen Wohnort, Schule und Seminaren hat und natürlich der Vorbereitungszeit für diesen Unterricht. Das ganze in der AUSBILDUNG. Als Referendar ist man aber nicht in der Position eine Bitte (fast schon ein Flehen) des Rektors auszuschlagen, der einen ja schließlich beurteilt und das 2. Staatsexamen mit benotet. Es ist also einfach als Rektor (mit dem ich sonst keinerlei Probleme habe, es ist auch für ihn eine Notsituation) einen Referendaren, der sich kaum wehren kann, zur Mehrarbeit zu bitten. Berlin erwartet also von seinen Lehrern in Ausbildung, dem schwächsten Glied in der Kette, die sich kaum wehren können, kostenlos und in ihrer Freizeit den Schulbetrieb am Laufen zu halten. Aus meinen Seminargruppen weiß ich, dass ich nicht der einzige bin.

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Schule: Universität der Künste Berlin
Nick: Alexis Kivi
Bericht:

12.05.2014

Link: 691
@Referendar (Beitrag 631): Hallo, unbekannter Referendar, dieses Phänomen ist wahrlich nicht neu. Nur was neu ist, dass Sie im Jahre 2014 eben gerade nicht mehr in dieser schwachen Situation sind, in der Sie sich vermuten. Erstens würde der Schulleiter damit gegen geltendes Recht verstoßen und zweitens: Selbst wenn er sich genötigt sähe, aus Ihrem berechtigten "nein" eine schlechtere Bewertung ableiten zu müssen: Diese dürfte selten so unwichtig sein wie im Moment, wo händeringend Lehrer (selbst ohne Abschluss) gesucht werden/wurden. Sie sollten unbedingt Ihren Hauptseminarleiter darauf aufmerksam machen. Dieser kann dann intervenieren und an die Ausbildungsbedingungen erinnern - oder sogar Sie notfalls einer andere Schule zuweisen, wenn die Ausbildungsbedingungen nicht erfüllt sind. Die Not einiger Schulen ist zwar nachvollziehbar. Aber wenn in der Tat alle das Kompensationsspiel mitspielen, wird um so später "von oben" her die Lücke kompensiert. Sie sind nicht das schwächste Glied, Sie merken das ja daran, wie sehr die Schule auf Ihre Arbeit angewiesen ist und Sie um mehr bat, obwohl sie sicherlich genau weiß, dass diese Aufforderung gegen geltendes Recht verstößt. Alles Gute und sch nicht verrückt machen lassen. Alexis Kivi

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Hans-Carossa-Gymnasium
Nick: Schweigepflucht
Bericht:

30.03.2014

Link: 633
@Referendar (Beitrag 631): Dem kann ich nur zustimmen. Mit Referendaren wird hier auch nicht anders umgegangen. Es ist normal, 2-3 Vertretungsstunden in der Woche zu bewältigen. Allerdings bedarf diese von Dir beschriebene Aufstockung eine agenehmigung seitens der Leitung des Allgemeinen Seminars. Wenn Du Deine Sorge an die Leitung weiterträgst, wird sie es vermutlich gar nicht erst genehmigen. Somit könnte der Schulleiter nicht mal "böse" auf Dich sein. Nichtsdestotrotz zeigt dieses Beispiel einmal mehr, dass die Luft überall brennt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Plutarch
Bericht:

26.03.2014

Link: 630
... und übrigens, KW und andere (Ihr Nick ist missverständlich; KW´s gebeutelter Pressesprecher mit schicker Gehaltsklasse wäre wohl eher zutreffend): Was sollte er denn nun am Besten tun, der nette angestellte Schulleiter aus dem F-hain, dem man einfach den Platz zuweisen wollte? Flüchten? Wohin genau? Wo könnte er etwas bewirken? Denn aus meiner Sicht lässt KW demjenigen keinen Spielraum, überhaupt jemand zu sein; nicht mal das kleinste Nischchen, sondern von überall heult es triumphal: "Ich bin allhie!!". Also muss er, der nette Angestellte, wohl den harten Weg nehmen und mit letzter Willensanstrengung zurückheulen. Wäre ja schön, wenn´s anders wäre. Und vielleicht gibt es letzten Endes auch gar keinen Weg, aber soll er denn darüber weinen? Unterdessen bin ich jedenfalls dankbar für jeden, der den Schülern noch etwas - irgend etwas - beibringt. Das werden immer weniger, weil ja eben nicht die Besten ausgelesen werden, sondern bloß die Willigsten. Nun kommen Schüler an, die wie kleine Kaspar Hauser mit buntem smartphone anmuten. Denen man jedes logische Denken, jeden sprachlichen Ausdruck und jeden Willen zur eigenen, verantwortlichen Entscheidung regelrecht aberzogen hat. Und wirklich ohne jede Nostalgie (die bliebe mir sehr im Halse stecken): Vor dreißig Jahren musste man im geschmähten Friedrichshain "nur" den Willen zur eigenen Entscheidung opfern; und selbstredend war das schon viel zu viel und ist Gott sei Dank zu Ende. Das heißt aber doch nicht, dass man heute einen Freifahrtschein hat, nun auch noch den Rest über Bord zu werfen! Tja, was hilfts, dass muss und wird Sie nicht erschüttern. Trotzdem Grüße vom Plutarch, der die Vendetta nicht liebt aber immerhin selber kennt und dessen einziger Trost wohl mal wieder Opa Heraklit sein muss.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Einstellungsstelle für den Vorbereitungsdienst
Nick: Klaus
Bericht:

25.03.2014

Link: 625
ch wollte euch über eine Absurdität des Berliner Bildungswesens informieren, die Ihr vielleicht veröffentlichen könnt. Ich habe das Studium für die Fächer Mathematik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen abgeschlossen und werde im Sommer 2014 auch noch das Fach Philosophie/Ethik an der Ruhr-Uni Bochum abschließen. Mein großer Wunsch ist es, in Berlin den Vorbereitungsdienst in den Fächern Mathematik und Philosophie/Ethik zu absolvieren und dann in Berlin als Lehrer in diesen Fächern zu arbeiten. Da man nur in 2 Fächern im Referendariat ausgebildet werden kann, ist es mir wichtig, dass Geschichte unter den Tisch fällt, da meine Leidenschaft den anderen beiden Fächern gilt. In anderen Bundesländern (bspw. NRW) ist es ganz normal, dass man sich bei 3 abgeschlossenen Fächern für 2 ausgewählte Fächer bewirbt oder zumindest seine Präferenz abgibt. So aber nicht in Berlin! Wie ich letzte Woche von der Einstellungsstelle für den Vorbereitungsdienst in Berlin erfahren habe, hat man bei einem 3-Fächerabschluss keinerlei (!) Einfluss darauf, in welchen beiden Fächern man ausgebildet wird. Man kann nicht mal eine Präferenz angeben. Die Entscheidung fällt alleine ein Computer (!) auf der Basis der Durchschnittsnoten der Fächer. D.h. es könnte auch gut passieren, dass ich einen Platz für Geschichte und Philosophie/Ethik bekomme, weil ich da bessere Noten habe als in Mathematik. Für mich wäre das dramatisch, da ich in meinem Leben auf Grund des Bedarfs höchstwahrscheinlich sowieso zu 70% Mathematikunterricht geben werde und darum auch eine qualifizierte Ausbildung in diesem Fach möchte. Auch für Berlin ist das völlig absurd, da Mathematiklehrer massiv fehlen und immer mehr Fachfremde eingestellt werden. Auch könnte mir die Kombination Mathematik und Geschichte zugewiesen werden. Dabei habe ich extra ein ganzes Drittfachstudium für Philosophie/Ethik absolviert, um NICHT in Geschichte, sondern Philosophie/Ethik ausgebildet zu werden. Philosophie/Ethik gilt mein Hauptinteresse und mein Herzblut und ich will um jeden Preis darin ausgebildet werden. Ich erwarte nicht, dass ich bei meiner ersten Bewerbung direkt einen Referendariatsplatz bekomme, aber ich erwarte, dass ich mir die Fächer aussuchen kann, in denen ich ausgebildet werden möchte. Ich würde zur Not auch warten. Ich habe aus gutem Grund noch ein vollständiges Drittfachstudium absolviert, nämlich weil ich selber nicht die nötige Leidenschaft für das Fach Geschichte aufbringe. Hinzu kommt auch noch, dass es eins der ganz wenigen Fächer ist, für die überhaupt kein Bedarf besteht, d.h. eigentlich müsste es auch im Sinne der Stadt sein, wenn es einen Bewerber weniger für einen Geschichtsplatz gibt. Ich bitte Sie, diese Absurdität publik zu machen. Ansonsten geht der Stadt mit mir ein ambitionierter Junglehrer flöten, der trotz der schlechteren Arbeitsbedingungen in Berlin Lehrer sein möchte.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: An Klaus
Bericht:

25.03.2014

Link: 626
@Klaus (Beitrag 625): Ja Klaus, so ist das in Berlin. Du solltest gewarnt sein, denn was hier abgeht ist absolut nicht mehr nachvollziehbar geschweige denn zu verantworten: Politiker, die längst jegliche Bodenhaftung verloren haben (allen voran dein Namensvetter) und auf ihre Lehrerverachtung auch noch stolz sind. Dazu kommt eine Verwaltung, die völlig überfordert ist und eine Gewerkschaft, die den Namen nicht verdient. Wenn wir dir einen Tipp geben dürfen: Schreib einen Dankesbrief an die Verwaltung, da du nun gewarnt und vor größerem Unheil bewahrt worden bist. Und dann bleibt bloß weg !!! Du wirst noch dankbar für das Schreiben der Senatsverwaltung sein.!!!!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gew Berlin
Nick:
Bericht:

25.03.2014

Link: 623
Was sagt eigentlich die GEW Berlin zu diesem ganzen Thema Quereinsteiger in Massen? Unfassbar, wie diese "Gewerkschaft" sich hier verhält! Da rollt ein riesiges Problem auf den Bildungsbereich zu und die schweigen einfach!

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Schule: GEW
Nick: Ehemaliges GEW-Mitglied
Bericht:

11.08.2014

Link: 733
@ (Beitrag 623): Es ist schwer zu sagen, ob es sich bei der GEW wirklich um eine Gewerkschaft handelt. Von den Beiträgen wird auf jeden Fall aber eine Webseite finanziert (www.gew-berlin.de). Ob diese Organisation darüber hinaus noch aktiv ist, kann von hier aus nicht beantwortet werden. Vielleicht fährt mal jemand bei der im Impressum angegebenen Briefkastenadresse vorbei und schaut nach, ob diese Organisation überhaupt existiert. Bitte neue Erkenntnisse dann hier posten.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

15.08.2014

Link: 736
@Ehemaliges GEW-Mitglied (Beitrag 733): Also das ist recht einfach zu beantworten: Einfach in die Geschäftsstelle in der Ahornstrasse fahren und nachsehen, was da so alles statt findet, bei fast allem kann man als Mitglied mitmachen, bei einigen Gremien muss man sich von seiner Bezirksversammlung ggf. als Vertreter entsenden lassen.
Man kann darüber streiten, ob man mit den Zielen der GEW und/oder den Wegen dahin einverstanden ist, aber man kann meiner Meinung und auch Erfahrung nach nicht behaupten, dass dort nichts statt findet! Und welche Ziele die GEW verfolgt wird von der Landesdeligiertenversammlung festgelegt. Dieses Gremium leidet darunter, dass zu wenig junge Mitglieder dort ihre Meinungen vertreten und darstellen. Die wenigsten Bezirke entsenden so viele Vertrerer_innen wie ihnen per Satzung möglich wäre, weil sich nicht genügend Leute bereit finden dort hin zu gehen (2 mal 2 Tage im Jahr für die man von der Schule freigestellt wird). Es ist also nach wie vor jede_r einzelne aufgerufen sich dort als Mitglied einzubringen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.03.2014

Link: 624
@ (Beitrag 623): Es gibt eine aktuelle Pressemitteilung der GEW BERLIN zu diesem Thema. Darin steht u. a.:
Sigrid Baumgardt: „... Die Berliner Politik hat davor jahrelang die Augen verschlossen und nicht frühzeitig dafür gesorgt, dass ausreichend Nachwuchs ausgebildet wird. Diese Ignoranz rächt sich jetzt. ... Die Schulen müssen mit Mentor/-innen den Einstieg mindestens im ersten Jahr absichern. Dafür braucht es Zeit und Ressourcen. Die Quereinsteiger/-innen brauchen Zeit für Hospitationen und gegebenenfalls für den Erwerb eines zweiten Fachs. Hier ist noch vieles offen. Genau wie zu den Fragen der Verfahren und der Kapazitäten im Zusammenhang mit dem berufsbegleitenden Referendariat. Zum Aufatmen ist es erheblich zu früh.“
http://www.gew-berlin.de/10165_10496.php

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Schule: ALLE
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24.03.2014

Link: 621
Mal sehen, wer tatsächlich in Berlin ankommt bei diesen Zahlen in Brandenburg! Mehr als 4000 Bewerber nach Lehrer-Anzeigen-Kampagne Brandenburg: Rund 700 Lehrer werden gesucht. Mehr als 4000 Bewerber haben sich bislang auf die bundesweite Anzeigenkampagne von Brandenburgs Bildungsministerium beworben. «Die Anzahl der Anschriften bei den Schulämtern und im Ministerium steigt laufend», sagte Ministeriumssprecher Stephan Breiding. Die zuständigen Abteilungen hätten Mühe, hinterherzukommen. Entscheidend sei nun, ob die Bewerber die geforderten Qualifikationen erfüllten und ob sie bereit seien, an die Schulen zu gehen, an denen sie gebraucht würden. Auf der Suche nach rund 700 Lehrern hatte das Ministerium vor gut einer Woche die Kampagne gestartet. Mit Annoncen in vier überregionalen Tageszeitungen wurden Grundschullehrer und Sonderpädagogen sowie Oberschullehrer für die Fächer Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik, Englisch, Sport und Sachkunde gesucht. Im Land selbst gibt es nicht genügend geeigneten Lehrer-Nachwuchs. Rund 50 000 Euro lässt sich das Ministerium die Kampagne kosten. Brandenburg braucht für das kommende Schuljahr besonders viele neue Lehrkräfte, weil laut Ministerium bis zu 600 Pädagogen in den Ruhestand gehen. Zudem müssen 400 weitere Lehrkräfte eingestellt werden, weil die Wochenarbeitszeit der Lehrer um eine Stunde gekürzt wird. Den genauen Bedarf an den einzelnen Schulen könnten die Schulämter jedoch erst im April benennen, so Breiding. «Danach können wir das Feintuning machen und sagen, wo es konkret welche Lücken gibt.» Brandenburgs Bildungsministerin Martin Münch (SPD) wirbt unter anderem damit, dass alle Lehrkräfte verbeamtet werden, wenn sie dies wollen. Um den Bedarf an den Oberschulen zu decken, sollen Gymnasiallehrer für diese Schulform gewonnen werden. Diese hätten dann jedoch die besten Möglichkeiten ans Gymnasium zu wechseln, sobald dort Kräfte fehlten. (dpa/bb

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Schule: ALLE
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21.03.2014

Link: 616
Ich verweise bloß auf einen Satz in u.g. Artikel: "1300 ausgebildete Lehrer haben sich bislang in der Hauptstadt beworben, viele von ihnen parallel in mehreren Bundesländern." Lehrermangel in Berlin - Zahl der Quereinsteiger wächst Berlin braucht mindestens 2400 neue Lehrer. Doch es bewerben sich weitaus weniger ausgebildete Pädagogen - dafür drängen immer mehr Quereinsteiger in die Schulen. Experten warnen vor Qualitätsverlust. Von Regina Köhler und Florentine Anders In Berlin sind viele Klassen wegen des Lehrermangels überfällt - und Lehrer müssen nicht unbedingt Pädagogen sein Die Zahl der Bewerber, die ohne pädagogische Ausbildung Lehrer an einer Berliner Schule werden wollen, wächst ungebremst. Mehr als 1580 entsprechende Bewerbungen von Akademikern aus anderen Fachrichtungen liegen inzwischen in der Bildungsverwaltung des Senats vor. Um die zunehmenden Anfragen zu bewältigen, wurde die Bewerbungsfrist bis Ende April verlängert und außerdem eine Hotline eingerichtet. Berlin braucht zum neuen Schuljahr mindestens 2400 neue Lehrer. Fachkräfte können den Bedarf nach derzeitigem Stand nicht einmal annähernd decken. 1300 ausgebildete Lehrer haben sich bislang in der Hauptstadt beworben, viele von ihnen parallel in mehreren Bundesländern. Vor einigen Wochen hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) deshalb fast alle Fächer zu Mangelfächern erklärt, um so den Weg für Quereinsteiger frei zu machen. Bildungsexperten sehen Entwicklung mit Sorge Während die Bildungsverwaltung sich über das große Interesse von Akademikern am Lehrerberuf freut, sehen Bildungsexperten, aber auch Lehrer und Eltern diese Entwicklung mit großer Sorge. Zwar sollen die Quereinsteiger berufsbegleitend in schulpraktischen Seminaren eine pädagogische Ausbildung erhalten, gleichzeitig werden sie die Schüler aber auch völlig unvorbereitet vom ersten Tag an unterrichten. Franziska Giffey (SPD), Bildungsstadträtin von Neukölln, spricht von einer Notlösung und warnt vor einem Qualitätsverlust der Lehre. "Die Akademiker, die sich als Quereinsteiger bewerben, haben keine methodische Ausbildung. Sie haben nicht gelernt, Hochschulstoff für Schüler verständlich aufzubereiten", sagt sie. Zudem wüssten die meisten nicht, wie man eine Stunde vorbereitet und pädagogisch mit Schülern arbeitet. Giffey fordert strukturelle Änderungen. "Berlin muss zur Verbeamtung von Lehrern zurückkehren", sagt sie. Fast alle Bundesländer würden ihre Lehrer verbeamten. Brandenburg startet bundesweite Werbekampagne Das Land Brandenburg habe jetzt eine bundesweite Werbekampagne gestartet. "Mit sehr guten Angeboten für Lehrer." Berlin werde hingegen mehr und mehr qualifiziertes Personal verlieren. Auch Pit Rulff, Schulleiter des Oberstufenzentrums Druck- und Medientechnik in Reinickendorf, fordert eine Qualifizierungsoffensive. Niemand würde sich in ein Flugzeug setzen, das von einem Quereinsteiger gesteuert wird, sagt er. Besonders problematisch sei der Einsatz an Brennpunktschulen. "Ohne Methodik gehen sie dort unter." Rulff hat jahrelange Erfahrungen mit Quereinsteigern. Er habe festgestellt, dass die Hälfte für den Lehrerberuf nicht geeignet sei. Er weist zudem darauf hin, dass schon jetzt viele Vertretungslehrer ganz ohne Ausbildung an Schulen vor der Klasse stehen. Diese Aushilfslehrer müssten mindestens einen Grundkurs erhalten, um sich selbst und die Kinder zu schützen. Gewerkschaft fordert Konzept für Quereinstieg Beate Stoffers, Sprecherin von Bildungssenatorin Scheeres, weist die Kritik zurück. Sie betont, dass Quereinsteiger oftmals langjährige praktische Erfahrung aus der Berufspraxis oder Lehrerfahrung etwa aus einer Tätigkeit an Hochschulen mitbringen würden. "Diese Kompetenzen können sie in den Schulalltag einbringen." Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert von der Senatorin ein Konzept für die nicht ausgebildeten Kräfte. "Die Schulen müssen mit Mentoren den Einstieg mindestens im ersten Jahr absichern. Die Quereinsteiger brauchen Zeit für Hospitationen und gegebenenfalls für den Erwerb eines zweiten Fachs", so GEW-Chefin Sigrid Baumgardt. Berlin baut unterdessen seine vorschulische Sprachförderung aus. Eltern müssen künftig aber auch mit Bußgeldern bis zu 2500 Euro rechnen, wenn sie ihre Kinder nicht zu verbindlichen Spracherfassungstests und dem Förderunterricht schicken. Das sieht eine Novelle des Schulgesetzes vor, die das Abgeordnetenhaus am Donnerstag mit den Stimmen der rot-schwarzen Regierungsfraktionen beschloss.

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Schule: Viele
Nick:
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22.03.2014

Link: 618
@ (Beitrag 616): Der wirklich interessante Fakt ist doch, dass die vielen Quereinsteiger, die zur Zeit an den Berliner Schulen aufschlagen, ihre "berufsbegleitende" Ausbildung nicht erhalten und damit erst frühestens im kommenden Schuljahr, wenn nicht sogar noch später, beginnen können. Die benötigten Haupt- und Fachseminare sind doch gar nicht vorhanden, das entsprechende Personal muss seinerseits wieder geschult und begutachtet werden. Das wäre die nächste Anfrage, die seitens der Opposition im AGH gestellt werden sollte: Wie hoch ist die Anzahl der Quereinsteiger, die zur Zeit ohne wöchentlichen Fach- und Hauptseminarunterricht eine Lehrtätigkeit im Berliner Schuldienst übernommen hat? ##### Ansonsten geht es halt nicht um das eigene Gebiss/den teuren Rechtsstreit/den Flug nach London. In allen drei Fällen würden sich die SPD- und CDU-Abgeordneten sowie die Mitarbeiter der Bildungsverwaltung keine 2 Minuten einem Zahnarzt/Rechtsanwalt/Piloten ohne volle Berufsausbildung und -befähigung aussetzen. ABER: Quereinsteiger im Experiment am Schüler vor eine Klasse stellen? Kein Problem, da geht es ja nur um Kinder! DAS ist der wahre Skandal und das Grundproblem der Sozialdemokraten in Berlin. Die Kinder sind ******-egal.

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Schule: Alle
Nick: Schweigeflucht
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30.03.2014

Link: 634
@ (Beitrag 618): Ich gebe Dir in allen Punkten absolut recht. Was das Schlimme ist, ist, dass die, die es am meisten betrifft, nämlich Schüler und Eltern, gar nicht so genau wissen, wer da eigentlich vor Ihnen steht (sitzt). Quereinsteiger, Referendar, Vertretungslehrer, ausgebildeter Lehrer, Student...die Schulen versuchen verständlicherweise zu vertuschen, dass ein Leistungskurs von einem Studenten unterrichtet wird oder ein Vertretungslehrer versetzungszeugnisse schreibt. Ist ja auch nicht gerad di beste Werbung für die schnelle eigene Schule in Zeiten, in denen die Gymnasien und ISS in starker Konkurrenz stehen. Daher sollten diese (Eltern und Schüler) für die Problematik sensibilisert werden. Denn sie sind es letztlich, die am Ende am meisten darunter leiden.

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Schule: Berlin vs Brandenburg
Nick:
Bericht:

13.03.2014

Link: 614



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Allet juuht(e)
Nick:
Bericht:

09.03.2014

Link: 613



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Schule: Abwerbung
Nick:
Bericht:

05.03.2014

Link: 610
Spiegel online Werbung http://www.lehrer-in-mv.de/spon/wallpaper/home/05/03/

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Schule:
Nick: Hoffnung
Bericht:

04.03.2014

Link: 609
Schickt den Lehrerfreund in die Wüste !! http://www.n-tv.de/politik/Aufstand-gegen-Wowereit-article12369401.html

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Schule: Leserbriefe
Nick:
Bericht:

04.03.2014

Link: 608
"Es geht um unsere Kinder" Leser zu dem Lehrermangel an den Schulen und dem Werben der Bildungsverwaltung um Quereinsteiger Was ist bloß los in Berlin? Die städtischen Kliniken benötigen rund eine Milliarde Euro, Straßen und Brücken verfallen zunehmend, Schulgebäude sind in einem desolaten Zustand, dazu der Lehrernotstand. Jeden Tag kommt eine neue schlechte Nachricht hinzu, aber vom Regierenden Bürgermeister hört man nichts dazu. Seit Jahren gibt es marode Schulgebäude und Lehrermangel, hier ist der Chef gefordert dies zur Chefsache zu machen. Da liegt nämlich zuallererst die Zukunft von Berlin. Klaus Okrafka, per E-Mail Berlins Schulen stehen seit langer Zeit im Wettbewerb um die hervorragend qualifizierten Lehrer. In den vergangenen Jahren haben die auswärtig ausgebildeten Lehrer hinsichtlich ihrer Arbeitsplatzwahl immer wieder hohe persönliche Mobilität und Flexibilität bewiesen. Berlin hat davon profitiert. Der Lehrerarbeitsmarkt für die Berliner Schulen wird aber wesentlich durch die an den Berliner Hochschulen ausgebildeten Lehrkräfte bestimmt, die den Schulen in der Stadt verbunden bleiben. Bei der Personalgewinnung kommt es darauf an, Absolventen der Berliner Hochschulen an Berlin zu binden und auswärtige Bewerber für den Schuldienst in Berlin zu gewinnen. Angesagt ist ein Pakt der Verbundenheit mit der Berliner Schule. Berlins Schulstruktur, die Profile der Schulen, das Fortbildungsangebot, die Entwicklung der Lehrerausbildung und die Vereinheitlichung der Einstiegsgehälter aller Lehrämter könnten Bestandteil dieses Paktes der Verbundenheit sein. Es lohnt sich, für die Berliner Schulen zu werben. Joachim Jetschmann, Wilmersdorf "Tun Sie mir den Gefallen und werden Sie Lehrerin" – mit diesen Worten verabschiedete mich mein Professor für Didaktik aus der Staatsexamensprüfung. Als Anwärterin auf das Lehramt an Gymnasien bewerbe ich mich seit September 2012 fortlaufend und erfolglos für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) im Land Berlin. Dieser wird benötigt, um das 2.Staatsexamen zu erreichen und somit als Lehrer vollständig und fertig ausgebildet in den Schuldienst einzutreten. Lese ich nun von der Idee der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), Quereinsteiger einzustellen, um dem Lehrermangel in Berlin entgegenzutreten, frage ich mich, was in der Berliner Bildungsverwaltung schief läuft und welche Interessen hier in Realität im Vordergrund stehen. Viele meiner ehemaligen Studienkollegen bewerben sich seit Jahren erfolglos für den Vorbereitungsdienst in Berlin, gehen in andere Bundesländer und bleiben da oder wechseln komplett in andere Tätigkeitsbereiche. Das sind alles didaktisch, pädagogisch und fachlich ausgebildete Lehreranwärter, die von der Berliner Senatsverwaltung schlichtweg nicht berücksichtigt werden. Kristin Findeisen, per E-Mail Die immer wiederkehrende Problematik der Mangelversorgung an Lehrkräften und Erziehern in den Berliner Schulen ist nicht neu. Die seinerzeit vom zuständigen Bildungsministerium hochgelobte 100-prozentige Personalausstattung wurde zu recht schon damals kritisiert und als realitätsfremd eingestuft. Es ist ganz einfach festzustellen, dass seitens der verantwortlichen Politiker die Planungen und Umsetzungen in allen Bereichen der Personalausstattungen der hiesigen Schulen versäumt, mangelhaft geplant und falsch budgetiert wurden. Die bereits in der Vergangenheit in der Berliner Morgenpost propagierten Unzulänglichkeiten bei der Personalausstattung und den baulichen Zuständen der Schulen werden bei unserer Bildungsverwaltung geflissentlich ignoriert. Dass ständige Flickschusterei das grundsätzliche Problem hier nicht lösen wird, sollte eigentlich auch der zuständigen Verwaltung einleuchten. Demonstrationen, Proteste und Brandbriefe konnten die Probleme nicht abschließend klären. Insoweit verbleibt für die Einforderung des Rechts auf Bildung und bauliche Sicherheit der Schulen wohl nur der Rechtsweg. Letztlich geht es um unsere Kinder. Doch wer will die Klage einreichen? Michael Klages, Staaken Die für das nachhaltige Wohlergehen eines Staates wohl wichtigste Aufgabe einer Regierung ist, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche bestmöglich ausgebildet werden. Das aber haben alle Wowereit-Regierungen seit Jahren dadurch versäumt, dass entgegen aller Warnungen die Anzahl der Seminare für die Referendarausbildung bis auf ein Minimum reduziert wurden. Darüber hinaus wurde diese für die Lehrerausbildung an Gymnasien wichtigste Phase verkürzt und durch die Zwangsverpflichtung der Referendare zur Übernahme von übermäßig viel eigenständigem Unterricht zur Abdeckung des Unterrichtsausfalls stark belastet. Roland Wieckert, per E-Mail

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Schule: Scheeres
Nick:
Bericht:

28.02.2014

Link: 606
Wie bitte?! Knapp ausreichend? Wofür das denn? Wann erhält man denn dann bitte ein ungenügend? Diese Frau ist an Inkompetenz nicht mehr zu toppen! "Die Note "ausreichend" soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht." Im Ganzen entspricht die Arbeit von Frau Scheeres vielleicht vielem, aber ganz sicher nicht den Anforderungen! http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article124957274/Schlechte-Note-fuer-Berlins-Schulsenatorin-Scheeres.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Humboldthain-GS und andere
Nick:
Bericht:

28.02.2014

Link: 605
Was, zum Henker, muss hier eigentlich noch alles passieren, damit was passiert??? http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article125253194/Wenn-die-Ganztagsschule-in-Berlin-immer-oefter-ausfaellt.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Sehr geil, Frau Scheeres
Nick:
Bericht:

25.02.2014

Link: 602
Vorhin den neuen Werbespot der Senatsverwaltung für Bildung gesehen. Läuft momentan noch unter dem Label Edeka Probe: Super knister, super knusper, super Bildung, supergeil Super Freunde, super spritzig, super Schule, supergeil Super Optik, super chillig, super Lehrer, supergeil Super Sonntag, super Montag, super lazy, supergeil Super crunchy, super tasty, super crazy, supergeil Super fruchtig, super lecker, super smooth Berlins Bildungswesen ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Es ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Sehr, sehr geile Sachen hier Bildet Berlin ist auch sehr, sehr geil Sehr geile Bildungsfoderungen, toll Berliner Lehrerdasein ist supergeil, supergeil Richtig supergeil, supergeil Ich finds supergeil, supergeil Denn du bist supergeil Guck ma hier, sehr, sehr geile Quereinsteiger, super Sehr geiler Nußbaum übrigens, sehr geil Oh hier, Tarifpapier, oh, das ist aber weich Sehr, sehr geil, super... https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94&feature=youtube_gdata_player

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Herrliche Irrenanstalt
Nick:
Bericht:

25.02.2014

Link: 600
Wie, keine Angestellten in Sicht, die zu den fabelhaften Bedingungen und Bezahlungen Schulleiter werden wollen? Sonderbar... http://m.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-mehr-als-60-schulleiter-stellen-in-berlin-unbesetzt/9531048.html

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Schule:
Nick: KW
Bericht:

25.02.2014

Link: 601
@ (Beitrag 600): Und wenn man sich dann auch noch überlegt, dass selbst Schulleiter nicht mehr verbeamtet werden?!? Unglaublich, dass ein vernünftiger Mensch einen Schulleiterposten als Angestellter übernimmt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Plutarch
Bericht:

28.02.2014

Link: 603
@KW (Beitrag 601): Sieh an, Sie wieder hier, KW? Sind Sie der Alte oder jemand Neues unter diesem Pseudonym? Und wollen Sie gerne hämen, oder wollen Sie gerne warnen? Angestellte als Schulleiter? Davon muss man wirklich jedem abraten ... aber sorgen Sie doch lieber mal dafür, dass das nicht geschehen kann! Schreiben Sie Ihren Erfolgsbericht und geben Sie den Weg anschließend wieder frei!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: KW
Bericht:

28.02.2014

Link: 604
@Plutarch (Beitrag 603): Hallo Plutrach, ich bin noch immer der Alte und Gleiche. Was ich schreibe ist keine Häme und erst recht keine Warnung. Es ist ganz ganz bittere Realität. Der TVL sieht für angestellte Gymnasialdirektoren noch nicht mal eine Gehaltsstufe vor. Aber was Sie so genau sagen wollen habe ich, mal wieder nicht verstanden...

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Plutarch
Bericht:

28.02.2014

Link: 607
@KW (Beitrag 604): Lieber KW, wenn Sie sind, wer Sie vorgeben zu sein, dann haben Sie im TVL auch keine Gehaltsstufe für Gymnasialdirektoren vermutet. Und dann haben Sie mich auch ansonsten prima verstanden und kennen im übrigen weder Ende noch Erbarmen. Mögen andere Erbarmen mit Ihnen kennen; meines würde ich Ihnen schenken, aber darauf kommt es nicht an.

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Schule:
Nick: An Plutrach
Bericht:

21.03.2014

Link: 617
@Plutarch (Beitrag 607): Lieber Plutrach, ich finde KW hat Recht. Es ist doch ein Unding, dass angestellte Gymnasialdirektoren gerade mal nach E 15 bezahlt werden, also sogar weniger bekommen, als ihre verbeamteten Stellvertreter. Der nette angestellte Schulleiter aus dem F`hain, ist deshalb schon zweimal vor Gericht gezogen. Kann mir jemand mal sagen, wie man zu diesen Bedingungen nur diesen Job machen kann?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Plutarch
Bericht:

22.03.2014

Link: 620
@An Plutrach (Beitrag 617): Lieber KW, wir beide wissen, dass es bei der Frage der Verbeamtung um weit mehr als nur um die pekuniären Interessen der Lehrer geht. Bei Schulleitern sind die rechtlichen Probleme noch um einiges gesteigert. Das Ergebnis des Verzichts auf die Verbeamtung haben wir ja vor Augen: Willkür, dramatisch gesunkenes Bildungsniveau und einen Dr. S., der den Sieg genießt und unter einem Biedermeier-Vorwand alles noch schlimmer macht, nicht wahr? Auch wenn die Berliner nicht alle Zusammenhänge erkennen - dafür muss man sich sehr genau mit dem Thema beschäftigt haben und auch ich sehe bestimmt nicht alles, wofür ich sehr dankbar bin - haben sie doch Besseres verdient als Leute, die die Zukunft der Berliner Kinder verraten und verkaufen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Achja
Nick:
Bericht:

24.02.2014

Link: 597



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Konkret
Nick:
Bericht:

23.02.2014

Link: 596
Vielleicht sollten die Lehrer der Regelschulen auch nicht mehr so tun, als laufe alles und einfach mal den Unterricht verweigern... http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article125115612/Personalmangel-Keine-Aufnahmen-an-Berlins-Musikschulen.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

20.02.2014

Link: 593
Hauptsache, Berlin benötigt keine Verbeamtung... Man wird ja sehn, wer den direkten Konkurrenzkampf gewinnt http://m.tagesspiegel.de/berlin/verbeamtung-hinter-der-landesgrenze-brandenburg-wirbt-1000-lehrer-an/9507984.html

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Schule: Leider ALLE
Nick:
Bericht:

21.02.2014

Link: 594
@ (Beitrag 593): Ja, es ist ein unerträglicher Wahnsinn: Seiteneinsteiger mit einem Nebenfach, das 20 SWS studiert worden ist. Hier ist noch nicht einmal mehr von Abschlüssen die Rede. Das Gleiche gilt für Quereinsteiger mit PH !! Abschluss. Jetzt will Brandenburg sogar schon polnische Lehrer einstellen. Bitte nicht falsch vestehen. Es gibt bestimmt tolle Quereinsteiger oder polnische Kollegen. Aber, was muss denn sonst noch passieren? Wir haben seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Schulen vor die Wand gefahren werden. Aus der Senatsverwaltung war und ist immer nur zu hören wie toll alles ist. Berlin sei führend, innovativ, alles bestens. HALLO Frau Scheeres, HALLO Herr Wowereit !!! Konmmt irgendetwas noch da oben an? Was bei uns ankommt ist nichts anderes als Verachtung (Maßnahmen zur Steigerung der A. des Lehrerberufes, Frau Scheeres; der Versuch von Herrn Nussbaum einen völlig legalen Streik gerichtlich unterbinden zu lassen). Und das ganz Schlimme an der Sache ist, dass alles nicht nur auf unsere Kinder zurückfallen wird, sondern auf die Lehrer. Wenn der Laden mit drittklassigem und unterbesetztem Personal zusammenbricht,wird jeder sich in seiner negativen Meinung über Lehrer bestätigt fühlen, allen voran unser Lehrerfreund Klaus Wowereit.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: OSZ Kfz-Technik
Nick: Rolli
Bericht:

19.02.2014

Link: 592
Die Mehrarbeitsbelastung des Kollegiums ist keine Ausnahmesituation mehr, sondern seit einigen Jahren die Regel. Es fehlen Fachlehrer, es gibt nicht genügend Vertretungsreserven. Unterricht fällt ständig aus. Der Schulleiter versucht eine Kompensation dadurch, dass auf seine Anweisung Springblöcke in die Stundenpläne der Kollegen eingebaut werden müssen. Pro Woche ergeben sich nun im 2. Hj des laufenden Schuljahres ca. 35 Springblöcke = 70 Unterrichtsstunden pro Woche, die natürlich im "Notfall" auch für Vertretungen genutzt werden können. Die Verärgerung und Demotivation vieler Kollegen und Kolleginnen ist groß.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

19.02.2014

Link: 591
Auf Wiedersehen... http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/830750/

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule in Steglitz
Nick: I-Kinder
Bericht:

17.02.2014

Link: 590
Durch die Inklusion gibt es etliche Kinder an die Schule, die Förderstunden bekommen sollen und diese auch ganz dringend brauchen. Allerdings ist der reguläre Unterricht gar nicht vollständig abgedeckt, weil es zu wenige Lehrer gibt. Somit müssen die Sozialpädagogen diesen übernehmen und die Förderstunden fallen weg (in 8 Wochen haben sie nur 2x stattgefunden). Die I-Kinder bekommen die dringend benötigte Förderung nicht und fallen immer weiter zurück. Ein Verbrechen gegen solche, ohnehin schon benachteiligten, Kinder!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gew
Nick:
Bericht:

17.02.2014

Link: 589
Was sagt eigentlich die GEW zu den neuesten Berichten zum Lehrermangel? Wieder schön eingelullt, nachdem letztes Jahr mal ein bisschen was von ihnen verlangt wurde?!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Wald-Oberschule
Nick: Referendar
Bericht:

15.02.2014

Link: 587
Die Erfahrung im Referendariat nicht ausgebildet, sondern verheizt zu werden, habe ich gemacht. Es kann nicht angehen, dass 12 der 60 Lehrkräfte Referendare sind, auf die auch noch schwierige Klassen und unliebsame Aufgaben abgewälzt werden. Ansprechpartner im Kollegium sind rar, da ja keine Ermäßigungsstunden für die Betreuung von Referendaren genehmigt werden. Aberwitzige Arbeitsbedingungen, wie z.B. die Tatsache, dass man sich selbst Kreide für den Unterricht kaufen muss, kommen hinzu. Zwei meiner Mitreferendare haben unter diesen Umständen beruflich umorientiert. Die Benotung am Ende des Referendariats durch die Schulleitung führt dazu, dass viele Referendare sich nicht über die schlechte Ausbildungssituation beschweren und auch unzumutbare Aufgaben übernehmen. So werden potenzielle Lehrer schon vor dem 2. Staatsexamen demotiviert, den Job in Berlin anzutreten.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: OSZ in F-Hain
Nick:
Bericht:

14.02.2014

Link: 585
Bei uns am OSZ ist es üblich, dass Unterricht bei (krankheitsbedingt o.ä.) fehlender Lehrkraft mit Material und ohne Lehrer "stattfindet". Der Unterricht fällt also für die öffentliche Statistik NICHT aus - er wird durch einen Arbeitsblattstapel vertreten...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Universität
Nick: c1234
Bericht:

14.02.2014

Link: 584
Anstatt "nachzusteuern" und nichtpädagogisches Personal fix einzustellen, wäre es ein erster Schritt, das Lehramtsstudium mit den Fristen der Bewerbung fürs Referendariat anzupassen. Der Abschluss und die nächste Frist liegen Monate auseinander, in denen die Frischausgebildeteten auf der Stelle treten.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Karlsgarten Grundschule Neukölln
Nick: Margaret
Bericht:

14.02.2014

Link: 583
Nicht nur die Verschleuderung von Lehrer-Recourcen, sondern der Verschleiß der pädagogischen Fachkräfte an unserer Schule wirkt gewollt kriminell. Die Einrichtung von jahrgangsübergreifenden Klassen 1-3 und 3-6 war ein Erfolg, gerade für die 90 Prozent nicht deutscher Herkunft Schüler. Was nicht beachtet wird, ist dass die Päd. Fachkräfte 4-5 Arbeitsbereiche an einem 8stündigen Arbeitstag ausfüllen müssen. Dann die Einrichtung der " fälligen" Integration,(Inklusion) bei der keine Vorbereitungzeit, keine Teamsitzungen in ausreichendem Maße und keine Stunden in der Woche zur Supervision während der Arbeitszeit und ohne eigen geleistete, zusätzliche Kosten möglich ist. Das System, nicht nur an der GS 08 , ist nicht mehr tragbar! Nun überrennen "bildungnahe" Familien den Kiez, sind aktiv im Kiez, was gut und wünschenswert ist. Nicht zu akzeptieren sind die Reaktionen der Schulleitung auf diese Eltern, die, natürlich, eine fundierte und gute Bildung fordern, Veränderungen der personellen Struktur aber nicht auf den Spagat: " Bildungsfern - Bildungsnah" eingehen können. Hier wird, aus Angst, der Elternschaft recht gegeben, die am lautesten Bildung für ihre Kinder fordert. Es haben sich an dieser Schule schon zwei Klassensysteme gebildet: die Eltern, die bildungsnahe Moslimische Familien in einem "Elternkaffee" sammeln und die Familien, die die Schule schon als " freie Schule" unter ihrer Deutschen Vereinsführung sehen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ISS Pankow
Nick: EV
Bericht:

13.02.2014

Link: 582
Auch bei uns fehlen Lehrkräfte und Vertretungslehrkräfte. Die Schulleitung gibt ihr Bestes, die lehrkräfte sind engagiert. Sie halten das Schulklima und das verdient größte Hochachtung. Aber es fehlen Englischstunden. Die Naturwissenschaften haben Ausfallstunden. Mit großer Mühe versucht das Kollegium der Oberschule auch noch Kinder mit LRS zu fördern durch eine speziell geschulte Kollegin. Leider ist alles Not und Mangel. Die Kinder sind talentiert und größenteils bereitwillig, wenn Kraft und Zeit ausreichen, auf sie einzugehen. Die Eltern unterstützen wo sie können. Aber es wird nur wirklich gut gehen, wenn die Lehrkäfte ausreichend vorhanden sind, Zeit haben und von ihrer Schulverwaltungsbehörde geschätzt und humanistisch behandelt werden. Im Verwaltungshandeln scheint es manchmal, als ob die Behörde mit Galeerensklaven wirtschaftet. Der Stress und die Verachtung, die in diesem Verwaltungshandeln liegen überträgt sich auf die Schulleitungen, die Lehrkräfte, die Kinder. Es ist ganz wichtig, dem Einhalt zu gebieten. Investieren wir anstatt in Waffen und Kriege in Schulen, Bibliotheken, Kultur!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Humboldthain Grundschule
Nick: Katja Blocksdorf
Bericht:

13.02.2014

Link: 581
Auch wir möchten den Lehrernotstand nicht ohne Weiteres hinnehmen und werden aktiv. Wir stehen gefühlt noch ganz am Anfang, aber wir haben klare Ziele und hoffen auf Unterstützung anderer Schulen. Wir haben an unserer Grundschule ein massives Problem fehlender Lehrer. Unterrichtsstunden fallen aus, Klassen werden komplett aufgelöst, ungeschultes Personal spring in die Rolle eines Fachlehrers. Demzufolge gehen wir als Elternvertreter in die Eigeninitiative (denn wir dürfen unsere Meinung zum Lehrernotstand kundtun und etwas Bewegen - ja wir haben auch vor in den Streik zu ziehen). Letzmalig haben wir Eltern uns kurz vor der Zeugnisausgabe versammelt. Wir haben auch andere Eltern auf die Porblematik aufmerksam gemacht, Handzettel verteilt und einen Streik angekündigt. Es waren nicht genug Eltern die wir mobilisieren konnten. Was uns fehlt ist die Unterstützung anderer Berliner Elternvertreter und Eltern. Geplant ist in Kürze eine außerordentliche GEV um das Thema in Angriff zu nehmen, zu planen, zu diskutieren und etwas zu bewegen. Deswegen habe ich auch meinen echten Namen angegeben. Ich bin eine der Elternvertreter an der Humboldthain-Grundschule und wer Interesse hat, mit uns einen Plan zu erschaffen und umzusetzen wie wir gegen den Lehrernotstand vorgehen können, darf sich auch gern mit mir in Verbindung setzen. (katja.blocksdorf@googlemail.com) Nur Zusammen können wir was schaffen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ISS in Treptow Köpenick
Nick:
Bericht:

13.02.2014

Link: 580
Ein Referendar der einen Referendariatsplatz an unserer Schule sicher hatte entschied sich plötzlich um. Das Ergebnis ist weiterer Stundenausfall und Unterbesetzung in Klassen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Man kann es Berufseinsteigern nicht verübeln wenn sie sich für andere Bundesländer entscheiden denn keine Bertreuung, 8 Stunden Unterrichtsverpflichtung vom ersten Tag an, brutales Schleifen auf Kante nur um mit schlechten Noten abgespeist zu werden - etwas besseres als diese Lehrerausbildung in Berlin findet sich allemal.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick: Ref.
Bericht:

13.02.2014

Link: 579
In meinem Fachseminar Chemie gibt es nun bereits 5 berufsbegleitende ReferendarInnen. Auch wenn es das persönliche Glück sein mag, sehe ich im ersten Semester total ausgebrannte KollegInnen. Das sind "LehrerInnen", die noch nie etwas von Didaktik gehört haben, selber zugeben, dass es Ihnen an allem mangelt, außer am Fachwissen des jeweiligen Faches. Abenteuerlich wird es vor allem, wenn erzählt wird, wie die SenBJW das zweite Fach der "LehrerInnen" ermittelt hat: Sie studierten Chemie? In welchem weiteren Fach (Biologie, Physik, Mathematik) haben Sie im entferntesten noch weitere Kurse besucht?" Wenn man dann auf eine bestimmte Summe an Leistungspunkten / Credit Points kommt, ist das zweite Fach gefunden. Und für dieses Fach mangelt es dann doch an Fachwissen. Ich fände die Frage an die SenBJW interessant, wie viele der neu eingestellten LehrerInnen, die Unterrichtsversorgung als berufsbegleitende ReferendarInnen decken.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: WAHNSINN !!!
Nick: ein Betroffener
Bericht:

13.02.2014

Link: 578
http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-in-berlin-wir-nehmen-alle/9472886.html Wer trägt dafür die Verantwortung? Staatssekretär Rackles, der von einer HERVORRAGENDEN Ausbildungssituation spricht? Senatorin Scheeres, die nicht müde wird zu betonen, dass Berlin bei den Einstellungen KEINE Probleme hat? Oder Bürgermeister und Lehrerfreund Wowereit, der offensichtlich eine - nennen wir es mal positiv - schizophrene Auffassung der Dinge hat und sowieso für nichts verantwortlich ist, weil er gar nicht weiß. Im Hintergrund aber definitiv die Strippen zieht.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ALLE
Nick:
Bericht:

12.02.2014

Link: 575



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Brennpunkt-Schule im Wedding
Nick: schlechter Witz
Bericht:

11.02.2014

Link: 574
An unserer Schule sind derzeit 6 Stellen nicht besetzt. Das sind über 150 Stunden, die nicht erteilt werden können. Derzeit wird an einem Notplan gebastelt. Was sind das für Zustände? Und warum scheint es mir, als wären wir kein Einzelfall?

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

10.02.2014

Link: 573
Man schaue sich nur mal an, wieviele Schulleiter in Berlin gesucht werden... generell gilt für Funktionsstellen: wer diese als Angestellter antritt, kann entweder nicht rechnen oder hat nich mehr alle Latten am Zaun; Bezahlung einer Leitungsfunktion nur knapp über der einer normalen A13-Beamtenstelle. Bin mal gespannt, wie die Schulen von oben ausbluten werden... http://www.berlin.de/sen/bjw/service/stellenangebote/funktionsstellen.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

08.02.2014

Link: 571



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule am Falkplatz, berlin- Prenzlauerberg
Nick:
Bericht:

05.02.2014

Link: 567
Erhöhter Lehrermangel in der dritten Klasse. Anscheinend ist kein Klassenlehrer zu finden. 3. Klässler haben zum Teil schon bis zu 8 verschiedene Lehrer gehabt.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule am Insulaner
Nick: Karlchen
Bericht:

04.02.2014

Link: 566
Keine Klassenlehrerin für eine zweite Klasse! Zum Ende der ersten Klasse informierte die Klassenlehrerin meines Sohnes die Schule über ihre Schwangerschaft. Die ganze Zeit über hieß es, wir sollten uns keine Sorgen machen. Nachdem die Lehrerin im November in Mutterschutz gegangen ist, bekamen die Kinder eine Vertretung, von der aber alle wussten, dass sie nur kurz da sein würde. Schon im Januar war sie wieder weg. Nun haben die Elternvertreter eine Mail der Schulleitung an alle Eltern weitergeleitet, in der sehr bedauert wird, dass man absolut keine Ahnung habe, wie es nach den Winterferien weitergeht (in meinen Worten wiedergegeben). Die Schulleitung sei mit dieser Unklarheit ebenso wenig zufrieden wie wir Eltern. Man wirbt um Verständnis und Vertrauen. Es handelt sich um eine recht lebhafte Klasse, die in den 1 1/2 Jahren schon mehrere Lehrerwechsel erleben musste. Ich brauche wohl nicht weiter darauf einzugehen, wie wichtig beständige pädagogische Arbeit für Kinder in diesem Alter ist. Entsprechend verzweifelt sind meine Frau und ich.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: kasJDLKsjdk
Nick: kjasdflkajsdfkl
Bericht:

08.02.2014

Link: 570
@Karlchen (Beitrag 566): Verzweiflung nützt Ihrem Kind aber gar nichts; genauso wenig wie die Tatsache, dass sie das Problem benennen. Sie sprechen zur Wand (was nichts mit den Initiatoren der website zu tun hat!) - so leid es mir tut. Also gehen Sie mit Ihren Arbeitsstunden herunter oder stellen Sie eben von Ihrem Vollzeitjob-Gehalt jemanden an, der mit Ihrem Kind regelmäßig liest und rechnet und schreibt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Karlchen
Bericht:

10.02.2014

Link: 572
@kjasdflkajsdfkl (Beitrag 570): Was ist das denn für ein merkwürdiger Kommentar? Hier sollen Missstände in Berliner Schulen aufgezeigt werden und das habe ich getan! Noch nie habe ich hier so eine merkwürdige Reaktion erlebt, die einen Hauslehrer als "Lösung" vorschlägt. Arbeiten Sie in besagter Schule? Nein, jemandem, der aus dem pädagogischen Bereich kommt, traue ich sowas nicht zu.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: lll
Nick: sdjalkjflkdsjfkl
Bericht:

17.02.2014

Link: 588
@Karlchen (Beitrag 572): Liebes Karlchen, mein vielleicht seltsam anmutender Kommentar ist eben nicht POLITISCH, sondern PRAGMATISCH. Mir tat Ihr Kind leid, weil man ihm die Bildung vorenthält, ganz ehrlich. Ich halte nunmal nichts davon, sich nur politisch zu äußern, währenddessen bei Kindern ganz praktisch der Schaden eintritt. Außerdem befasse ich mich mit Sicherheit schon sehr viel länger mit dem Problem als Sie und ich wäre ein echter Zyniker, wenn ich nicht allen Eltern raten würde, nicht mehr länger auf eine schnelle, politische Lösung zu setzen. Selbst wenn diese heute käme, liebes Karlchen, wird es lange Jahre dauern, bis - falls - der Schaden wieder wettgemacht ist.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Lehrerin
Bericht:

31.01.2014

Link: 559
Ich denke , es ist sehr wichtig neben der Bekanntgabe der Mangelsituationen an den Berliner Schule ,das die Kollegen Überlastungsanzeigen erstellen und einreichen. Das sollte viel mehr beworben werden!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: woerueowiurweiru
Nick: wiouwuqoiurowie
Bericht:

31.01.2014

Link: 563
@Lehrerin (Beitrag 559): Was ist eine "Überlastungsanzeige"?? Eine Selbstanzeige für den Amtsarzt?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

31.01.2014

Link: 565
@wiouwuqoiurowie (Beitrag 563): Nein, man sagt damit dem Vorgesetzten, dass man die einem übertragenen Aufgaben nicht in der vereinbarten Arbeitszeit leisten kann. Eigentlich müssten Lehrer permanent Überlastungsanzeigen schreiben. Aber die Arbeitszeit von Lehrern ist ja überhaupt nirgendwo geregelt: Einzig die zu leistenden Aufgaben werden vom Senat in Schulgesetz und verschiedenen Verordnungen und Ausführungsvorschriften festgelegt, und diese werden immer mehr! Als Beamter oder Angestellter, der was Lehrer angeht bei der Arbeitszeit wie ein Beamter behandelt wird, muss man dann irgendwann schon mit seiner Gesundheit argumentieren, denn zumindest von Beamten wird ja erwartet, dass sie sich mit all ihrer Kraft ihrem Dienst widmen ...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 558



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Bayern
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 557



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: gymnasium im süden berlins
Nick: fachkraft
Bericht:

30.01.2014

Link: 556
Mehrere Kollegen gehen in den Ruhestand oder sind dauerkrank. Bewerber für Musik,Mathe, Informatik und Kunst gibt es nicht. Es unterrirchten also und andere Quereinstger ohne 2. Staatsexamen, wenn irgend möglich. Die pädagogische Arbeit bleibt natürlich bei den voll ausgebildeten Kollegen und bedeutet wieder mal Mehrarbeit. Das ist die Zukunft der Berliner Schule.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Anna-Lindh-Grundschule
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 555
Beim Elternabend in dieser Woche wurde den Eltern mitgeteilt, dass derzeit 4 Lehrerstellen an der Schule unbesetzt sind, so dass vor allem in den JÜL-Klassen ab demnächst Unterrichtsstunden gekürzt werden müssen. Es erfolgte ein Appell der Klassenlehrerin, ob nicht jemand im weiteren Bekanntenkreis sei, der sich hier vielleicht bewerben könne.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Kurt Schwitters
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 553
Ein Mathe-, Physik-, Chemielehrer verlässt die Schule kurzfristig zum Halbjahr. Auch eine Musiklehrerin setzt vorübergehend aus. Ob es Ersatz gibt, konnte uns Eltern noch nicht gesagt werden. Hinzu kommt, dass das Fach Musik auf Portugiesisch unterrichtet werden sollte, wie es das Europaschulkonzept vorschreibt. Umso schwerer wird es sein Ersatz zu finden. Wird für unser Kind zum neuen Halbjahr der Unterricht in VIER (!) Fächern ausfallen? Wir sind besorgt!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Hans-Fallada-Grundschule in Nordneukölln
Nick: Susi
Bericht:

30.01.2014

Link: 552
Ich bin Klassenlehrerin einer 4. Klasse, in der es jetzt 4 Integrationskinder gibt. Theoretisch stehen mir pro Kind 2 Stunden Unterstützung durch einen Sonderpädagogen zu, d.h. theoretisch müsste ich in 8 Unterrichtsstunden jemanden haben, von dem ich lernen kann, wie mit Integrationskindern umzugehen ist (Ich bin ausgebildete Gymnasiallehrerin). Zugewiesen bekam ich am Anfang des Jahres 2 Stunden, leider wird der Kollege aufgrund von Krankheitsausfällen ungefähr die Hälfte der Zeit in unserem Förderzentrum gebraucht, so dass er nicht zur Verfügung steht. Die für mich glaubwürdige Begründung ist, dass es sehr wenig Bewerbungen für unseren Bezirk gäbe - das zu ändern scheint mir sehr einfach, von Seiten des Senats...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Sophie-Charlotte-Oberschule
Nick: die Uschi
Bericht:

30.01.2014

Link: 550
Offensichtlich ein leichter Mangel an qualifizierten PhysiklehrerInnen. In den 7. Klassen findet kein Physikunterricht statt und in den 8. Klassen wird halbjährlich gewechselt mit Chemie. Rektor und Konrektor helfen beide in dem Fach aus.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: G
Nick:
Bericht:

29.01.2014

Link: 549



Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

27.01.2014

Link: 548
Ja wo sind denn die ganzen Bayern????????? 27.01.14, 02:05 Bildung Lehrercasting ohne Bewerber Von den 800 ab Februar benötigten Pädagogen fehlen noch 300 Von Florentine Anders Für das zweite Schulhalbjahr fehlen noch etwa 300 Lehrer, doch bei den zentralen Einstellungsrunden bleiben die Bewerber bisher aus. In den meisten sogenannten "Lehrercastings" für Mangelfächer kam nicht einmal die Hälfte der eingeladenen Bewerber. Für das Fach Biologie sind nach Informationen dieser Zeitung von 90 eingeladenen Bewerbern nur 30 erschienen. Bei den Sportlehrern kamen von 34 Bewerbern nur fünf Interessenten zum Vorstellungsgespräch. Für Englisch meldeten sich auf 50 Stellen 4 3Bewerber, gekommen sind elf. Zwar folgen noch Einstellungen in den Schulen direkt, doch der Trend ist klar: Für viele Fächer gibt es zu wenig Bewerber. Auch in der Vergangenheit gab es immer eine Diskrepanz zwischen eingeladenen Bewerbern und tatsächlich erschienenen, doch nach Einschätzung von Schulleitern war die Schere noch nie so groß. In einigen Fächerkombinationen seien nicht einmal 20 Prozent der Eingeladenen gekommen. "Der tatsächliche Bedarf kann nicht mehr gedeckt werden, und die Schulen sind gezwungen, auf andere Fächerkombinationen auszuweichen", sagt Sigrid Baumgardt, Vorsitzende der GEW. Vor allem an Oberschulen sei das schwierig. Ein Bio-Lehrer könne nicht ohne weiteres Physik unterrichten. Leer ausgehen würden vor allem Sekundarschulen in Randgebieten und in sozialen Problemlagen, denn die Bewerber könnten sich angesichts des Fachkräftemangels ihre Schule aussuchen. Bei den Castings würden nicht mehr die Schulen aus den Bewerbern wählen, sondern die Bewerber aus der Vielzahl der suchenden Schulen. Lothar Semmel, Vize-Schulleiter der Clay-Sekundarschule in Rudow, hatte zunächst großes Glück. "Bei dem Casting für Physik, Mathematik und Chemie waren 90 Bewerber eingeladen aber nur etwas mehr als 20 erschienen", sagt Semmel. Die wenigen hätten bestimmte Bezirke gleich ausgeschlossen, so dass man als Neuköllner Schule kaum Chancen habe, selbst wenn man im bürgerlichen Rudow liege. Dann allerdings habe sich doch noch ein Lehrer für Mathematik und Musik speziell die Clay-Schule ausgesucht, wegen ihrer besonderen musikalischen Profilierung. "Ich konnte es fast nicht glauben. Das war wie ein Sechser im Lotto, wir haben dem Lehrer beste Bedingungen angeboten", sagt Semmel. Am Donnerstag sei doch noch die Absage gekommen. Der Lehrer habe sich für eine Schule in Brandenburg entschieden – wo er verbeamtet wird. Florian Bublys, Sprecher der Initiative "Bildet Berlin", sieht vor allem ein Problem für die Qualität der Berliner Schulen: "Die sind gezwungen, jeden zu nehmen, ganz egal, ob er geeignet ist oder nicht." Insgesamt will die Senatsverwaltung für Bildung Anfang Februar 800 Lehrer einstellen. 362 Pädagogen konnten bereits durch die Job-Garantie für Referendare in Mangelfächern und durch Entfristungen von Arbeitsverträgen gewonnen werden. Insgesamt benötigt Berlin in diesem Jahr 2000 neue Lehrer, so viele wie nie zuvor. Die Pensionierungswelle erreicht 2014 wegen des hohen Durchschnittsalters ihren Höhenpunkt. Zudem werden zusätzliche Lehrkräfte wegen der neuen Altersermäßigung benötigt, die ab August eingeführt wird. Danach sollen Lehrer ab 58 Jahren eine Unterrichtsstunde pro Woche ermäßigt bekommen, ab 61 Jahren dann zwei Stunden pro Woche. --- 27.01.14, 02:05 Pädagogenmangel Bis Februar fehlen noch 300 neue Lehrer an Berliner Schulen Ein Woche vor Beginn der Winterferien in Berlin fehlen noch immer 300 der insgesamt 800 Lehrer, die zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres in den Schulen der Hauptstadt ihre Arbeit aufnehmen sollten . Insgesamt 2000 Lehrer sollen nach den Plänen der Berliner Schulverwaltung in diesem Jahr neu eingestellt werden, um vor allem die zahlreichen altersbedingten Abgänge in der Lehrerschaft zu kompensieren. Doch trotz großer Bemühungen der Schulen, geeignete Kandidaten für freie und frei werdende Stellen zu finden, hält sich das Interesse von Bewerbern in Grenzen. Vergleichsweise schwierigere Arbeitsbedingungen, schlechtere Bezahlung und die Nichtverbeamtung in Berlin lassen geeignete Bewerber in andere Bundesländer ausweichen. Zu den Bewerberrunden in den Schulen reisen zahlreiche Lehrer erst gar nicht an.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ISS in Prenzelberg
Nick:
Bericht:

20.01.2014

Link: 546
Tja - lange waren wir Eltern unglücklich mit dem Quereinsteiger, der Mathe,Physik, Chemie unterrichtet. Jetzt aber hat er gekündigt und wird nur noch 2 Wochen da sein. Was kommt im 2. Schulhalbjahr und danach? Einen Ersatz zu finden für diese Mangelfächer wird schwer sein. Dass es immer noch schlimmer geht, daran denkt man als um die Bildung der Kinder besorgte Eltern nicht. Armes Berlin! Der Lehrermangel wird von Jahr zu Jahr spürbarer.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Weddinger Brennpunktkiez
Nick: Qualität der Referendarsausbildung
Bericht:

09.12.2013

Link: 537
Habe heute mit einer unserer Referendaren an der Schule gesprochen. Die erzählte mir, dass jetzt Seminarleiter Referendare ausbilden, die nur 1,5- bzw. 2 Jahre Unterrichtserfahrung nach dem Referendariat haben. Früher waren dafür 5 Jahre vorgesehen. Welche Auswirkungen hat es auf die Qualität der Ausbildung der Referendare, wenn die Ausbilder gerade selber nicht mal einen Abiturjahrgang oder alle Jahrgänge unterrichtet haben und jetzt Unterricht bewerten sollen? Das das auch oder vor allem von Angestellten gemacht wird, lässt mich auch fragen, ob diejemigen die diese Aufgaben übernehmen nicht auch am Qualitätsverlust mitwirken. Sollte da BildetBerlin oder die GEW nicht auch gegen vorgehen, dass hier wieder die alten Regeln greifen?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Kreuzberg
Nick:
Bericht:

30.01.2014

Link: 554
@Qualität der Referendarsausbildung (Beitrag 537): Die Bedingungen die erfüllt werden müssen, um FSL zu werden, sind für alle gleich. Wenn man sich bewirbt, muss Unterricht gezeigt und ausgewertet werde. Im ersten Jahr folgen Hospitationen bei Unterrichtsbesuchen und den Seminarsitzungen durch die Hauptseminarleitung und entsprechnede Fachkoordinatoren. Hierbei erfolgen Analysegespräche und Evaluationen nach definierten Standards. Im Anschluss werden ausführliche Gutachten erstellt. Erst nach diesem Probejahr erfolgt die Beauftragung zur Leitung eines Fachseminars. Wenn hier jemand nach 2 Jahren geeignet ist, ist doch wunderbar. Was hat die Erfahrung im Abi oder die Notengebung mit der Planung, Durchführung und Analyse von kompetenzorientierten Unterricht zu tun?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: in Mitte
Nick:
Bericht:

30.12.2013

Link: 544
@Qualität der Referendarsausbildung (Beitrag 537): Also ich kenne mehrere junge Kollegen, die relativ schnell Fachseminarleiter geworden sind. Natürlich ist es wünschenswert, dass diejenigen, die Lehrkräfte ausbilden, auch Erfahrung im Unterrichten und allem was dazu gehört haben. Allerdings muss man auch sagen, dass sich angesichts eines nicht unerheblichen Arbeitsaufwands, einer gehörigen Portion Verantwortung und so gut wie keiner finanzieller Anerkennung dieses Engagements eine überschaubare Menge an erfahrenen Kollegen um diese Tätigkeit reißen (In anderen Bundesländern ist das eine Funktionsstelle, in Berlin nur eine Abordnung auf Zeit. Was insofern nicht schlecht ist, als dass es die Möglichkeit gibt, Fachseminarleiter nicht zu verlängern, und auch eher dazu führt, dass sich Interessenten bewerben, die mehr an der Tätigkeit als dem Posten interessiert sind). Auch sind nicht alle Kollegen, die schon länger im Schuldienst sind, den Wechsel zur Kompetenzorientierung mitgegangen (Bitte nicht missverstehen: Es gibt viele, die hervorragenden Unterricht machen und auch viele, die hervorragenden kompetenzorientierten Unterricht machen, aber eben auch solche, die sich dafür inzwischen weniger interessieren. Das ist auch nachvollziehbar, weil viele mit der ihnen auferlegten Unterrichtsverpflichtung bereits mehr als ausgelastet sind!).

Frisch ausgebildete Lehrkräfte dagegen haben wenn sie gute Ausbilder hatten das Prinzip verinnerlicht und können es entsprechend weitergeben. Auch können sie sich mitunter noch besser an die Mühen des Referendariats erinnern und im Rahmen der Möglichkeiten entsprechend umsichtig und verständnisvoll agieren. Aus meiner Sicht gibt es also Vor- und Nachteile junger Fachseminarleiter und daher kann man das nicht per se als Qualitätsverlust in der Ausbildung werten.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Weddinger Brennpunktkiez
Nick:
Bericht:

12.01.2014

Link: 545
@ (Beitrag 544): Ein Prinzip verinnerlicht zu haben, ist zwar ganz schön, ist aber nichts gegen jahrelange Erfahrung in unterschiedlichen Klassenstufen und ggf. mehrjährige Abiturerfahrung mit der damit verbundenene Notengebung. Ich persönlcih finde es verantwortungslos, wenn sich jemand einbildet nach 1- 2 Jahren nach dem eigenen Referendariat schon andere Referendare bewerten zu können. Mir tuen die Referendare die das erleben müssen leid. Es erhöht einfach nicht die Qualität, wenn gerade frische Lehrer, die noch nicht einmal alle Klassenstufen selbst unterrichtet haben und wenn dann teilweise einmal an der gleichen Schule die Schwierigkeiten erkennen wollen, die zum Teil an anderen Schulen vorhanden sind. Und es ist auch ein deutliches Zeichen, dass so etwas nur in Berlin möglich ist. Früher waren da auch in Berlin 5 Jahre volle Erfahrungsjahre notwendig.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

09.12.2013

Link: 535
Stellungnahme zu „Aber haben die Lehrer nichts Besseres zu tun?“ (Tagesspiegel vom 9.12.2013, Klassenkampf in Berlins Lehrerzimmern von Gerd Nowakowski) und „Neben den Lehrern hätten noch ganz andere Berufsgruppen Grund zum Streik. Denn bei welchem Job bekommt man als Einstiegsgehalt schon knapp 4072 Euro brutto im Monat?“ (B.Z. vom 07.12.2013, Das wünschen sich Berlins Pädagogen von Solveig Rathenow)

Jetzt reicht es, meine Damen und Herren!

Weil nun zuerst die B.Z. und dann der Tagesspiegel beginnen auf den angestellten Lehrer/innen Berlins herumzuhacken - ob politisch eingesetzt oder aus eigenem Antrieb sei dahingestellt -, muss endlich einmal ein ernstes Wort gesprochen werden.

Ja, es gibt sehr viele, sehr gut ausgebildete, sehr fähige Lehrer/innen in Berlins Schulen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Aber nicht ohne die entsprechende Bezahlung. Wer Verantwortung trägt, MUSS entsprechend dafür bezahlt werden!

Waren Sie schon einmal mit 31 Kindern im Alter von 13/14 Jahren im Strandbad? Nein. Ich schon. Im Strandbad Wannsee. Damals war ich Referendarin. Und glauben Sie mir: Ich hatte alle Kinder im Blick. Da wäre nicht einem/ einer meiner Schützlinge etwas passiert! Das hätte ich aber eigentlich gar nicht gedurft - es geschah aber trotzdem und die Schule und ich hatten Glück, dass der Himmel es gut mit mir und meinen Kindern meinte, für die ich die volle Verantwortung trug.

Was ich Ihnen mit diesem und den folgenden Beispielen deutlich machen möchte, ist der Bedeutungsumfang des Begriffs „Verantwortung“ im Lehrerberuf - und dies nur sehr marginal als Mini-Ausschnitt eines aufregenden Alltags sozusagen.

Saßen Sie schon einmal in einer Klasse mit einem Haufen Kinder und haben ein komisches Geräusch aus dem Lautsprecher gehört? Einen Ton, der nicht bekannt war? Hatten Sie schon einmal Angst vor einem Amoklauf? Haben Sie schon einmal Kinder beruhigt und mit Humor vor einer Panikattacke zu bewahren versucht?

Haben Sie schon einmal einen Haufen Kinder unterrichtet und plötzlich wurde die Tür aufgerissen: Vor Ihnen stehen vier mannshohe Jungs, die Sie bedrohen und Ihnen zurufen: „Ich fick dich, du Schlampe“? Haben Sie schon einmal die Haltung in und nach einer solchen Situation bewahrt?

Saßen Sie schon einmal in einem Lehrerzimmer und haben in die Gesichter von Lehrern/innen geblickt, die mit ihrer Kraft am Ende waren? Haben Sie schon einmal einen Menschen getröstet, weil er nicht mehr konnte? Hat es Ihnen schon einmal das Herz zerrissen, weil Sie nichts machen durften, weil das Geld eben nicht dafür bereitgestellt wird? Haben Sie schon einmal gegen Windmühlenflügel angekämpft? Weil die Zustände in den Berliner Schulen katastrophal sind und es kaum Hilfe gibt? Außer den kollegialen Beistand!

Die Lehrer/innen Berlins brauchen neben vernünftig ausgestatteten Schulen und Arbeitsplätzen noch viel mehr als Geld auf Ihrem Konto: Sie brauchen endlich den Rückhalt und die Annerkennung der Gesellschaft! Verstehen Sie das?

Der Senat von Berlin lässt seine Lehrer/innen allein! Und deshalb haben wir damals Bildet Berlin! gegründet - um nicht mehr allein zu sein, um sie, die Gesellschaft, mit ins Boot zu holen und ihr, der Gesellschaft, die Augen und Ohren für die Ungerechtigkeiten und die Verzweiflung in der Berliner Schule zu öffnen! Verschließe also jetzt nicht deine Augen und Ohren, Gesellschaft, es geht um dich!

Und jetzt beginnt der Senat mithilfe der Medien die engagierten, auf die Missstände aufmerksam machenden angestellten Lehrer/innen zu verhöhnen: Es solle mehr um die Kinder gehen als um die Pädagogen. Wissen Sie, die Sie da so leichtsinnig über die Streiks schreiben, worum es hier eigentlich geht?

Es geht um Ihre Kinder und die Kinder Ihrer Kinder: Es geht um die nachfolgenden Generationen! Es geht um unsere Gesellschaft! Um unser aller Kinder, die wir tagtäglich in die Hände einer unverantwortlichen Bildungspolitik geben und deren Lehrern/innen Sie nun versuchen hinterhältig den Mund zu verbieten. A la: Nun stellt euch doch nicht so an, andere wären glücklich mit eurem Gehalt! Wissen Sie, wie viele Menschen unserer Welt hungern? Eigentlich müsste die ganze Welt in einen Hungerstreik treten!

Wer Verantwortung trägt, MUSS gerecht bezahlt werden - und darum geht es den Lehrern/innen: Um die GERECHTE BEZAHLUNG DER VERANTWORTUNG, die sie für Ihre Kinder tragen. Für die Menschen, die als künftige Säulen des Staates und der Gesellschaft fungieren sollen.

Die angestellten Lehrer/innen befinden sich nicht im Arbeitskampf, sie befinden sich im Gesellschaftskampf. Im Kampf um die künftigen Generationen.

Verstehen Sie das doch endlich und ziehen Sie mit Berlins Lehrern/innen an einem Strang! Was Ihre Kinder dadurch lernen, das wird Sie für Ihr Leben prägen - und ist mehr Wert als alle ausgefallenen Unterrichtsstunden zusammen: Ungerechtigkeit und Unrecht DARF/ MUSS/ KANN erfolgreich bekämpft werden, damit die Hoffnung nicht stirbt und unsere Welt dunkel und schwarz wird!

Frau Scheeres, it’s your turn! Sie sind doch von Hause aus Erzieherin. Setzen Sie sich endlich durch oder legen Sie Ihr Amt nieder!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Weddinger Brennpunktkiez
Nick: Unsinniger Streik
Bericht:

04.12.2013

Link: 525
Was soll ein Streik erreichen, der nur 1 oder 2 Tage alle paar Monate stattfindet und der immer mit langen Vorlaufszeiten angekündigt wird? Weshalb setzt man dem Senat nicht einfach eine Frist bis Apil oder Mai, sich um einen Tarifvertrag auf Länderebene zu kümmern? Bis dahin wird nicht mehr gestreikt- damit die Streikkasse einmal richtig voll ist. Und wenn bis dahin nichts passiert, dann wird in MSA- Und Abizeiten unbefristet gestreikt. Bis dahin kann man aufklären und den Druck auf Seite des Senats verlagern. So wie es jetzt abläuft und wenn es vor allem so weitergeht, dass immer nur ein bis zwei Tage mal gestreikt wird, tut das dem Senat reichlich wenig weh. Und man bringt nur Schüler und Eltern gegen einen auf.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Hetwig
Bericht:

04.12.2013

Link: 526
@Unsinniger Streik (Beitrag 525): Stimmt, Herr Nussbaum wurde nun 17 x gewarnt. Jetzt muss es weiter gehen !!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

06.12.2013

Link: 528
@Hetwig (Beitrag 526): Und WAS soll passieren?! 3,5 EUR mehr? Oder wollt Ihr vielleicht dieselben Aufstiegschancen und dieselbe soziale Absicherung wie die Verbeamtungstouristen aus den alten Bundesländern und Eure glücklichen älteren Kollegen aus Berlin? DANN KLAGT VOR DEM VERWALTUNGSGERICHT!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Herwig
Bericht:

07.12.2013

Link: 532
@Plutarch (Beitrag 528): Hallo Pultrach, endlich sagste was du immer schon hättest sagen wollen. Aber, die Klage ist längst gelaufen...

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

11.12.2013

Link: 541
@Herwig (Beitrag 532): Ich sage, was ich die ganze Zeit sage. Und was soll bitte "gelaufen" sein? Glauben Sie wirklich, das wird in Berlin entschieden?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Hetwig
Bericht:

11.12.2013

Link: 542
@Plutarch (Beitrag 541): Naja, Plutarch, offensichtlich biste nich Lehrer......finde deine Art zu schreiben ja ganz amüsant, aber nur von Andeutungen haben wir auch nichts, darüber lässt sich ziemlich schlecht diskutieren und der Informationsgehalt ist, maximal mäßig. Aber zu deiner Frage: Es hat auf jeden Fall eine Klage auf Verbeamtung in Berlin gegeben, die vom AG "abgeschmettert" wurde.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

11.12.2013

Link: 540
@Herwig (Beitrag 532): Ich sage, was ich die ganze Zeit sage. Und in Berlin ist noch nicht "durchgelaufen"; wenn´s mal soweit ist, lesen Sie das ganz sicher in der Zeitung. Entschieden wird ohnehin woanders.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.11.2013

Link: 524



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

24.11.2013

Link: 522
Alle Jahre wieder... aber Hauotsache, die erstunkene 100%-Ausstattungslüge reicht: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article122187370/Krankheitswelle-fuehrt-zu-Chaos-an-Berliner-Schulen.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Berlin
Nick: Anonym
Bericht:

21.11.2013

Link: 519
Ich als PKB wurde mehr als nur verheizt, unbezahlte Überstunden, gleich als Student in einer Problemklasse mit Klassenlehrerfunktion. 80 % der SuS nicht beschulbar, der Rest talentiert und geht unter. Viele neue Schüler, 90 % Migrationshintergrund und selbst da sind viele talentierte darunter. Hohe Fehlzeiten, viel Zuspätkommen. Tadel in Massen und alles ohne Klassensitzung. Ist ja egal, was der Schüler sagt, interessiert eh niemanden. Allein 5 % der Schüler brauchen einen I-Status. Aber Schulleiter will nicht, weil extra Kosten für Betreuung anfallen. Alte abgemeldete Schüler werden nicht aus der Schule ausgetragen wegen der Gelder. Mobbing unter Lehrern, Wettbewerbe, wer die meisten Tadel verteilt, Trinken im Lehrerzimmer. Alle Arbeit, die die machen sollten ist an mich weitergereicht worden. Mein Fazit: Nie wieder Problemschule. Ich hab gekündigt. Mich ziehts nach Zehlendorf. Ich lass mich nie wieder verheizen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule im Beerwinkel (Spandau)
Nick: Tsp-Leser
Bericht:

19.11.2013

Link: 518
Kein Lehrermangel in Berlin? Warum schreibt dann der Tagesspiegel am 14.11.2013 "Spandauer Grundschule fehlt jeder dritte Lehrer"???
Ach ja, Hauptsache der Stadtweite Durchschnitt liegt bei 100,x%, der Rest wird sich dann irgendwie fügen ...
Doch lesen Sie selbst: http://www.tagesspiegel.de/berlin/not-macht-schule-spandauer-grundschule-fehlt-jeder-dritte-lehrer/9071846.html

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Integrierte Sekundarschule
Nick: Gerhard Cerny - Vom Studienrat zum gutbezahlten aber ratlosen social worker
Bericht:

14.11.2013

Link: 511
Seit mehreren Jahren bin ich an einer intergrierten Sekundarschule in Treptow-Köpenick tätig. Mein Unterricht findet immer mit Kindern zusammen statt die den Förderschwerpunkt Lernen diagnostiziert bekamen. Ein Jahr unterrichtete ich auch ein geistig behindertes Kind. Ich fühle mich mit dieser Situation überfordert und alleingelassen. Die Förderschullehrer sind noch nicht im Betrieb der Sekundarschulen angekommen und ich müsste eigentlich fünf Niveaustufen unterrichten und prüfen. Das übersteigt meine zeitlichen Ressourcen zumal ich zum Studienrat ausgebildet wurde. Die Inklusionsidee unterstütze ich aber nicht in dieser Form - als Sparpaket. Ich werde wieder und wieder streiken, nicht nur für eine gerechte Bezahlung sopndern auch für ein Bildungssystem dass diesen Namen verdient und den Kindern und Jugendlichen endlich gerecht wird.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: egal
Nick: Beamter
Bericht:

13.11.2013

Link: 509
Ich bin Beamter - und ich fühle mich in diesem Forum schlecht. Ich kann dieses "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" NICHT MEHR HÖREN! Wenn ich Parolen lese wie "Lass uns doch die Arbeit den verbeamteten Kollegen überlassen" (s.o.) - dann entsteht bei mir unweigerlich der Gedanke "Lass doch die angestellten Lehrer ihren verdammten Privatkrieg um mehr Kohle mit dem Senator allein ausfechten." In der Schule gibt es kein gleiches Geld und auch kaum gleiche Arbeit - das wissen alle. Ein älterer Kollege verdient mehr als ich (andere Alters- bzw. Erfahrungsstufe). Habe ich deswegen jemals an Streik gedacht? Denke ich etwa daran, den älteren Kollegen deswegen die Arbeit zu überlassen? Manche Studiendirektoren arbeiten weniger als ich! Ist das für mich je ein Grund gewesen, zu streiken oder zu jammern? Manche Lehrer machen es sich leichter. Manche haben es auch leichter aufgrund der Fächerkombination, der Klassenfrequenz, des Bezirks, der Vorgesetzten oder der Kollegen. Mein Mathekollege in der Mittelstufe braucht für eine Klassenarbeit 7 Minuten Korrekturzeit - für meine Deutsch-LK-Klausuren brauche ich 30 Minuten pro Arbeit. Jammere ich? Schreie ich nach mehr Geld? Streike ich deswegen? Es ist ganz klar eine Frage der Einstellung zum Beruf. Ich bin froh, dass ich viele angestellte (junge) Kollegen habe, die NICHT ständig jammern und streiken, sondern die die Ärmel hochkrempeln und Spaß an ihrem Beruf (und wahrscheinlich auch an ihrem Leben) haben. Die angestellten Kollegen an meiner Schule, die immer den Slogan von der gleichen Arbeit und andere Streikparolen auf der Zunge führen - das sind nicht diejenigen, denen ich nachmittags oder abends beim Planen oder Durchführen von irgendwelchen Projekten in der Schule begegne. Das sind - sorry - auch nicht diejenigen, von denen ich sagen würde, sie würden sich in wünschenswerter Weise ihrem Beruf identifizieren. Das sind auch nicht diejenigen - sorry -, von denen ich glaube, dass sie in einem anderen Beruf wesentlich glücklicher wären. Die Linie der Ungerechtigkeit trennt nicht die Beamten von den Angestellten, sondern die engagierten Kollegen von denjenigen, die ein Irrlicht in diesen Beruf geführt haben muss. Letztere werden von einem Forum wie diesem natürlich statisch angezogen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

18.11.2013

Link: 515
@Beamter (Beitrag 509): Also ein Statement wie "Lass uns doch die Arbeit den verbeamteten Kollegen überlassen" würde ich nie unterstützen, ABER
Im Gegensatz zu den angestellten Kollegen haben SIE die Perspektive, wenn Sie mehr Berufserfahrung gesammelt haben automatisch auch in die hohen Erfahrungsstufen aufzusteigen. Und das ist schon ein Unterschied!
Im Übrigen kann ich nicht bestätigen, dass diejenigen, die sich im Arbeitskampf engagieren weniger in ihrer eigentlichen Arbeit engagieren. Im Gegenteil: Ich arbeite in mehreren bezirks- bzw. landesweiten Projekten und treffe dort überwiegend junge Kollegen, die für ihr Engagement auch ein angemessenes Gehalt einfordern, und zwar so eines, wie Sie es erhalten! Es ist zynisch wenn Sie fordern, wir sollten darüber hinweg sehen, diesbezüglich unsere Klapppe halten und trotzdem weiter erstklassige Arbeit abliefern weil man das von Pädagogen schon aus Liebe zu den Kindern erwartet!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: egal.d
Nick: an den Beamten
Bericht:

14.11.2013

Link: 512
@Beamter (Beitrag 509): "Die angestellten Kollegen an meiner Schule, die immer den Slogan von der gleichen Arbeit und andere Streikparolen auf der Zunge führen - das sind nicht diejenigen, denen ich nachmittags oder abends beim Planen oder Durchführen von irgendwelchen Projekten in der Schule begegne. Das sind - sorry - auch nicht diejenigen, von denen ich sagen würde, sie würden sich in wünschenswerter Weise ihrem Beruf identifizieren. Das sind auch nicht diejenigen - sorry -, von denen ich glaube, dass sie in einem anderen Beruf wesentlich glücklicher wären." Lieber Beamter, 1. zum Glück sprechen Sie nicht für alle Angestellten Lehrer ! 2. Ihr Gerechtigkeitssinn ist bemerkenswert. Denn seit wann lässt sich eine Ungerechtigkeit mit einer anderen legitimieren? Bitte bitte verkünden Sie so eine Logik nicht Ihren Schülern. Die würden Ihnen nämlich sehr schnell auf die Schliche kommen, wenn Sie eine ungerechte Note mit einer anderen ungerechten rechtfertigen wollen. Da hört der Spaß ganz schnell auf. 3. Haben Sie denn immer noch nicht begriffen, dass es auch um Ihre berufliche Zukunft geht?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

06.12.2013

Link: 527
@an den Beamten (Beitrag 512): Na, wird doch schon WÄRMER, lieber angestellter Lehrer! Klar geht es um die BERUFLICHE ZUKUNFT DER VERBEAMTETEN LEHRER! Denn: Wenn Ihr, die kleinen angestellten Lehrer, auf einmal dieselben BEFÖRDERUNGSCHANCEN bekämt, wie die BEAMTEN, dann würde nicht mehr JEDER BEAMTER in eine höhere BESOLDUNGSSTUFE AUFRÜCKEN, versteht ihr? NA KLAR dürft ihr EUCH auch BEWERBEN um die schönen Posten der FACHLEITER UND FACHBEREICHSLEITER UND ABTEILUNGSLEITER UND SCHULLEITER ... einige von EUCH werden sogar Posten kriegen - wenn sich kein Beamter findet. ABER eigentlich seid Ihr als ANGESTELLTE NUTZLOS im BEAMTENBETRIEB SCHULE. Denn da WERDEN VERWALTUNGSAKTE erlassen, und dafür - braucht es ZWINGEND ein AMT. ALSO WIRD JEDER VERBEAMTETE LEHRER Euch vorgezogen werden. Aber streikt mal schön für mehr Geld!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Egal
Nick: Beamter
Bericht:

14.11.2013

Link: 513
@an den Beamten (Beitrag 512): Danke für die Belehrung in Sachen Logik. Ihr eigener Gerechtigkeitssinn arbeitet hingegen vor allem selektiv. Wer Parolen wie "Lässt doch die Beamten unsere Arbeit machen" unterstützt, kratzt an einem Tabu. Ich sage es ganz ehrlich: Solchen "Kollegen" weine ich keine Millisekunde nach und bin froh, wenn ihnen Bayern oder Brandenburg Asyl gewähren. Meine Zukunft sehe ich persönlich übrigens mehr durch solche Einstellungen von "Kollegen" gefährdet als durch Sparmaßnahmen. Dieser Egoismus demoralisiert! (Und das soll er wohl auch.)

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

14.11.2013

Link: 510
@Beamter (Beitrag 509): Wir sind sehr um die Solidarität in den Lehrerzimmern bemüht und eine Spaltung darf es nicht geben. Da haben Sie völlig recht!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

13.11.2013

Link: 507
Ich halte diese Streiks für nicht zielführend. Im Grunde bestreikt man sich selbst, weil es nur ein Aufschieben von Arbeit bedeutet, wenn z. B Prüfungen bestreikt werden. Denn natürlich wollen wir für unsere Schüler Lernerfolge und Abschlüsse. Auf gar keinen Fall darf man die Unterstützung der Eltern verlieren, denn ohne ihre Unterstützung der Forderungen geht wohl nichts. Wenn es also kein gleiches Geld für gleiche Arbeit gibt, warum machen wir dann die gleiche Arbeit? Bestreiken wir doch die zusätlichen Posten innerhalb der Schulorganisation und überlassen diese Arbeit den verbeamteten Kollegen. Keine Arbeiten in erweiterten Schulleitungen oder Steuergruppen. Keine Fachbereichsleitungen oder Mitarbeit in irgendwelchen Gremien oder Arbeitsgruppen. Kein Schreiben und Evaluieren von Schul- oder Unterrichtskonzepten. Das macht Kollege xy mit A..! Vielleicht kommen wir so auch zu einem motivierenden Belohnungssystem mit Aufstiegschancen im Lehrerzimmer.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

08.11.2013

Link: 505
Meine zwei Kinder besuchen eine Willkommens Klasse in Berlin. Das ist super, sie können lernen Deutsch schnell und sind froh. Aber oft sie kommen früh aus der Schule, kein Unterricht, keine Mathematik... Ist das normal in Berlin?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: XY
Nick: Z
Bericht:

06.11.2013

Link: 504
"Clara Maria Wengler @ Robert: Eine nachvollziehbare Entscheidung, die weitergehend publiziert werden sollte, denn es gibt ja für die Öffentlichkeit keine Lehrerabwanderung. Wenn die Senatsverwaltung doch all die tollen Referendarskollegen aus meinem Seminar, die sich direkt nach dem Examen verabschiedeten, auch mitzählen würde..." Herr Rackles kennt die Zahlen und bestätigt intern, dass über 50% der hier ausgebildeten Referendare nicht in Berlin bleiben!!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Gymnasium in Charlottenburg
Nick: Lückenfüller
Bericht:

04.11.2013

Link: 503
http://www.tagesspiegel.de/berlin/20-stellen-weniger-senat-kuerzt-sozialarbeit-an-schulen/9014428.html Die Sozialarbeiter an meiner Schule leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag dazu, dass wir Lehrer in der Schule wenigstens gelegentlich noch zum "unterrichten" kommen. Ohne die Mitarbeit der KollegInnen wäre ein Schulbetrieb, der in irgendeinerweise als "normal" bezeichnet werden kann, nicht denkbar. Was für eine kurzsichtige Entscheidung der Regierung! Und, wofür stand das "S" in SPD eigentlich?

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Integrierte Sekundarschule
Nick: KO 100
Bericht:

30.10.2013

Link: 501
An unserer Sekundarschule sind nun die Fachleiter und Fachleiterinnen angekommen. Sie können einem Leid tun! Ihre Aufgabe scheint darin zu bestehen, die gruseligen Ideen der Meta-Ebene (Fachbeauftragte in der Senatsverwaltung) in der TOP-Bottom Methode unters Lehrervolk zu bringen. In monatlichen Fachkonferenzen für Deutsch, Mathematik und Englisch (an unserer Schule!) werden hier nun die Ideen, die zum Selbsterhalt der Meta-Ebene dienen (denn sonst hätten sie ja keine Aufgabe + Existenzberechtigung und müssten als normale LehrerInnen, die ja so fehlen, an die Schulen zurückkehren - in diesen Moloch!)als Zusatzbelastung an die Lehrkräfte weitergereicht. Beispiel Englisch: Nun sollen Klassenarbeiten - laut Frau Weinert - nach einem ausgeklügelten System (1-, 2,- 3-Schlüssel-Niveau, nur zwei Fertigkeiten,... usw., sehr kompliziert und unsinnig!) angefertigt werden - alles andere ist verboten! Fachleiter haben das zu überprüfen - der Himmel stehe ihnen bei! Und die *-Kinder erhalten dann noch Arbeiten, die von speziellen Sonderpädagogen, die an allen Ecken fehlen, entworfen werden sollen. Wo liegt in all dem der Sinn? Jeder, der an der Basis arbeitet und darüber hinaus ein wenig von Management versteht, fühlt sich in eine Gruselkammer versetzt! Ich mache folgenden Vorschlag: Meta- Ebene abschaffen! Alle Lehrkräfte, die im Senat arbeiten, zurück in die Schule! Wir brauchen Sie bei dem Mangel, der herrscht, - als unterrichtende, normale Lehrkräfte! Hier können Sie in Fachkonferenzen Ihre guten Ideen einbringen und im Konsens mit den Basiskräften aus der Praxis den Unterricht optimieren! Nur so funktioniert es! Es geht doch ursprünglich um die Schülerinnen und Schüler §1 des Schulgesetzes - oder? Oder geht es um Sie selber - die Meta-Ebene?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

28.10.2013

Link: 500
Also, liebe Lehrer ... ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Ja, tatsächlich ist das was die GEW tut irgendwie ... ineffektiv .... und Ihr habt so gar keinen Plan, weshalb?? Und an allen Ecken und Enden fehlen Lehrer ...und Ihr meint immer noch, das wäre nur der Dreckeffekt, schlechter Organisation und Bezahlung geschuldet?? Auch die Vergleichsarbeiten belegen, dass das Werk nun bald getan und Berliner Schüler nun wirklich ungebildeter sind als der Rest der Republik ... und Ihr meint, das wäre irgendwem (vielleicht gar der Senatorin!) peinlich?? Und nun - sollen die Grundschullehrer genauso wie die Lehrer für die Sek II ausgebildet werden, was natürlich voll anerkannt wird in den anderen Bundesländern, wie Frau Senatorin betont, obwohl das Referendariat bei der schönen Gelegenheit um ein halbes Jahr gekürzt wird - und Ihr merkt noch immer nichts?! Ich sag´s ja - das Werk ist getan. Gute Nacht, Else.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: Plutarch
Bericht:

26.10.2013

Link: 499
Hallo Benno und Sandra, wo bleibt denn jetzt Euer Beitrag?! Ist Graf Zahl mit den Daten nun bald auf und davon bei der KMK?? Oder wartet er noch ab, bis der Klaus die Johanna beerbt und all überall Berliner Verhältnisse eingezogen sind? Das wäre ja wenigstens mal ein Plan, der die Pisa-Ergebnisse neutralisieren könnte ... innerdeutsche Konkurrenz ist ohnehin pfui. Grüße vom Plutarch.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gemeinschaftsschule Mitte
Nick:
Bericht:

24.10.2013

Link: 498
Die ehemalige Gemeinschaftsschule Mitte hat seit diesem Schuljahr eine neue Schulleitung. Nachdem unsere Schule (1-10.Jg) mit der Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums zwangs-fusionieren musste, beschloss die Schulaufsicht, dass unsere bisherige - sehr kompetente - kommissarische Schulleiterin die Aufgabe wohl nicht bewältigen könnte. Sie hat unsere Schule daraufhin verlassen. Stattdessen hat uns die Schulaufsicht eine Kollegin ohne Leitungserfahrung geschickt ??? Diese hatte außerdem keinerlei Erfahrung mit der Arbeit an einer "Brennpunktschule" und auch keine Erfahrung mit der Integration/ Inklusion. - einem unserer Schwerpunkte. Eine Oberstufe gab es an ihrer letzten Schule ebenfalls nicht. Als sich im Kollegium eine Kollegin bereit erklärte, sie in der Mittelstufe - ebenfalls kommissarisch - zu unterstützen,lehnte sie dies nach einem Gespräch mit der Kollegin ab. Auch diese Kollegin hat die Schule verlassen.Dabei wurde sie von der Schulaufsicht geflissentlich unterstützt. Wieder wurde die Schulaufsicht fündig und schickte uns für die Mittelstufe einen kommissarischen Leiter. Wir konnten es kaum glauben: Der Kollege war vorher am Gymnasium Steglitz und unterrichtet die FÄcher Latein und Alt-Griechisch. Mit Schülern wie unseren hatte er vorher keinen Kontakt. Nach und nach zeichnet sich für uns Kollegen das ganze Ausmaß dieser Entscheidungen ab. Ganz alltägliche Vorgänge sind erschwert, weil sie den neuen Kollegen gar nicht bekannt sind und müssen dann unter Zeitdruck von den Kollegen "erbracht" werden. Bildet Berlin !!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

21.10.2013

Link: 496
Warum ich erstmal nicht mehr streiken werde !? Tja warum streike ich nicht mehr, werden sich auch meine angestellten Kollegen fragen, obwohl ich bei jedem Streik dabei war und ich mit Ende 30ig eh kaum mehr überall verbeamtet werde. Mich regt einfach die unkoodinierte Art und Weise der GEW auf. So kann man im RBB beim letzten Streik über die Verwunderung der Schülervertretung und der Elternvertretung erfahren, das die Lehrer immer noch streiken. So wäre doch das Land für Tarife verantwortlich und auch Pflaumenbaum stellt sich mit diesen Worten jedes mal vor die Presse. Wo ist da die GEW, die massiv in diese Kerbe schlagen könnte! WIE KÖNNEN DIESE FALSCHEN AUSSAGEN IMMER NOCH BESTEHEN?? Dann diese Sache mit dem pauschalen Abzug der 5h. Klar kann man Einspruch erheben. ABER HAT SICH DAZU DIE GEW MAL GEÄUßERT? HAT SIE MAL EINEN ENTWURF VORBEREITET??, den ich abschicken kann. Wie lange wollen wir noch streiken?? 1x im Monat, 3x im Monat und mit Blumen über die Straßen tanzen ?? oder 1x Woche ? Da ist doch gar keine Substanz mehr hinter ! Deswegen bricht auch die Anzahl der Streikenden weg. Warum werden keine Briefe an die Eltern geschickt oder an die Schüler ?? Von den Schülern ist keiner verbeamtet (von den Berufsschulen haben einige Klassen mit gestreikt!! (an dieser Stelle meine persönliche Hochachtung und DANK!)). Können die anderen Schüler nicht mal mit streiken, DENN DAS SIND DIE WÄHLER VON MORGEN! Es ist zwar eine Unterstellung von mir aber: DURCH DIESEN SINNLOSEN VON DER GEW SCHLECHT GEFÜHRTEN STREIK, der eh verebbt, kann die GEW, die ja die Mitgliedsbeiträge gerne kassiert sagen: WIR SIND JA IN DEN STREIK GEGANGEN ... aber ihr wolltet ja nicht mehr. Und ! diese Gewerkschaft ist immer noch gegen Verbeamtung, so wie der rote Senat mit seinen schwarzen Hündchen. KEINE KRÄHE KRATZT DER ANDEREN EIN AUGE AUS ! Selber reden diese ehrenamtlichen aber verbeamteten Lehrer von der GEW: seihen sie froh nicht verbeamtet zu sein, lehnen es aber für sich nicht ab. So auch einige SPD-Kollegen ! GEBT DOCH EUREN STATUS AB, WENN IHR IM LEHRERZIMMER NICHT MIT STREIKT ! VERZICHTET DOCH DRAUF ! ODER FÄLLT ES SO SCHWER AUF LOHN UND DIE PUTZFRAU ZU HAUSE ZU VERZICHTEN ? Die SPD und die Grünen (nix gegen diese) hatten in den aktuellen Wahlen grade mal in je einem Bezirk gewonnen ! Die Linke und die CDU den Rest ... IST DAS KEIN DEUTLICHES ZEICHEN ?? WARUM TRÄUMT DIE GEW WIEDER UND NUTZT DAS NICHT !! ach ja ... die Krähen.... Wie auch immer ... die GEW verschläft und verträumt immer alles ! damals wussten die ehrenamtlichen Herren nicht mal, dass verbeamtete Lehrer zurück nach Berlin geholt werden und verbeamtet bleiben. Für mich ist das alles sehr enttäuschend ! ICH WILL AUCH KEIN BAUERNOPFER MEHR SEIN !! Daher sage ich erstmal NEIN zu diesem schlecht geführten GEW Streik ! FÄLLT ES DER GEW NICHT AUF !! dass es immer weniger werden, die streiken ?? MACHT DOCH MAL WAS !! RÜTTELT EUCH DOCH MAL WACH !! .... ach ja ... GEW-Beamte schlafen ja gerne ... na dann gute Nacht Berlin.

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Schule: Selber Mitmachen!
Nick: Aktivist
Bericht:

22.10.2013

Link: 497
@StR. i. A. (Beitrag 496): Wo bist Du, wenn auf der tarifpolitischen Konferenz der GEW angestellte Lehrkräfte kontrovers diskutieren, wie der Streik geführt werden sollte?! Hast Du mit den von Deinem Bezirk in die Tarifkommission entsandten Vertretern darüber gesprochen, welche Positionen dort Deiner Meinung nach vertreten werden sollen?!
Sorry, aber immer nur schimpfen ist wenig hilfreich. Bring Dich mit Deinen konstruktiven Ideen dazu, wie man denn so einen Streik richtig führt, ein!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

18.10.2013

Link: 495



Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

16.10.2013

Link: 490
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/berliner-lehrer-sollen-laenger-studieren-article1749480.html Ralf Treptow, Chef der Direktoren-Vereinigung, kritisiert das neue Gesetz als einen faulen Kompromiss. „Wenn alle Lehrer gleich ausgebildet werden, wollen sie auch gleich verdienen. Da wird es viele Klagen geben“, so Treptow.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

14.10.2013

Link: 489
Achja... Sie werden jedes blinde Huhn nehmen müssen, und nachher will wieder keiner wissen, weshalb Berlin auf den letzten Plätzen diverser Rankings festklebt ://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/bildung-berlin-stellt-viele-neue-lehrer-ein,23785272,24627220.html

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Schule:
Nick: Bildungsbürger
Bericht:

14.10.2013

Link: 488
Viele viele Studienergebnisse sind eigentlich noch notwendig, um das Bildungsdilemma aufzudecken? Die Bedingungen in Berlin sind nun mal anders als in den Bundesländern, die hohe Plätze im bundesweiten Schulvergleich erreicht haben. Es wird Zeit, dass diesen anderen Bedingungen endlich personell und materiell Rechnung getragen wird. Aber solange jede Bildungs- und Schulreform nur eine verdeckte Sparmaßnahme ist, wird sich daran nichts ändern. Die nächste Studie wird`s belegen...

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Schule: FuckYou
Nick:
Bericht:

24.09.2013

Link: 482
Ich tue mir diese Scheißignoranz hier in Berlin nicht mehr länger an. Nach den Herbstferien is Ende hier für mich. Viel Spaß noch beim Streik ohne Sinn... Die werdens einfach aussitzen, vor allem, wenn die GEW weiter so dämlich ist, ausgerechnet in der klausur-und klassenarbeitsreichsten Woche nen Streik anzusetzen. So kann man die Beteiligung auch niedrig halten. Mannmannmann, facepalm

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Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

30.09.2013

Link: 485
@ (Beitrag 482): Mal abgesehen von Deiner nicht wirklich sachlichen Sprache: Wie meinst Du kann man sich sonst als angestellter wehren, wenn man nicht nach BB oder sonst wo hingehen will, weil man sich z. B. in Berlin sozial verwurzelt fühlt?
Ich finde, Du machst es Dir da etwas einfach, auf den Streik der GEW zu schimpfen. Wann bitte passt denn dem Herrn Lehrer / der Frau Lehrerin ein Streik???
Wenn Du gekündigt hast, schicke doch bitte eine Kopie an mail@bildet-berlin.de! Wenn wir Berge von Kündigungen haben, können wir damit arbeiten. Solange der Großteil mit dem Weggang droht, ist dies ein Schwert, das nur allzuschnell abstumpft. Das zeigte sich auch zu Beginn dieses Schuljahres. Also: Aktion anstatt schimpfen! lautet die Devise.
Abschließender Vorschlag: Komm doch bitte am 17.10. zur Bildet Berlin! Perspektivkonferenz und erzähle uns aus BB, damit wir das für unseren Protest nutzen können!

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Schule:
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06.12.2013

Link: 531
@Aktivist (Beitrag 485): Das ist ja wohl unglaublich. Vielleicht lasst Ihr Euch mal die Zahlen geben, statt hier Leute aufzufordern, den eigenen Namen zu verbrennen! Was interessiert Euch denn an Hinz und Kunz? Kriegt doch mal eine parlamentarische Anfrage hin, Ihr großen Aktivisten!

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Nick: Aktivist
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08.12.2013

Link: 534
@ (Beitrag 531): Du glaubst, das hätten wir nicht getan? http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-11869.pdf Frage 7. Die Zahl der Kündigungen und Auflösungsverträge hat sich von 2005 zu 2012 verdreifacht. Die 220 Kündigungen 2012 entsprachen 1/4 des regulären Einstellungsbedarfs für 2012/13! (Quelle: Senatsveraltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2011: Anhang zum Bericht „Langzeitprognose über den Lehrerstellenbedarf bis zum Jahr 2020“ 28.04.2011 http://www.parlament-berlin.de/ados/16/BildJugFam/vorgang/bj16-0590-v.pdf )

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.09.2013

Link: 484
@ (Beitrag 482): Wenn der Nußbaum doch angeblich so gut haushalten und rechnen kann, wird ihm hoffentlich bald mal einer vorrechnen wie unverhältnismäßig teurer eine solche Art von Bildungspolitik sein wird. Dermaßen kurzsichtig kann man doch gar nicht denken...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
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Nick: Frau Löwenzahn
Bericht:

20.09.2013

Link: 481
Auch ich habe ein Angebot zur Verbeamtung aus Brandenburg! Es kann doch nicht wahr sein, dass der Senat den Ernst der Lage einfach nicht SCHNALLT! Wenn ich tatsächlich gehe, hat meine neunte Klasse einer Brennpunktschule die 5. Klassenlehrerin und dabei ist grad endlich mal Licht am Horizont erkennbar und es läuft gut. Falls ich mich für BB entscheide, kann der nächste Lehrer den Scherbenhaufen wieder anfangen aufzukehren. Die Kinder aus sozial schwachen Strukturen sind unter solchen Bedingungen verloren!!! Kein kluger Lehrer wird sich auf Dauer so abzocken lassen und darunter zu leiden haben die, die besten kompetentesten Lehrer am dringendsten brauchen. An den Berliner Schulen und gerade an den schwierigen (Stichwort Rütli) bleiben nur wenige kompetente Lehrer, die aus familiären oder privaten Gründen an Berlin gebunden sind. Die anderen werden gehen oder sind dabei zu gehen. Was bleibt, sind Lehrer, die (aus welchen Gründen auch immer), in anderen Bundesländern keine Verbeamtungsstelle bekommen. Es wird ja jetzt schon häufig gesagt, wer keinen Job als Lehrer bekommt, geht nach Berlin. Denn hier wird jeder angestellt, damit überhaupt einer vor der Klasse steht. Und das kostet letztlich Unmengen an Geld! Und um das Einsparen desselben geht es dem Senat ja offensichtlich. Wie KURZFRISTIG gedacht!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Geh doch
Nick: Geh doch
Bericht:

06.10.2013

Link: 486
@Frau Löwenzahn (Beitrag 481): Geh doch, wenn das Geld ruft. So sin die Lehrer ein schönes Vorbild für Ihre Schüler. Die Schüler können ja auch nicht so schnell die unfähigen Lehrer oder Direktoren wechseln.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

24.09.2013

Link: 483
@Frau Löwenzahn (Beitrag 481): Geh mal lieber, hier wird es nie im Leben besser. Ich fange im Oktober auch in BB an...

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

19.09.2013

Link: 479



Diskussionsbeitrag:
Schule: Gymnasium in Berlin
Nick:
Bericht:

18.09.2013

Link: 478
Die GEW fordert: "Tarifliche Eingruppierungsregelungen für angestellte Lehrkräfte, durch welche auch die Einkommensunterschiede zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften beseitigt werden können." Irgendwie kann ich das "auch" und "beseitigt werden können" nicht so ganz einordnen. Ich meine, das ist doch die Forderung für die wir streiken. Müsste doch wohl heißen: Tarifliche Eingruppierungsregelungen für angestellte Lehrkräfte, durch welche die Einkommensunterschiede zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften beseitigt werden. Oder???!!!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: gggg
Nick:
Bericht:

18.09.2013

Link: 475
Und in die nicht vorhandenen Räume kommen gleich auch nicht vorhandene Lehrer... supi: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120136971/Schulnotstand-in-Berlin-Tausende-Plaetze-fehlen.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

17.09.2013

Link: 472
Soso, Herr Rackles (wat macht eigentlich Scheeres???) schreibt uns Angestellten also gönnerhaft, in Absprache mit Nußbaum sei die Nebenabrede nicht mehr kündbar. Ist sowas rechtsverbindlich? Kann so ein Schreiben wirklich belastbare Rechtskraft entfalten? Gilt das eigentlich nur bis 2017 oder für immer? Unglaublich, diese Art mit uns umzuspringen!!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick:
Bericht:

10.09.2013

Link: 468



Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium
Nick:
Bericht:

09.09.2013

Link: 466
Und wieder mal geht das fröhliche Vertuschen weiter. Wenn jemand krank ist und keinen Unterricht geben kann, schickt man eine Vertretungskraft spontan rein und schreibt in den Plan, dass die kranke Lehrkraft Aufgaben weitergegeben hat. Das ist aber höchstens in 20% der Fällen so, da die Lehrkraft ja nunmal krank ist. Also wird die Klasse eigentlich nur beaufsichtigt, nach oben kann man aber weitergeben, dass Unterricht mit entsprechenden Aufgaben stattgefunden hat...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: TS/Gym
Nick: KW
Bericht:

03.09.2013

Link: 463
Seit Tagen ist auf meiner Personalstelle weder die zuständige Bearbeiterin noch deren Vertreterin erreichbar. Herr Linne, das wäre doch mal ein Fall für Sie?!?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

05.09.2013

Link: 464
@KW (Beitrag 463): Hier geht's zum Beschwerdemanagement der SenBJW:
http://www.berlin.de/sen/bwf/service/ansprechpartner.html
Anrufen und beschweren!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

29.08.2013

Link: 462
Mir reicht's. Ich habe gekündigt...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Liezensee-Schule
Nick: S.A.
Bericht:

28.08.2013

Link: 461
Guten Abend, meine Tochter wurde Anfang diesen Monats eingeschult und ich muss mich leider bereits ärgern. Unter den ersten Klassen auf unserer Schule ist nun leider, seit zwei Wochen nach der Einschulung, eine der Klassen ohne Klassenlehrer, da jemand scheinbar spontan in den Mutterschutz gegangen ist. Nun vertreten die anderen Klassenlehrer der ersten Klassen in dieser Klasse, welches den gesamten Schulablauf beeinflusst, natürlich tut es das, es fehlt eine Vollzeitkraft. Prinzipiell hat das zunächst die Folge das Förderunterricht und Integrationsunterricht ausfallen muss, das hat der Senat wohl so beschlossen. In unserer Klasse hat es zur Folge, dass die Lehrerin schon 3 Wochen nach Schulbeginn überlastet ist, Überstunden leistet und einfach nicht so unterrichten kann und den neuen Schulkindern so viel Aufmerksamkeit geben kann wie sie es gerne hätte. Sie muss permanent "Prioritäten setzen und verschieben" waren ihre Worte bei dem heutigen Elternabend. Ich kann meine Enttäuschung gar nicht ausdrücken. Kann man das Erstklässlern tatsächlich so zumuten? Noch viel schlimmer für die Klasse ohne Klassenlehrer, dort gehen die Vertretungslehrer ein und aus und es gibt keine Bezugsperson, die das Lernen strukturiert. Sollen Kinder wirklich so in die Schule starten? Ohne Fokus und Vertrauheit, im absoluten Chaos mit frustierten Vertretungslehrern und Eltern? Was für ein Einstieg in die lange noch kommende Schulzeit ist das bitte? Pädagosich durchdacht auf irgendeine Weise, wirklich? Eine dritte Klasse ist ebenfalls ohne Klassenlehrer, obwohl diese Situation seit mind. 2 Jahren absehbar war. Es gab zuviele Erst- und Zweitklässler (Jül) und daher wusste man schon länger, dass es dann auch zu viele Drittklässler geben wird. Scheinbar trotzdem nicht genug Zeit innerhalb von zwei Jahren vorzusogen und dieser Vorwurf geht nicht an die Rektorin. Auch in dieser Klasse müssen die anderen Lehrer nun eine Vollzeitstelle vertreten. Falls dann nun im Herbst noch ein paar Leher krank werden und das ist vorprogrammiert, vorallem bei Überlastung, dann wird Unterricht komplett ausfallen müssen, denn weitere Vertretung ist nicht möglich unter der vorhandenen Lehrerschaft mit bereits viel zu vielen Überstunden. Bei der ganzen Thematik habe ich im Hinterkopf, dass am Tag der Eischulung vor der Schultür doch tatsächlich Wahlkampf betrieben wurde. Es wurden von der CDU und SPD Tütchen mit kleinen Präsenten und Blumen an alle verteilt. Ich war irgendwie empört und antwortete "Nein, danke, es kann doch nicht euer Ernst sein bei einer Einschulung aktiven Wahlkampf zu betreiben." Die Antwort war: "Doch das machen wir immer vor der Wahl." Aha... hm, vielleicht sollte man das viele Geld, welches dort in Lineale, Stifte, Heftchen, Kärtchen, Blumen für ich möchte gar nicht wissen wie viele Eltern, Kinder, Tanten und Omas investiert wurde (denn jeder hat so ein Tütchen bekommen, der es sich in die Hand hat drücken lassen, oder auch 2) lieber in etwas Sinnvolles investieren sollen, wie z.B. Lehrer? Oder vielleicht sollte man Bildung einfach vorher erst einmal konkret in sein Wahlprogramm aufnehmen, dann wäre der Auftritt vor der Schule villeicht ein kleines bisschen mehr glaubwürdig. Ich kann gar nicht beschreiben, wie mich das alles frustriert und aufregt und wie hilflos man sich mit dieser Unzufriedenheit auch noch fühlen muss, vorallem während man an den Wahlkampfplakaten vorbeiläuft, die seit 20 Jahren recycled werden und einfach nur noch den Kopf schütteln kann.... Einen schönen Abend wünsche ich noch. S.A.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Berlinweit
Nick: LSA
Bericht:

16.08.2013

Link: 460
Schüler beschweren sich über Unterrichtsausfall Berlin – Der Landesschülerausschuss (LSA) schlägt Alarm: An vielen Schulen sei der Unterricht eineinhalb Wochen nach Ferienende noch nicht richtig angelaufen, weil Lehrer fehlten, krank oder auf Klassenreisen seien, teilte der LSA am Mittwoch mit. Zudem würden etliche Stunden von pädagogisch noch nicht qualifizierten Quereinsteigern oder von bereits pensionierten Lehrkräften gegeben. Gerade in den Naturwissenschaften würden oftmals fachfremde Kräfte unterrichten. Landesschülersprecherin Leonie Mader beklagte, dass die Statistik der Bildungsverwaltung über die Unterrichtsausfälle nicht der Realität entspreche. So werde es beispielsweise nicht als Ausfall gewertet, wenn an die Schüler lediglich schriftliche Aufgaben ausgeteilt würden. Nach Angaben der Bildungsverwaltung fielen im Schuljahr 2011/12 rund zwei Prozent der Unterrichtsstunden aus, rund acht Prozent der Stunden wurden vertreten. Die Daten aus dem letzten Schuljahr liegen noch nicht vor. Aktuell sind stadtweit rund 50 Lehrerstellen unbesetzt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wies darauf hin, dass sie seit langem fordern, den Schulen mehr Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, so dass eine Personalausstattung von 110 Prozent erreicht würde.svo

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Lessing-Gymasium
Nick:
Bericht:

13.08.2013

Link: 459
Thema Inklusion Seit Beginn des Schuljahres haben wir in einer 7. Klasse zwei (!!) Asperger-Autisten. Die angeforderten Schulhelfer wurden bewilligt und zugeteilt. Leider will keiner von ihnen in Mitte/Wedding arbeiten. Bis wir Ersatz bekommen, müssen wir uns alleine kümmern. Keiner unserer Kollegen hat eine sonderpädagogische Ausbildung. Fortbildung zum Thema Autismus? Fehlanzeige! So läuft Inklusion in Berlin°

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Schule: Lessing-Schule Wedding
Nick: die NSA weiß schon wer
Bericht:

10.08.2013

Link: 458
Seit neuestem beginnen Berliner Schulen mit der oktroyierten Inklusion. Keine schlechte Idee, wenn man alle Kollegen entsprechend ausgebildet hätte und die Schulen personell und sachlich VORHER angemessen ausgestattet hätte. Wenn davon auszugehen ist, dass Menschen mit ausschließlich körperlichen Handicaps eigentlich am allgemeinbildenden schulischen Leben voll teilnehmen können müssten, dann müssten „nur“ bauliche Maßnahmen „schon“ ausreichen: Wir bräuchten dann also ausschließlich ebenerdige Schulgebäude oder flächendeckend Fahrstühle. Und das wäre der einfachste Schritt einer inklusiven Schule. Wer soll das bezahlen? Für sämtliche nichtkörperlichen Handicaps muss jedoch LANGFRISTIG richtig viel Geld in die Hand genommen werden. Die die alltägliche Arbeit leistenden Kollegen sind nahezu flächendeckend KEINESWEGS hierauf vorbereitet worden, von entsprechender „Ausbildung“ ganz zu schweigen. Abgesehen davon haben die meisten Kollegen ihre Berufsentscheidung bewusst getroffen, das heißt sie sind bewusst nicht Sonderpädagogen geworden, aus welchen persönlichen Gründen auch immer. Selbst WENN (und das ist zu bezweifeln) davon auszugehen ist, dass die Lehrer meinen, dieser Aufgabe mit entsprechender Ausbildung gewachsen sein zu können, so muss 1) eine Klassenfrequenz gegeben sein, die vor allem die betroffenen Kinder aber auch Lehrer nicht überfordert (wahrscheinlich <20, bei uns >30!), 2) IMMER eine entsprechend ausgebildete Fachkraft (im Zweifel Lehrer) mit im Unterricht sein und ihn maßgeblich gestalten, 3) räumlich, sachlich und personelle Aufsichtslösungen vom Senat angeboten und STETS gewährleistet werden, die die betroffenen Kinder und Lehrer nicht überfordert. Auch dies würde erhebliche Baumaßnahmen und Personalbedarf bedeuten! Vor diesen Problemen stehen nun alle Schulen, die so wundervoll von FRAU SCHEERES vorbereitet UND ausgestattet wurden, nämlich nahezu GAR NICHT! Im Klartext sind die ersten zu inkludierenden Schüler an der Schule eingetroffen. Wo und wie sollen sich die betroffenen Schüler in den Pausen erholen? Auf dem Hof ist es für sie zu laut, Klassenräume dürften dem Auftrag der Pausen keineswegs gerecht werden und falls hier improvisiert (Improvisationen dürfen keine Dauerlösungen sein!) würde: Wer führt die zusätzlich zu leistende Aufsicht? Dabei ist davon auszugehen, dass die Anzahl zu inkludierender Schüler nach und nach zunimmt. Auch der zusätzliche räumliche, sachliche UND personelle Bedarf für angemessene Pausengestaltung wird folglich in absehbarer Zeit deutlich ansteigen. Auch sind die angekündigten Schulhelfer noch immer nicht vor Ort. Niemand scheint zu wissen, wann sie kommen. So kann auch niemand planen. Verantwortungsvolle Rechtssicherheit und Fürsorgepflicht für Schüler wie Lehrer sieht anders aus, Frau Scheeres! All das ist zutiefst empörend und verantwortungslos.

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Schule: OSZ Gesundheit I
Nick:
Bericht:

06.08.2013

Link: 457
Sehr geehrte Frau Scheeres, auch unsere Schule beklagt erneut den Weggang zweier Kollegen (nachdem uns bereits im Februar zwei Lehrkräfte verlassen haben). Somit summiert sich die Zahl der Lehrer, die Berlin verlassen haben, schon alleine in der heissen Kiste auf die Zahl 9. Das hier, bei weiterer Recherche eine wesentlich höhere Zahl (als die 8 im Tagesspiegel) zusammen kommt, ist klar. Schade!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Sophie-Charlotte-Oberschule
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 454
Liebe Frau Scheeres, auch an der SCO sind zwei Mathe-Lehrer diesen Sommer nach Brandenburg gegangen! Einmal wurde die Entscheidung an dem Tag getroffen, als Sie den Maßnahmenkatalog zur Attraktivitätssteigerung des LehrerInnenberufs vorgestellt haben!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Goethe Oberschule
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 452
Auch bei uns hat eine junge Lehrerin (Mathe und Bio) Berlin den Rücken gekehrt und ist nach Hessen gegangen. Die Aussage von Frau Scheeres, es seien berlinweit nur acht Lehrkräfte gewesen ist meiner Meinung nach völlig illusorisch.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule Tempelhof-Schöneberg
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 450
Zur Äußerung von Frau Scheeres, dass fachfremdes Unterrichten "Einzelfälle" seien: In den Grundschulen wird nahezu grundsätzlich und flächendeckend auch fachfremd unterrichtet - auch in den Klassenstufen 5 und 6!!! Zuweilen hat man höchstens die Chance anzugeben, was man keinesfalls unterrichten kann bzw. möchte!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium Tiergarten
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 449
Auch bei uns ist eine junge Kollegin mit Mathe/Physik (beides Mangelfächer in Berlin!) über die Sommerferien für viele überraschend gen Verbeamtung in Brandenburg gewechselt. Ich kann kaum glauben, dass das Berlinweit nur 8 Leute sein sollen, nachdem ich selbst schon von so vielen gehört habe, die Berlin auch in diesem Jahr verlassen haben. Wie sieht es an den anderen Schulen aus? Schreibt es hier in die Heiße Kiste (Link oben "Kiste füllen"), wenn an Eurer Schule Lehrer/innen im letzten Schuljahr den Berliner Schuldienst vor ihrer Pensionierung quittiert haben (Bitte unbedingt mit Angabe der Schule!) - wollen wir doch mal sehen, ob es bei nur 8 Personen bleibt! Aber vielleicht gibt es ja noch ein paar "Einzelfälle", in denen die Senatorin über die Kündigung oder den Wechsel von frustrierten Kollegen nicht informiert wurde?

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule an der Bäke
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 448
Lange habe ich mit mir gerungen - als Berliner ist es ja nicht leicht, Berlin zu verlassen. Als junger Familienvater merkt man jedoch schnell: Das Gehalt ist endlich. Als ich vor den Sommerferien zufällig einen Abgleich des Lohnzettels mit einer verbeamteten Kollegin gemacht habe, die sich in gleicher familiärer Situation befindet, bin ich innerlich zusammengesunken. Knapp 1000 Euro mehr Netto - und das pro Monat. Jeglichen Diskussionen um günstigere Lebenshaltungskosten etc. zum Trotz - die Berliner Verhältnisse sind für motivierte und gut ausgebildete Junglehrer (Ref: 1,3) ein Schlag ins Gesicht - auch mit dubioser Nebenabrede. Und nicht nur aus finanzieller Sicht. Fachfremdes Unterrichten, kaum Koop-Stunden für den jahrgangsgemischten Unterricht im Schulanfangsbereich, Streichung der Arbeitszeitkonten. Meine Entscheidung ist daher gefallen: Ich werde das Bundesland verlassen. Die Freigabe ist beantragt und die Bewerbung im Wunschbundesland läuft - bereits mit ersten positiven Rückmeldungen. Ich schleich mich dann mal leise weg - armes Berlin...

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Schule: Gottfried-Keller-Gymnasium
Nick: Oberlehrer
Bericht:

04.08.2013

Link: 447
In den Ferien hat uns ein Kollege mit den Fächern Mathe/Physik verlassen, er hat ein für ihn deutlich attraktiveres Angebot einer Schule im nördlichen Umland angenommen. Zusätzlich ist eine Kollegin mit der gleichen Fachkombination in den Ruhestand verabschiedet worden. Momentan gibt es keine Aussicht auf eine Neubesetzung der Stelle, laut derzeitiger Planung wird der "Kollege N.N." den Unterricht bis auf weiteres übernehmen, da die verbliebenen FachkollegInnen bereits vollkommen eingeplant sind.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

04.08.2013

Link: 451
@Oberlehrer (Beitrag 447): Ich kenne jemanden, der vor einiger Zeit an diesem Gymnasium sein Referendariat gemacht hat - auch mit zwei Mangelfächern. Von der Schule war er sehr angetan, trotzdem arbeitet er jetzt als Brandenburger Landesbeamter im Berliner Umland. Berliner Lehramts-Absolventen, die sich dagegen entscheiden, den Schuldienst in Berlin anzutreten, tauchen in keiner Statistik auf! Wohl lieber nicht ;) Die Senatorin und ihre Staatssekretär führen dann mögliche familiäre Gründe an. Kann mir keiner erzählen, für eine Familienzusammenführung muss keiner von Berlin nach BRB ziehen! Anders herum wird ein Schuh daraus: Die Kollegen bleiben in ihren schönen Kiezwohnungen und steigen halt 5 Stationen später aus der S-Bahn aus als vorher. Dieses Thema ist noch lange nicht durch!!!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium Steglitz
Nick: Karl
Bericht:

04.08.2013

Link: 446
Hinweis zu Frau Scheeres Aussage, es gäbe keine Abwanderung: 2013 haben zwei angestellte Lehrer von unserer Schule auf eine verbeamtete Stelle in einem anderen Bundesland gewechselt (keine Funktionsstellen, sondern ganz normale Studienratstellen). Viele ausgebildete StudienrätInnen gehen ja auch direkt nach dem Referendariat erstmal in ein anderes Bundesland um sich verbeamten zu lassen. Klug wäre es, diese auch mitzuzählen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gustav-Langenscheidt-Schule
Nick:
Bericht:

01.07.2013

Link: 444
5 SchulleiterInnen in 5 Jahren, davon eine unfähig und zwei nur kommissarisch. Ausschreibung erfolgt, langjährige kommissarische Konrektorin mit nahezu einstimmigem Votum hat sich beworben. Sie hat die Schule schon sehr erfolgreich wieder hochgebracht, nachdem der Posten 2010 vom Schulamt ohne jede Menschenkenntnis besetzt wurde. Schulrat Rubbert sagte zu, es würde nun nichts mehr gegen den Willen der Schule besetzt. Nun ist der Bewerbungsvorgang zunächst ungerecht beurteilt und dann abgebrochen worden. Angeblich aus Formfehler. Kontakt zur Schule am Montag vor den Ferien. Beruhigung vor den Ferien sieht anders aus. Wir fordern den Fortgang des Bewerberverfahrens. Und wir sind Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreterinnen und Elternvertreter wie auch alle Schülerinnen und Schüler.

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Schule: OSZ TIEM (Energietechnik)
Nick:
Bericht:

18.06.2013

Link: 440
Gestern wurden bei uns 5 Kollegen in den Ruhestand verabschiedet, alle 5 Elektrotechniker. Nach meinen Informationen umfasst das derzeitige Fachseminar 4 Elektrotechniker, 3 davon Quereinsteiger, die berufsbegleitend ihr Referendariat machen, d.h. schon auf vollen Stellen eingesetzt sind. Aber Berlin ist so attraktiv, dass man sich trotzdem keine Sorgen zu machen braucht. Die Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs tun Ihr Übriges.

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Schule: Grundschule unter den Kastanien
Nick:
Bericht:

08.06.2013

Link: 437
Eine Nachprüfung von 2 Schülern musste ausserhalb der Schule im "Verkehrsgarten" stattfinden. Da die Schule keinen Lehrer zur Begleitung freistellen konnte, musste die gesamte Klasse einen Ausflug machen. Da aber auch für die Begleitung auf den Ausflug kein weiterer Lehrer zur Verfügung stand, wurde ein Elternteil aus der Klasse auf den Ausflug mitgenommen und übernahm die Betreuung von 22 Kindern, während der Klassenlehrer im "Verkehrsgarten" die Nachprüfung von 2 Schülern betreute. Mir drängt sich die Frage auf, ob das rechtlich gesehen zulässig ist, einem Elternteil die Betreuung der Klasse zu überlassen. Wie steht es mit dem Versicherungsschutz? Ich bin enttäuscht, dass es nicht genügend Lehrer gibt, die unsere Kinder betreuen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Grundschule
Nick: nanu
Bericht:

09.06.2013

Link: 439
@ (Beitrag 437): Natürlich war das rechtlich nicht zulässig, wenn ich Sie richtig verstanden habe und einzig ein Elternteil mit 22 Schülern unterwegs war. 1. Müssen immer zwei erwachsene Personen Klassen außerhalb des Schulgeländes begleiten (damit, wenn einem was passiert oder er sich um ein verletztes Kind kümmern muss, noch einer für den Rest da ist). 2. Muss einer der beiden (mindestens) Pädagoge sein. 3. Hier vermute ich nur, aber im Grunde ist es keine schulische Veranstaltung, wenn kein Schulpersonal dabei ist, daher denke ich, dass es im Falle eines Unfalls versicherungstechnisch richtig übel geworden wäre. Noch eine ganz doofe Frage am Schluss: Wieso ist nicht die ganze Klasse zum Verkehrsgarten gegangen? So eine Nachprüfung von 2 Schülern dauert doch nicht ewig und man kann Regeln vereinbaren, dass die Schüler den zwei Prüflingen nicht im Weg rumfahren.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Eine Schule des Zweiten Bildungsweges
Nick: Rumpelstilzchen
Bericht:

07.06.2013

Link: 435
Solange der jeweilige Finanzsenator entscheidet, was gute Bildungspolitik ist, wird dieselbe sich inakzeptabel gestalten. Fakt ist, dass Finanzpolitik vor allem eine Politik der Prioriäten ist. Wer meint, Bildung habe hohe Priorität, dann aber beschließt, die Finanzierung selbst grundlegender Merkmale (z.B. angemessene Vergütung bzw. Arbeitszeit der Beschäftigten, Kostenübernahme für Gebäude, Ausstattung etc, Einpflegung zusätzlicher Ressourcen für Neuerungen) nicht vorzunehmen, dessen Priorität ist nicht gute Bildung für alle! Im übrigen war für Schüler/innen in diesem Bundesland schon lange vor der Wiedervereinigung, Schuldenbremse und Zensuskorrektur nie genug Geld da! Inakzeptable Gebäudeausstattung, Unterrichtsausfall, "Problemschulen" sind alles alte Hüte! Wir sollten aufhören, uns einreden zu lassen, man wolle ja so gern, aber leider, leider sei kein Geld da ...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Eine Schule des Zweiten Bildungswegs
Nick: Rumpelstilzchen
Bericht:

07.06.2013

Link: 434
- Die Arbeitszeit wurde im Jahr 2003 um vier Unterrichtsstunden erhöht. Man vergegenwärtige sich an dieser Stelle, was das konkret in Zeitstunden bedeutet, denn die Erfahrung zeigt: eine Schulstunde = zwei Zeitstunden. Dennoch wurde behauptet, es handele sich nicht um Arbeitszeiterhöhungen, man müsse nur kompetent genug sein, neue Prioritäten zu setzen. Auf die Frage, wo denn nun Zeit eingespart werden soll, kamen keine Antworten. Auf eigene Vorschläge folgten Disziplinargespräche. - Es wurden diverse "Reformen" (Einführung der EPA, Zentralabitur, 5. PK, Digitalisierung des Lernstoffs, Arbeit mit neuen digitalen Medien) angestoßen, die nötigen Ressourcen aber verweigert: Mittel für Menschen, die die neue Technik betreuen, sind z.B. nicht eingepflegt, nicht einmal die höheren Stromkosten! Die nötige Beteiligung der Lehrkräfte bei der Erarbeitung der Neuerungen war offenbar nicht vorgesehen, denn Zeit wurde dafür nicht vorgesehen. Die Grundlagen zur Umsetzung jeder Änderung mussten und müssen nebenbei erarbeitet werden. Bei der Entwicklung der Rahmenpläne, der einheitlichen Prüfungsanforderungen, der Einführung des Zentralabiturs wurden die ZBW z.B. nicht in ihrer Charakteristik bedacht. Es macht z.B. einen großen Unterschied, ob man in einem bestimmten Fach drei oder sieben Jahre Unterricht hatte. Die Antwort "von oben" war in solchen Fällen: "Dann können Sie in diesem Fach eben keine Abiturprüfung anbieten." Ständig müssen wir solche Versäumnisse irgendwie kompensieren, während die Schulverwaltung nach außen vor allem den schönen Schein pflegt. Unsere Schule hat sehr viele sehr engagierte KollegInnen, aber die Fokussierung auf die Außendarstellung und der Umgang mit unserer Arbeit und unseren persönlichen Ressourcen hat viele ausgelaugt und demotiviert.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

08.06.2013

Link: 436
@Rumpelstilzchen (Beitrag 434): Zu neuen Rahmenlehrplänen fällt mir was ein: Die Senatsverwaltung suchte jüngst Lehrer/innen, die in ihrer Freizeit die alten Rahmenlehrpläne überarbeiten wollen. Früher wurden für diese Aufgaben Lehrer/innen für mehrere Wochenstunden vom Dienst freigestellt. Nun also in der Freizeit für ein Honorar von 100€ brutto am Tag! Klingt viel?? Wer redlich 8 Stunden an einem Tag arbeitet, der erhält für die verantwortungsvolle Arbeit, das zentrale Steuerungsinstrument für den Fachunterricht in der Berliner Schule zu entwickeln gerade mal 12,50€ die Stunde vor Steuern - das sind 4€ oberhalb des von der SPD geforderten Mindestlohns!!! Natürlich wird dafür dann auch eine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Curriculumsentwicklung erwartet ... Ganz ehrlich: Ich fürchte mich schon jetzt davor, nach diesen Rahmenlehrplänen unterrichten zu müssen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: spielt keine Rolle
Nick: Mehr Geld = Mehr Leistung?
Bericht:

16.07.2013

Link: 445
@ (Beitrag 436): Ein Fehlschluss hat sich hier bereits etabliert, der in ständig wechselnden Zusammenhängen immer wieder gezogen wird. Höheres Gehalt = bessere Arbeitsergebnisse Wenn dem so wäre, dann würden Beamte bessere Arbeit leisten als Angestellte, und wir hätten wir hervorragende Politiker und eine entsprechend niveauvolle Bildungspolitik. Das hat mit Geld nichts zu tun. Es fehlt an fähigen Köpfen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

20.06.2013

Link: 443
@ (Beitrag 436): cool ! davon habe ich ja noch gar nichts gehört !! Denke mal, das werden die auch mit dem Zentralabi machen ..... da erstellen dann aber Schüler ihre eigenen Klausuren

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: abc
Bericht:

09.06.2013

Link: 438
@ (Beitrag 436): Ich hatte mich damals auch dafür interessiert, bei der Überarbeitung der Rahmenpläme... mit zu arbeiten. Der genannte Betrag von 100 Euro pro Tag (8 Stunden) schien mir eher vage, sprich auch nach unten abzurunden zu sein. Hinzu kommen mehrere ganztägige Fortbildungen (unbezahlt), die ebenfalls zu besuchen sind. Ich kenne Kollegen, die vor Jahren bei der letzten Überarbeitung mitgearbeitet haben. Sie haben einstimmig von einem extrem großen, monatelangen Kraftakt gesprochen. Und dann diese "Bezahlung" !?????????? Hier zeigt sich eines DER Probleme der Senatsverwaltung: In der Annahme alles sei so toll und sexy in Berlin und "wir sind ja sowieso die tollsten" werden Tätigkeiten, denen eine Schlüsselfunktion zukommt, extrem schlecht bezahlt. Ein weiteres Beispiel sind Fachseminarleiter, also die Kollegen, die Generationen neuer Lehrer ausbilden. In Berlin wird dafür eine Studenermäßigung gegeben, die in keinem Verhältnis zum Aufwand steht. In MV bekommen Fachsemianrleiter z.B. A15/E15. Naja und das gleiche gilt nach wie vor insgesamt für Berliner Lehrer: Da Berlin (und natürlich ist damit auch die Senatsverwaltung gemeint) so toll ist, können Lehrer locker 500 Euro schlechter bezahlt werden als in anderen Bundesländer (da keine Verbeamtung). Die Folgen bekommen wir an den Schulen tagtäglich zu spüren. Hinter allem steht die groteske Überheblichkeit eines regierenden Bürgermeisters, der in seiner Jugend schlechte Erfahrunge mit Lehrern gemacht hat. Weil eben diese Lehrer nachwievor faul und sowieso überbezahlt sind, rechtfertig sich Berlins Sonderweg in Sachen Bezahlung. Das eingesparte Geld wird dann woanders verbraten..

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: lina-morgenstern-gemeinschaftsschule
Nick: stern am morgenhimmel
Bericht:

07.06.2013

Link: 433
Ich arbeite an einer Schule mit unwahrscheinlich vielen engagierten Lehrer- u. ErzieherInnen, außerdem haben wir viele PKB-Kräfte. Diese arbeiten wie angestellte Lehrer, leisten eine wunderbare Arbeit, werden aber zu gering für die gleiche Arbeit entlohnt. Das Ganztagskonzept ist gut, stellt aber eine extreme Erhöhung nicht nur unserer Stundenzahlen (wir haben mehr und längere Freistunden bzw. Springstunden), sondern auch der Aufsichtszeiten dar. Über diese extreme Mehrbelastung wird nicht gesprochen. Dies wirkt sich auch dahingehend aus, dass Vorbereitung usw. noch später geschieht und somit der Arbeitstag viel länger wird, da nach wie vor viele Elterngespräche, Konferenzen und Austausch der Pädagogen untereinander nach dem Unterricht stattfinden müssen. Es gibt keine vom Senat vorgesehenen Entlastungen für Teamberatungen in Klassen- und Jahrgangsteams. Eine Notwendigkeit, um einen Unterricht, der den Anspruch hat, Inklusion durchzusetzen und individuell alle Kinder zu fördern, die sich von Seiten des Senates in den Abminderungsstunden niederschlagen muss. Neben dem absoluten Fachkräftemangel in den naturwissenschaftlichen Fächern wie auch den musischen, versucht unsere Schule immer noch durch private Kontakte Kräfte zu gewinnen, die Vertretungen übernehmen können usw. Dadurch rinnt das Geld, das für die PKB-kräfte ausgegeben wird, förmlich schnell davon. Bisher war nicht erkennbar,dass besonderes Augenmerk auf die Ausbildung von Fachkräften für Musik, Kunst, Biologie, Physik und Chemie auch für die Sekundarstufe 1 von Seiten des Senates gelegt wird. Whiteboards, Beamer und Internet gehören mittlerweile in die Standardausstattung von Klassenräumen. Wo ist dies innerhalb Berlins durchgesetzt? Lehrer, die sich im Bewerbungsverfahren um eine ausgeschriebene besser bezahlte Stelle befinden, werden hingehalten. Das Verfahren erstreckt sich über Schuljahre, damit wieder Geld gespart wird. Eine Kollegin hat die Fachbereiche Deutsch, Ethik u. Sozialwissenschaften zu koordinieren, wofür auch nicht Abminderungsstunden von Seiten des Senates vorgesehen sind. Zusätzliches Engagement muss anerkannt werden, sonst haben wir Lehrer u. Erzieher, die engagiert arbeiten, aber unter der Belastung und der mangelnden Freizeit physisch wie psychisch zusammenbrechen. Gerade in sozialen Brennpunktschulen ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass alle Kinder ein Mittagessen bekommen. Nicht nur eine Kantine und ein Essensangebot dienen dazu, sondern so ein Angebot funktioniert nur, wenn die Kinder dieses Essen auch umsonst oder durch Zuwendungen erstattet bekommen, nur so nehmen sie an einem Schulessen teil. Nach wie vor werden in dem Alter die Grundlagen für ein Ernährungsbewusstsein gelegt, dem Senat scheint es egal zu sein, welche Ernährungsgewohnheiten unsere SchülerInnen entwickeln. Es ist unabdingbar u. dringend nötig schnell eine kostenlose Schulspeisung für die Kinder u. Jugendlichen einzuführen. Ganztagsbetrieb mit keinem Frühstück und Fast-food-Ernährung (wie Chinanudeln, Schokolade, Süßigkeiten, Toast und Blätterteig)sind der Alltag in Berlin.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Montessori-Gemeinschaftsschule Steglitz
Nick: peteka
Bericht:

05.06.2013

Link: 432
Unsere Tochter ist nun in der 8. Klasse. Mit Einrichtung einer Gemeinschaftsschule (vorher Nikolau-August-Otto-Schule) kam das Thema Inklusion auf uns zu. Die Schule hatte schon immer eine besondere pägogische Prägung mit speziell geschulten Lehrern für schwierige Schüler. Außerdem gab es ein Stundenkontingent für Hausunterricht in besonders schwierigen Fällen. Die Klasse unserer Tochter wurde 2011 neu mit 13 Schülern, davon 4 Inklusionskinder, eingerichtet. Es zeichnete sich ziemlich schnell ab, dass mind. 2 von Ihnen eigentlich nicht mehr beschulbar waren -trotz aller Bemühungen der beiden Klassenlehrerinnen. Nach einem Jahr mit großer Unruhe und teilweise schwierigen Lernsituationen musste auch noch eine der beiden Lehrerinnen eine Parallelklasse kurzfristig übernehmen, obwohl beide ihren Unterricht schon fest geplant hatten. Dort war eine Lehrerin langzeitkrank, die andere nur teilzeitbeschäftigt. Seitdem erfährt die Klasse unserer Tochter ständige Lehrerwechsel, ein aussichtsreicher Kandidat ist nach einem Vierteljahr nach Brandenburg wegen Verbeamtung gewechselt, ein zweiter war ungeeignet, ein dritter war nur aushilfsweise eingesprungen. Das hat viel Unruhe in die Klasse gebracht, die ja auch noch zum Schuljahr 2012 aufgestockt worden ist. Die 4 Inklusionskinder sind im Übrigen inzwischen wieder aus der Klasse ausgeschieden, wurden aber teilweise weitervermittelt.Glücklicherweise ist die jetzige Klassenlehrerin als Konstante geblieben und sehr kompetent und engagiert. Leider wurden die zusätzlichen Stundenkontigente nun auch gestrichen, so dass die schule sich speziell zu fördernden Kindern nicht mehr wie gewünscht widmen kann. Damit werden wieder beeinträchtigte Schüler benachteiligt. Nun hoffen wir, dass ein zweiter Lehrer kommt, der nicht nur in das schulkonzept passt, sondern auch der Klasse gut tut und akzeptiert wird. Grundsätzlich möchte ich noch hinzufügen, dass wir als Eltern von 3 Kindern mittlerweile über jahrzehntelange Schulerfahrung an den unterschiedlichsten Schulen verfügen: 3 Grundschulen, Gymnasium, Hauptschule, Oberstufenzentrum und Sekundarschule. Der Anspruch des Senats ist eine Sache, aber bei der Umsetzung von neuen Ideen werden den Rektoren und Lehrern oft Steine in den Weg gelegt oder mutwillig verzögert, teils aus finanziellen teils aus persönlichen/politischen Gründen des jeweiligen Stadtrates. Nur eine sehr engagierte Elternschaft in Kooperation mit der Schule und viel Hartnäckigkeit von beiden Seiten bringen manches voran.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Schulsenat
Nick: eymus
Bericht:

05.06.2013

Link: 430
Ich bin empört darüber,dass sich der Senat nach Streikaktionen angestellter Lehrer in der Öffentlichkeit damit brüstet, dass nennenswerte Gehaltssteigerungen per 1. April gezahlt würden, diese aber bislang in keiner Weise real erfolgt sind. Auf Nachfrage teilen die Bearbeiter der Personalstelle mit, dass sie (Anfang Juni) noch keine Anweisung erhalten hätten, diese Gehaltssteigerungen rechnerisch umzusetzen und auch tatsächllich zu zahlen. Soll diese vielleicht als Nachberechnung mit dem Weihnachtsgeld erfolgen, damit netto vom brutto nichts bleibt ? Wir angestellte Lehrer, die ohnehin für die gleiche Arbeit weniger Netto bekommen, sollten das nicht so hinnehmen, sondern dies öffentlich kommunizieren ..... Ist es in anderen Bezirken auch so oder nur in Steglitz-Zehlendorf ?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

20.06.2013

Link: 442
@eymus (Beitrag 430): überall ! Verzugszinsen anfordern !!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Grundschule Marzahn-Hellersdorf
Nick: Mary
Bericht:

05.06.2013

Link: 431
@eymus (Beitrag 430): Natürlich ist das in unserer Region genau so, uns fehlen die Worte!!! Das ist eine Riesenschweinerei. Was können wir nur tun??? Und dann werden uns noch die "Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des...." angekündigt. Glauben die das wirklich? Gleich noch kurz etwas zur Inklusion: Die Anzahl Lehrmittelbefreiter Schüler ist unter 40% gefallen. Daraus folgt, dass alle 35 Sprachförderstunden gestrichen werden. Und die Verwaltung versucht es noch schönzureden!!!! Das ist alles so demotivierend.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Heinrich Schliemann Oberschule Pankow
Nick: Stellvertreter
Bericht:

02.06.2013

Link: 427
Sehr geehrte Frau Scheres, wie kann es sein, dass ein ausgezeichneter "Seiteneinsteiger" im Fach Informatik /Mathematik, Staatsbürger Kameruns, der seit 4 Jahren sehr erfolgreich als Fach- und Klassenlehrer arbeitet,Schüler(innen) erfolgreich zum Abitur geführt hat, sich seit drei Jahren um ein berufsbegleitendes Referendariat bemüht, aber bisher nur mit befristeten Arbeitsverträgen bzw uber PKB beschäftigt wurde, nun plötzlich einen UNBEFRISTETEN Arbeitsvertrag im Bezirk Lichtenberg angeboten bekam, der ein solches Referendariat ermöglicht, urplötzlich von seiner Stammschule (HSG 03Y04) abgezogen wird? Er wollte unbedingt bei uns bleiben und hinterlässt nun eine nicht zu schließende Lücke, denn Informatikunterricht kann in der gewohnten und erforderlichen Qualität im kommenden Schuljahr nicht erteilt werden. Zur Unterschrift unter den Vertrag wurde er bewegt mit dem Versprechen der verantwortlichen Schulrätin von Pankow, Lichtenberg eine freie unbefristete Stelle aus Pankow zur Verfügung zu stellen und den Kollegen dafür unbefristet am HSG zu belassen und sein Referendariat zu ermöglichen. Leider war das nur "heiße Luft", der Deal ist geplatzt und das HSG steht ohne Infomatiker und kompetenten IT - Betreuer da. Das ist doch keine seriöse Schulpolitik!! Gerd Burkhardt / Stellv. Schulleiter

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Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

20.06.2013

Link: 441
@Stellvertreter (Beitrag 427): Hochachtung ! für den offenen Brief

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Schule: Grundschule
Nick: nanu
Bericht:

05.06.2013

Link: 429
@Stellvertreter (Beitrag 427): Ja, die "Versprechungen" seitens des Schulamtes sind mir auch wohl bekannt. Wenn ich damals nicht einen warnenden Tipp von meiner Seminarleiterin bekommen hätte, hätte ich mich einfach auf das Wort des Schulrates verlassen, der mir die Stelle an meiner Schule zugesagt hatte. Dann hätte ich mich mit Super-Examen (und vier zu versorgenden Kindern!) auf irgendwas Befristetes oder Feuerwehr einlassen müssen.

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Schule: in Mitte
Nick: Aktivist
Bericht:

03.06.2013

Link: 428
@Stellvertreter (Beitrag 427): Tja, sowas kommt von sowas. Ich kenne gleich mehrere gut ausgebildete Kollegen mit dieser so gesuchten Fächerkombination: Zwei in Hamburg, zwei in Brandenburg, ... Die haben wegen und nur wegen der Arbeitsbedingungen in Berlin gar nicht erst den Dienst hier angetreten sind. Was bleibt? Man kämpft um die wenigen Verbliebenen mit harten Bandagen! Unglaublich!!! Der arme Referendar muss sich ja zwischen den Bezirken regelrecht reichlich aufgeräufelt fühlen ... dabei sollte der sich doch in Ruhe auf seine Ausbildung zum Lehrer konzentrieren dürfen, als Quereinsteiger umso mehr! Aber nein, es gibt ja keinen Lehrermangel in Berlin, alles kein Problem wenn rundum mehr bezahlt wird, wirklich: Kein Problem! WACHT DOCH MAL AUF, IHR DAMEN UND HERREN BEI SENBJW UND SENFIN!!!

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Schule: alle
Nick: Rosi
Bericht:

01.06.2013

Link: 426
Sehr geehrte Verantwortliche und liebe Eltern, für die Athmosphäre in Schulen ist auch eine soziale Infrastruktur sehr wichtig. Darüber erlernen die Kinder im Zusammenhang mit dem Unterricht komplex Kompetenzen. Für Lehrkräfte ist das Unterstützung und Rückenstärkung. Es braucht in den Schulen Kantinen, Gärten, Bibliotheken, Sozialstationen mit dem entsprechend ausgebildeten Personal. Das ist körperliche und geistige Nahrung, die unbedingt zum Lernen benötigt wird. Interdisziplinäres und komplexes Lernen ist für unsere Gesellschaft notwendig, damit die Kinder später in der Arbeitswelt bestehen können. Sie können es nur über Schulen mit interdisziplinären Lernwelten erfahren. Viele Grüße Rosi

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Schule: Heinrich-Schliemann-Gymnasium, Pankow
Nick:
Bericht:

31.05.2013

Link: 425
Aufgrund langfristig geplaner Arbeiten der BWB an einer Hauptwasserleitung fiel der Unterricht an der gesamten Schule ganztägig aus, da die Toilettenspülung ja nicht funktionierte. In Berlin ist ein Tag Schulunterricht offenbar nichts wert, sonst hätte man mit mobilen WCs (auf Kosten der BWB) Abhilfe schaffen können. Wie das geht, kann man sich bei jedem kleinen Wanderzirkus ansehen. Vermutlich gingen aber alle Verantwortlichen davon aus, dass wegen des Personalmangels sowieso ein Großteil des Unterrichts ausfallen würde.

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Schule: GS
Nick: Josh
Bericht:

31.05.2013

Link: 424
Inklusion ist eine gute Sache, wenn die Bedingungen stimmen. Jeder weiß, wie viel Zuwendung ein Erstklässler braucht. Wie soll der Lehrer aber jedem Kind seine Zuwendung geben, wenn er 28 Schüler in der 1.Klasse hat? Davon sind mindestens 2 verhaltensauffällig, 5 haben Lernprobleme, 3 sind sogenannte Verweiler, die also schon einmal die erste Klasse durchliefen, einige sind schon ziemlich weit und werden sehr von den Eltern unterstützt. Wie soll ich da jedem Kind gerecht werden? Jeder Lehrer weiß, dass schon ein verhaltensauffälliger Schüler den gesamten Unterricht unmöglich machen kann. Warum schafft man die Schulen für Lernbehinderung ab, statt dort Kinder ab der ersten Klasse individuell zu fördern und sobald sie bestimmte Kompetenzen erreicht haben, wechseln sie in die entsprechende Grundschule. Nein, sie werden 3 Jahre lang mehr oder weniger mitgenommen. Werden frustiert oder schalten ab. Unsere Schule ist randvoll. Es gibt es keine Teilungsräume mehr. Ein Schulneubau wird seit Ewigkeiten versprochen. ... Aber es geht doch ... wir geben unser bestes ... wie lange lassen wir uns das alles noch gefallen ...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: 3 Vorschläge
Nick: Hans
Bericht:

31.05.2013

Link: 423
Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres, ich habe 3 Vorschläge, die wenig kosten und relativ schnell umzusetzen sind. Es entsteht der Eindruck, dass Ihre Senatsverwaltung eine eigenständige Schule propagiert um Verwaltungsaufgaben, die die Schulaufsicht bzw. die Senatsverwaltung nicht mehr lösen können bzw. wollen an die Schulen out zu sourcen. Um die Schulen davon zu entlasten könnte man je einen „Verwaltungsbeamten“ Ihrer Verwaltung für ein Schuljahr an die Schule delegieren, der bestimmte Verwaltungsaufgaben löst und dabei auch gleich am realen Leben erfährt was die Beschlüsse der Verwaltung bewirken bzw. anrichten. Natürlich sollte dieser Beamte nicht in einem eigenen Büro, sondern mitten unter den Lehrern im Lehrerzimmer arbeiten. Nach einem Jahr wird der Beamte ausgetauscht und profitiert so von seinem Erleben. Die Idee Lehrer 2 Tage früher aus den Ferien zu holen ist nicht neu, aber gut. Es ist nur die Frage was in den zwei Tagen passiert. Kaffeeklatsch, T-Partys und Alibischulungen? Ein Konzept zu dieser Entscheidung fehlt? Nehmen Sie die vielen freigestellten, aber willigen „Kranken“ und lassen Sie unter Leitung des ISQ oder Lisum eine „Lehrer-Akademie“ mit professionellen Schulungen entstehen. Themen gibt es viele. So könnte auch in diesen Bereich, wenn man es professionell macht, Qualität einziehen. (Leider kann z.Z. niemand, auch nicht in Ihrer Verwaltung, etwas über die Qualität der bisher durchgeführten Schulungen der Lehrer durch Lehrer aussagen. Auch dort hat Qualität mit Kontrolle zu tun und da hapert es ja.) Wie bei den Normallehren gibt es auch bei den Schulleitern Gute, Sehrgute und auch Schlechte. Führen Sie eine halbjährliche, onlinegestützte, anonyme Schulleiterevaluation durch. Warum nur die Lehrer, auch die Arbeit der Leitungen gehört auf den Prüfstand. Dafür benötigen wir keine Expertenkommission. Die Lehrer der Schiller-Oberschule haben aus Anlass eine sehr gute Vorarbeit geleistet. Sehr sachlich und sehr umfassend, frei von Suggestion oder Emotionen wurde ein Frage/Antwortkatalog erarbeitet, der das Wirken des Schulleiters gegenüber Schülern, Lehrern und seinen eigen Aufgaben beurteilbar macht.

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Schule: Grundschule
Nick: nanu
Bericht:

30.05.2013

Link: 422
Lehrerbewertung Unsere Schulleitung hat uns kürzlich mitgeteilt, nach welchen Maßstäben uns der Senat beurteilt sehen möchte: Der Lehrer, der alle Aufgaben zu 100% erfüllt, soll mit einer 3 bewertet werden. Wer erfüllt seinen Job zu 100%? Auf die Schüler umgelegt würde das was bedeuten? Und, noch schlimmer: Welche Note erhielte der Senat nach diesen Kriterien?

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Mildred-Harnack-Schule (ISS)
Nick: Ars nova
Bericht:

29.05.2013

Link: 421
An unserer Schule haben wir derzeit noch 4 Musiklehrer. Eine Kollegin verabschiedet sich demnächst in den Ruhestand. Eine neue Lehrkraft für Musik ist bisher nicht in Sicht. Aber auch wir verbleibenden Musiklehrkräfte werden die zukünftigen Musikkurse wahrscheinlich nicht alle bedienen können, da wir mit unseren Zweitfächern bisher voll eingeplant sind. Schlimmstenfalls müssen die zu erteilenden Musikkurse doch von den restlichen 3 Musiklehrern komplett geschultert werden. Und jeder Lehrer weiß, was es bedeutet, ein Ein-Stundenfach wie bspw. Musik in der Sekundarstufe 1 zu unterrichten. Viele Kurse/Klassen, viele Namen, viel Arbeit - contra psychsiche und physische Gesundheit!!!

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Schule: Heinz-Brandt-Schule ISS
Nick:
Bericht:

22.05.2013

Link: 420
Im Vergleich zu anderen Schulen sind wir mit je einem Sonderpädagogen pro Jahrgang gut ausgestattet. Dennoch beklagen wir folgende Missstände: pro Klasse haben wir offiziell 4 Kinder mit Förderstatus. Hinzu kommen aber allein bis jetzt im Jahrgang 7 vier neue Anträge auf Feststellung von einem sonderpädagogischen Förderbedarf hinzu. Nur durch das hohe Engagement aller Kollegen werden zur Zeit nicht noch weitere Schüler gemeldet, sondern mit großer Kraftanstrengung gehalten. Die psychischen Erkrankungen der Schüler sind auffällig. Im nächsten Schuljahr nehmen wir 2 Schüler mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung auf. Wir haben keinen Rückzugsraum, alle Räume sind belegt. Wir haben -bis jetzt- keine Unterrichts- bzw Beschäftigungsmaterialien oder Grundausstattung für einen Raum. Ich sehe dem Schuljahresbeginn im Sommer mit unguten Gefühl entgegen!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Fläming-Grundschule
Nick:
Bericht:

21.05.2013

Link: 419
Seit 7 Monaten gibt es in mehreren Klassen keinen Musikunterricht mehr. Nur durch massive Mehrarbeit engagierter Lehrer konnte zumindest temporär vertreten werden. Doch das ist keine Dauerlösung und deckelt ein marodes System. Dabei hat die Schule doch eine Ausstattung von 100 %? Je nach Berechnungsgrundlage hat die Schule sogar manchmal über 100 %, das wechselt von Woche zu Woche. Vielleicht sollte man einfach mal nach dem tatsächlichen Bedarf gehen und endlich qualifizierte und motivierte Lehrer einstellen. Kranke Lehrer können jedenfalls bei der Ausstattung derzeit nicht vertreten werden. Des Weiteren bleibt völlig ungewiss, durch wen (qualifizierte PKBler? Eltern?), ob überhaupt und ab wann pensionierte Lehrer ab Sommer ersetzt werden. Gerade der Umgang mit schwerstmehrfachbehinderten Menschen benötigt ein besonderes Fingerspitzengefühl. Das Verhalten der Senatsverwaltung ist nicht nur hier als fahrlässig zu bezeichnen, wenn sie nicht endlich für eine Verbesserung des Bildungssystems sorgen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule in Reinickendorf
Nick:
Bericht:

20.05.2013

Link: 418
Unsere Vertretungskräfte im letzten Winter: eine pensionierte Lehrerin, eine Lehramtsstudentin (noch ohne 1. Staatsexamen) und eine Mutter....

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Friedrich-Ebert-Oberschule Berlin
Nick: Mangochicken
Bericht:

18.05.2013

Link: 417
Das Bildungssystem in Berlin gleicht einer riesigen Baustelle. Dagegen war der Umbau des Alexanderplatzes in den letzten Jahren ein kleines Schlagloch auf einer dreispurigen Hauptstraße! Ich bin selber Abiturient und muss sagen, dass es immer schwieriger wird, Spaß am Unterricht zu haben. Angefangen mit den Kürzungen der Schullaufzeit von 13 auf zwölf Jahre, über absurde Bestimmungen, dass Schüler zu ihrer 5. Prüfungskomponente noch eine fünfseitige Hanreichung vorher einreichen sollen, bis zu dem mehr als befremdlichen Umgang mit angestellten Lehren im direkten Vergleich zu verbeamteten. Von Jahr zu Jahr werden von 'alten Sesselpupern', die eigentlich gar keine Ahnung haben, was sie mit ihren Entscheidungen wirklich bewirken, Auflagen und 'Angeblich-Reformen' gestellt, die alles nur noch schlimmer machen! Bildung muss schülernah sein und nicht ferngesteuert. Es sollten zu künftigen Entscheidungen qualifizierte Schülervertreter entsandt werden und zwar mit gleichem Stimmrecht. So kann man unter anderem vielleicht sogar das Interesse an Politik sowie der politischen Willensbildung, welches bei beidem im Allgemeinen nicht vorhanden ist, steigern! Ferner sollten Lehrer heutzutage nicht mehr Pädagoge, Professor, Mutter/Vater, Freund und Hure sein, sondern sich mehr auf ihren stressigen Job konzentrieren können. Lieber soll es kleine Fördergruppen geben, die einen therapeutischen Ansatz haben, oder Nachmittagsprogramme, bei denen manche Schüler, öfters aus sozialen Brennpunkten, ihre Wut und ihren Frust abbauen können. Gemeinschaften bilden! Ego und Anonym können alle! Selbst im wirtschaftlich gebeutelten Spanien ist das Schulsystem, welches ich bis zur dritten Klasse besucht habe, besser. Dort hatte die Schule einen ganz anderen Stellenwert - mehr eine HAUPTsache als eine NEBENsache! Der Senat muss etwas ändern, nicht nur, weil der >Focus< einst berichtet hat, dass nur Bremen noch 'dümmer'ist, sondern, weil wir sonst unsere Zukunft mächtig gegen die Wand fahren und das wohlgemerkt mit offenen Augen! Wie schon in der Info zur heißen Kiste : Es laufen immer mehr ausgebildete Lehrer weg (vgl. Info) Doch diese Kritik stelle ich nicht nur an den Senat, sie gilt eigentlich deutschlandweit, da dort die Baustelle beachtlich größer ist!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ISS an der Jungfernheide
Nick:
Bericht:

18.05.2013

Link: 416
Im Rahmen der Inklusion habe ich seit Beginn des Schuljahres einen Schüler mit Förderschwerpunkt Hören. Ein Teppichboden wäre notwendig um den Schall zu dämpfen, aber jetzt wird vor den Sommerferien vielleicht erst mal jemand kommen (wahrscheinlich am Nachmittag ohne Schüler), der den Schall im Klassenraum misst und dann entscheidet, ob es überhaupt notwendig ist, einen Teppichboden zu verlegen.

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Schule: Gymnasium in einem südl. Bezirk
Nick: Ich weiß wovon ich rede
Bericht:

16.05.2013

Link: 415
Die 1200 Euro-Zulagen-Falle Der Senat gewährt seit 2009 bei Neueinstellungen 1200 Euro Zulage. Warum? Weil Berlin aufgrund des Verbeamtungsstopps nicht mehr konkurenzfähig im Kampf um gut ausgebildete Lehrer ist. Damit verdient jeder Junglehrer im ersten Jahr ungefähr so viel wie ein Beamter. Das Problem ist nur, dass damit das Ende der Fahnenstange der Gehaltssteigerungen bereits erreicht, während die verbeamteten Kollegen aufgrund entsprechender Gehaltssteigerungen nach und nach deutlich mehr verdienen. Jetzt kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen: Ich bleibe erstmal in Berlin, nehme die 1200 Euro Zulage mit, wechseln kann ich dann immer noch. Und genau das funktioniert nicht. Denn bei der Bewerbung in ein anderes Bundesland wird eine sogenannte Freigabe verlangt. Diese Freigabe stellt der Senat aber in den meisten Fällen nicht aus. Begründetet wird das damit, das die betreffende Schule auf Nachfrage mitgeteilt habe, dass in den Fächern, die man unterrichtet, ein Mangel bestehen würde (bei 1000-1500 Pensionierungen pro Jahr wird jedes Fach zum Mangelfach werden). Ja, und schon sitzt man in der Falle. Ein ganz mieses Spiel. Mal absehen davon, dass je länger man sich an einer Schule investiert hat, desto schwerer der Wechsel fällt. Der Tagesspiegel hat das mal mit dem "Klebeeffekt" beschrieben.

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Schule: eine Neukoellner Schule
Nick:
Bericht:

15.05.2013

Link: 412
Betrifft Inklusion: In einer 6.Klasse habe ich Mathematik unterrichtet. Das Leistungsspektrum war extrem heterogen: Von Spitzenschüler/in (ein Schuljahr übersprungen) bis geistig behindert mit allen Zwischenstufen. Probleme hat der Behinderte gemacht. Solche Schüler brauchen besonders viel Zuwendung denn die Annerkennung über ihre Leistung ist ihnen verschlossen. Diese Zuwendung konnte ich ihm nicht geben. Ich konnte ihm Aufgaben weit unterhalb des Niveaus, das in der Klasse angebracht war, geben und musste darauf hoffen, dass er sie bearbeitete. Mit dem Rest der Klasse hatte ich genug zu tun, um ihnen den Stoff des Lehrplans beizubringen. Der Behinderte hat natürlich nicht die ihm gestellten Aufgaben bearbeitet, sondern immer nach kurzer Zeit angefangen laut zu reden und den Unterricht zu stören. Ich war in einem Dilemma: Wenn ich mich dem behinderten Schüler so gewidmet hätte wie er es brauchte, dann hätte der leistungsschwache Teil der Klasse keine Unterstützung mehr von mir bekommen, die er dringend brauchte. Umgekehrt konnte ich mich beim Kümmern um die Klasse nicht genügend dem Behinderten zuwenden. Wie habe ich das Problem "gelöst" ? Letztlich habe ich mich dafür entschieden der Klasse Mathematik beizubringen und den Behinderten zu opfern. Ihn habe ich also diszipliniert, vor die Tür gesetzt, damit er weg war und nicht stören konnte, etc., das ganze repressive Programm eben. Meine Abwägung war: Lieber eine Person opfern, die sowieso für den Rest ihres Lebens in geschützten Einrichtungen leben muss, als fähigen Schüler(inne)n das, was sie notwendig für ein selbstbestimmtes Leben brauchen, vorzuenthalten. Für mich hat sich an diesem Beispiel klar gezeigt, dass die Inklusion, wie sie hier in Berlin gehandhabt wird, zwar gut gemeint aber nicht zuende gedacht ist. "Inklusion" wird nur als Schlagwort benutzt, ohne vorher analysiert zu haben, welche Aspekte es umfasst. Diese Analyse will ich jetzt ansatzweise nachliefern. Inklusion in der Schule hat neben den sozialen auch inhaltliche Aspekte. Die sozialen Aspekte sind sicher begrüßenswert: Förderung der Toleranz und Akzeptanz abweichender Schüler, Entwicklung der sozialen Kompetenz aller Beteiligter, Vermeidung des sich ausgegrenzt Fühlens bei den Behinderten, etc.. Was Inklusion aber oft nicht leisten kann, ist, dass die inkludierten Schüler auch leistungsmäßig annähernd mit den anderen mithalten können. Wenn sie es nicht können, weil die kognitiven Fähigkeiten zu weit hinter denen der anderen Schüler zurückbleiben, dann muss die Schule Lehrkräfte bzw. Betreuer abstellen, die diese Diskrepanz auffangen. Tut die Schule das nicht, dann torpediert sie auch die, möglicherweise erfolgreiche, soziale Inklusion: Ein Schüler, der im Unterricht offensichtlich herumkaspert und sich so von den anderen Schüler(inne)n im Habitus unterscheidet, verliert auch seine soziale Anerkennung. Einige Äußerungen, gerade der leistungssärkeren Schüler in meiner Klasse, sprechen Bände. Auch mein eigenes Verhalten dem Behinderten gegenüber stellte ja ein Ausgrenzung im wörtlichen Sinne dar. Letztlich wäre dann doch die bessere Lösung gewesen, die Behindertenschulen nicht aufzulösen und die entsprechende Schülerklientel von Behindertenpädagogen auf entsprechendem Niveau zu betreuen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Eine Neuköllner Grundschule
Nick:
Bericht:

15.05.2013

Link: 410
Verweigerungshaltung der Senatsverwaltung erfordert entschlossenes, schnelles Handeln! Der Tagespresse ist zu entnehmen, dass die Senatsverwaltung nicht verhandeln möchte und eine Verzögerungstaktik fährt. Der Frust unter den KollegInnen über diese Hinhaltetaktik wächst. Aus meiner Sicht ist es wichtig, schnellstmöglich die Urabstimmung zur Durchführung eines Erzwingungstsreiks einzuleiten. Das Camp bietet die Gelegenheit, dafür zu werben. Der Streik sollte noch vor den Sommerferien durchgeührt werden, damit wir nach den Ferien nicht wieder "bei Null" anfangen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Ernst-Abbe-Gymnasium
Nick:
Bericht:

15.05.2013

Link: 409
Wir hatten ein halbes Jahr lang chemie Unterricht mit einer Lehrerin, die noch zwei Jahre Studium vor sich hatte und in ihrem iPad googlen musste um unsere Fragen zu beantworten.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Schiller Gymnasium
Nick: Hanniball
Bericht:

15.05.2013

Link: 408
Natürlich streiken wir am Freitag. Aber wir bekommen auch Unterstützung von den Beamten. Ein halbes Dutzend nimmt einen AZV Tag und das mit Genehmigung unserers Schulleiters. Das sollte andere Schulen gleichziehen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: 10. Sekundarschule Steglitz
Nick:
Bericht:

14.05.2013

Link: 407
MoPo vom 14.5.: Eltern kämpfen gegen Ausfall an Berliner Schulen http://mobil.morgenpost.de/berlin/article116156371/Eltern-kaempfen-gegen-Ausfall-an-Berliner-Schulen.html?cid=berlin

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Keine Schule
Nick: Kritiker
Bericht:

13.05.2013

Link: 402
Ich finde es unlauter, wenn unter dem Vorwand der Bildung leidlich eigene Interessen, noch dazu rein finanzielle, zum Vorschein kommen. Während der Name des Projekts "Bildet Berlin" und der Untertitel "Förderung der Schulqualität" noch echten Idealismus suggerieren sollen, wird aber spätestens beim Lesen der Forderungen klar, worum es geht. Das ist nicht nur peinlich, so funktioniert das auch nicht! In der Öffentlichkeit wird dies als Verlogenheit wahrgenommen. Auch das mag ein Grund sein, warum sich die Politik erlauben kann, mit Lehrern so in der Öffentlichkeit umzugehen. Schulqualität und Gehalt sind zwei verschiedene Dinge. Natürlich gibt es Berührungspunkte, aber diese werden hier eindeutig überbetont und zwar leider unter dem Deckmantel der Verbesserung der Bildung. Das ist schade, weil man nur auf Solidarität hoffen kann, wenn man glaubwürdig auftritt. Glaubwürdig ist hier aber nur, dass die Betreffenden "mehr Geld" wollen. Die angebliche Ungerechtigkeit, die in der unterschiedlichen Bezahlung im Verhältnis zur geleisteten Arbeit liegt, besteht generell: Zwischen Lehrern verschiedenen Alters, verschiedenen Fächern, zwischen Lehrern mit einem unterschiedlichen Berufsethos und überhaupt generell zwischen allen Menschen unterschiedlicher Berufe. Für den Wunsch nach höherem Einkommen hat wohl jeder Verständnis. Nicht aber für eine rückgratlose Argumentation. Die Forderung von höherem Lohn hinter einem guten Zweck zu verbergen erweckt Abscheu. Und es ist peinlich, weil dieses Missverhältnis so offensichtlich ist. Kämpft meinetwegen für mehr Geld oder für eine bessere Schule in Berlin - aber bitte mit einer so verlogenen Argumentation!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

13.05.2013

Link: 404
@Kritiker (Beitrag 402): Und was macht man, wenn man für beides ist? Das sind nämlich viele Lehrer/innen. Und eine gerechte Bezahlung ist nicht das einzige, was Bildet Berlin fordert, auch wenn diese Forderung im Rahmen der aktuellen Arbeitskampfmaßnahmen eine gewisse Prominenz erlangt. So fordert Bildet Berlin z. B. seit langem auch, dass nur voll qualifizierte Lehrer/innen unterrichten.
Waren Sie zum Beispiel auf dem Protest-Fest für mehr Schulqualität vorm Brandenburger Tor am 8.3.? Nein? Da kamen unter anderem Schüler/innen und Eltern zu Wort, die berichteten, was aus Ihrer Perspektive an den Schulen fehlt. Oder nehmen Sie die neuste Aktion von Bildet Berlin!, die "Senatsinspektion".
Für ein neues Feuerwehrauto können auch Feuerwehrleute nicht streiken. Da muss man andere Protestformen finden. Dass der Streik für eine gerechte Bezahlung derart betont wird liegt natürlich auch daran, dass das etwas ist was die Leute aufrüttelt. Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, dass die Forderung nach einer angemessenen Bezahlung dazu führt, dass alle anderen Forderungen für bessere Schulqualität automatisch verlogen sein müssen. Und ich weiß, dass sie es nicht sind, weil ich denen, die den Protest organisieren nahe stehen. Ganz ehrlich: Für ein paar Euro in der eigenen Tasche allein würden viele von denen den ganzen Aufwand gar nicht betreiben. Die angestellten Lehrkräfte wollen einfach nicht dabei zusehen, wie sich die Bedingungen für schulische Bildung in Berlin zusehends verschlechtern.
Wo ist eigentlich Ihr Beitrag für mehr Schulqualität, haben wir den bislang übersehen?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Keine Schule
Nick: Kritiker
Bericht:

14.05.2013

Link: 405
@Aktivist (Beitrag 404): Wenn man für beides ist? Wenn ein Kanzlerkandidat eine Kampagne gründet, die "Wir bringen Deutschland nach vorn!" heißt - und seine oberste Forderung lautet: "Als erstes müssen wir das Einkommen des Bundeskanzlers erhöhen" - ich würde sagen: Er müsste es schon sehr sehr schlau anstellen, beide Forderungen zusammenzubringen. Stimmt : Ds Wort "verlogen" passt nicht ganz. Denn wahrscheinlich, das nehme ich der Bewegung ab, ist der Wunsch nach Gehaltserhöhung grundehrlich. Es beschreibt nur den Eindruck, den Außenstehende haben müssen. Wenn die Metaller auf die Straße gehen, dann ist klar, worum es geht. Sie haben es nicht nötig, ihre Forderungen hinter Parolen wie "Verbessert die Qualität der Metalle!" o.ä. zu vertuschen. Haben die Lehrer ein schlechtes Gewissen? – Wenn nicht "verlogen", dann ist es auf jeden Fall verdammt ungeschickt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: egal
Nick:
Bericht:

16.05.2013

Link: 414
@Kritiker (Beitrag 405): Es ist so schade, dass die Forderungen der Lehrer auf diesen einen Punkt reduziert werden! Wenn die Senatsschulverwaltung endlich: - aufhören würde zu lügen über die massiven Missstände an den Schulen - aufhören würde, junge Beamte aus anderen Bundesländern gezielt abzuwerben und als Beamte neu auf das Land Berlin zu vereidigen (was es ja angeblich seit 2004 nicht mehr gibt in Berlin) und dann neben die anderen jungen Kollegen zu setzen im gleichen Lehrerzimmer mit der gleichen Arbeit - nicht mehr zulassen würde, dass in eine Klasse 36(!) Kinder gesteckt werden - den Angestellten ein Recht auf ordentliche tarifliche Regelungen zugestehen würde (was übrigens JEDEM Arbeitnehmer zusteht), dann würde ich zum Beispiel aufhören zu streiken. Ich muss nicht mehr Geld haben, aber diese Verlogenheit, dieses Stimmungmachen gegen uns und dieses Ungleichbehandeln sind unglaublich und machen viele wütend. Es geht hier nicht um "mehr Geld", sondern um das Bekämpfen einer fundamentalen und systematischen Ungerechtigkeit. Es ist so schade, dass das immer reduziert wird auf diesen einen Punkt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Aktivist
Nick:
Bericht:

14.05.2013

Link: 406
@Kritiker (Beitrag 405): Wer sagt denn, dass wir die Forderung nach mehr Gehalt hinter den anderen Forderungen verstecken? Wir fordern mehr Gehalt in der Tarifauseinandersetzung. Wir fordern mehr Bildungsqualität bei unseren Aktionen, auf unserer Webseite, in Stellungnahmen und in Gesprächen mit politisch Verantwortlichen. Und ja: Es besteht tatsächlich ein großer Zusammenhang zwischen der Attraktivität eines Berufs und der in dem Beruf geleisteten Qualität - jenseits vom Einzelfall des jeweils Betroffenen! Warum verdienen Fluglotsen viel Geld? Weil keiner von uns will, dass Flugzeuge am Himmel zusammenstoßen. Ihre Arbeit ist wichtig!
Berlin wird ein Problem mit der Qualität schulischer Bildung haben (und hat es bereits!), wenn es seine Schülerinnen und Schüler von Studenten, Raumfahrttechnickern und Diplom-Irgendwaslern anstatt ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern unterrichten lässt, weil letztere in anderen Bundesländern arbeiten weil ihre Arbeit hier nicht wie in anderen Bundesländern gewertschätzt wird. Und wenn jetzt noch jemand sagt "Die sind doch gar nicht alle weggegeangen.", dem sei entgegenet, dass inzwischen viele Berliner Absolventen gar nicht mehr erst überhaupt hier anfangen und der Exodus guter junger Lehrkräfte so schön aus jeder Statistik fällt. Auf eine parlamentarisch Anfrage antwortete die Bildungsverwaltung, dass sie zum Weggang von Absolventen (lieber) keine Statistik erhebt!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Friedrich-Ebert-Oberschule
Nick:
Bericht:

09.05.2013

Link: 401
Schule seit nunmehr 10 Monaten ohne Direktor: An der Friedrich-Ebert-OS ist der Direktor zum Schuljahr 2012/13 aus Altersgründen in Rente gegangen. Es handelt sich also um einen lange abzusehenden Ruhestand. Warum ist diese Schule trotzdem immer noch ohne Direktor, obwohl es Bewerber gibt? Als Mitglied in der GEV bekomme ich mit, dass die Stellvertretende Schulleitung ganz offensichtlich überfordert ist: v.a. viel zu viel Unterrichtsausfall wg. schlechter Koordination. Diese weiterführende Schule ist gerade in Begriff, ihren früheren guten Ruf zu verlieren.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Friedrich Ebert Oberschule
Nick: Unzufrieden64
Bericht:

05.05.2013

Link: 397
Es kann nicht sein ,daß so viele Stunden ausfallen! Einige Fächer, die ohnehin nur 2x die Woche unterrichtet werden sind nach einigen aufeinanderfolgenden Stundenausfällen gar nicht mehr präsent! Dies stellt für den Lehrer eine unangenehme Situation dar, weil er/sie genötigt ist, allen Schülern die Einheits "3" zu geben da er sich nicht erinnern kann welcher Schüler wie mitgearbeitet hat(und das kann man auch verstehen). Die Gründe der Stundenausfälle sind genauso unzumutbar wie abenteuerlich: MSA Prüfungen, ABI Klausuren usw. Das alles führt dazu, daß Schüler die kein MSA oder ABI machen zu Hause bleiben müssen. Das Mindeste wäre, ihnen für diese Tage -WENN sie denn ausfallen MÜSSEN-, wenigstens eine Aufgabe zu geben, um die Zeit im Sinne der Schule zu verbringen. Klar, daß diese Aufgaben auch eingesammelt UND kontrolliert werden müssten! Das jedoch scheint eine unüberwindbare Hürde zu sein! Auch scheinen die MSA und ABI Prüfungen immer so wahnsinnig überraschend auf die Schulen zuzukommen, ohne jede Vorbereitungsphase! Mit einer besseren Vorbereitung könnte man den Stundenausfall sicher eindämmen. Dazu kommen noch unerklärliche "Brückentage", wenn ein Feiertag auf einen Donnerstag fällt!Aber das nur nebenbei. Für die Schüler verliert die Schule als verantwortung zusehends ihren Wert: "Fällt ja sowieso aus" oder " na ja für ne 3 wird's reichen" sowie "Stunde ist ausgefallen, haben einen Film gesehen" sind gängige Ausreden unseres Sprösslings, wenn es heißt, man solle mal was für das Fach X tun! Wo sind die Vorbilder? Lehrer ist auf Klassenfahrt. Richtig und gut so. Aber auch diese ist sicher von langer Hand geplant! Also: Aufgaben geben wie z.B. Bücher lesen und Fragen dazu beantworten, Referate verteilen. ABER dann die Arbeiten auch EINSAMMELN, KORREGIEREN und ZENSIEREN! Oft vorgeschlagen NIE passiert! Wie soll ich meinem Kind beibringen, sich mit einer Aufgabe zu beschäftigen, wenn er eh weiß, dass diese weder eingesammelt noch kontrolliert wird? Wie vermittele ich ihm die Wichtigkeit dieser Aufgabe, wenn sie nicht von der Institution, die diese Aufgabe stellen soll, auch eingefordert wird? Jeder Lehrer hat ein Recht auf "Studientage". Aber komischerweise müssen diese Studientage IMMER während der regulären Schulzeit stattfinden. Bei dem Volumen an Ferien bin ich sicher daß jeder Lehrer für die eigene Weiterbildung gerne ein oder gar zwei Tage seiner Ferien opfert - wenn es denn soviel wert ist! Angeblich herrscht ja Lehrermangel. In Berlin schon...weil gut ausgebildete Lehrer in anderen Bundesländern DEUTLICH mehr Gehalt bekommen. Wer kann es ihnen verdenken, wenn in Berlin ausgebildete Lehrer umziehen? Die Zusammenführung von Haupt- und Realschule hat wider Erwarten nicht dazu geführt, daß die Hauptschule aufgewertet wird, sondern dazu, daß die Realschule nun komplett nicht mehr viel wert ist(zu Unrecht, wie ich finde). Die Oberschule, mit ihren zweifelhaften "Losverfahren" trägt auch dazu bei, daß aus unserem leistungsorientierten Schulsystem ein Schulsystem geworden ist, in dem man jeden, aber auch jeden mitnehmen "muss", notfalls durch ein Glückslos. Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn uns andere Nationen mit einem seriöserem und Leistungsbezogenem System schnell überholen. Oder wie können wir uns erklären, dass 35% (!) für eine 4- reichen? Sitzenbleiben soll abgeschafft werden. Klar! Immer zu. Dann braucht man gar nichts mehr zu tun! Man kommt irgendwie durch und bildungsferne Eltern werden nicht dazu gebracht sich um die Schule ihrer Kinder zu kümmern, sondern dafür "belohnt" es weiterhin nicht zu tun! Die freie Wirtschaft freut sich geradezu auf gut ausgebildete, ans Lernen und Arbeiten gewohnte Schulabgänger...nur wird sie DIE hier bei uns NICHT finden. Klar, daß man sich dann woanders umschaut!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Noch'n Lehrer
Bericht:

07.05.2013

Link: 399
@Unzufrieden64 (Beitrag 397): Auch wenn Sie es mir nicht glauben wollen: Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit einem Pensum von 4 Unterrichtstunden am Tag voll ausgelastet bin. Das sind 20 Stunden in der Woche. Alles, was darüber hinaus geht, ist gesundheitsgefährdend! Wenn Sie jetzt denken, ich sei nicht belastbar, dann ist die Diskussion zwischen uns beiden beendet. Die Konsequenz ist, dass ich viel weniger Tests schreibe, obwohl sie didaktisch und pädagogisch notwendig sind. 26 bzw. 28 Stunden in der Woche sind zu viel. Hinter vorgehaltener Hand bestätigt Ihnen das jeder Schulleiter. Bei 20 Stunden in der Woche, hätte der Schulleiter weniger Krankenstand und mehr Möglichkeiten Vertretung zu organisieren.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: ein Lehrer
Bericht:

06.05.2013

Link: 398
@Unzufrieden64 (Beitrag 397): Die Misere hat in meinen Augen eine klare Ursache: 26 Stunden Unterrich pro Woche (am Gymnasium, an Grundschulen sind es 28). Natürlich ist es immer wünschens- und erstrebenswert Lernenden individuelle Rückmeldungen - z. B. in Form von Korrekturen - zu bieten. Letztlich ist es genau das, was Lernen ausmacht! Aber wie das alles machen? Bei einer 40 Stundenwoche bleibt pro Unterrichtsstunde vielleicht eine halbe Stunde für Vor- UND Nachbereitung des Unterrichts inklusive Korrektur von Klassenarbeiten UND Elterngespräche UND Konteferenzen. Die Senatsverwaltung hat sich das einmal schön gerechnet und ist bei 20 Minuten für die Korrektur einer Oberstufenklausur gelandet. Respekt, in der Zeit habe ich die 10 Seiten Schülerschreibschrift noch nicht einmal sinnentnehmend gelesen, geschweige denn korrigiert! Die Arbeitsbelastung der Lehrer/innen in ganz Deutschland lässt sich nur als fahrlässig bezeichnen. Wer eine gute Schulbilsung zukünftiger Generationen möchte, der muss Lehrerinnen und Lehrern die notwendige ZEIT geben, ihre Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes zu betreuen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

09.05.2013

Link: 400
@ein Lehrer (Beitrag 398): nicht nur dieses ... (hatte 27 Stunden mit einem 8h Tag ohne Lücke)... die Klassen werden auch voll gestopft. Da sind 32 Schüler keine Seltenheit. Auch die Leistungskurse werden voll gestopft. Summa summarum --> mehr Stunden + mehr Schüler + mehr Arbeiten zum Korrigieren = deutlich mehr Belastung. Ich bin nicht gerne krank, aber wenn, dann nehme ich auch die volle Zeit zum Genesen. Vertreten wird der Unterricht per Arbeitsblatt als HA oder Teilungsunterricht wird zusammen gelegt. So ist dann dieser doppelt belastete Kollege bald krank. Und was ist der Zweck: Kosten sparen. Ich bin mal gespannt, wann Phy, Ch, Bio als NaWi in Berlin in der SekI und II generell beschlossen wird; wann Franz, Eng, Deu als Sprachen angeboten werden oder PW, Erd, Ge zuammen gelegt wird. Das wird ein Spaß :)

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

03.05.2013

Link: 396
Weiß jemand, ob es eine " Heiße Kiste" auch für Brandenburg gibt?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

29.04.2013

Link: 393
Habe meinen Entgeltnachweis angeschaut ... und eigentlich dachte ich das ich mehr in der Tasche haben sollte .... aber es sind unterm strich 50Euro weniger als im März :) .... habe ich mich dank der Steuern, die stiegen verrechnet? Dachte es sind 3,xx% mehr.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Staatliche Ballettschule Berlin
Nick:
Bericht:

29.04.2013

Link: 392
Ein Beitrag zum Thema Drehtürverbeamtung IN DER PORBEZEIT: die Staatliche Ballettschule Berlin suchte für Februar 2013 dringendst einen Studienrat/eine Studienrätin mit dem Mangelfach Musik. Da man nicht fündig wurde, ließ man einen frisch verbeamteten Kollegen aus Hamburg zurückkehren, der lediglich ein halbes Jahr seiner Probezeit in der Hansestadt absolviert hatte. Er erhält weiterhin die Hamburger Beamtenbezüge. Auch die vorherige Besetzung dieser Stelle wurde mittels einer aus Hamburg zurückkehrenden Studienrätin, die sich in der Probezeit befand, besetzt. Sei es den beiden gegönnt - dass aber nicht mal mehr die Probezeit gilt, beweist, WIE groß die Alternativlosigkeit sein muss.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: OSZ
Nick: G. Römig
Bericht:

22.04.2013

Link: 391
Nun musste erst das Landesarbeitsgericht den studierten und `sich die Sachen so drehenden` Vertretern des Senats sagen, dass die Durchführung des Warnstreiks am 23.04.2013 weder gegen die Friedenspflicht verstößt und außerdem die Forderungen der GEW sehr wohl im Verhandlungsbereich des Senats liegen. "Wer sich eine Grube gräbt, fällt selbst hinein." Danke, Danke lieber Herr Senator Nussbaum. Nun endlich haben Sie es Schwarz auf Weiß. Sinnlose Ausreden und Verdröstungen auf Nichtzuständigkeit sind nun endlich begraben. Schade nur, dass man selbst nicht diesen Weitblick hat oder haben darf. Der Steuerzahler hätte Geld gespart, denn Sie Herr Nussbaum bezahlen ja nicht das Verfahren beim Arbeitsgericht. Und dann kam gleich noch die nächste Salve von Frau Bildung und Herrn Finanz hinterher: Lehrer müssen 2 Präsenztage zusätzlich in den Ferien anwesend sein. Danke für die erneute Arbeitszeitverlängerung, da wir sonst nicht gewußt hätten, wann wir Ihre Adventskränze binden sollen, die Sie, Herr Finanz, so gerne anzünden. Nun machen wir das während der beiden Kranzbinder-Fortbildungstage am Ende der Sommerferien. Ne extra IBA- Klasse gibts dann gleich noch dazu oder? Viele Grüße Euer Römig, Riemig, Riehmig, Rohmig oder ,,, a.

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Schule: alle
Nick: bs
Bericht:

16.04.2013

Link: 386
Was sagt die Initiative zum heutigen Tagesspiegelartikel unter Meinung von Frau von Treuenfels, die sich furchtbar über Eure Forderungen und Streiks aufregt? Möchtet ihr Frau von Treuenfels nicht mal antworten?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

18.04.2013

Link: 389
@bs (Beitrag 386): muss man eigentlich auf solch eine verbitterte Frau antworten, die noch nicht mal ein Studium beendet hat. Nach eigenem Profil: Nach einigen Semestern Politikwissenschaften, Germanistik und Geschichte trieb es sie heraus aus der Uni hinein in die Lokalredaktion einer Berliner Tageszeitung. Soll Sie erstmal auf Lehramt studieren und 26 Stunden + Vertretung unterrichten, um sich ein Bild zu machen. Von diesen Theoretikern, wie sie auch im Senat sitzen und neue Reformen erdenken, haben wir ja genung.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

16.04.2013

Link: 388
@bs (Beitrag 386): Hier der Link zum Artikel: http://www.tagesspiegel.de/meinung/positionen-lehrer-bleiben-bis-zur-rente/8070024.html und zur Langfassung auf der Webseite der Autorin: http://www.berlin-familie.de/bildung-erziehung-betreuung/schule/1605-lehrerstreik.html

Was Bildet Berlin! dazu sagt? Vielleicht, dass von Treuenfels sich mal die Webseite der Initiative genauer durchlesen sollte. Dann würde sie sehen, dass eine attraktive Bezahlung angestellter Lehrkräfte um engagierte und motivierte Lehrer/innen zu gewinnen nur ein Teil des Engagements von Bildet Berlin! für mehr Schulqualität in Berlin ist.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Grundschule
Nick: nanu
Bericht:

16.04.2013

Link: 387
@bs (Beitrag 386): In diesem Artikel geht es um zwei grundverschiedene Dinge, was von der Autorin jedoch nicht (an)erkannt wird: Zum einen den Streik der angestellten Lehrern zu relevanten Zeiten, um eigene Interessen durchzusetzen. Ein demokratisches Recht, das ich nicht zur Diskussion freigebe, auch nicht einer besorgten Mutter. Zum anderen die überall im öffentlichen Dienst, aber sicher auch anderswo übliche Unsitte, dass Menschen von ihnen nicht geeigneten Posten schwer bis gar nicht wieder zu entfernen sind und teilweise ein unverschämtes Geld dafür verdienen, nichts oder Übles zu tun. Viele Menschen jedoch, auch Lehrer, erfüllen ihre Arbeit mit Begeisterung und tun unendlich viel für die Gemeinschaft. Mit ein bisschen weniger undifferenzierten Vorwürfen und ein wenig mehr Anerkennung gäbe es sicherlich noch mehr tolle Lehrer.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: alle
Nick:
Bericht:

08.04.2013

Link: 383
Als ich vor einigen Jahren Referandarin war, musste ich mir vom Senat sogar eine zusätzliche Mehrarbeit von 5h/Woche während der Sommerferien(!) genehmigen lassen. Auch mehr als 8h eigenständigen Unterricht pro Woche durften wir neben den Seminarverpflichtungen nicht übernehmen, damit man sich voll auf seine Ausbildung und die in dieser Anfangsphase schon ausreichende Anzahl an Schülern und Stunden konzentrieren kann. Das war auch gut so! Heute bietet die Senatschulverwaltung den Referendaren per Brief an, von Beginn an 17 Stunden eigenständig zu unterrichten (neben den laufenden Seminaren, Lehrproben etc.). Wo ist da die Logik, wo die Sicherung der Schul- und Ausbildungsqualität? Als Referendar ist man zu Beginn mehr als bedient von 8 Stunden, 17 Stunden sind eine heillose Überforderung, man könnte sich weder auf die Ausbildung noch auf das Unterrichten und die Schüler einlassen. Das war ja auch ursprünglich von der Senatsschulverwaltung erkannt worden. Will hier also jemand vielleicht einen Lehrermangel verdecken, Unterrichtslücken schließen, indem er Auszubildene als (Fast-)Vollzeitkräfte einsetzt???

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

13.04.2013

Link: 385
@ (Beitrag 383): Liebe Referendarin, kannst du bitte per Mail Kontakt mit uns aufnehmen. Der Brief interssiert uns sehr... mail@bildet-berlin.de

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

09.04.2013

Link: 384
@ (Beitrag 383): Die Senatsverwaltung gibt sich nicht einmal die Mühe, ihre wahren Prioritäten zu verbergen. In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Martin Delius heißt es zum berufsbegleitenden Referendariat für Quereinsteiger, das ebenfalls bis zu 19 Stunden Unterricht vorsieht: "Der Quereinstieg ist sinnvoll, um Unterrichtsausfall zu vermeiden." Warum nur, fällt sonst so viel Unterricht aus, wo wir doch angeblich gar keinen Lehrermangel in Berlin haben???!!!! Quelle: http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-10726.pdf

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Schule: Sekundarschule Spandau
Nick: Tarifergebnis
Bericht:

19.03.2013

Link: 378
Komisch, dass erst nach den Osterferien entschieden werden soll, ob weitergestreikt wird? Sind nicht vor den Osterferien z.B. die MSA-Prüfungen? Und liegt das Tarifergebnis nun nicht schon seit über einer Woche vor? Ich gehe davon aus, dass nach den Ferien dann zwar doch gestreikt wird, aber zu Zeiten, dass es den Schulbetrieb kaum stört. SO kann dann die GEW sagen, dass man sich ja eingesetzt hat, aber es halt nicht gereicht hat. Für mich, der vor einem Jahr aus der GEW ausgetreten ist,den Streik ber bisher trotzdem unterstützt hat, war aber auch kein anderes Ergebnis erwartet worden. Es ging darum, für alle ein gutes Ergebnis zu erzielen- nur nicht für die angestellten Lehrer. Deren Interessen wurden für die Interessen aller anderen Angestellten geopfert.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

21.03.2013

Link: 379
@Tarifergebnis (Beitrag 378): Anstatt aus der GEW auszutreten ist es viel sinnvoller sich dort einzubringen und für Veränderung zu sorgen. Das hat BB immer gesagt und wir sind in der Tarifkommision und haben maßgeblich den Kurs mitbestimmt. Dort herrscht eine sehr offenen Atmosphäre und jeder kann sich einbrigen. Wer austritt kann hier spekulieren, änder aber nichts. Und so tappen Sie im Dunkeln und mutmaßen. Im Übrigen sind Ihre Spekulationen falsch und Ihre Einschätzungen treffen nicht zu. Eine Gewerkschaft wird von den Mitgliedern gestaltet und nicht von Spekulanten im Netz.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Sekundarschule Spandau
Nick: Weshalb gleich so eingeschnappt?
Bericht:

21.03.2013

Link: 380
@BB (Beitrag 379): Man kann gerne behaupten, dass zuviel spekuliert wird, aber das kein Streik vor den Osterferien stattfindet, wo bereits Prüfungen abgenommen werden ist ein Fakt. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber erst, wenn die GEW zum Streik an Prüfungstagen aufruft. Dann kann man mir meine "Spekulationen" gerne um die Ohren hauen. Das bisherige Ergebnis der Tarifkommission ist nun einmal für wohl jeden angestellten Lehrer kein Gewinn und zeigt einmal mehr die Machtlosigkeit der GEW. Ich bin deshalb auch anderer Meinung, was das "Mitwirken" in der GEW angeht. Gerade der Austritt von jungen angestellten Lehrern hat doch massgeblich zum Umdenken in der GEW geführt. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ehe ich die GEW verlassen habe, aber eine Politik, wie der der letzten 10 Jahre konnte ich 2010 nicht mehr unterstützen. Aber ihr werdet schon eure eigenen Erfahrungen als angestellte Lehrer dort machen. Bisher haben übrigens weder Kommentatoren hier oder GEW/BB etwas wirklich greifbares für die angestellten Lehrer erreicht. Auch wenn der "Kurs" mitbestimmt wurde- was dann aber noch trauriger wäre, weil damit die ganze Hilflosigkeit gezeigt wäre.

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Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

22.03.2013

Link: 381
@Weshalb gleich so eingeschnappt? (Beitrag 380): Wie schon geschrieben bin ich auch aus der GEW raus. Warum soll ich einen Verein mein Geld geben, wenn der mich nicht so unterstützt, wie es uns zusteht. Leider habe ich auch das Bild der Hilfslosigkeit: die GEW war ja wie der Senat von Anfang an gegen Verbeamtung und nun vergeht wieder Zeit, bis was passiert. Bei den 5. PKs wäre unsere Schule ganz schön ins Schleudern gekommen. Gut jetzt steht das Abi an. Was wäre danach ?! große Ferien ?? Da vergehen wieder 6 Wochen und schwubs ist ein Jahr um. Jetzt zählen Taten und keine Worte. Auch die Eltern und Schüler sind gefragt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.03.2013

Link: 382
@StR. i. A. (Beitrag 381): Aber Taten kommen halt vom Mitmachen! Und wer bitte sonst soll denn Lehrkräfte zu Streik aufrufen, wenn nicht die GEW? Ich teile die weit verbreitete Skepsis, habe auch meine ganz eigenen Erfahrungen mit einzelnen GEW-Leuten gemacht und hatte mich vor zwei Jahren auch schon einmal wenn auch nicht für einen Austritt, so zumindest gegen ein aktives Engagement entschieden. Auch ich war bei der GEW-Veranstaltung zu angestellten Lehrkräften im Januar 2012 bei dem so mancher endgültig den Glauben an die GEW verloren hat. Man muss aber doch anerkennen: Im vergangenen Jahr hat sich da in der Wahrnehmung einiges getan. Und das liegt nicht zuletzt daran, dass sich einige angestellte Lehrkräfte konstruktiv in die Arbeit der GEW eingebracht haben, wir dort im Gegenzug mit unseren Positionen ernst genommen werden - und wohl beide Seiten einiges von einander gelernt haben. Natürlich hat sich objektiv an unserer Situation (noch) nichts verändert und ist die Position des Senats, hier nichts tun zu müssen, nach wie vor empörend! Aber wir haben jetzt die CHANCE, zu zeigen, was es heißt, angestellte Lehrer/innen zu haben! Das funktioniert aber nur, wenn auch alle mitmachen! Wer jetzt zu Hause (bzw. im Unterricht) bleibt, der braucht sich zukünftig nicht mehr beschweren, der ist dann an seiner Situation selbst schuld!!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: GEW nachgefragt
Bericht:

14.03.2013

Link: 376
Folgendes wurde schon einmal hier eingestellt: "GEW. "Die Bildungsgewerkschaft hatte in der zweiten Verhandlungsrunde ein Papier vorgelegt, in dem sie einen Lösungsvorschlag für eine Tarifierung der Eingruppierung der Lehrkräfte erarbeitet hat. " Wo findet man dieses Papier? Auf der Seite der GEW konnte ich nur L-EGO entdecken?!?" Auch auf der Diskussionsseite der GEW wurde mehrfach danach gefragt. Leider hüllt die GEW sich in Schweigen. http://www.gew.de/Bewegte_Debatte_zur_Tarifrunde.html Wäre doch ganz wichtig zu wissen, was Ilse Schaad bei den Verhandlungen konkret gefordert hat !!! Das Angebot der Arbeitgeberseite wurde von der GEW übrigens auf der GEW Seite veröffentlicht. Merkwürdig.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Ernst ludwig Heim
Nick: unglaublich
Bericht:

11.03.2013

Link: 371
Wie kann die GEW einen Tarifabschluss zulassen bei dem die Lehrer ausgeschlossen sind! Damit ist doch alles klar!! Die GEW setzt sich nicht für Lehrer ein.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

12.03.2013

Link: 373
@unglaublich (Beitrag 371): Es gibt einen Hoffnungsschimmer: Im Punkt Eingruppierung besteht keine Friedenspflicht (siehe http://www.gew-tarifrunde.de/Keine_Einigung_Arbeitgeber_wollten_Lehrkraefte_demuetigen.html). D.h. wir Lehrer sollten der TdL jetzt eindeutig zeigen, was man mit so einem Abschluss erreicht: WEITEREN STREIK!!!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Kämpfende GEW???
Bericht:

12.03.2013

Link: 374
@ (Beitrag 373): Ja, jetzt werden wir sehen, was von der GEW wirklich zu halten ist. Die Ilse soll ja "wie ein Löwe" in Potsdam gekämpft haben. Ich bin gespannt... Übrigens: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" bedeutet bei der GEW: Gleicher Lohn für alle Angestellten, die unterrichten.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

11.03.2013

Link: 372
@unglaublich (Beitrag 371): ja das stimmt. Das war kein schönes Osterei. Da wurden uns auf einen Schlag tausende Streikende mal so genommen. Aber: vielleicht bekommen wir ja anstatt denen dann die Eltern und die Schüler zum Streik. Außerdem: ist nicht nach den Osterferien das Abi ?? :) Ich denke manche Schulen sind am Wirbeln, wenn z.B. die Angestellten zum Aufsichtstermin streiken. Denn es fehlt an Reserven, Ablösung und Aufsicht. Und da die Termine zentral sind, kann auch mal 2 Tage in der Woche gestreikt werden.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: KMK: Mobilität für Lehrer garantiert - Freistellungsanträge wohl hinfällig
Bericht:

08.03.2013

Link: 370
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/kultusministerkonferenz-staerkt-mobilitaet-von-lehrkraeften-und-verbessert-lehrerausbildung.html "Kultusministerkonferenz stärkt Mobilität von Lehrkräften und verbessert Lehrerausbildung Die Kultusministerkonferenz hat die länderübergreifende berufliche Mobilität von Lehrkräften gestärkt. In Fortschreibung früherer Beschlüsse einigten sich die 16 Länder am Donnerstag in Berlin, den Lehramtsabsolventen besser als bisher einen gleichberechtigten Zugang zum Vorbereitungsdienst zu ermöglichen. Gleichermaßen soll der Berufszugang für alle Lehrerinnen und Lehrer bundesweit grundsätzlich gewährleistet werden. Sollten in einzelnen Ländern dafür rechtliche Änderungen notwendig sein, werden diese bis zum Jahresende eingeleitet. Die Länder erkennen die verschiedenen Ausbildungszeiträume im Vorbereitungsdienst wechselseitig an. Die Gewährleistung der Mobilität wird im Rahmen einer jährlichen Berichterstattung in der Kultusministerkonferenz überprüft. „Die Einigung fördert die Mobilität angehender Lehrkräfte in ganz Deutschland. Angehende Lehrerinnen und Lehrer können sich in Zukunft unter den gleichen Zugangsbedingungen für ein Referendariat oder eine Lehramtsstelle bewerben, wenn sie die fachlichen Voraussetzungen dafür mitbringen – unabhängig davon, wo sie studiert haben oder ausgebildet wurden. Das schafft mehr Transparenz, Vertrauen und persönliche Planungssicherheit“, erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh. „Die Länder haben sich dazu verpflichtet, eine größtmögliche Mobilität für Lehrkräfte zu gewährleisten. Wir erweitern damit die Karrierechancen der künftigen Lehrerinnen und Lehrern und leisten zugleich einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in besonders gesuchten Fächern.“

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium Tempelhof Schöneberg - Lichtenrade
Nick: Lilian
Bericht:

06.03.2013

Link: 368
In der 8. Klasse meines Sohnes fällt seit 3 Wochen nun schon französisch aus. Die ursprüngliche Lehrerin ist von der Schule verwiesen / gegangen worden, die jetzige ist vorübergehend langfristig krank und die Kinder wurden mit 'Wochenplänen' versehen, die nie jemand nachsieht. In den Französisch Stunden wird anderer Unterricht gemacht. Gestern Deutsch, heute Biologie. Das gleiche Problem hatten wir auch schon mal für 3 Wochen in Mathematik. Wir fragen uns nur, woher die Kinder dann ihren Stoff vermittelt bekommen sollen? In der Schule ist man hilflos - keine Ersatzlehrer zur Verfügung für genau DIESE Fächer.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

28.02.2013

Link: 361

Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Zulage doch nicht sicher
Bericht:

01.03.2013

Link: 362
@ (Beitrag 361): "Das Land Berlin ist aus Gründen der Gleichbehandlung nicht verpflichtet, einen angestellten Lehrer für Fachpraxis übertariflich in gleicher Weise zu vergüten wie andere angestellte Lehrer, so das Urteil des LAG Berlin-Brandenburg. Der Sachverhalt Das Land Berlin, das neu eingestellte Lehrer grundsätzlich nicht mehr in ein Beamtenverhältnis übernimmt, zahlt auf der Grundlage eines Senatsbeschlusses allen angestellten Lehrern übertariflich eine Vergütung der höchsten Erfahrungsstufe 5 des § 16 TV-L. Mit dieser Vergütungserhöhung sollte ein Anreiz geschaffen werden, nicht in einem anderen Bundesland als verbeamteter Lehrer tätig zu werden. Die Leistung wird allerdings nur an Lehrer erbracht, die die Voraussetzungen für eine rechtlich weiterhin mögliche Verbeamtung in Berlin erfüllen. Es verweigerte dem Kläger, einem Lehrer für Fachpraxis, eine übertarifliche Vergütung, weil die Schullaufbahnverordnung für seine Tätigkeit kein Amt vorsieht. Das Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg Das LandesArbeitsgericht hat der Klage ebenso wie die Vorinstanz nicht entsprochen. Das Land Berlin sei als Arbeitgeber grundsätzlich in seiner Entscheidung frei, ob und unter welchen Voraussetzungen eine vertraglich nicht vereinbarte Leistung gewährt wird. Es ist insoweit zwar an den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz gebunden, der eine sachfremde Benachteiligung von Arbeitnehmern nicht zulässt. Im vorliegenden Fall durfte das Land Berlin jedoch davon ausgehen, dass der Bedarf für Lehrer für Fachpraxis auch ohne eine Zulagengewährung gedeckt werden kann, was für die übrigen Lehrertätigkeiten, bei denen eine Verbeamtung grundsätzlich noch möglich wäre, nicht der Fall ist. Die Ungleichbehandlung des Klägers war daher durch sachliche Umstände gerechtfertigt. Das Landesarbeitsgericht hat die Revision an das Bundesarbeitsgericht zugelassen." (http://www.rechtsindex.de/arbeitsrecht/3198-urteil-keine-uebertarifliche-zulage-fuer-angestellten-lehrer-fuer-fachpraxis) Heißt mit anderen Worten: Der Senat KANN die Zulage zahlen, muss aber nicht. Heißt auch, dass der Senat sogar einzelnen die Zulage zahlen KANN, es aber nicht MUSS. Denkbar wäre also, dass Lehrer/Studienräte mit Mangelfächern die Zulage weiterhin gezahlt bekommen, andere nicht. - Bei den rückkehrenden Beamten aus anderen Bundesländer ist das schon gängige Praxis ! (Allerdings soll ja mit der "Drehtürverbeamtung Schluss sein"). Wer also meint, man könne sich auf Zahlung der Zulage verlassen und deshalb eine Stelle in Berlin annimmt, wird wohl sein blaues Wunder erleben.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

02.03.2013

Link: 363
@Zulage doch nicht sicher (Beitrag 362): nun ja so kann man es ja nicht ganz auslegen: Die Leistung wird allerdings nur an Lehrer erbracht, die die Voraussetzungen für eine rechtlich weiterhin mögliche Verbeamtung in Berlin erfüllen. Es verweigerte dem Kläger, einem Lehrer für Fachpraxis, eine übertarifliche Vergütung, weil die Schullaufbahnverordnung für seine Tätigkeit kein Amt vorsieht........ Das heißt somit, alle die von mir aus 45 sind werden ein blaues Wunder erleben, denn diese werden ja wohl nirgends mehr verbeamtet. Aber was ist ein Lehrer für Fachpraxis ??

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

26.02.2013

Link: 354
Die verarschen uns von hinten bis vorne: http://www.b2b-deutschland.de/berlin/region/detail_dapd_3618727270.php

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

26.02.2013

Link: 355
@ (Beitrag 354): Vielleicht sollten wir hier alle mal unsere Vertretungspläne veröffentlichen, ... bei 101% Ausstattung dürfte Unterrichtsausfall ja nicht gegeben sein. Jedes Jahr die gleiche Zahlenbescheißerei seitens der Senatsverwaltung... ich könnt echt nur noch kotzen!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

26.02.2013

Link: 356
@ (Beitrag 355): nun ja, dann sollte der bevorstehende Streik doch wohl kein Problem sein. Komisch nur, das die "schulbezogene Stellenausschreibungen" 101 an der Zahl sind. (Stand: 26.02.2013). Aber wenigstens eine andere kleine Sache, ist zwar schon ein Monat her, aber besser als nix: http://www.cduberlin.de/lokal_1_1_37_CDU-Berlin-beschliesst-Lehrer-muessen-wieder-verbeamtet-werden-.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

26.02.2013

Link: 357
@StR. i. A. (Beitrag 356): Man darf auch vermuten, dass bei diesem Verhältnis von Bewerberzahl und Plätzen wirklich harte Auswahlkriterien angesetzt wurden und Berlin ausschließlich bestens qualifizierte Kandidaten bekommen hat und nicht etwa jeden nehmen musste, der halbwegs unfallfrei seinen Namen tanzen konnte!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

27.02.2013

Link: 358
@ (Beitrag 357): Die Mathematiker, die rechnen konnten, scheinen aber nicht unterschrieben zu haben... ca. 90% der Ausschreibungen sind für Mathe!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

27.02.2013

Link: 359
@ (Beitrag 358): nun ja, Mathe Unterricht fällt ja flach, oder müssen andere Kollegen vertreten. Gab es nicht auch einen Direktor vom Siemens der offen nach allem gesucht hat, was Physik schreiben kann. Scheint ja auch nicht zu stimmen. Zumindest ist ja Mittwoch wieder was los. Mal schauen ob wir die 5500 Marke brechen können. Sollte ja nicht das Problem sein, bei einer über 100% Auslastung, wenn da ein paar i.A.s streiken

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

28.02.2013

Link: 360
@StR. i. A. (Beitrag 359): Es wäre beschämend, wenn die 5000er nicht überschritten wird. Es sind ja "alle" Angestellten dazu aufgerufen. Manche möchten aber als NichtGEWler auf ihr Tagesgehalt verzichten, aber sie freuen sich sicherlich am Ende über die Ergebnisse. Ein echtes Signal wäre es erst, wenn wirklich alle kommen und sich empören.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

02.03.2013

Link: 364
@ (Beitrag 360): Ich bin auch kein GEW Mitglied (mein stiller Protest gegen die GEW) und hätte erst zur 3 Stunde. Also ist es echt beschämend, wenn welche ans Ausschlafen denken und an ihr Gehalt. Man kann den Abzug vom Gehalt mit Überstunden wieder wett machen. Zumindest muss der Arbeitsgeber einem die Möglichkeit geben, die Stunden wieder nachzuarbeiten. Das heißt: Einspruch gegen Lohnkürzung erheben und dem Lohnbüro die Stunden darlegen. Dann haben sie die Akte gleich 2x in den Händen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

25.02.2013

Link: 353
GEW. "Die Bildungsgewerkschaft hatte in der zweiten Verhandlungsrunde ein Papier vorgelegt, in dem sie einen Lösungsvorschlag für eine Tarifierung der Eingruppierung der Lehrkräfte erarbeitet hat. " Wo findet man dieses Papier? Auf der Seite der GEW konnte ich nur L-EGO entdecken?!?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

24.02.2013

Link: 352
Wow, es geschehen noch Zeichen und Wunder: Nach langer Zeit gibt es wieder "schulbezogene Stellenausschreibungen". 101 an der Zahl (Stand: 22.02.2013).

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

22.02.2013

Link: 351
BITTE BLEIBT SACHLICH!

Kritik mag hier und da angebracht sein und dafür soll dieses Diskussionsforum auch da sein. Auch ist der Frust zuweilen groß und da tut es schon mal gut, seiner Meinung öffentlich Ausdruck zu geben, auch dafür soll dieses Diskussionsforum da sein. Wir bitten aber eindringlichst darum, diese sachlich zu formulieren! Wir wollen eine konstruktive Diskussion und behalten uns daher ausdrücklich vor, beleidigende oder unsachliche Beiträge zu löschen. Dies ist keine inhaltliche Zensur sondern ein Gebot des anständigen Miteinanders.

Im übrigen ist es die Überzeugung von Bildet Berlin!, dass es deutlich effektiver ist, selbst zu handeln, mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und so notwendige Veränderungen anzumahnen. Meckern kann jede/r. Bei Bildet Berlin! mitmachen übrigens auch!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Mein Streiktagebuch
Nick:
Bericht:

16.02.2013

Link: 346
[Der Autor dieses Beitrags brachte in einer sprachlich unangemessenen Weise zum Ausdruck, dass er einen Bericht zur Streikvorbereitung von Christoph Wälz für albern hält und die TdL von der GEW leider nichts zu befürchten hätte. - Heiße-Kiste-Team]

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: KW
Bericht:

16.02.2013

Link: 347
@ (Beitrag 346): Nana, erstmal abwarten. Diese Mal scheinen es viele ernst zu meinen. In TS streiken an mehreren Schulen 100 % der Angestellten. Wollen wir nur hoffen, dass die GEW nicht wieder vorzeitig einknickt. Mit nur den feinen "Nadelstichen" wird es hier nicht getan sein.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: NordWest
Nick: StR. i. A.
Bericht:

16.02.2013

Link: 348
@KW (Beitrag 347): also ich bin auch aus der GEW gleich nach dem Refi raus. War sie mal nicht gegen Verbeamtung ? jetzt für ? oder wissen die das gar nicht mehr ?!!? Zumindest ist ja Meck-Pomm zurück zur Beamtung. Schade das die Tasse ohne Henkel [...] nicht den Mut hat, da mal Dampf zu machen. Könnte vielleicht ja alles explodieren. Bis Montag dann !

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Schule:
Nick: KW
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16.02.2013

Link: 349
@StR. i. A. (Beitrag 348): KLar, viele sind aus der GEW ausgetreten, weil sie nicht mehr ihre Interessen dort vertreten sehen. Da stößt einiges ganz bitter auf: die Doppelmoral, Beamte in der GEW setzen sich dafür ein, dass nicht verbeamtet wird und sind doch gleichzeitig Nutznießer von Streikerfolgen. Dann auch das teilweise stümperhafte Agieren. Hier sei als Beispiel nur der Vortrag von Udo Mertens (GEW-Vertreter im Hauptpersonalrat) in dieser Woche auf der PV in TS genannt...Eine PowerPointPresentation, die jedem 8. oder 9. Klässler "um die Ohren gehauen" worden wäre...oder dass "Udo" darauf auch noch stolz ist, dass weder sein Telefon noch Internet richtig funktioniert, wohlgemerkt als GEW-Vertreter im Hauptpersonalrat, also jemand, der für uns verhandelt. ABER am Montag interessiert das nicht. Hier sollten alle, die etwas verbessern wollen, auf die Straße gehen. Egal, ob GEW, Bildet Berlin, VerbeamtungJetzt... Der Senat will uns nicht verbeamten und gibt uns das Streikrecht. Also bitte schön, dann wollen wir mal zeigen, ob wir eine hoheitliche Aufgabe ausüben oder nicht. Spätestens wenn die MSA-, Abiprüfungen kommen und Eltern klagen, wird es interessant. Dann aber nicht weich werden, auch nicht die ALTEN in der GEW!!!

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Schule: GEW STREIK
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14.02.2013

Link: 345
Es bleibt dabei: Warnstreik am 18.02.2013 Liebe Kollegin, lieber Kollege, es bleibt dabei: die GEW ruft ihre angestellten Mitglieder unter den LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und BetreuerInnen an den öffentlichen Schulen des Landes Berlin für den 18. Februar 2013 zu einem eintägigen Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn vor den Schulen. Alle Streikenden und UnterstützerInnen versammeln sich um 10.30 Uhr in der Nähe des Dienstsitzes des Finanzsenators in der Klosterstraße (U Bhf. Klosterstraße), um von dort zum Dienstsitz der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) in der Georgenstraße 23, 10117 Berlin, zu ziehen. Dort findet gegen 11:30 Uhr die Abschlusskundgebung statt und es besteht die Möglichkeit, sich in die Streiklisten einzutragen (großer gelber Ballon „Streiklisten“). Heute findet um 17:00 Uhr die angekündigte Streikversammlung im OSZ Handel in der Wrangelstraße 98 in Berlin-Kreuzberg (U- Bhf. Schlesisches Tor) mit allen Infos rund um den Warnstreik statt. Für die Beschäftigten an den öffentlichen Schulen in Berlin gilt der bundesweite „Tarifvertrag der Länder“ (TV-L). Das Land Berlin ist seit 01.01.2013 wieder Mitglied im Arbeitgeberverband, der TdL. Damit können sich die Beschäftigten in Berlin unmittelbar in die laufenden Tarifauseinandersetzungen einbringen. Die TdL hat nun in den letzten Tagen massiv Druck ausgeübt, um den Warnstreikaufruf für den 18.02.2013 in Berlin zu behindern. Dies hat uns z.B. gezwungen, die Informationen zum Streik vorübergehend vom öffentlichen Teil unserer Website zu nehmen und sie in den geschützten Mitgliederbereich zu verschieben. Der Streik findet trotz dieser Behinderungen statt und wir sind sicher, er wird ein deutliches Signal an die Arbeitgeber werden! Die Vorsitzenden der GEW BERLIN Sigrid Baumgardt | Hartmut Schurig | Doreen Siebernik P.S.: Vergesst nicht, uns Fotos vom Streik an eurer Schule zu schicken. Wir wollen sie wieder in einer Fotogalerie auf unserer Website veröffentlichen.

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Schule:
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14.02.2013

Link: 344



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Schule: STREIKAUFRUF GEW
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12.02.2013

Link: 343
Da der Streikaufruf der GEW immer mal wieder kurz auf der GEW-Berlin Seite auftaucht, dann wieder weg ist mit Hinweis auf Abwarten der Verhandlungsrunde am 15.2., hier der Aufruf zur Weiterleitung an alle: "An die  Lehrkräfte, Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen und Betreuer/innen in den öffentlichen Schulen des Landes Berlin,  Erzieher/innen in den Kindertagesstätten der Kita‐Eigenbetriebe,  Lehrkräfte, Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen beim PFH,  Lehrkräfte beim Lette‐Verein, die Mitglied der GEW BERLIN sind. AUFRUF ZUM GANZTÄGIGEN WARNSTREIK AM MONTAG, 18. FEBRUAR 2013 Liebe Kolleginnen und Kollegen, die ersten Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) haben gezeigt, dass die Arbeitgeber bisher kaum bereit sind, auf die Forderungen der Gewerkschaften einzugehen. Die GEW fordert in der Tarifrunde 2013  Anhebung der Tabellenentgelte um 6,5 Prozent!  Tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen!  Begrenzung befristeter Arbeitsverträge! Außerdem haben die Arbeitgeber die Urlaubsregelung gekündigt. Neu Eingestellten werden nur noch 26 Urlaubstage im Jahr gewährt. Wir sagen: Hände weg vom Urlaub! Außerdem fordern wir die Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamtinnen und Beamte. Um unseren Forderungen den nötigen Nachdruck zu verleihen, ruft die GEW in BERLIN ‐ entgegen anderer Verlautbarungen der Gewerkschaft ver.di ‐ am Montag, dem 18. Februar 2013 zu einem Warnstreik auf. Aufgerufen sind die  angestellten Lehrkräfte (einschließlich PU und Lehrer/innen für Fachpraxis)  Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen und Betreuer/innen in den öffentlichen Schulen.  Die Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen und die angestellten Lehrkräfte am PFH sowie die Lehrkräfte im Lette‐Verein sind zu einem Solidaritätsstreik aufgerufen.  Die Erzieher/innen in den Kitas der Eigentriebe können sich an dem Streik beteiligen, wenn in ihren Einrichtungen eine große Bereitschaft dazu vorhanden ist. In diesem Fall bitten wir Euch, dies auf jeden Fall der GEW BERLIN mitzuteilen. Das weitere Vorgehen besprechen wir dann. Der Warnstreik findet ganztägig (ab Öffnung der Einrichtung/Schule) statt. Zum Ablauf: Von 7.30 bis 9.30 Uhr versammeln sich die Streikenden vor ihren Schulen/Einrichtungen. Wir bitten Euch, mit Streikplakaten etc. auf Eure Streik‐Aktion hinzuweisen und uns ein Foto davon zu schicken (info@gew‐berlin.de). Ab 9.30 Uhr fahren alle Streikenden zum Treffpunkt vor die Senatsinnenverwaltung am U‐Bhf. Klosterstraße. Dort beginnt um 10.30 Uhr die Demonstration zur Geschäftsstelle der TdL, die ihren Sitz in der Georgenstr. 23 (Nähe Bahnhof Friedrichstr.) hat. Um 11.30 Uhr beginnt die Kundgebung, anschließend findet das Eintragen in die Streiklisten statt (siehe großer gelber Ballon mit der Aufschrift „Streiklisten“). Die Sambagruppe der GEW BERLIN bittet alle Streikenden, zur Demo und Kundgebung Instrumente wie Trommeln, Rasseln und Glocken mitzubringen, um gemeinsam für Stimmung zu sorgen. Streikgeld Voraussetzung für die Zahlung von Streikgeld ist, dass Ihr Euch in die Streiklisten eintragt und einen Nachweis des Gehaltsabzugs bei der GEW BERLIN einreicht. Die Höhe des Streikgeldes entspricht satzungsgemäß dem dreifachen Monatsbeitrag (maximal in der Höhe des Gehaltsabzuges) plus 5 Euro für jedes eigene unterhaltsberechtigte Kind. Zur Vorbereitung des Streiks Zur Vorbereitung des Streiks findet am Donnerstag, 14. Februar 2013 um 17.00 Uhr eine Streikversammlung im OSZ Handel, Wrangelstr. 98, 10997 Berlin statt. Dort bekommt Ihr die Streikmaterialien: Infos, Elternbriefe, Plakate usw. Ihr könnt die Streikmaterialien natürlich auch ab dem 13. Februar in der Geschäftsstelle der GEW BERLIN abholen (am Mittwoch, 13. Februar von 9.00 ‐ 17.00 Uhr, am Donnerstag, 14. Februar von 9.00 ‐ 16.00 Uhr, am Freitag, 15. Februar von 9.00 ‐ 15.00 Uhr). Zu diesem Streikaufruf gehört ein Elternbrief (in deutscher und türkischer Fassung), den Ihr bei Bedarf von unserer Homepage runterladen und dann kopieren könnt. http://www.gew-berlin.de/documents/20130218_Elternbrief_dt.pdf Wir bitten Euch vor allem darum, die Eltern rechtzeitig zu benachrichtigen. Falls Ihr weitere Fragen habt, wendet Euch bitte an die Geschäftsstelle der GEW BERLIN. Mit freundlichen Grüßen Udo Jeschal Geschäftsführer"

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Schule: STREIK
Nick: STREIK
Bericht:

07.02.2013

Link: 341
STREIK! Weiter geht's! Jetzt nur nicht nachlassen! http://www.tagesspiegel.de/berlin/lohnverhandlungen-in-berlin-lehrer-und-erzieher-sollen-am-18-februar-streiken/7746150.html

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Schule: Alle Berliner Schulen
Nick:
Bericht:

02.02.2013

Link: 339
Was hier in Berlin abgeht ist skandalös!!! Bananenrepublik... http://www.jungewelt.de/2013/02-02/008.php

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium
Nick:
Bericht:

01.02.2013

Link: 338
Bei uns werden seit 2-3 Jahren LehrerInnen eingestellt, deren Fächerkombination eigentlich nicht unserem Bedarf entspricht (meist passt nur 1 Fach), aber da sonst nix mehr auf dem Markt ist (woran liegt das wohl?), werden die Leute eingestellt, voll bezahlt, obwohl sie teilweise erheblich weniger als Vollzeit unterrichten. Rechnet eigentlich mal jemand aus, was sowas kostet (anstelle einer Verbeamtung oder angepassten Gehältern)???

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Werner-von-Siemens Gymnasium
Nick: Wolf
Bericht:

01.02.2013

Link: 336
Am 18. 1. bekamen alle Eltern einen Branbdbrief vom Schulleiter, man möge im Bekanntenkreis nach Jemandem suchen, der Physik unterrichten könne, es seien zwei Leistungskurse betroffen. Gleichzeitig verlässt ein junger Physiklehrer diese Schule, um in Hamburg anzufangen mit Aussicht auf Verbeamtung. Die Kinder werden von Eltern und Pensionären unterrichtet, ohne Ausbildung und Abschlüsse. Einige Lehrer unterrichten zwei Klassen gleichzeitig. Ein Deutschleistungskurs hat keinen Lehrer mehr, die Kinder sind wochenlang auf sich selbst gestellt. Fast alle jungen Lehrer, die in Berlin ausgebildet werden gehen in die benachbarten Bundesländer.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

27.01.2013

Link: 327
Auch wenn ich absolut gegen duese "Jeder kann doch mal Lehrer" - Handhabe bin: Diese Senatsverwaltung ist sooooo unglaublich unfähig... http://mobil.morgenpost.de/berlin/article113157510/Der-schwere-Weg-zum-Traumberuf-Lehrer.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

26.01.2013

Link: 326
Hurra, Scheeres Konzept wird aufgehen... sparen,sparen,sparen... dann kann man die Schulen nämlich schließen, weil Schüler und Lehrer in Berlin nicht mehr zueinander finden, da erstere gar nicht da sind und letztere in die falschen Schulen geschickt bzw. gelost werden: http://mobil.morgenpost.de/berlin/article113148817/Mehr-als-100-Lehrerstellen-bleiben-unbesetzt.html

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

24.01.2013

Link: 325
Und nun hat auch Mecklenburg-Vorpommern sich dazu entschieden, Lehrer zu verbeamten: http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=f122f145d5d220685f5828d8b17086b5¶m=news&id=3666671

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Lehrer7
Bericht:

24.01.2013

Link: 324
So geschehen in der aktuellen Einstellungsrunde. Eine Berliner Grundschule hat eine unbefristete Stelle als Deutschlehrer zu vergeben. 100 Personen stehen auf der Liste, werden angeschrieben und um kurzfristige Rückmeldung gebeten, falls kein Interesse besteht. Nur 50 sagen ab. Es werden zum Vorstellungstermin Stühle für die Wartenden bereitgehalten, die Sekretärin sogar angehalten immer nur 10 Lehrer gleichzeitig in das Wartezimmer zu lassen. Letztendlich erscheinen von den 100 angeschriebenen zwei Bewerber, die Interesse daran haben unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen an einer Berliner Schule zu arbeiten. Eine von beiden wurde gewählt. Nun wurde eine zweite Stelle frei. Wieder wurden unzählige Bewerber angeschrieben. Eine ist derzeit bereit die Stelle anzutreten. Examensnote 3,66. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft des Berliner Bildungssystems. Anderer Standort: Casting in Reinickendorf. Neun Schulen streiten um sechs Bewerber. Zum Glück ist Berlin ja sexy.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: An die Moderatoren der Heissen Kiste
Nick: Sekundarschule Spandau
Bericht:

19.01.2013

Link: 316
Wäre es nicht im Sinne der Qualität möglich nur Beiträge online zuzulassen, bei denen eine Schule genannt wird und Fakten, die man auch überprüfen kann? Also ob Lehrer eine eine bestimmte Schule verlassen wollen ist überprüfbar. Das irgendjemand an einer nicht benannten Schule die Schule verlassen will aber irgendwie nicht zielführend. Dann kann jeder irgendwas posten. Auch der Austausch zwischen Beiträgen ohne Nick ist problematisch, da amn am Ende nicht weis ob da drei, vier, fünf oder nur 2 Personen schreiben. Also würde es im Sinne der Qualitätssicherung nicht möglich sein auf Überbprüfbarkeit der Angaben und gegebenfalls der Schreiber zu achten?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: BB
Bericht:

19.01.2013

Link: 317
@Sekundarschule Spandau (Beitrag 316): Wir überdenken den Umgang und die Gestaltung der "Heißen Kiste" zurzeit. Diskussionen sind hier wenig zielführend. Wir wollen Tatsachenberichte. Im Übrigen sind für uns die Schulnamen z.T. sehr wohl einseh- und damit überprüfbar. Diskutieren kann man besser auf unserer Facebook-Seite. Wir behalten uns vor, reine Diskussionsbeiträge in Zukunft offline zu nehmen. BB

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Diskussionsbeitrag:
Schule: OSZ Gesundheit I
Nick:
Bericht:

20.01.2013

Link: 321
@BB (Beitrag 317): Super Idee und sehr dringend nötig, da in dieser Zeit sich vermehrt Presse und Politik auf dieser Seite umschauen dürfte! Aber der Diskussionsbedarf scheint groß, und Facebook nicht bei allen geliebt zu sein. Was haltet Ihr von der Einrichtung eines zusätzlichen Diskussionsforums auf dieser Seite?

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Sekundarschule Spandau
Nick:
Bericht:

19.01.2013

Link: 319
@BB (Beitrag 317): Ok..dann wäre es super wenn wenigstens die Schulnamen im Postig auftauchen, da dann für ALLE Mißstände konkreter bzw. greifbarer sind. Das Löschen von reinen Meinungspostings, oder Posts die sich nur um die Bezahlung drehen, würde ich befürworten- auch wenn das einige meiner Posts auch betrifft.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

19.01.2013

Link: 318
@BB (Beitrag 317): Ein Diskussionsforum auf dieser Seite wäre auf jeden Fall hilfreich (so wie "damals" bei VerbeamtungJetzt). Ansonsten vielen Dank für euren super Job !!!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: alle
Nick:
Bericht:

18.01.2013

Link: 312
hallo. ich bin ein schueler der Friedrich-Ebert oberschule in berlin und habe heute mitbekommen, dass einige lehrer auf unserer schule streiken. ich bin mir nicht sicher wer was dran aendern kann, dass die lehrer die nicht verbeamtet, sind weniger gehalt bekommen, deswegen wurde ich drauf hingewiesen dass ich hier mein kommentar abgeben kann. aufjeden fall ist es unfair dass die angestellten lehrer weniger geld bekommen. sie leisten die selbe arbeit wie die beamten und sind dazu noch meistens juenger. Dass sie juenger sind hat eine menge vorteile, da sie meistens besser wissen wie sie mit jugendlichen umgehen sollen und auch meistens motivierter sind uns sachen auf unterschiedliche weisen beizubringen, was sehr nuetzlich fuer die schueler ist. ausserdem fallen viele stunden aus, dadurch dass den lehrern durch diese UNGERECHTIGKEIT, die motivation fehlt so weiter zu machen, was meiner meinung nach sehr verstaendlich ist. die lehrkraefte die betroffen sind werden auch die schule verlassen, falls sich nichts an dieser situation aendert, und dass wird sehr schwer fuer die schueler werden, da die klausur termine nicht verschoben werden koennen. die lehrer aus meinen zwei leistungkursen sind auch betroffen, was die situation fuer mich, aber auch fuer viele andere schueler schwer macht. denken sie darueber nach. es gibt genug ungerechtigkeit auf unserer welt und wir brauchen nicht noch mehr davon.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

18.01.2013

Link: 311
Vorschlag: Vielleicht sollten die nächsten Wochen mal alle Angestellten sich weigern, Vertretungsstunden über ihr Stundenmaß hinaus zu tätigen (falls möglich) und sich bei der Schulaufsicht beschweren, sollte die vor einigen Monaten angemerkte Statistikschönigungs-Praxis der "Aufgabe erteilt o.ä." weiter Bestand haben!

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

18.01.2013

Link: 309
Die Ungleichbehandlung von angestellten Lehrern und ihren beamteten Kollegen muss endlich aufhören !!! Unglaublich, dass ein SPDgeführter Senat seit fast 10 Jahren noch immer stolz darauf ist. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das hat man früher von den JUSOS immer wieder gehört!!!- nur unser Bürgermeister scheint da was vergessen zu haben. Das geht nicht mehr lange gut.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: ALLE
Nick: KÄMPFEN
Bericht:

18.01.2013

Link: 308
WAS JETZT PASSIERT IST BILLIGES BLENDWERK! NICHT LOCKERLASSEN, SCHEERES UND CO. DÜRFEN SICH NICHT SO - IM WAHRSTEN SINNE DES WORTES - "BILLIG" DAVONSTEHELN UND DIE BERLINER BILDUNG NOCH WEITER KAPUTTSPAREN! DIE HABEN NUR DIE ZAHLEN VOR AUGEN, SONST NIX!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gottfried-Keller Gymnasium
Nick: Mikesch
Bericht:

18.01.2013

Link: 305
Am 17.01.2013 erhielten alle Eltern eine Information schriftlich von den angestellten Lehrern o.a.Schule. Hierin wurden die Mißstände der Bezahlung von Beamten und Angestellten dargelegt, was ja bekannt ist. Aber schlimm finde ich es, dass nun von ca. 50 Lehrern 20 für das Schuljahr 2013/2014 die Freigabe für die Beschäftigung in einem anderen Bundesland beantragt haben. Das hat z.B. die Folge, dass der Lateinunterricht dann wahrscheinlich ausfällt (Wahlpflichtfach in den 8.Klassen),da keine weitere Lehrkraft für dieses Fach zur Verfügung steht. Auch betriftt dies in erster Linie fast alle jungen Lehrkräfte, die diesen Schritt erwägen. Abgesehn davon fällt jetzt schon jede Menge Unterricht aus. In dieser Woche gab es z.B. in der Klasse 8.4. überhaupt keinen Mathe-Unterricht. Wie sollen die Kinder dann ihre späteren Prüfungen schaffen? Kein Wunder, dass Berlin in der PISA Studie immer schlecht abschneidet. Aber noch schlimmer ist es, dass alles auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Was haben sie dann für Chancen in der Berufswelt?

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Mal schauen
Bericht:

18.01.2013

Link: 306
@Mikesch (Beitrag 305): Die Freigabeaktion hat ja schon im letzten super funktioniert. Da wird der Senat aber Angst haben. Solange nicht wirklich jemand auch diese Drohung wahr macht, ist es einfach nur lächerlich. Ziehe vor jedem den Hut, der im letzten Jahr nicht nur ein bißchen drohen wollte und dann gegangen sind. Der Rest hat dafür gesorgt, dass dieses "Schwert" dieses Jahr deutlich stumpfer ist.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

18.01.2013

Link: 304
Die Ankündigung von Scheeres lässt mich völlig kalt. Solange 2/3 aller Lehrer in den Lehrerzimmern Beamte sind, besteht die Ungleichbehandlung fort. Ich habe gestreikt und werde dafür streiken, dass Angestellte und Beamte das gleiche verfügbare Nettoeinkommen haben! Lasst euch nicht einlullen! Jetzt geht's erst richtig los....

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

18.01.2013

Link: 303
Wenn es hier bei Bildet-Berlin wirklich mal wieder um mehr Schulqualiät und nicht nur um Gehaltsfragen geht, dann könnte man ja mal nach Sachsen schauen, weshalb man da ohne Nebenabrede (also 1200 Euro Brutto weniger für Berufsanfänger) alle Lehrer als Angestellte beschäftigen kann und das qualitativ beste Bildungssystem in Deutschland besitzt. Was machen die dort besser als wir hier? Am Gehalt der Lehrer kann es da nicht liegen- denn die verdienen deutlich weniger als wir(außer die schon in Stufe 5 angekommen sind). Die Entscheidung, dass nicht mehr verbeamtet werden soll und die finanziellen Konsequenzen waren ja seit 2003 bekannt und wurden von GEW und fast allen Parteien unterstützt (außer der CDU- die aber selbst in Sachsen nicht verbeamtet). Dann muss es aber auch für alle gelten- deshlab finde ich den Schritt von Scheeres, wenn er denn durchgesetzt wird, erstmal richtig, wenn auch zu spät.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

17.01.2013

Link: 301
Diese Scheeres ist einfach komplett unfähig http://www.tagesspiegel.de/meinung/status-von-lehrern-berlin-stellt-sich-bei-seinen-lehrern-an/7649934.html Das wird lustig nächstes Jahr... Vielleicht haben wir dann ja Klassengrößen um die 50, dann sollte es wieder passen.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

16.01.2013

Link: 298
Großes Lob für eure Aktion. Scheeres wurd schon nervös und will Beamtenrückkehr verhindern. Bescheuerter Weg, statt einfach mal Gleichberechtigung zu gewähren, aber zeigt ja, das der Protest Wirkung hat. Nicht nachlassen jetzt und fleißig streiken!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: OSZ Gesundheit
Nick:
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14.01.2013

Link: 297
Zwei kompetente, angestellte Junglehrer unserer Schule, beide mit Mangelfächern, verlassen Berlin zum 1.2.2013. Sie haben beide das Angebot, 30km weiter in Brandenburg, verbeamtet zu werden. Beide Kollegen waren dann noch nicht einmal bzw. gerade mal ein Jahr an unserer Schule. Sie haben engagiert die Schule voran gebracht, innovativen Unterricht geleistet und waren bei den Schülern und Kollegen gleichermaßen beliebt. Jetzt verlassen sie uns wieder. Jeder hat Verständnis für die beiden. Aber für die Schule und die Schüler ist das ein riesiger Verlust. Aber wen meint Frau Scheeres, wenn sie in der Berliner Abendschau sagt: Berlin sei attraktiv und es gibt viele Bewerbungen!? Attraktiv ist Berlin für Beamte aus anderen Bundesländern, die nach Berlin kommen und denen Berlin ein Gehalt gewährt, wie in ihrem alten Bundesland. Und diese Beamten werden auch für die Schulleitungen mehr und mehr an Attraktivität gewinnen, da diese zwar für Unmut im Lehrerzimmer sorgen, aber durch ihr Bleiben die Unterrichtsversorgung sicherstellen. Wer kann den Schulleitungen den begründeten Wunsch nach `Ruhe´ und `Kontinuität´ in der Schule verdenken? Er ist im Sinne der Schüler, Eltern und zur Aufrechterhaltung der Schulqualität unabdingbar. Dieser Wunsch wird aber so lange ein Wunschtraum bleiben, wie diese Ungleichbehandlung von Lehrern durch das Land Berlin fortgesetzt wird. Und auch an unserer Schule erhalten nun teure Beamte aus anderen Bundesländern Einzug. Für die Angestellten ist das ein Schlag ins Gesicht: Berlin ist der Beamtenstatus zu teuer, weshalb diese nicht mehr verbeamtet werden. Und dennoch werden zusehends mehr wesentlich `teurere´ Beamte aus anderen Bundesländern eingestellt. Was für eine Farce.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: ALLE
Nick:
Bericht:

11.01.2013

Link: 296
So Leute! Nicht nur Dienstag um 15.30h am Potsdamer Platz, auch Mittwoch (16.1.) bzw. Donnerstag (17.1.) endlich mal zeigen, was Sache ist: http://www.gew-berlin.de/25047.htm

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick:
Bericht:

10.01.2013

Link: 293
Um die Praxis der (verweigerten) Freigabeerklärung noch einmal ins rechte Licht zu rücken, hier mal ein paar Auszüge aus dem Urteil des Sächsischen Landesarbeitsgerichtes aus dem Jahre 2006: http://www.justiz.sachsen.de/lag/download/2Sa473-06.pdf Die klagende Lehrerin hat sich also an ihr zuständiges Arbeitsgericht gewandt und dort eine einstweilige Verfügung auf Erteilung der Freigabeerklärung erwirkt. Der zuständige Richter hat die Praxis der Freigabeerklärungen dann mal fein seziert. Insgesamt eine desaströse Einschätzung: 1. Die Abrede der Bundesländer, die den Wechsel der Beschäftigten in ein anderes Bundesland von einer Freigabeerklärung abhängig macht, stellt einen Eingriff in das Grundrecht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes (GG Art. 28, Abs. 1, Satz 1) dar und ist deshalb unzulässig. (Vgl. Urteil Seite 12 und 13; Begründung sehr interessant zu lesen.) 2. Der Beschluss der Kultusministerkonferenz (Lehrer benötigen eine Freigabeerklärung) hat keinen Rechtsnormcharakter, weil er eine Verwaltungsvereinbarung bzw. ein Ministerbeschluss ist. (Urteil Seite 13) Insofern gilt das Grundgesetz, die Landesverfassung und das jeweilige Schulgesetz des Klägers (darin wird sich nichts von einer Freigabeerklärung finden). 3. Die Bindung an eine Freigabeerklärung ist eine einseitige Belastung des angestellten Lehrers, die ohne Beteiligung der Lehrkraft und ohne entsprechende Entschädigung erfolt. (Urteil Seite 13) 4. Der Beschluss der Kultusministerkonferenz stellt eine Abmachung unter wenigen Arbeitgebern dar, die eine Art Monopolstellung auf dem Arbeitsmarkt für Lehrkräfte haben. Das Urteil spricht hier von einem "Kartell". (Urteil S. 13) 5. Der Hinweis, "man könne ja kündigen", widerspricht dem Grundsatz, sich während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses auf eine neue Stelle bewerben zu können. (Urteil S. 14) 6. Die Bindung einer Einstellung an die Abgabe einer Freigabeerklärung widerspricht § 622, Abs 6 des Bürgerlichen Gesetzbuches (Die ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber darf nicht erschwert werden) (Urteil S. 14) Ich kann mir nicht vorstellen, dass Arbeitsgerichte in anderen Bundesländern (speziell Berlin) zu anderen Einschätzungen kommen. Zumal im Urteil eine ganze Reihe von Verstößen angeführt werden, die einzelne schon ausreichen, die Freigabeerklärung zu erwirken. Ich kann allerdings auch nicht verstehen, wieso es hier seit 5 Jahren nicht einen einzigen Musterprozess seitens der GEW gegeben hat, der mit dieser widerlichen Praxis aufräumt. Genügend GEW-Mitglieder mit verweigerten Freigabeerklärungen muss es doch gegeben haben. Für alle, die zur Zeit dieses Problem haben: Urteil ausdrucken, zum nächsten Anwalt für Arbeitsrecht gehen und beim zuständigen Arbeitsgericht eine einstweilige Verfügung auf Erteilung der Freigabeerklärung erwirken. Bei Erfolg bitte hier posten. Danke

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Schule:
Nick: Justiziariat der Angestellten Lehrkräfte
Bericht:

11.01.2013

Link: 295
@ (Beitrag 293): Nur eine kleine Feinheit: Es handelt sich bei dem Dokument nicht um ein Urteil, sondern um einen Beschluss. Die Klägerin hat durch eine einstweilige Verfügung per Gericht eine Freigabeerklärung erwirkt, weshalb in der Hauptsache nicht mehr entschieden werden musste. Trotzdem bietet natürlich die Einschätzung der Richter, die die Erteilung der Freigabeerklärung verfügt haben, gleich mehrere sehr gute Argumente in der Diskussion über die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Länder!
Hier noch einmal der ursprüngliche Hinweis auf diesen Beschluss in der Heißen Kiste.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick:
Bericht:

10.01.2013

Link: 294
@ (Beitrag 293): "Ich kann allerdings auch nicht verstehen, wieso es hier seit 5 Jahren nicht einen einzigen Musterprozess seitens der GEW gegeben hat, der mit dieser widerlichen Praxis aufräumt." Ist doch klar, warum die GEW nichts dagegen tut: Gäbe es diese widerrechtliche Praxis des Senates nicht, wären viel viel mehr Lehrer in andere Bundesländer gewechselt. Mit der Folge, dass die Probleme in Berlin immer größer werden. Dann bliebe dem Senat nichts anderes übrig, als wie fast alle anderen Bundesländer doch zu verbeamten. Tja, und genau das will die GEW am aller wenigsten (naja bis auf vielleicht noch Bruchpilot KW ;-) )

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Jean-Krämer-Schule
Nick:
Bericht:

09.01.2013

Link: 284
Unser Lieferant für die Mensa hat zum Jahreswechsel gekündigt. Seit dieser Woche unterrichten wir ca. 600 Schülerinnen und Schüler, die sich nicht einmal ein Brötchen kaufen können, geschweige denn etwas zu trinken. Da wir aber einen teilgebundenen Ganztag anbieten müssen, dauert unser Unterrichtstag zweimal die Woche bis 16.15 Uhr, zweimal bis 14.35 Uhr. Ein Bäcker (über die Straße) darf natürlich nicht aufgesucht werden. Viele Kinder essen in dieser Zeit lediglich eine Tüte Chips (vor der Schule gekauft).

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Sekundarschule Spandau
Nick:
Bericht:

09.01.2013

Link: 283
Da die Nebenabrede bleibt, wird es nächste Woche wohl recht ruhig bei den Streiks bleiben. Wegen der Streichung der Arbeitszeitkonten oder wegen 2 Prozent mehr wird kaum ein Angestellter auf die Straße gehen. Die Forderung nach Angleichung zwischen beamteten und angestellten Lehrern scheint für die GEW doch eh nur ein Trick zu sein, dass überhaupt ein paar angestellte bei dem Streik teilnehmen. Zumindest an meiner Schule war so vorhin der Tenor unter den angestellten Lehrern. Von 20 überlegt nur einer am Streik teilzunehmen. Allerdings ist da auch kaum noch einer in der GEW.

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Diskussionsbeitrag:
Schule:
Nick: Aktivist
Bericht:

09.01.2013

Link: 287
@ (Beitrag 283): hm ... na ja ... so kommt man auch nicht weiter!

Was ist denn die Alternative? Nütscht tun und einfach wieder jammern???? Für mich keine Option!

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Sekundarschule Spandau
Nick:
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09.01.2013

Link: 288
@Aktivist (Beitrag 287): Wird nicht jetzt schon auf hohem Niveau gejammert? Ganz ehrlich, was erwartet man denn wirklich von solch einem Streik, den eine GEW organisiert. Waren die letzten Streiks nicht Warnung genug, genau diesen Weg nicht zu gehen? Wenn ich diese Trommeln und Plakate sehe, finde ich das einfach nur peinlich. Zumal die Forderungen nach Streichung der Arbeitszeitkonten oder ein paar Prozenten mehr an der wirklichen Problematik der angestellten Lehrern vorbeigeht. Weshalb war es von dieser Gewerkschaft nicht möglich nur einen Streik zu organisieren, der die Angleichung fordert und nicht alles vermischt. So wird es einen Kuhhandel geben, bei dem der vor allem für alte Beamtete jetzt wichtige Punkt der AZK durchgedrückt wird. Ich persönlich erwarte eigentlich nicht mehr, dass sich hier etwas ändert.

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Schule: Aktivist
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10.01.2013

Link: 292
@ (Beitrag 288): Na dann lass Dich mal von deiner Bezirksgruppe in die Tarifkommission der angestellten Lehrkräfte der GEW entsenden - da kannste mitreden, wofür gestreikt wird! Die GEW ist nunmal derzeit die einzige Gewerkschaft, die zum Streik aufrufen kann - ohne GEW kein Streik, so einfach ist das.

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09.01.2013

Link: 289
@ (Beitrag 288): Ich habe auch den Eindruck, dass genau das passieren wird. Die GEW drückt ihre AZK-Forderung durch, die Angestellten speist man mit der gnädigen Weitergewährung der Zulage ab und das war's! Scheißladen! Da bleibt echt nur noch Kofferpacken! Und wer bleibt, weil er muss, sollte nicht mehr tun als nötig...

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09.01.2013

Link: 282
Soso, die Zulage soll nun also doch blieben... billiges politisches Possenstück; ich empfehle den Kommentar Blaukrauts unter dem Artikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrerbesoldung-senat-will-angestellten-lehrern-weiter-sonderzulage-zahlen/7603136.html WIR WOLLEN GLEICHES GELD FÜR GLEICHE ARBEIT, UND NICHT NUR EINE WILLKÜRLICH GENEHMIGTE ZULAGE!

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08.01.2013

Link: 274
Schon etwas älteres Zitat hier aus der Kiste, aber ich befürchte, dass es bald wieder aktuell wird, weil garantiert nur schöngeredet umd lackiert werden wird:"Ich verfolge die Situation in Berlin schon seit meinem frühzeitigen Verlassen direkt nach dem Ref. Besonders traurig an der Situation der angestellten Lehrkräfte in Berlin ist, dass die Senatsverwaltung den einzigen Trumpf, den sie hat - nämlich die Gebundenheit an Berlin durch familiäre o.ä. "Zwänge" -, ganz perfide umlackiert und als "Schaut mal, wir haben genug Junglehrer, die im attraktiven Berlin bleiben!" verkauft... das ist widerlich! Aber wenn man glaubt, so sein Personal führen zu können... ich bin heilfroh, damals dem Rat meines Hauptseminarleiters gefolgt zu sein: "Wenn Sie hier fertig sind, sehen Sie zu, dass Sie Land gewinnen!" Das kann ich nur allen Berliner Lehrern raten, die gehen könnten, aber noch in Berlin hocken und auf Besserung warten!"

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Schule: ALLE
Nick: GEW Infos! STREIK AM 16. und 17.01.2013!!!
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07.01.2013

Link: 271
GEW Berlin ruft offiziell für den 16. und 17.01. zum Streik für bis zu 2 Stunden auf. Sprecht euch im Kollegium ab, welche Stunden am wirksamsten zu bestreiken sind! Informiert eure Kolleginnen: Die konkreten Bezirke und Schultypen, die jeweils für Mittwoch bzw. Donnerstag aufgerufen werden zu streiken, erfahrt ihr über die GEW bzw. eure GEW-Anprechpartner in den Schulen!!! JETZT NICHT ZURÜCKSCHRECKEN, LEUTE! AUF GEHT'S! ZEIGEN WIR DEM SENAT, DASS WIR DIE SCHNAUZE VOLL HABEN!!!

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Schule:
Nick: KW
Bericht:

07.01.2013

Link: 272
@GEW Infos! STREIK AM 16. und 17.01.2013!!! (Beitrag 271): Ja, jetzt kann es losgehen. KW, der große Lehrerfreund ;-) und Verbeamtungsgegner wackelt...und das wahrscheinlich nicht mehr lange...was für ein toller Gedanke !!!

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Schule:
Nick:
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07.01.2013

Link: 273
@KW (Beitrag 272): Helfen wir ihm doch einfach ein bisschen beim Umfallen!

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Schule:
Nick: BRB
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08.01.2013

Link: 275
@ (Beitrag 273): Glaubst du nur weil KW gehen würde sich die Bedingungen für angestellte Lehrern hier bessern? Die anderen Parteien außer der CDU waren doch auch gegen die Verbeamtung- der einzig realisierbare Weg bei der Angleichung zwischen Beamten und Angestellten. Nicht mal die GEW würde euch doch bei dieser Forderung unterstützen. Die machen doch höchstens solche Kasperstreiks, wie nächste Woche (2 Stunden HAHA- wieder in der Vorferienzeit), bei dem am Ende doch maximal 2 Prozent mehr Netto rauskommen werden aber nie im Leben eine Angleichung. Wer was anderes glaubt, der glaubt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

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Nick: KW
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08.01.2013

Link: 278
@BRB (Beitrag 275): Unser Spaßbürgermeister hat sich bei den Koalitionsverhandlungen bis zum Schluss PERSÖNLICH dafür eingesetzt, dass trotz Befürwortung durch die CDU und auch von großen Teilen der SPD NICHT verbeamtet wird. Ohne KWs Intervention bräuchten wir Bildet Berlin nicht, denn wir hätten längst "gleichen Lohn für gleiche Arbeit". Die Haltung der GEW ist da völlig unerheblich. Jetzt scheint ihm so einiges auf die Füße zu fallen...

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09.01.2013

Link: 281
@KW (Beitrag 278): Und nun? Bist du wirklich so naiv und denkst, dass wenn Wowi abtritt alles anders wird und zur Verbeamtung zurückgekehrt wird? 2011 wär es eventuell möglich gwesen, jetzt ist der Zug abgefahren. Und wer das bis heute nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen. Zum Mitschreiben: Es gibt für die Verbeamtung keine Lobby in dieser Stadt- weder die Parteien (außer der CDU- die da aber anscheinend auch gespalten sind) noch die GEW, nicht einmal Bildet-Berlin sind für die Verbeamtung. Also, was soll sich dann hier ändern?

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Nick: KW
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09.01.2013

Link: 285
@ (Beitrag 281): Doch, es gibt eine ganz ganz große Lobby: Die Eltern. Auch wenn die nicht unbedingt die Verbeamtung wollen, werden sie auf die Barrikaden gehen, wenn der Unterrichtsausfall groß genug sein wird - und das wird unter diesen Umständen kommen. Außerdem wissen wir aus recht gut informierten Kreisen, dass die CDU und auch weite Teile der SPD für die Verbeamtung sind. Nicht aus Überzeugung, sondern aus rein pragmatischen Gründen. Ob die GEW oder BB für oder gegen die Verbeamtung sind spielt überhaupt keine Rolle. Es könnte übrigens ganz schnell gehen, mit dem Klaus... http://www.n-tv.de/wirtschaft/Teflon-Klaus-steht-vor-dem-Aus-article9914056.html Ja ja, Lehrerverachtung ist schon dem Gerhard S auf die Füße gefallen...

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08.01.2013

Link: 276
@BRB (Beitrag 275): Zustimmung. Was die GEW hier veranstaltet ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten!

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Schule: alle
Nick: BB
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06.01.2013

Link: 268
Finanzsenator Nußbaum sieht ja seit dem Wiedereintritt Berlins in die TdL "keine Chancen für [einen ...] Sonderweg Berlins" zu einer fairen Bezahlung angestellter Lehrkräfte (http://www.gew-berlin.de/documents_public/20121207_Nussbaum_an_GEW.pdf).

Bildet Berlin! hat sich mit Unterstützung der GEW einmal angesehen, was der geltende Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in §16 (5) zu diesem Thema sagt. Und siehe da: Ein vergleichbares Nettoeinkommen für angestellte und beamtete Lehrkräfte ist mit dem geltendem Tarifvertrag machbar!

Details und Grafiken: http://bildet-berlin.de/_rubric/detail.php?rubric=zahlen&nr=258.

Es gibt also vom Tarifrecht her nichts, was einem gleichwertigen Nettoeinkommen entgegensteht! Kann keiner kommen und sagen, das ginge nicht!

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Schule: Sekundarschule Spandau
Nick:
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Link: 253
Hat jemand zufällig den konkreten Paragraphen oder Artikel parart, indem steht, dass wir unbedingt eine Freigabeerklärung als Lehrkräfte benötigen, wenn wir uns aus Berlin wonaders bewerben wollen? Oder wo steht, dass wir wenn wir sie nicht haben kündigen müssen? Danke

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Schule:
Nick:
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09.01.2013

Link: 291
@ (Beitrag 253): Soweit ich informiert bin ist das Hauptproblem, dass man in anderen Bundesländern ohne Freigabeerklärung aus dem Herkunftsbundesland als Bewerber gleich aussortiert wird, da es eben dieses Abkommen unter den Bundesländern gibt (und den meisten Sachbearbeitern wahrscheinlich nicht einmal bewusst ist, dass er da aus Berlin einen nicht verbeamteten Lehrer vor sich hat, der ggf. keine Freigabeerklärung braucht).

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Schule:
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Link: 254



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Schule:
Nick: Hoffnungslos ??
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Link: 250
ja, die Sache scheint hoffnungslos zu sein: 1. eine Gewerkschaft, der keiner mehr traut und die offensichtlich so nah am Senat ist, dass der Vorwurf der Vetternwirtschaft nicht von der Hand zu weisen ist. 2. Politiker, die immer wieder etwas andeuten. Sei es nun doch die Verbeamtung oder "gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit". Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass den Ks, Ls und Ms ebenfalls nicht zu trauen ist. 3. Initativen wie Verbeamtungjetzt und Bildet Berlin, die zwar nett sind, aber auch nicht mehr, da zu nett. Hoffnungslos? Ich meine nein. Denn mit dem Wegfall der Stufe 5 kommt - endlich - Bewegung in die Sache. 1000 Euro weniger, das tut richtig weh. Da werden viele nicht mehr nur mit der Freigabeerklärung in der MoPo winken, sondern gezwungen sein, tatsächlich zu gehen. Nicht schön, aber nach einer kurzen Umstellung bekommen sie sogar ein Beamtengehalt. WIN ! Und Berlin? Wowi wird mit der letzten Reserve versuchen die Lücken zu stopfen. PKBs, Studenten und wenns sein muss auch ELtern. Das hatten wir vor einger Zeit schon mal. Nur damals saß unser Bürgermeister der erklärte Verbeamtungsgegner noch fest im Sattel. Das ist jetzt anders...ja und dann in ein, zwei Jahren ist der Weg frei für die Verbeamtung. Und dann haben wir endlich "Gleichen Lohn für gleiche Arbeit". WIN WIN

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Link: 252
@Hoffnungslos ?? (Beitrag 250): Nicht zu viel Optimismus. Wo wollen denn im Sommer alle hin, die ihre Freigabe erwirken können? Schaut doch mal in die anderen Bundesländer. In z.B. NRW, Niedersachsen, Hessen oder Baden- Würtemberg sucht man jetzt nicht mehr so stark nach neuen Lehrern, wie noch in den letzten Jahren. Und auch dort werden Referendare fertig, die arbeiten wollen- Vor die Wahl gestellt weniger als Angestellter in Berlin zu verdienen oder arbeitslos in anderen Bundesländern, weil nicht so viele Lehrer gebraucht weren, wie wird da deren Wahl wohl ausfallen? Nur weil in Berlin und einigen östlichen Bundesländern noch gesucht wird- die große Zeit des Lehrermangels ist nun einmal in vielen Bundesländern vorbei. Wer letztes Jahr eine Freigabe hatte und sich nicht beworben hat ist selbst schuld, wenn eine Verbeamtung jetzt deutlich schwieriger ist als noch im Juni/Juli. Mit Geschichte, Deutsch, Politik, Bio, Sport oder Geo kann man nunmal in anderen Bundesländern kaum noch einen Blumentopf gewinnen. Da haben die jetzt selber genug. Mathe, Physik, Informatik, Musik, Spanisch, Latein sind natürlich noch gefragt- aber auch da muss man, wenn man den Bedarfsprognosen folgt- regional flexibel sein- heißt also im Klartext in einer Kleinstadt in NRW oder Niedersachen wird man was finden. Wer´s nicht glaubt einfach mal die aktuellen Bedarfsprognosen der einzelnen Bundesländer lesen. Es reicht halt eben nicht nur ein Lehrermangel in Berlin, wenn der im nächsten Sommer schon mit anderen Referendaren aus anderen Bundesländern gedeckt werden kann. Un machen wir uns nichts vor- es gibt nicht so wenige, die auch für 1800 Netto den Job machen. Die Drohkulisse des Weggehens hat sich nach den letzten Freigabeaktionen nun einmal auch abgenutzt und geht mit der oben beschriebenen Situation auch an den Möglichkeiten vorbei.

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
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Link: 256
@ (Beitrag 252): Angenommen alle Bundesländer sind voll, Berlin kürzt um 1000 Euro und dann kann man sich als Angestellter ärgern und weinen ?! Hey du kannst mit der Gewerkschaft streiken! oder auch der GEW mit Austritt drohen?! Finde das eh sehr lustig: alle maulen wegen der GEW und ausgetreten ist keiner :) ... also ist es doch nicht so schlimm, wie hier alle schreiben; und die WoWi Partei hat auch keiner gewählt. Aber Wowi ist doch immer noch voll aktiv :) Also alles okay und Kiste zu !

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Schule:
Nick: Frage
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28.12.2012

Link: 259
@StR. i. A. (Beitrag 256): Was willst du mit deinem Kommentar ausdrücken? Es erschließt sich mir kein Sinn.

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Nick:
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28.12.2012

Link: 260
@Frage (Beitrag 259): Versteh ich auch nicht, weiß nur, dass bei uns ne Menge nicht mehr GEW-Mitglied sind.

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Link: 248
Es ist mehr als lobenswert, dass sich BB innerhalb der GEW für die Zielgruppe Angestellte einsetzt. Wir müssen dennoch aufpassen, dass die alte Fraktion Beamte in der GEW nicht ihre jahrelangen Filzseilschaften nur für ihre Ziele einsetzt. Dass Sie das zu tun pflegt, zeigt doch allein schon die Notwendigkeit, Initiativen wie BB oder VerbeamtungJetzt etc. gründen zu müssen. Dieser Gewerkschaft traue ich keinen Meter...

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23.12.2012

Link: 244
Zum Thema verweigerte Freigabeerklärung hier ein sehr interessantes Urteil. Die gängige Praxis hinsichtlich der nicht erteilten Freigabeerklärungen erscheint mir arbeitsrechtlich höchst fragwürdig. Im Urteil werden die Rechtsgrundlagen dazu angeführt. Wer also gerade über eine Klage nachdenkt, findet hier sicher Anregung: http://www.justiz.sachsen.de/lag/download/2Sa473-06.pdf Ich bin weiterhin der Ansicht, dass angehende Lehrer über die Praxis der verweigerten Freigabeerklärung massiv aufgeklärt werden müssen. Besonders mit Mangelfach scheint ein schneller Wechsel aus Berlin nur mit erhöhtem Widerstand und möglicher Arbeitslosigkeit machbar. Dies stellt eine weitere Sauerei in Hinblick auf das Angestelltenverhältnis der Lehrer in Berlin dar: In keinem anderen Beruf muss ich meinen Arbeitgeber im Vorfeld über meine Suche eines neuen Arbeitgebers informieren. Normalerweise bewerbe ich mich, bis der neue Arbeitsvertrag in Sack und Tüten ist und kündige dann. Niemand kündigt und geht dann mit dem Druck einer drohenden Arbeitslosigkeit auf Jobsuche. Die Praxis der verweigerten Freigabeerklärung ist geradezu ein Paradebeispiel für die Doppelmoral der Senatsverwaltung: Der angestellte Lehrer soll in Berlin als Discount-Beamter tätig sein. Werden nicht genügend Hohlköpfe gefunden, die zu diesen Konditionen arbeiten, übernimmt man von außen Fachkräfte ins reguläre Beamtenverhältnis und verweigert den bereits Angestellten die Freigabe.. Für eine SOZIALDEMOKRATISCH geführte Bildungsverwaltung ist das ein Armutszeugnis par excellence und lässt sich wunderbar in den Bundestagswahlkampf 2013 einbringen. Man bedenke: In der Hauptphase des Wahlkampfes im August 2013 werden die Kürzungsmaßnahmen wohl greifen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war früher. Realpolitik der SPD, sobald in Regierungsverantwortung: Die SPD als Billiglohnpartei - Aussicht auf die Zweiklassengesellschaft in deutschen Büros. Wowereit macht Wahlkampf für den politischen Gegner. Eine bessere Vorlage können sich CDU, Grüne und FDP nicht wünschen. Frohe Weihnachten - es wird ein heißes Frühjahr.

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Nick: Justiziariat der Angestellten Lehrkräfte
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23.12.2012

Link: 251
@ (Beitrag 244): Vielen Dank an den gut informierten Menschen, der den Link zum Beschluß zur einstweiligen Verfügung auf Erteilung einer Freigabeerklärung hier eingestellt hat! Wenn ich das richtig verstehe, sagt der Beschluß, dass die Verweigerung einer Freigabe dem Grundrecht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes widerspricht, weil das Vorlegen einer Freigabeerklärung Voraussetzung für die Einstellung in einem anderen Bundesland ist und damit eine Einfache Kündigung für Lehrer keine Möglichkeit für einen Arbeitsplatzwechsel bei Beibehalten des Berufs darstellt. Doch lest die wichtigsten Passagen selbst:

"Zweck war es hier, die durch die Weigerung des Verfügungsbeklagten zu besorgende Vereitelung des Rechts der Verfügungsklägerin auf freie Wahl des Arbeitsplatzes (Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 28 Abs. 1 Satz 1 der Verfassung des Verfügungsbeklagten) zu verhindern. Denn ohne Freigabeerklärung wäre die Verfügungsklägerin durch das Land ... nicht eingestellt worden. (S. 10)
Die Verfügungsklägerin war auf die sofortige Erfüllung ihres Anspruchs auf Abgabe der Freigabeerklärung aus den von ihr dargelegten Gründen auch dringend angewiesen. Die Abweisung ihrer Verfügungsklage wäre – gemessen daran – einer endgültigen Rechtsverweigerung gleichgekommen. Demgegenüber fehlt es dem verfügungsbeklagten Land – von den Verfahrensgrundrechten einmal abgesehen – prinzipiell an der eigenen Grundrechtsfähigkeit. Jedenfalls genießen die von ihm gegen den Erlass einer Leistungsverfügung geltend gemachten Gründe keinen Verfassungsrang. [...]
Aufgrund der bestehenden vertraglichen Anspruchsgrundlage kann dahinstehen, ob die Verfügungsklägerin gegen den Verfügungsbeklagten Anspruch auf Abgabe der Freigabeerklärung auch aus § 1004 BGB (entsprechend) mit dem Ziel der Beseitigung einer Beeinträchtigung ihrer Rechte (Folgenbeseitigung) oder aus § 826 BGB wegen vorsätzlicher sittenwidriger oder gar schikanöser Verweigerung der Freigabeerklärung gehabt hätte. [...]
Den Rechten der Verfügungsklägerin wurde die Verweigerung der Freigabeerklärung nicht gerecht. Gerecht wird ihren Rechten nur die Abgabe der Freigabeerklärung, weshalb sie der Verfügungsbeklagte zu erteilen hatte. (S. 11)
Sowohl nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG als auch nach Art. 28 Abs. 1 Satz 1 der Verfassung des Verfügungsbeklagten ist neben der freien Wahl des Berufs auch die freie Wahl des Arbeitsplatzes garantiert. Während es bei der Berufswahl um die Entscheidung des Einzelnen geht, auf welchem Feld er sich beruflich betätigen will, betrifft die Arbeitsplatzwahl die Entscheidung, an welcher Stelle er dem gewählten Beruf nachgehen möchte. Die Arbeitsplatzwahl ist folglich der Berufswahl nachgeordnet und konkretisiert diese. Sie ist umgekehrt der Berufsausübung vorgeordnet, die erst an dem gewählten Arbeitsplatz stattfindet. Dabei darf dieser Begriff nicht allein oder auch nur in erster Linie räumlich verstanden werden. Bei der Wahl des Arbeitsplatzes geht es vielmehr um die Entscheidung für eine konkrete Betätigungsmöglichkeit oder ein bestimmtes Arbeitsverhältnis. Gegenstand des Grundrechts auf freie Wahl des Arbeitsplatzes ist dementsprechend zunächst der Entschluss des Einzelnen, eine konkrete Beschäftigungsmöglichkeit in dem gewählten Beruf zu ergreifen. Dazu zählt namentlich bei abhängig Beschäftigten auch die Wahl des Vertragspartners samt den dazu notwendigen Voraussetzungen, insbesondere der Zutritt zum Arbeitsmarkt. Ebenso wie die freie Berufswahl sich nicht in der Entscheidung zur Aufnahme eines Berufs erschöpft, sondern auch die Fortsetzung und Beendigung eines Berufs umfasst, bezieht sich die freie Arbeitsplatzwahl neben der Entscheidung für eine konkrete Beschäftigung auch auf den Willen des Einzelnen, diese beizubehalten oder aufzugeben. Das Grundrecht entfaltet seinen Schutz demnach gegen alle staatlichen Maßnahmen, die diese Wahlfreiheit beschränken. Das ist u. a. vor allem dann der Fall, wenn der Staat den Einzelnen am Erwerb eines zur Verfügung stehenden Arbeitsplatzes hindert (vgl. BVerfG vom 24.04.1991 – 1 BvR 1341/90 – BVerfGE 84, 133, 146). Das gilt auch für Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst (BVerfG vom 24.04.1991 a. a. O., 147). Ob aus Gründen des Versorgungsrechts auch für Beamte und Richter, bedarf hier keiner Entscheidung, denn die Verfügungsklägerin ist als Angestellte in der bundesweiten gesetzlichen Rentenversicherung zu versichern. (S. 12) [...]
Eine Abrede der Bundesländer – wie hier –, die den Wechsel von Beschäftigten in ein anderes Land von einer Freigabeerklärung des abgebenden Landes abhängig macht, stellt einen Eingriff in den skizzierten Schutzbereich des Grundrechts auf freie Wahl des Arbeitsplatzes dar. Dieser Eingriff ist hier schon deshalb unzulässig, weil er nicht – wie in Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG bzw. Art. 28 Abs. 1 Satz 2 der Verfassung des Verfügungsbeklagten aber vorgeschrieben – durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes erfolgt. Ministerbeschlüssen oder Verwaltungsvereinbarungen der Länder kommt schon kein Rechtsnormcharakter zu. Geeignete Grundlage ist jedenfalls nicht das Schulgesetz des Verfügungsbeklagten, das auch in seiner Bestimmung in seinem § 40 über die Personalhoheit über Lehrer keine Regelung über den Transfer von Beschäftigten in ein anderes Bundesland kennt. [...] Einen Ausweg bietet auch nicht der vom Verfügungsbeklagten mehrfach wiederholte Hinweis darauf, dass die Verfügungsklägerin ja kündigen könne und dann keiner Freigabeerklärung mehr bedürfe. Dieses Argument stellt nicht in Rechnung, dass sich die Verfügungsklägerin auch dann während des Bestehens ihres Arbeitsverhältnisses nicht erfolgreich auf eine Stelle in einem anderen Bundesland bewerben konnte. Mit der Eigenkündigung hätte sie zunächst einmal nur ihren bestehenden Arbeitsplatz aufgegeben, ohne im Besitz einer Freigabeerklärung und ohne Einstellung in ... für die Zeit nach dem Kündigungstermin zu sein. (S. 13)"

Hier nochmal der Link zum Beschluß:
http://www.justiz.sachsen.de/lag/download/2Sa473-06.pdf

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Link: 243
Warum keine Festlegung auf Angleichung der Bezahlung? Weil die GEW ein Beamtenhaufen ist und sich eigentlich nur die AZK auf die Fahnen geschrieben hatte (dafür rufen Sie auch ne Petition ins Leben) Ohne BB wäre von den andren Ungerechtigkeiten überhaupt nichts aufbder Tagesordnung.

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Link: 240
Was passieren wird: Wir (Angestellte) rennen hinter der GEW her, um gegen die Streichung der Stufe 5 aufzumucken, die (Beamte) wollen aber Arbeitszeitkontenstreichung verhindern... rauskommt: Arbeitszeitstreichung wird zurückgenommen und Stufe 5 gestrichen... super GEW

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Schule: alle
Nick: BB
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Link: 241
@ (Beitrag 240): Die AZK-Tage betreffen auch uns Angestellte. Mehr sogar als ältere Kollegen, weil sie sich bei Jungen stärker auswirken.
Was sich durchsetzen lässt hängt vor allem davon ab, wie viele sich nun endlich aufraffen und bei Protest und Streik mitmachen. Ein guter Anfang ist gemacht, aber das kann es noch nicht gewesen sein!!!

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23.12.2012

Link: 246
@BB (Beitrag 241): Es ist noch schlimmer. Das Hauptziel der GEW Beamten: "Alte stärken". Die AZK Tage fallen weg. Klar, das steht seit einem Jahr im Koalitoonsvertrag von SPD und CDU. Herauskommen wird wohl eine Stundenermäßigung von einer Stunde ab dem 60. Lebensjahr. Damit haben sich die alten GEW-Säcke ;-) gestärkt und feiern obendrein noch einen grandiosen Sieg !! Und - wetten, dass die GEW diesbzgl. mit dem Senat längst eine Absprache getroffen hat!!?!! Denn seit Jahren fasst die GEW nur noch Dinge an, wo sowieso klar ist, dass sie durchkommen. Naja, was will man auch von so alten Beamten anders erwarten.

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Schule: alle
Nick: BB
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23.12.2012

Link: 249
@ (Beitrag 246): Auch hier lohnt sich ein differenzierter Blick: Nachdem die Senatsbildungsverwaltung erklärt hat, dass für sie eine vollständige Kompensation der 5 AZK-Tage nicht in Betracht kommt hat der GEW-Vorstand in Mitgliederversammlungen gefragt, ob die GEW unterhalb einer vollständigen Kompensation verhandeln soll, um das Schlimmste (die Streichung ohne irgendwelchen Ersatz) zu verhindern. Die Antwort der Mitgliederversammlungen war eindeutig: Es kann nicht sein, dass eine Gewerkschaft irgendeiner Schlechterstellung auch noch ihren Segen gibt. Und: Es sollen alle eine Entlastung erfahren, nicht nur einzelne Gruppen wie Grundschullehrer/innen oder ältere Kollegen - die Gespräche mit SenBJW wurden abgebrochen (nachzulesen auf http://gew-berlin.de/23550.htm). Wenn es nun also eine Stunde Altersermäßigung ab 60 gibt, wäre das kein "GEW-Ergebnis".

Nicht dass hier Misverständnisse wegen der Forderung nach "Beibehalten" der Erfahrungsstufe 5 entstehen: Bildet Berlin! fordert seit seiner Gründung eine finanzielle GLEICHSTELLUNG angestellter Lehrkräfte mit verbeamteten Kollegen. Wenn der Senat uns nicht verbeamtet, muss eine Beschäftigung im Angestelltenverhältnis gleichwertig sein und vor allem nach den Regeln des Angestelltenrechts (= Aushandeln von Arbeitszeit und Eingruppierung in Tarifverhandlungen) erfolgen - was derzeit bei Weitem nicht der Fall ist (siehe http://bildet-berlin.de/info/Beamte_light.pdf)!
Aber auch die GEW fordert nicht bloß einen Ersatz der bestehenden Zulage durch eine tarifrechtliche, sondern "Weg mit den statusbedingten Unterschieden beim Einkommen!" (siehe http://gew-berlin.de/documents_public/FairPay_Info_10-2012.pdf).

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Link: 242
@BB (Beitrag 241): Ich stimme euch da nur bedingt zu. Natürlich betrifft die Streichung der Arbeitsszeitkonten auch uns angestellte Lehrer irgendwann. Es trifft aber alle: Beamte, wie angestellte Lehrer. Und das ist für mich, als angestellten Lehrer zwar blöd, aber viel problematischer finde ich die voraussichtliche Streichung von Stufe 5 und die finanzielle Ungleichheit zwischen beamteten- und angestellten Lehrern. Also die AZK würden mich z.B. in ca. 35 Jahren treffen- die ungleiche Bezahlung trifft mich seit Jahren. Warum also bei dem bei vielen befürworteten defacto nur Angestelltenstreik für alles gleichzeitig gestreikt werden soll ist mir nicht ganz klar. Es bedeutet doch für uns im Endeffekt, dass wenn man uns bei den AZK entgegenkommt wir nicht mehr so stur bei der Streichung von Stufe 5 sein können. Denn alle Forderungen werden doch meist nie erfüllt. Warum nicht eine Festlegung von BB und Seiten der GEW, dass die Angleichung der finanziellen Situation der angestellten Lehrer zunächst erst einmal Priorität bei einem Streik hat?

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Schule: alle
Nick: BB
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23.12.2012

Link: 245
@@BB (Beitrag 242): Da muss man schon genauer hinsehen, es gibt innerhalb der GEW zurzeit zwei Aktionen: 1.) Protest gegen die Streicheung der AZK-Tage und 2.) Streiks für eine tarifrechtlich gesicherte Zulage für angestellte Lehrkräfte. Mit den Streiks fordert die GEW - ich zitiere: - "Tarifliche Eingruppierungsregelungen und die Gewährung einer Zulage für angestellte Lehrer/innen" (-> http://gew-berlin.de/25047.htm).
Man kann jetzt diskutieren, was das größere Übel von beiden ist. Es wäre aber auch falsch, nicht gleichzeitig die Streichung der AZK-Tage ohne Ausgleich zu kritisieren, denn: In anderen Worten werden jährlich 5 Tage, die wir heute (und das seit 2004) durch unsere Mehrarbeit von im Schnitt 2 zusätzlichen arbeiten, einfach nicht mehr bezahlt. Bei 190 Unterrichtstagen im Jahr mal eben eine Gehaltskürzung von 2,6%! Die Mehrarbeit betrifft uns heute massiv, indem wir das Pensum nur unter Ausbeutung unserer Gesundheit schaffen und viele unter der Last zusammenbrechen oder vorher auf eigene Kosten Stunden reduzieren, um dann Unterricht zu machen, der ihren eigenen Ansprüchen als Lehrer/in entspricht.
Übrigens ist das Streichen der Zulage noch keine beschlossene Sache. Vielmehr wird man offiziell dementieren, dass eine Streichung erwogen wird. Es bleibt aber dabei: Solange die Zulage auf Widerruf einseitig gewährt und nicht tarifrechtlich geregelt wird MÜSSEN wir damit rechnen, dass die Zulage gestrichen wird. Auf unverbindliche Zusagen und Absichtserklärungen des Senats war noch nie Verlaß! Staatssekretär Rackles hatte bei der Übergabe der 3000 Überschriften im März angeboten, über eine tarifrechtliche Regelung zur Zulage "könne man reden", das Geld sei ja eh im Haushalt eingeplant. Seitdem ist jedoch trotz der Aufforderung der GEW zu Tarifgesprächen nichts passiert, im Gegenteil, Finanzsenator Nußbaum schiebt die TdL vor, um eine tarifrechtliche Regelung zu vermeiden. Hier müssen wir hartnäckig bleiben und bereits jetzt klar machen: Wenn Ihr die Zulage streicht, werdet ihr ein ausgewachsenes Problem mit den angestellten Lehrkräften haben! Und diese Ansage unterstreicht man am besten mit vielen Leuten, die ihre Kampfbereitschaft in Warnstreiks unterstreichen - wo wir zwangsläufig wieder bei der GEW sind ... daher nochmal: Ohne Streiks wird man unsere Proteste nur belächeln. Man kann nun die GEW für ihre Zurückhaltung in der Vergangneheit schelten oder man kann in die GEW gehen und dafür sorgen, dass sie unsere Interessen vertritt - für letzteres engagiert sich BB zurzeit!

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Nick: an BB
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Link: 247
@BB (Beitrag 245): Ich sehe es, wie einige andere hier auch. Der Streik der GEW wird vorangig gegen die Kürzung der Arbeitszeitkonten geführt. Nur da Beamte ja nicht streiken dürfen wir als Angestellte das halt übenerhmen- für unsere beamteten Kollegen. Denn irgendwann in später Zukunft trifft es uns ja dann auch (die 5 Tage jedes Jahr stören mich jetzt nicht so, wie die schlechtere Bezahlung mit allem, was da dran hängt). Im übrigen finde ich die Diskussionen hier über die Streichung der Nebenabrede langsam lächerlich. Vor einem Jahr hat man doch in der BB- Initiative mitgemacht, damit es um eine Angleichung der Verhältnisse zwischen angestellten und beamteten Lehrern gibt und nicht damit der Nichtwegfall der Nebenabrede als erstrebenswertes Ziel ausgerufen wird.

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Schule: Brennpunktschule
Nick: JeanD'arc
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Link: 239
Warum viele noch hier bleiben, kann ich auch nicht verstehen, denn mir reicht es schon lange. Angefangen von den alltäglichen Bedingungen bis hin zu kostenloser Mehrarbeit durch Klassenvergrößerungen, Zwangsganztag und dergleichen. Doch wie soll man weggehen, wenn man keine Freigabe bekommt wie ich?! Begründung ist, dass es dann niemand anderen für das Fach gäbe. Obwohl bereits eine Bewerberin mit genau diesem Fach erschien... Und ich nur noch ein Lebensjahr bis zum Verbeamtungshöchstalter habe... Überlege, ob es Sinn macht zu klagen. Und die Schulräte in Brdbg fragen nach der Freigabe, so dass andere Varianten mit Kündigung auch nicht machbar sind. In den Bewerbungstipps für Niedersachsen wird ebenfalls eine Freigabe gefordert usw. ... Die Flyer von Bildet-Berlin und Gew habe ich übrigens verteilt. Wir haben seeehr viele junge, neu eingestellte Kollegen, die erst mal sehr froh über den höheren Lohn waren. Ich finds ja gut, dass der Senat die Zulage streichen will, so wachen einige endlich mal auf.

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Habe gerade die Freigabeerklärung fertiggemacht. Geht am ersten Schultag ins Büro des Chefs und dann zur Personalstelle... Es reicht!

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Gruß aus PotsdamMittelmark... habe den Schritt gemacht und bedaure nur, nicht bereits vorher gegangen zu sein. Was die mit euch in Berlin abziehen ist traurig, aber was ihr mit euch abziehen lasst ist erbärmlich.

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Frag mich auch was man hier noch macht. Hab vor 6 Monaten meine Konsequenzen gezogen und nicht nur rumgejammert und Pseudo-rumgedroht mit einer Freigabeerklärung. Mich nervt das Gejammer hier schon eine Weile. Wer vor 8 Monaten nicht mitbekommen hat, dass sich an der Ungleichbehandlung hier nichts ändern wird, dem ist nicht zu helfen. Fand ich übrigens auch fragwürdig, dass 500 oder 600 mit ihrer Freigabe gedroht haben und dann nur 10 oder 20 gegangen sind. Kam mir so vor als wollte man damit drohen dass andere gehen- man selbst aber von den Veränderungen dann profitieren. Nicht sehr kollegial. Da kann sich ja jeder mal selbst hinterfragen. Aber vielleicht hatte Wowereit ja doch recht- in Berlin bleibt man wegen anderen sachen, als nur wegen der Bezahlung. Dann aber bitte nicht mehr wundern, wenn man es mit euch machen kann.

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GEW scheiße, Senverw scheiße, Bezahlung scheiße, Bedingungen scheiße... was macht ihr Deppen eigentlich noch in Berlin?

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Schule: alle
Nick: BB
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Link: 229
Ich würde gerne auf die Diskussion in den letzten Beiträgen eingehen:
  • In Berlin gilt seit 2008 der TV-L, weil das Land (das ja damals noch nicht wieder in der TdL war) mit den Gewerkschaften Tarifverträge abgeschlossen hat hat, in denen sinngemäß steht "wir behandeln Euch wie es im TV-L steht, nur zahlen wir zunächst nur 97% des Entgelts, von 2012 bis 2017 jahrlich 0,5% mehr". Genauer nachlesen kann man das auf der Webseite der GEW Berlin: http://gew-berlin.de/3195.htm
  • Friedenspflicht gilt im allgemeinen für allesm, was in einem Tarifvertrag geregelt ist. Regelt ein Tarifvertrag ganze Bereiche nicht, wie z. B. die Eingruppierung von Lehrkräften, so können diese Lehrkräfte tarifliche Regelungen - auch mit Streik - fordern. Anderenfalls müsste eine absolute Friedenspflicht vereinbart werden - das ist aber nicht der Fall. Hier ist als Lektüre das Rechtsgutachten von Prof. Battis zu empfehlen: http://gew-berlin.de/4967.htm
  • Zu einem Streik kann nur eine Gewerkschaft aufrufen. In Berlin kommt dafür für Lehrkräfte zurzeit nur die GEW in Frage - das ist ein Argument dafür, sich in der GEW zu engagieren, sie auf Trab zu bringen, dafür zu sorgen, dass sie als unsere Gewerkschaft sich für unsere Interessen einsetzt. Da hat sich im letzten Jahr einiges getan!
  • Die GEW fordert auch, dass das was zurzeit als einseitig gewährte Zulage wird, tarifrechtlich geregelt wird. Dann hätten wir heute einen Anspruch auf die Zulage und müssten nicht um ihre Rücknahme fürchten!
  • Insgesamt stimmt die Einschätzung, dass die Rückkehr Berlins in die TdL für die angestellten Lehrkräfte die Situation schwieriger macht: Bundesländer, die Lehrkräfte verbeamten, werden wenig Motivation haben, dass angestellte Lehrkräfte besser bezahlt werden - für sie ist die schlechte Bezahlung in Berlin oder Sachsen ein Wettbewerbsvorteil um ihrerseits gut qualifizierte Lehrkräfte abzuwerben! Interessant ist in diesem Zusammenhang die Iitiative zu einer bundesweiten Entgeltordnung für Lehrkräfte (LEGO) zu sehen, die sich bislang nicht durchsetzten ließ: http://www.gew.de/L-ego_Tarifvertrag_fuer_Lehrkraefte_bleibt_auf_der_Tagesordnung.html


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@BB (Beitrag 229): Zit: "Die GEW fordert auch, dass das was zurzeit als einseitig gewährte Zulage wird, tarifrechtlich geregelt wird. Dann hätten wir heute einen Anspruch auf die Zulage und müssten nicht um ihre Rücknahme fürchten!" Man muss zwischen den beiden Möglichkeiten einer Zulage unterscheidenden. Die GEW fordert NICHT die Erfahrungsstufe 5, sondern die Zulage nach §16 (5). Hier sind in begründeten Fallen bis zu 20 % des Bruttogehalts möglich. Falls es in diesem Bereich zu einer Einigung kommen sollte, wird man sich wohl so bei 10 % treffen. D.h. definitiver Wegfall der Stufe 5, dafür aber eine Zulage von ca. 400 Euro, die dann aber für alle gezahlt wird. Eine auf jeden Fall gerechtere Variante - zumindest innerhalb der angestellten Lehrer.

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Schule:
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Link: 237
@Ich weiß wovon ich rede (Beitrag 235): Was ist denn daran bitte die gerechtere Lösung? Schonmal überlegt, was von 400 EUR brutto Zulage bleibt? Damit wächst die Schere innerhalb der Angestellten auch noch... So ein Blödsinn! Berlin verschaukelt fröhlich alle angestellten Lehrer und ihr verzapft hier auch noch so nen Unsinn!

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Schule: Sekundarschule Spandau
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Link: 231
@BB (Beitrag 229): Erst einmal danke für die vielen Antworten. Dazu habe ich dann aber noch zwei kleine Fragen: I) "Friedenspflicht gilt im allgemeinen für allesm, was in einem Tarifvertrag geregelt ist. Regelt ein Tarifvertrag ganze Bereiche nicht, wie z. B. die Eingruppierung von Lehrkräften, so können diese Lehrkräfte tarifliche Regelungen - auch mit Streik - fordern." Also hätte man dann nicht schon seit Jahren für so einen Tarifvertrag streiken können, der z.B. die Nebenabrede rechtssicher gemacht hätte bzw. der gleiche Löhne berücksichtigt hätte? Weshalb hat das, wenn es möglich gewesen wäre, die GEW dann nicht schon seit langem getan, wenn sie unser Vertreter sein will? II)" Die GEW fordert auch, dass das was zurzeit als einseitig gewährte Zulage wird, tarifrechtlich geregelt wird. Dann hätten wir heute einen Anspruch auf die Zulage und müssten nicht um ihre Rücknahme fürchten!" Ist diese Forderung realistischerweise umsetzbar (oder nur ein GEW-Berlin-Placebo, um zu tun als ob man was machen möchte- das aber gar nicht kann), wenn Berlin wieder in der TVL Mitglied ist? Oder, wie offen sind denn andere Bundesländer, wie Sachsen, gegenüber dieser Forderung? Das würde für die doch erheblich teurer werden als bisher. Danke schon im voraus für die Antworten oder bei Frage 2 eure eigene Einschätzung

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Schule:
Nick: Ich weiß wovon ich rede
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Link: 228
Ich habe noch mal auf der GEW Seite nachgesehen: "Wir fordern: Tarifliche Eingruppierungsregelungen und die Gewährung einer Zulage für angestellte Lehrer/innen Tarifverhandlungen zu alternsgerechten Arbeitsbedingungen." Dort steht überhaupt nichts von einer Forderung der Stufe 5. Jeder angestellte Lehrer sollte sich darauf einstellen, dass mit der Stufe 5 im Sommer 2013 Schluss ist.

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Schule: jaja
Nick: gosford
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Link: 225
Wenn ich es richtig im Kopf habe, tritt Berlin der TV-L bei und hat eben nicht einen Tarifvertrag unterschrieben. Und wenn ich nicht ganz falsch liege, sind im nächsten Jahr die Tarifverhandlungen für den TV-L im ganzen Bundesgebiet, also auch für Berlin. Und da darf natürlich gestreikt werden. Ich glaube die GEW ist im Recht, wenn sie sagt, dass gestreikt werden darf. Und DAS werde ich auch! Unverschämt das! Nur weil unser Partybürgermeister als Volksbildungsstadtrat mal schlechte Erfahrungen mit verbeamteten Lehrern gemacht hat... Vielleicht ist Wowi ja eh bald weg....

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Schule: Sekundarschule Spandau
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Link: 227
@gosford (Beitrag 225): Klar, ganz bestimmt wird es bundesweite Streiks geben, nur weil in Berlin angestellte Lehrer nicht wie Beamte bezahlt werden. Ironie aus!!! Außer Berlin verbeamtet nur Sachsen seine Lehrer nicht. Und in Sachsen schon seit der Wende nicht mehr- und zwar konsequent- d.h. ohne das verbeamtete Lehrer aus anderen Bundesländern im Beamtenstatus übernommen werden. Und dort gab es noch nie den Luxus einer Nebenabrede!!! Trotzdem in den den letzten Bildungsrankings immer Platz 1. Man kann da ja mal realistisch überlegen, welchen Druck angestellte Lehrer aus anderen Bundesländern aufbauen können, wenn maximal 10 Prozent dort angestellt sind. Und wie ich in den anderen Posts schon gefragt habe: Geht ein Streik denn rechtlich noch, wenn die Länder z.B. 6,5 Prozent mehr Lohn zustimmen- in allen Bundesländern? Denkst du wirklich, dass die GEW in Berlin da im Alleingang für eine kleine Gruppe zum Streik aufrufeen wird. Zumal die GEW- Politik der letzteen Jahre doch für angestellte Lehrer in meinen Augen nicht so viele Vorteile hatte. Weshalb sollte es da jetzt anders sein. Und was passiert z.B., wenn sich die Position der GEW zum Streik ändern würde, weil die Arbeitszeitkonten doch nicht abgeschafft würden-dafür aber die Nebenabrede?

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Schule:
Nick: Ich weiß wovon ich rede
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Link: 226
@gosford (Beitrag 225): Ja, ja. Streik ist kein Problem. Aber wofür? Für 6, 5 % mehr Lohn (auf 2 Jahre allerdings verteilt)? Kein Problem. Eingruppierung für Lehrkräfte? Auch kein Problem. Stufe 5 dauerhaft??!? Streik, um ein Tarifsystem auf den Kopf zu stellen?!? Bundesweiter Streik nur weil Wowi nicht verbeamten will und um Berlin - koste es was es wolle - halbwegs für Junglehrer attraktiv zu halten. HALLOOOOOOOO, das ist doch ganz einfach nur Blödsinn (siehe ID 223)

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
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Link: 220
Vor genau einem Jahr hatten wir den Personalrat und auch jemand von der GEW vor Ort. Da wurde gesagt, dass bis zum 1.1.2012 !! ein Streikfrieden herrscht und ab 1.1.2012 könnte gestreikt werden. Dann hatte ich gehört, dass erst das Streikrecht für angestelle Lehrer vor Gericht geklärt werden musste, da wir in diesem Fall wie Beamte vom Senat gleich gestellt wurden. Dies wurde dann aber vom Gericht verworfen, so dass wir streiken dürfen (Angestellte). Wenn es zu einem offiziellen Streik kommt, so dürfen Beamte Lehrer nicht den Unterricht vertreten, da diese dann Streikbrecher wären.

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Schule: Sekundarschule Spandau
Nick: sportler
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Link: 221
@StR. i. A. (Beitrag 220): Also kann man auch streiken, wenn gerade ein neuer Tarifvertrag unterschrieben wurde? Fände ich seltsam, da das doch in anderen Berufen auch nicht möglich ist. Die müssen nach Vertragsunterzeichnung auch immer eine Zeit eine Friedenspflicht wahren. Dazu bitte einmal konkrete Aussagen, die man auch nachlesen kann. Dass ich als angestellter Lehrer streiken kann ist klar. Nur darf man doch nicht jedes Mal streiken, wenn bereits etwas erreicht wurde (z.B. ein Tarifvertrag, dem zugestimmt wurde, auch wenn das nicht jedem passt), oder? Oder anders gefragt. Ist es im Interesse eines angestellten Lehrers, wenn Berlin wieder im TVL mitmacht und im besten Fall 6,5 Prozent mehr Lohn möglich sind dafür aber die Nebenabrede gestrichen wird? Und was ist, wenn dem TVL, der ja für alle Angestellten im ÖD Berlins gelten wird durch die anderen in der GEW vertretenen Persnen (Erzieher, Verwaltung...) zugetimmt wird? Ist ein Streik der angestellten Lehrer dann möglich oder nur Wunschdenken? Wer kennt sich aus?

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
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Link: 222
@sportler (Beitrag 221): Na es scheint dann wohl Streikfrieden aufgrund der damaligen Einigung gegeben zu haben. Der ist aber um. Tja wäre schon echt lustig, wenn alle für 6,5% streiken und dann der Zuschlag gekürzt wird. Aber dann werden doch mehr gehen. Aber vielleicht hat Berlin ja Glück, denn es kommen ja junge Beamte zurück und behalten ihren Status und den Verdienst. Brandenburg ist ja nicht allzu weit weg. .... Es ist schon klar, dass Angestellte streiken dürfen; durften wir aber aus den Augen des Senats nicht --> im Streikrecht waren wir gleich gestellt, wie Beamte. Somit die Pflichten der Beamte, aber Bezahlung nach Angestellten-Tarif. Daher die Klage, damit wir keine Mahnung erhalten (wie Beamte).

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Schule: Sekundarschule Spandau
Nick: sportler
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Link: 224
@StR. i. A. (Beitrag 222): "na es scheint dann wohl Streikfrieden aufgrund der damaligen Einigung gegeben zu haben.Der ist aber um." Ich glaub du hast nicht verstanden, dass es im Januar einen neuen Tarifvertrag gibt, dem vor allem die GEW zustimmen wird, da damit die Rechte und die finanzielle Lage der Mehrzahl der Angestellten Berins sich verbessern wird. Wir, als angestellte Lehrer sind aber als Angestellte in der GEW eine Minderheit. Sollte der neue Tarifvertrag dann in Kraft treten, weshalb sollte es dann nicht wieder einen Streikfrieden für ein Jahr geben, wenn unsere Gewerkschaf zugestimmt hat? Nur, weil eine Minderheit in der GEW, die angestellten Lehrer dann finanzielle Einbußen hinnehmen muss, die andere Gruppen nicht verstehen? Oder sehe ich da etwas falsch?

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Schule: Sekundarschule Spandau
Nick: sportler
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Link: 219
Manchmal glaub ich, dass einige bei ihren Vertragsunterzeichnungen geschlafen haben. Da stand nun einmal drin, dass die Nebenabrede jedes Jahr gekündigt werden kann- und wir haben es trotzdem unterschrieben. Also kann man da jetzt nicht so tun, als wäre eine Streichung nicht absehbar gewesen. Wie es mit einem Streik aussieht, weiß ich nicht- aber muss der nicht von der GEW ausgerufen werden? Und darf man dann nicht eh erstmal wenigstens ein Jahr nicht streiken, nachdem die GEW den neuen Tarifvertrag (der ja nicht nur für Lehrer gilt, sondern zu einem großen Teil andere Berufsgruppen mitabdeckt- und Rechtssicherheit auch für andere bedeutet, die von der Nebenabrede nicht betroffen sind) unterschrieben hat? Dann ist der Senat doch dem Verhandlungsführer der Angestellten, also der GEW, entgegengekommen, dieser hat zugestimmt und ein Streik rechtlich nicht mehr möglich, oder? Also wie realistisch ist ein Streik denn eigentlich? Es kommt mir so vor, dass hier manchmal Wünsche mit realistischen Möglichkeiten verwechselt werden. Vielleicht kennt sich ja einer richtig da aus und kann was schreiben.

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Schule: Leibniz
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Link: 218
Da konkrete Zahlen manchmal die Deutlichkeit verstärken können, hier mal am TV-L aufgezeigt, was das Ganze eigentlich für die Angestellten heißt (und auch, um mal zu zeigen, für welches Geld wir eigentlich unsere Arbeit tun): Aktuell und bis zur Rente (100% und Steuerklasse 1 angenommen): Entgeltgruppe 13 Stufe 5 = 2532 Euro netto Nach Streichung der Zulage bis Stufe 5 hieß es das für Kollegen mit 1 Jahr Berufserfahrung Stufe 1=1888 Euro netto, weitere 2 Jahre später Stufe 2=2043 Euro netto, weitere 3 Jahre später Stufe 3=2130 Euro, weitere 4 später dann Stufe 4=2304 Euro. Nicht zu vergessen die 2 Zusatzstunden durch Wegfall der Arbeitszeitkonten. Viel Spaß noch in Berlin

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Schule: Goethe-Oberschule
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Link: 215
Auch an unserer Schule haben viele Angestellte den Entschluss gefasst zu gehen - wir sind alle fassungslos über das "Weihnachtsgeschenk" des Senats. Manche von uns waren heute den Tränen nahe: Wie kann man es in Erwägung ziehen uns jungen Lehrern ein Drittel des Gehalts einfach zu streichen? Was sollen junge Mütter tun, die auf eine Stundenreduktion angewiesen sind, sich diese aber jetzt nicht mehr leisten können? Was sollen diejenigen tun, die Kinder zu ernähren und dabei auch noch Kredite, auch Bildungskredite (das hat sich ja gelohnt!) abzubezahlen haben? Wie konnten wir uns nur so übers Ohr hauen lassen? Die Nebenabrede - nichts als Bauernfängerei. Das Angestelltenverhältnis an Berliner Schulen - nichts als eine Sackgasse. STEHT ALLE AUF UND LASST UNS WAS VERÄNDERN! Zusammen könnten wir so viel verändern, so viel Druck ausüben... WIR MÜSSEN GESCHLOSSEN STREIKEN!

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Schule: Tempelhof-Schöneberg
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Link: 214
Ich bin Beamtin und stehe voll hinter euch!!! Ich finde es unfassbar, was in Berlin mit der Bildung passiert! Als wäre der Alltag mit den SchülerInnen nicht schon anstrengend genug, rauben einem solche Dinge jetzt auch noch den letzten Nerv!!! Und es spricht auch niemand davon, dass mittlerweile alle kleinen Lehrerlein (ob Angestellte oder Beamte) den Job der Sonderpädagogen machen müssen!!! Nur dass ein Sonderpädagoge auch nochmal mächtig MEHR verdient! Und natürlich bildet mann/frau sich in der Freizeit fort oder macht einfach so mal was vor sich hin...wird schon schief gehen. Meine angestellten Kolleginnen wissen, dass ich sie unterstütze und auch bei jeder Aktion dabei bin. Ich hoffe, es gibt noch mehr, die so handeln wie ich!!!! BEAMTE: MITMACHEN!!

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Schule:
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Link: 213
Da kämpft man seit Jahren für eine Gleichbehandlung - gleiche Arbeit=gleicher Lohn und dann sowas! UNFASSBAR! Berlin, du kannst mich mal am Arsch lecken! Tschüss!!!

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Schule: Gymnasium
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Link: 211
HILFE! in unserer Schule überlegen viele, viele junge Lehrer die Schule zu verlassen, weil sie viel zu wenig Gehalt bekommen. Im nächsten schuljahr soll deren Gehalt um 1/3 verkürtzt werden. Somit bekommen die verbeamteten doppelt (!) so viel Geld!!! ich kann die Lehrer sehr gut verstehen, dennoch macht es uns unglaublich traurig, dass so viele die Schule verlassen. einfach so. Die folgen wären, dass wir nurnoch ältere, wenige Lehrer in unserer Schule haben. Viel unterricht würde ausfallen und wir würden nichts dazulernen. ich wollte fragen was wir, als Schüler, dagegen tun können! mit den jetzigen Lehrern ist es so spaßig und man lernt auch sehr sehr gerne, ich bezweifle ob das auch später, wenn wir nurnoch paar Lehrer in der Schule haben, auch so ist. BITTE HELFT UNS! DAS IST SO WICHTIG! WAS KÖNNEN WIR TUN?

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Schule:
Nick:
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Link: 210



Diskussionsbeitrag:
Schule: Goethe Oberschule
Nick:
Bericht:

Link: 206
Ich möchte einfach mal ein Lob an Bildet Berlin! aussprechen. Ich finde es toll, was in den letzten Monaten erreicht wurde, auch wenn wir noch ganz am Anfang stehen. Besonders wichtig finde ich, dass sich die GEW endlich ernsthaft für die Interessen der angestellten lehrkräfte einsetzt!

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Schule:
Nick:
Bericht:

Link: 205
Das muss jetzt endlich mal wehtun. Kein Kuschelpädagogengehabe mehr... Hinschmeißen, Arbeit ruhen lassen! Klar leiden die Schüler drunter, aber Entschuldigung, das ist ein Totschlagargument. Die leiden noch mehr unter frustrierten und zu wenigen Lehrern! Also los jetzt, die Ärsche hoch!!!

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Schule:
Nick: zzz
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Link: 203
LEUTE, IHR MÜSST MEHR IN EUREN LEHRERZIMMERN INFORMIEREN... sonst ists schnell vorbei! Viele wissen einfach noch von nix.

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
Bericht:

Link: 204
@zzz (Beitrag 203): Kann man nicht so eine Art Flyer zu den Schulen schicken ?? GEW gestützt, ist nicht immer ein GEW Vertreter in der Schule ?

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
Bericht:

Link: 202
nicht nur dieses ... als Angestellter zahlt man gesetzlich versichert eine ganze Menge und Medikamente darf man selber zahlen; Zuschüsse für Brillen, Massagen und dergleichen sind wenig oder gar nicht. Okay, dann bleibt man halt privat versichert. Aber halt: da man keine Beihilfe bekommt, zahlt man ja wieder mehr, als ein Beamter. Gut, gut, gut ich will ja nicht krank werden. Aber wie sieht es mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung aus ?! Als Beamter ist man doch abgesicherter? Als Angestellter sollte man sich selber eine abschließen. Doch halt: ca. 1000 Euro im Jahr sind da auch fällig. Also steigen die Unterschiede noch weiter. Berlin, ik liebe dir !

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Schule: Köpenick
Nick: StR. i. A. II
Bericht:

Link: 208
@StR. i. A. (Beitrag 202): Zitat: "nicht nur dieses ... als Angestellter zahlt man gesetzlich versichert eine ganze Menge und Medikamente darf man selber zahlen; Zuschüsse für Brillen, Massagen und dergleichen sind wenig oder gar nicht. Okay, dann bleibt man halt privat versichert. Aber halt: da man keine Beihilfe bekommt, zahlt man ja wieder mehr, als ein Beamter. Gut, gut, gut ich will ja nicht krank werden. Aber wie sieht es mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung aus ?! Als Beamter ist man doch abgesicherter? Als Angestellter sollte man sich selber eine abschließen. Doch halt: ca. 1000 Euro im Jahr sind da auch fällig. Also steigen die Unterschiede noch weiter. [...]" Tja Kollege, dass sind halt genau die Argumente, die bei der Öffentlichkeit höchstens Zorn und keineswegs Verständnis hervorrufen. Du armer Kerl kannst Dir keine Massagen und keine Brillen verschreiben lassen, wenn Du gesetzlich versichert bist und musst zuzahlen, wenn Du privat versichert bist. Hunderttausende von Handwerkern, Fließbandarbeitern, aber auch IT-Technikern, Zahnarzthelfern, Tierärzten, Unteroffizieren und Bauingenieuren bleibt dieses Privileg genauso verwehrt. Gleiches gilt für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Versteh mich nicht falsch, auch ich hätte gern ein angemessenes Gehalt als angestellter Lehrer und bin sehr wohl für die Angleichung der Gehälter an die Beamtenbezüge. Aber Dein Wohlstandsgejammer. Oder allgemein, dieses Lechzen vieler junger Lehrer nach Leistungen, die 95% der übrigen Bevölkerung auch nicht zustehen, macht uns Lehrer einfach nicht sympathischer und schürt zurecht Vorurteile wie "faule Säcke" oder "dauernd krank". Frohe Weihnachten und ein gelegentlicher Blick über den Tellerrand - sprich: ein paar Jahre arbeiten in der freien Wirtschaft, bevor man den Lehrerberuf ergreift und den Schülern was über das Leben da draußen erzählen will, kann nicht schaden. Mir hats nicht geschadet und ich bin sogar ganz froh, nach meinem Referendariat nicht verbeamtet zu werden. Umso flexibler ist man nämlich, wenn man mal was anderes machen will...und umso leichter aber kann man eines Tages dann auch in den Lehrerberuf zurückkehren. Viele Grüße und bitte nicht löschen. Benjamin

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Schule: alle
Nick: Einer der mitdenkt und nachrechnet
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Link: 201
Um mal aus den Modellberechnungen von Bildet Berlin! zu zitieren (http://bildet-berlin.de/_rubric/detail.php?rubric=zahlen&nr=44):

Wenn der Senat die Nebenabrede kündigt, erhöht er die Differenz zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften wieder von 10% auf 14% bzw. in 40 Dienstjahren von ca. 110.000€ auf über 150.000€ - ganz zu schweigen von den aus Hamburg übernommenen Kollegen, die dann 230.000€ mehr als wir verdienen (dabei ist der unterschied im Ruhestand noch gar nicht betrachtet).
Gleichzeitig zu dieser Gehaltskürzung würde mit dem Wegfall der 5 jährlichen Arbeitszeitkontotagen unsere Arbeitszeit massiv erhöht.
Gehaltskürzung bei gleichzeitiger Arbeitszeiterhöhung - das macht nur der Berliner Senat mit seinen angestellten Lehrkräften!

Angestellte Lehrkräfte dieser Stadt: Empört Euch! Lasst Euch nicht länger für dumm verkaufen! Engagiert Euch, damit Eure Arbeit Früchte tragen kann und nicht jede Anstrengung von der nächsten Sparmaßnahme karikiert wird!

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Schule:
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Link: 200
"Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) . § 2 Arbeitsvertrag, Nebenabreden, Probezeit ... (3) Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart werden. Sie können gesondert gekündigt werden, soweit dies einzelvertraglich vereinbart ist." Da steht nix von Zustimmungspflichtigkeit der Nebenabreden wie von der Finanzverwaltung im Artikel Berliner Zeitung behauptet!

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Link: 194
Äh, ist das deren Ernst, dass die uns die Nebenabrede streichen??? Dann war's das für mich endgültig hier!!! "Seit 2009 kommen sie ab dem ersten Arbeitstag gleich in die höchste Tarifgruppe, verdienen samt Zuschlag als Gymnasiallehrer gut 4400 Euro brutto und als Grundschullehrer 3900 Euro brutto. Nach der bisherigen Regelung sind aber keine weiteren Gehaltssteigerungen mehr vorgesehen. Die Finanzverwaltung teilte am Mittwoch mit, dass diese Regelung keinen Bestand haben kann, weil Berlin in die Tarifgemeinschaft deutscher Länder zurückgekehrt sei und Zulagen nun zustimmungspflichtig seien." Berliner Zeitung

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Link: 198
@ (Beitrag 194): Ich schätze das als Drohgebärde ein....Noch ein Grund mehr, im nächsten Jahr durch Streiks eine deutliche Verbesserung und Angleichung zu fordern. Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen!!! Wenn die Nebenabrede gestrichen wird, bin ich weg.

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
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Link: 197
@ (Beitrag 194): Ja die Nebenabrede ist kündbar und daher muss man jeden Tag als Dank eine Kerze ins Fenster stellen :o) .... außerdem war eine Idee, nur den Angestellten mehr zu zahlen, die ein Mangelfach unterrichten.

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Schule:
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Link: 196
@ (Beitrag 194): Wird die Nebenabrede gestrichen, bin ich einen Tag später weg! Wen wollen die eigentlich verarschen???

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Nick: Ich weiß wovon ich rede
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Link: 195
@ (Beitrag 194): Hat jemand ernsthaft geglaubt, dass die Nebenrede dauerhaft gezahlt wird?!?

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
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Link: 193
Eine Idee: Wenn nur pro Stunde gestreikt wird, dann sollte der Ausfall des Verdienstes um +/-20€ pro Stunde liegen. So könnte anstatt eines ganzen Tages 3-4 Stunden pro Woche gestreikt werden. Vorteil: Die Streikkasse der GEW würde geschont (für die noch GEW Mitglieder); die Eltern würden dies eher unterstützen und der Verlust für einen selber wäre geringer. Außerdem hätte die Senatsverwaltung eine Menge zu tun, jedem Streikenden je 20 € für die Stunden von seinem Lohn zu kürzen. Das wäre sehr, sehr zeitaufwändig und rein arbeitstechnisch gar nicht zu machen. Wenn wir wirklich 8000 angestellte Lehrer sind und nur ein Teil streikt oder abwechselnd streikt, dann hat die Personalstelle aber alle Hände voll zu tun. Außerdem kann somit der Streik in die Länge gezogen werden und wir müssten nicht aufgrund des Geldverlustes klein beigeben.

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Nick: StR i.A.
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Link: 192
So sieht's aus: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/stadtbild-lehrer-sind-die-neuen-fluglotsen,10809148,21103018.html UND JETZT LASST DAS HIER MAL NICHT EINREISSEN! INFORMIERT MAL PER RUNDMAILS! MACHT WERBUNG IN EUREN LEHRERZIMMERN!

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Schule: ALLE
Nick:
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Link: 191
So, und jetzt rührt mal fleißig die Streik-Trommeln an euren Schulen, damit die nächste Streikaktion mit großer Wucht vorankommt! Jetzt nicht kleinbei geben!!! Ansonsten nimmt uns wirklich keiner mehr ernst!

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Schule: Reinickendorf
Nick: StR. i. A.
Bericht:

Link: 190
Hat ja nun lange gedauert ! Weiter so.... aber eigentlich schade, dass man dieses erst aus dem Fernsehen erfahren muss und es sich nicht bei den angestellten Lehrer rum gesprochen hat ! oder war das wieder mal so eine "Nacht und Nebel Aktion", die im Sande verläuft ??

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
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Der Elternvertreter als Brückenbauer Ja, ja die Weihnachtszeit naht und alle sind in heller Aufregung. Da kann es schon mal passieren, dass man Aufgaben, die ansonsten routiniert von der Hand gehen, etwas dilettantisch durchführt. So passiert, in dieser Woche, an einer Grundschule in unserer Stadt: Ein erfahrener Rektor suspendiert mit sofortiger Wirkung ein Kind vom Unterricht, ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Wege einzuhalten. Keine Anhörung des Schülers UND der Erziehungsberechtigten, keine Einberufung einer Klassenkonferenz. Gefahr in Verzug bestand nicht, da der zu rügende Vorfall bereits vor zwei Wochen statt fand. Die Mitteilung (Donnerstag) über die Suspendierung (ab Montag) bekamen die Eltern von der Schulsekretärin auf den Anrufbeantworter hinterlegt. Zusätzlich mit dem Hinweis versehen, dass eine schriftliche Benachrichtigung auf dem Postwege sei. Nun gut, kann ja mal passieren wird man sich sagen. NEIN! Das darf nicht passieren. Zumal hier auch noch ein sehr traumatisiertes Kind, Opfer einer Überreaktion wurde (was der Schulleitung bekannt war). Wer ist zuständig? Die besorgten Eltern wussten sich keinen Rat und wandten sich an den GEV-Vorstand der Schule. Dieser konnte die Schulleitung nicht erreichen und riet dazu, auf den Fehler schriftlich hinzuweisen und um ordnungsgemäßen Ablauf zu bitten. Dieses Schreiben wurde persönlich von den Eltern in der Schule abgegeben. Die Sekretärin überreichte in diesem Zuge auch gleich das v.g. Schreiben, dass ja eigentlich per Post unterwegs sei! Da nun bereits Freitag war und die Suspendierung ab Montag beginnen sollte, waren die Eltern vollends überfordert und wussten nicht, wie sie sich nun Verhalten sollten. Darf das Kind am Montag gehen, oder nicht? Der Tipp: Frag doch mal bei der Schulaufsicht nach! Nun kann sich ja fast jeder vorstellen, was es bedeutet, am Freitag um 14:00 Uhr bei der Schulaufsicht anzurufen, oder? - Nein, falsch gedacht! Es war tatsächlich ein Schulrat anwesend. Dieser hörte sich die Sachlage an und konnte, da ja bereits Freitag und zur fortgeschrittenen Stunde, nichts weiter dazu sagen, weil er nicht: „ nachprüfen könne, ob diese Vorwürfe stimmen“. Der Hinweis auf fehlende Einladungen zur Klassenkonferenz an die jeweiligen Vertreter lies ihn dann zu der Aussage hinreißen: „man solle hier doch bitte nicht so aggressiv vorgehen und eher versuchen eine Brücke zu bauen, damit die Schulleitung die Möglichkeit hat, trotz dieses Fehlers, ihr Gesicht zu wahren“. Es erging die Bitte: “die Schulleitung auf ihren „Irrtum“ aufmerksam zu machen und die fehlenden Maßnahmen einzuleiten“. Auf den Hinweis, dass man dieses bereits schriftlich weitergeleitet hat, kam die Antwort: „... na dann haben sie doch alles richtig gemacht!“. (Prima!) Auch wurde gebeten sich als Elternvertreter doch mit den betroffenen Eltern, am Montag gemeinsam auf den Weg zur Schule zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass das Kind den Unterricht weiter besuchen darf, bis die Ordnungsmaßnahmen gesetzesgetreu durchgeführt wurden und greifen. Hääääääääääääääää, was anderes fällt einem dazu nicht ein! Völlig verwirrt nahm man nun die Möglichkeit in Angriff und rief bei der Beschwerdestelle der Senatsverwaltung an, um sich zu vergewissern, ob dieses wirklich die Aufgabe einer Elternvertretung ist – Brücken bauen und dafür Sorge tragen das eine Schulleitung ihr Gesicht wahren kann, bzw. dafür zu sorgen, dass die Schulpflicht eingehalten wird und dem Gesetz genüge getan wird? Der überaus freundliche Herr dort sah die ganze Angelegenheit ganz entspannt: „Was soll ein Schulrat am Freitag um 14:00 Uhr denn machen? Sie sollten das globaler sehen, sie sind doch viel näher dran an der Schule. Wenn sie den Eltern helfen wollen, würde ich am Montag mitgehen.“ Welches Aufgabengebiet hat die Schulaufsicht? Wofür, außer für das rigorose Streichen von Lehrerstellen und ständige Abfragen von Schülerzahlen, ist die Schulaufsicht noch zuständig? Fällt ein solches Verhalten in die viel gepriesene Eigenständigkeit der Schule? Schnapp - Atmung und die mütterliche Frage: ...und nun??? Wie kann/soll sich ein Elternvertreter in einer solchen Situation verhalten? Keinerlei Hilfestellung oder Unterstützung seitens der vermeintlich Zuständigen! Vielleicht fällt dem geneigten Leser ja eine Lösung ein...... Nachsatz: ...auf die gesendete Email, an dem besagten Freitag, an die zuständige Schulrätin der Schule, erfolgte bis heute (eine Woche ist vergangen) noch keine Reaktion! Weder eine Bestätigung des Einganges, noch wurde nachgefragt, ob das Problem gelöst wurde. Bis dato sind noch keine Einladungen zur Klassenkonferenz verschickt, das Kind geht seit Montag, nach wie vor zur Schule. Was jetzt daraus wird? Bisher ist ein Vakuum entstanden und das Kind, sowie wie Eltern, bleiben im Ungewissen. Vorweihnachtliche Grüße von einer Elternvertreterin

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Ich glaube, die einzige Möglichkeit, diesem ignoranten Senat mal deutlich Wind entgegenzublasen ist ein großflächig angesetzter Streik zur besten Sendezeit... MSA oder Abitur! Der Rest ist absoluter Kinderkram... ich bekomme zuviel, wenn ich die GEW-Heinis Postkärtchen verteilen sehe... da würd ich als Senat auch denken: "Lass die ma schön machen, mit ihren Kärtchen und Unterschriften, solange sie sich weiter ausbeuten lassen..." Lächerlich machen wir uns... absolut lächerlich!

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@ (Beitrag 186): Du hast völlig recht, wir sollten zur "besten Sendezeit" streiken. Stellt euch mal den volkswirtschaftlichen Schaden vor, den es verursachen würde, wenn ALLE ANGESTELLTEN während des MSA oder des Abiturs streiken...Am besten wir legen die Arbeit nieder, nachdem die Schüler die Prüfungsbögen in der Hand halten: Das würde die Neukonzeption der Prüfungen nach sich ziehen, eine Neufestlegung von Prüfungsterminen usw.

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Macht ihr eigentlich noch was, oder war es das jetzt? 230 000 EUR netto weniger in 40 Dienstjahren als ein Beamter, n schickes Haus mit Garten, ihr scheint's ja dicke zu haben, wenn das alles an Protest war. Grüße aus Brandenburg

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@ (Beitrag 184): Wir machen noch so einiges! Nur kann man nicht unentwegt Unterschriften übergeben, sondern muss auch auf anderen Wegen versuchen, Entscheidungsträger von unserem Anliegen zu überzeugen. Denn eins ist klar: So wie es ist kann es nicht bleiben, und das scheint auch der Senat langsam zu realisieren und kündigte bereits sehr vage ein "Paket für angestellte Lehrkräfte" an. Ob wir uns darüber freuen können werden, das wissen wir natürlich erst wenn wir das Paket öffnen können. Die ersatzlose Streichung der AZK-Tage lässt wenig gutes hoffen :( Dabei ist eine Verbesserung der Situation gesamtgesellschaftlich dringend geboten: Die Zukunft unserer Stadt hängt davon ab, ob es gelingen wird, engagierte und gut qualifizierte Lehrer/innen für die Berliner Schule zu gewinnen. Wie sollen Integration und Arbeit ohne qualitativ hochwertige Bildungsangebote für alle Schülerinn nund Schüler geleistet werden?
Dass alle nach Brandenburg gehen ist da bestimmt keine Lösung - und dass ein erheblicher Teil der Lehrerschaft aus anderen Bundesländern zurückgekehrt viel mehr für die selbe Arbeit verdient, das wird der Arbeit in Berliner Lehrerzimmern ebenfalls wenig zuträglich sein! Aber es stimmt schon: Es gehört außergewöhnlich viel Idealismus und Schmerzfreiheit dazu, in der heutigen Situation als Lehrer in Berlin zu bleiben.

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Schule: Alle
Nick: Gewerkschaftler
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Staatssekretär Rackles war so mutig, vor der Landesdelegiertenversammlung (dem Parlament) der GEW am 13.11.2012 zu sprechen ... und drohte dort unverhohlen, dass globale Unzufriedenheitsäußerungen auch dazu führen könnten, dass man im Zusammenhang mit der Streichung der AZK nachher alles streicht, weil ja "doch alle gerade mit allem unzufrieden" wären. Mit anderen Worten: "Seid schön lieb zu uns, sonst werden wir böse und wir sitzen am längeren Hebel und Ihr werdet dann schon sehen, was Ihr davon habt!" Demokratie? Tarifautonomie? Arbeiterpartei?

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Schule: Schule
Nick: Matte
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Hallo, einige Anmerkungen zum Beitrag aus der Amtsstube (unten): Wir brauchen keine SchulrätInnen, die Inspektionen durchführen, wenn bald keine Fachlehrer mehr da sind, die unterrichten. Inspiziert Ihr dann nur noch die Wände und Möbel? Darüber sollte man nachdenken und durch Verbeamtung der Lehrer, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung/Besoldung die Bildung unserer Schüler qualitativ hochwertig sichern. Auch wäre es doch wegen der mangelnden Personalausstattung angebracht, wenn SchulrätInnen auch wieder unterrichten. Dann könnten Sie auch gleich die Schulinspektion im eigenen Unterricht durchführen und es würde weniger Unterricht ausfallen. "Schule: Schulbehörde Nick: Einer aus der Amtsstube Wir zahlen Beamten A15 und Angestellten E14. Warum? Nur so! Dienststelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Referat VI C "Schulinspektion" Laufbahn: Schulaufsichtsdienst: mehrere Stellen Bezeichnung: Schulrätin/ Schulrat Es können sich auch geeignete Tarifbeschäftigte bewerben. Besoldungsgruppe: A 15 Entgeltgruppe: 14, vorbehaltlich einer endgültigen Bewertung Besetzbar: sofort Kennzahl: 61/12 ........................................................................ http://www.berlin.de/politik-und-verwaltung/stellenausschreibungen/detail.php/2639

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Schulbehörde
Nick: Einer aus der Amtsstube
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Link: 178
Wir zahlen Beamten A15 und Angestellten E14. Warum? Nur so! Dienststelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Referat VI C "Schulinspektion" Laufbahn: Schulaufsichtsdienst: mehrere Stellen Bezeichnung: Schulrätin/ Schulrat Es können sich auch geeignete Tarifbeschäftigte bewerben. Besoldungsgruppe: A 15 Entgeltgruppe: 14, vorbehaltlich einer endgültigen Bewertung Besetzbar: sofort Kennzahl: 61/12 ........................................................................ http://www.berlin.de/politik-und-verwaltung/stellenausschreibungen/detail.php/2639

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: fast ALLE
Nick: J.K.
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Link: 177
Sehr geehrte Frau Scheeres, es wäre sehr gut, wenn Sie durchsetzen könnten, dass die Schulleitungen die Anzahl der Ermäßigungsstunden ( die die jeweilige Schule erhält) und deren Verwendung in der Schule publizieren würden. Leider herscht in diesem Punkt an den Schulen keine Transparenz. Diese Transparenz würde dazu führen, dass die Belastungen und auch die Entlastungen auf mehrere Schultern verteilt werden würden und nicht, wie an einigen Schulen vorrangig, Schulleitungen und deren "nahe stehenden" Lehrkräften zu Gute kommen. So würden die Ermäßigungsstunden die erhalten, die die Arbeit leisten. Dieser Vorschlag kostet nur einwenig Mut und einige Arbeitsminuten der Verwaltungsbeamten - sonst nichts und schafft trotzdem Enlastung für die, die sie auch verdient haben.

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Schule: OSZ
Nick: Melisa
Bericht:

Link: 179
@J.K. (Beitrag 177): Hallo. ich stimme den Ausführungen von J.K. (siehe unten) voll zu. In der Schulleitung schiebt man sich die Ermäßigungsstunden mit wenigen Ausnahmen schön in die eigene Tasche, um eventuell gar nicht mehr zu unterrichten. Das kann so nicht sein. Da wurden Teamleiterstunden der Lernfeldteams gestrichen und sind dann in der Schulleitung gelandet. Es geht nicht mehr so weiter. Keine Offenheit, keine Transparenz, wenig Kommunikation etc. Die Arbeitsbelastung wird immer mehr, da spielt der propagierte Gesundheitsschutz in der Unterrichtsrealität doch überhaupt keine Rolle mehr. Die Arbeitszeitkonten werden abgeschafft und damit wird das Versprechen von 2003 (sinngemäß: Wenn sich die finanzielle Lage verbessert, wird die Erhöhung der Unterrichtsstunden rückgängig gemacht.) völlig gebrochen. Das war und ist eine Täuschung von Arbeitnehmern und Dienstkräften. Ein reines Lügenhaus, das nach außenhin noch alles schön redet. Wenn im Sinne der Senatsverwaltung etwas geändert werden soll, dann geht dies doch auch. Warum erwirkt man nicht eine Änderung der Koalitionsvereinbarung? Weil man es hier auf keinem Fall will. Es macht keinen Spaß mehr und das heißt: es geht zu Lasten der Schüler. Wenn dass das Ziel der Arbeit der Senatsbildungsverwaltung ist, dann gute Nacht Berliner Bildung. Ich wünsche mir, das dieser Traum sofort aufhört. Aber er tut es nicht.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Joan-Miro-Grundschule
Nick:
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Link: 174
An dieser Schule findet in mehreren 5. und 6. Klassen seit Schuljahresbeginn kein kontinuierlicher Mathematikunterricht statt - also numehr seit 9 Wochen! Grund: Eine Lehrerin ist langzeiterkrankt, eine zunächst gefundene PKB-Lehrerin bekam woanders eine richtige Stelle. Häufig passiert es nun, dass, vermutlich, um die Eltern zu beruhigen und die Statistik nicht ganz so mies aussehen zu lassen, dass Lehrer aus ihrem regulären Unterricht herausgezogen werden - von jetzt auf gleich, Planung nicht möglich - um in einer dieser Klassen eine Türschwellen-Mathematik-Stunde zu geben. Bringt den armen mathelosen Klassen nichts und schadet zusätzlich denen, die noch Unterricht haben... Hauptsache, es sieht nicht ganz so schlecht aus...

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Schule:
Nick:
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Link: 173
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article109955368/Tausende-Lehrer-sind-dauerkrank.html Die Senatsverwaltung ist auch dauerkrank: kurzsichtig bis blind und taub... und dumm!

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Schule: Schiller Oberschule - gut so
Nick: ein Beobachter
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Link: 172
Die Lehrer des Gymnasiums haben im Rahmen eines Studientages ihre Probleme zusammen getragen und Vorschläge gemacht. Dies kann man auf der Schul-HP nachlesen: http://sgym.de/lehrer/allgemeines/ Ein interessanter Bericht aus dem Schulleben. Sollte man lesen - auch die Schulverwaltung.

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Schule: NordWest
Nick: Std. i. A.
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Hmmm... es scheint wohl so, als ob wir durch unsere Anstellung so geschunden werden, dass wir keine Zeit mehr für freie Gedanken haben. Wie sieht es eigentlich mit einem Streik aus ?? oder ist dieses rechtlich nicht abgesichert (Bezug auf ID 130 und ID 131). Alle normalen angestellte Arbeitsgruppen streiken und einige werden auch noch die GEW Club-Beiträge bezahlen (ich bin aus dem Club ausgetreten). Somit bekommen doch die, die bezahlen aus der Streik-Kasse das ausstehende Geld. Oder werden damit andere Streiks finaziert ? Wäre ich einer des zuständigen Senats, dann würde ich mir aber auch auf die Schenkel klopfen. Wenn alle unter diesen Umständen ihren Job machen, eventuell noch die Stunden kürzen um das alles zu schaffen und dann noch angestellt sind, dann läuft doch alles gut. Und wenn dann noch einer krank wird, dann werden die Stunden von Kollegen gestemmt. ABER wenn jemand streikt, dann darf der Unterricht nicht auf Kollegen übertragen werden, DENN das wären dann Streikbrecher. Aber es ist wohl eher so: Wer nur meckert streikt auch nicht ;o)

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http://www.tagesspiegel.de/berlin/verzoegerte-bezahlung-berlins-junglehrer-warten-auf-ihr-gehalt/7216216.html

Ey, liebe Lehrer. Was ihr euch in Berlin bieten lasst, ist echt nur noch peinlich... Hört auf zu heulen und STEHT ENDLICH MAL AUF.!!!!!

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Schule: Altersheim
Nick: Heraklit
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Aber mein lieber, Junger Freund ohne nickname - Wieso fragst Du denn nicht die FISCHEREIBEHÖRDE selber, was man eigentlich gegen ihre Bescheide unternehmen kann? Wenn ich da Fragen stellen kann ... ich alter Mann ....und ich habe sogar Antwort bekommen! Und Sie Euch mitgeteilt. Aber die Fähigkeit zu LESEN ist wirklich Grundvoraussetzung für die FISCHWERDUNG... kann Dir keiner abnehmen!

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Schule: Altersheim
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Durch Opa Heraklit´s Hörgerät erschallt schon so wieder so komisches Rauschen der FISCHEREIBEHÖRDE: Ja, aber wogegen soll man denn klagen?!? Wenn doch LBG, Verwaltungspraxis, GG,GEW ... .... Opa Heraklit ist das wurscht, Opa flirtet lieber mit der hübschen Physiotherapeutin mit dem fast-Fisch-Freund: Sein nerdiger Enkel Plutarch hat ihm dabei geholfen und rausgefunden, was der fast-Fisch-Freund tun kann: Nämlich gegen einen BESCHEID vorgehen, der FALSCH AUF EINEM SENATSBESCHLUSS vom 6. JULI 2004 beruht. Opa kennt das Ziel des fast-Fisch-Freunds: FISCHWERDUNG DURCH GLEICHBEHANDLUNG ALLER, die IN BERLIN (!) DIESEN STATUS ANSTREBEN - egal ob sie aus Schwaben oder aus Brandenburg oder sonst woher geschwommen kommen und EGAL OB SIE DORT SCHON EINEN FISCHSTATUS HATTEN. Denn es war ja jedenfalls KEIN BERLINER FISCHSTATUS! Opa weiss auch, wieso der fast-Fisch-Freund ein Fisch werden darf: WEILS IM GESETZ SO STEHT. Wo genau, ist ihm doch egal ... BBG oder jetzt BeamtSTG ....panta rhei ....

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Berlin hat 2004 aber sein LBG geändert, und damit is die Sache doch klar auch bzgl. GG und LBG, Lehrer üben keine hoheitsrechtliche Aufgabe in Berlin aus... 2001 war die Lage noch eine andre: http://www.gew-berlin.de/blz/362.htm

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Der junge Plutarch hat getan, was nur er konnte und sich nun seine Sonne verdient. Opa hält die Stellung, denn er weiss: panta rhei! Damit dabei keine Langeweile aufkommt, sucht Opa den Berliner Entscheidungsfluss nach Fischen ... äh .... verbeamteten Lehrern ab: Zwar müssen Lehrer nicht mehr verbeamtet werden; deshalb hat das Abgeordnetenhaus die Änderung des LBG beschlossen. Aber dann muss ja noch die Verwaltungspraxis geändert werden! Das hätte der SENAT beschließen können - und hat es nicht getan. Der Flusslauf ist also nicht gerade, irgendwo sind da Steinchen und Ausbuchtungen, in denen sich ja vielleicht doch die Fische .... verbeamteten Lehrer .... verstecken. Und nun? Die Verwaltung macht es sich einfach und tut so, als wäre der Flusslauf durch einen SENATSBESCHLUSS begradigt worden: Keine Steine, keine Ausbuchtungen - also auch keine Fische. Ihre individuelle Entscheidung (nicht zu verbeamten, wer doch aber verbeamtet werden möchte) beruht also auf einer Fehlannahme! Kann aber eine Entscheidung richtig sein, die auf einer Fehlannahme beruht? Natürlich nicht: EIN VERWALTUNGSAKT, DER AUF DEM SENATSBESCHLUSS vom 6. JULI 2004 BERUHT, IST ANGREIFBAR! Aber wieso wollte Plutarch, der junge Heißsporn, dass Ihr die freundliche Verwaltung mittels ihrer eigenen Bescheide angreift? Hat er einen Sonnenstich? Oder - verstecken sich hinter den Ausbuchtungen und hinter den Steinchen des Flusses etwa nicht nur Fische, sondern auch das RECHT, VERBEAMTET ZU WERDEN? Opa Heraklit kommt dem Berliner Entscheidungsfluss jetzt mit der Angelrute bei: Und schließlich beisst einer an! Aber wieso hat er sich auf schwäbisch um sein Amt beworben und ist tatsächlich Fisch ... als Lehrer verbeamtet .... geworden? Opa fragt den, der´s wissen muss: Die Fischereibehörde. Die antwortet gern: schwäbelnde Fische dürfen Fisch im Berliner Entscheidungsfluss sein ... Mehr dringt einfach nicht durch Opa´s Hörgerät. Entsprechend verwirrt fragt er nach: Aber wenns´s sogar schwäbelnde Fische im Berliner Entscheidungsfluss gibt ... wieso gibt´s denn dann keine Berliner Fische? Die Fischereibehörde überschlägt sich fast vor Eifer, dem alten Mann die schöne neue Welt zu erklären:... ABER DIE GIBT´S HIER NICHT WEIL WIR HIER GAR KEINE FISCHE ... WOLLEN ... äh .... HABEN MÜSSEN...Tja ALSO.... STEHT SOGAR IM NEUEN LBG!! Opa hat die Lesebrille nicht dabei. Und das Hörgerät schnarrt, wenn man so laut und so hektisch mit ihm spricht. Und überhaupt: Hat Opa nun eigentlich einen Fisch geangelt - oder hat er nicht?! Opa zeigt also den Fisch hoch: ABER IN EUREM FLUSS GIBTS DOCH FISCHE! TROTZ LBG! Die Fischereibehörde winkt mit dem nächsten Papier: ALLES SO BESCHLOSSEN! SOGAR VON DER KULTUSMINISTERKONFERENZ! Opa hat genug. Opa schwingt die Angelrute: BLEIBT MIR MIT EUREM PAPIER VOM HALS! ICH HABE EINEN RICHTIGEN FISCH ZUM MITTAGESSEN GEFANGEN - UND NICHT BLOß AUS PAPIER! MITTEN IM BERLINER ENTSCHEIDUNGSFLUSS! WO EINER SEIN DARF, MÜSSEN DOCH AUCH ANDERE SEIN DÜRFEN! Die Fischereibehörde wirft den Respekt vor dem Alter über Bord und zeigt Opa die Zunge: Nö, nö - nix da, Gleichbehandlung. Gibt doch gar keinen Anspruch, gibt´s gar nicht, nämlich: Fisch im Berliner ENTSCHEIDUNGSFLUSS zu sein!!! Kriegste auch schriftlich, schriftlich kriegste das!! Hier ist der BESCHEID! Steht auch alles drin, steht da: Mit SENATSBESCHLUSS und LBG und KULTUSMINISTER und schwäbelnden Fischen! Opa packt jetzt den nassen Fisch auf die ordentlichen Akten der Fischereibehörde: Aber der darf jedenfalls da sein - mitten im Berliner Entscheidungsfluss? Ganz sicher? Trotz LBG, Beschlüssen, Tod, Teufel, FISCHEREIBEHÖRDE??? Die Fischereibehörde rümpft die Nase : Naja... JA! DER KAM NÄMLICH AUS SCHWABEN GESCHWOMMEN, DER FISCH! JETZT IST ER EBEN BERLINER, DER FISCH! Opa grinst: Hier bin ich Fisch, hier darf ich´s sein. Aber wenn ein schwäbischer Fisch ein BERLINER FISCH sein darf - trotz LBG, Beschluss, Tod, Teufel, Fischereibehörde - muss es denn dann nicht auch Berliner geben, die BERLINER FISCHE WERDEN DÜRFEN - trotz LBG, Beschluss, Tod, Teufel, Fischereibehörde?? Die Fischereibehörde bockt: Bloß wer schreibt, der bleibt. Wir schreiben! Ganz ordentlich schreiben wir, weil wir sind nämlich richtige Rechtsanwender und belehren über´s Recht und über´s Gericht erst recht wenn Du was anderes meinst, dann wirste schon sehen! He- Alter! Wo gehen Sie denn hin?? WIE SOLLEN WIR DENN DEN FISCH WIEDER AUS DEN AKTEN KRIEGEN? Opa winkt mit dem Bescheid der Fischereibehörde: Entweder Sie braten ihn oder Sie setzen sie ihn wieder in den Fluss.

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Klingt damals wie heute vernünftig: "Kritisiert wird insbesondere, dass eine isolierte Entscheidung des Landes Berlin herbeigeführt werden soll. Allein eine gemeinsame Entscheidung aller Bundesländer wird als sinnvoll angesehen. Aus verfassungsrechtlicher sowie haushalts- und personalwirtschaftlicher Sicht wird es für geboten gehalten, an der Verbeamtung der Lehrkräfte festzuhalten" Quelle: Siehe unten

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Tja, Plutarch is ja jetzt inne Sonne! "Vorlage zur Beschlussfassung Vierundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Landesbeamtenrechts (Vierundzwanzigstes Landesbeamtenrechtsänderungsgesetz 24. LBÄG) Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen: Vierundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Landesbeamtenrechts (Vierundzwanzigstes Landesbeamtenrechtsänderungsgesetz 24. LBÄG) Vom .... Das Abgeordnetenhaus hat das folgende Gesetz beschlossen: Artikel I Änderung des Landesbeamtengesetzes § 6 Abs. 1 Satz 2 des Landesbeamtengesetzes in der Fassung vom 19. Mai 2003 (GVBl. S. 202) wird aufgehoben. Artikel II Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung im Gesetzund Verordnungsblatt für Berlin in Kraft. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28. 2 Abgeordnetenhaus von Berlin 15. Wahlperiode Drucksache 15/ 1983 A. Begründung a) Allgemeines: Die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben im Rahmen von Beamtenverhältnissen ist aufgrund einer Änderung der Verhältnisse in einigen Bereichen nicht mehr zwingend. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen und die Lehr- und Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen. Sowohl in vielen Privatschulen wie auch in den neuen Bundesländern wird der Unterricht durch angestellte Lehrer erfüllt. In allen Bundesländern werden neben Beamten auch Angestellte eingesetzt. Mit der Änderung des Landesbeamtengesetzes wird die Möglichkeit eröffnet, die Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen und die Lehr- und Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen künftig auch durch nicht im Beamtenverhältnis stehende Dienstkräfte wahrnehmen zu lassen. b) Einzelbegründung: Zu Artikel I (§ 6 LBG): Die Festlegung, dass auch die Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen und die Lehr- und Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen zu der Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse gehört, wird gestrichen. Die Änderung bewirkt, dass künftig die Entscheidung, ob Lehrer im Beamtenverhältnis oder im Angestelltenverhältnis eingestellt werden, vom Dienstherrn im Rahmen des Artikels 33 Abs. 4 GG zu treffen ist. Zu Artikel II (Inkrafttreten): Die Vorschrift regelt das Inkrafttreten. c) Beteiligungen: Die zuständigen Gewerkschaften und Berufsverbände sowie der Hauptpersonalrat sind beteiligt worden. Die vorgesehene Änderung wurde in dem Beteiligungsverfahren nach § 60 LBG von den Gewerkschaften und Berufsverbänden sowie dem Hauptpersonalrat im Ergebnis abgelehnt. Kritisiert wird insbesondere, dass eine isolierte Entscheidung des Landes Berlin herbeigeführt werden soll. Allein eine gemeinsame Entscheidung aller Bundesländer wird als sinnvoll angesehen. Aus verfassungsrechtlicher sowie haushalts- und personalwirtschaftlicher Sicht wird es für geboten gehalten, an der Verbeamtung der Lehrkräfte festzuhalten. Die Bedenken gegen die beabsichtigte Änderung werden nicht geteilt, da die Streichung des § 6 Abs. 1 Satz 2 LBG lediglich die Möglichkeit eröffnen soll, die Lehrtätigkeit an den öffentlichen Schulen und die Lehr- und Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen auch durch nicht im Beamtenverhältnis stehende Dienstkräfte wahrnehmen lassen zu können, sofern die Einordnung nach Artikel 33 Abs. 4 GG dies zulässt. B. Rechtsgrundlage: Artikel 59 Abs. 2 der Verfassung von Berlin. C. Kostenauswirkungen auf Privathaushalte und/ oder Wirtschaftsunternehmen Keine. D. Gesamtkosten: Keine. E. Auswirkungen auf den Haushaltsplan und die Finanzplanung: a) Auswirkungen auf Einnahmen und Ausgaben: Die Gesetzesänderung wirkt sich nicht unmittelbar kostenmäßig aus. Bei der Neueinstellung im Angestelltenverhältnis führt die Änderung aber zu höheren heutigen Ausgaben (höhere Durchschnittssätze) und zum Wegfall späterer Pensionslasten. b) Personalwirtschaftliche Auswirkungen: Keine. F. Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg: Keine. Berlin, den 28. August 2003 Der Senat von Berlin Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister Dr. Körting Senator für Inneres 3 Abgeordnetenhaus von Berlin 15. Wahlperiode Drucksache 15/ 1983 Anlage I. Gegenüberstellung der Gesetzestexte Landesbeamtengesetz (LBG): Landesbeamtengesetz in der Fassung vom 19. Mai 2003 (GVBl. S. 202) Landesbeamtengesetz in der Fassung vom 19. Mai 2003 (GVBl. S. 202), zuletzt geändert durch Artikel I des Gesetzes vom (GVBl. S. ) § 6 Einrichtung von Amtsstellen (1) Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe in der Regel Beamten zu übertragen. Zur Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse gehört auch die Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen und die Lehr- oder Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen. (2) Die Berufung in das Beamtenverhältnis ist nur zulässig zur Wahrnehmung 1. hoheitsrechtlicher Aufgaben oder 2. solcher Aufgaben, die aus Gründen der Sicherung des Staates oder des öffentlichen Lebens nicht ausschließlich Personen übertragen werden dürfen, die in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis stehen. § 6 Einrichtung von Amtsstellen (1) Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe in der Regel Beamten zu übertragen. Zur Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse gehört auch die Lehrtätigkeit an öffentlichen Schulen und die Lehr- oder Forschungstätigkeit an öffentlichen Hochschulen. (2) unverändert." QUELLE:http://www.juramagazin.de/B-Lösung-Mit-der-Änderung-des-Landesbeamtengesetzes-soll-die-Möglichkeit-eröffnet-werden-die-Lehrtätigkeit-an-öffentlichen-Schulen-und-die-Lehrund-Forschungstätigkeit-an-öffentlichen-Hochschulen-auch-durch-nicht

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Quelle: Wiedemann, Patrik (2012): Müssen Lehrer/innen Beamte sein? Mit spezieller Betrachtung der Entwicklung des Beamtenstatus in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Seminarbeit, S. 11 „Das Land Berlin hat bis zum Februar 2004 in seinem Landesbeamtengesetz ausdrücklich vorgeschrieben, das die Lehrertätigkeit eine hoheitsrechtliche Aufgabe ist. (...) Seit der Änderung des Landesbeamtengesetzes zum 09.März 2004 wird die Tätigkeit im Schuldienst des Landes Berlin nicht mehr ausdrücklich als hoheitsrechtliche Aufgabe genannt. Dadurch entfällt die Pflicht, Lehrer im Beamtenverhältnis zu beschäftigen.“ nochmals zum nachlesen bezüglich der Quellen: http://books.google.de/books?id=Hr7rgqg37P8C&pg=PP1&lpg=PP1&dq=wiedemann+müssen+lehrer&source=bl&ots=FhiUbBwjiu&sig=6o9ZVJSEg3nw6ZsfVVtk-k5jhhc&hl=de&sa=X&ei=JEBkUI6rCM3ptQakrYCoBg&ved=0CFUQ6AEwCQ#v=onepage&q=wiedemann%20müssen%20lehrer&f=false

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Link: 157
Plutrach, falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest: Der offizielle Grund nicht zu verbeamten: Berlin soll bei den Pensionen sparen. Der inoffizielle Grund: KW hat mal schlechte Erfahrungen mit Lehrern gemacht. Ist zwar schon über 20 Jahre her, reicht ihm aber aus, um sich quer zu stellen. Unterstützung hierfür bekommt er nicht innerparteilich, sondern von der GEW - und das auch noch von den Beamten in der GEW. Tja, Plutarch, jetzt kannst du dich wieder zu deinen Ahnen schlafen legen. Ahnung scheinst du auf jeden Fall nicht zu haben. Ach so: Zum Senatsbeschluss vom Juli 2004: Dort heißt es, dass Lehrer nicht mehr verbeamtet werden MÜSSEN. Ja, und was man nicht machen muss, das macht (der) MANN auch nicht. Alles klar, Herr Fragensteller?!?

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Link: 158
@KW (Beitrag 157): Habe ich Sie tatsächlich richtig verstanden? Sie geben hier vor, aus einem BESCHLUSS vom 6. Juli 2004 des SENATS von BERLIN zur Beschäftigung von Lehrern im Angestelltenverhältnis zu zitieren? Aber, mein lieber KW, wer soll Ihnen denn diese GESCHICHTE noch abnehmen? Wer etwas darüber erfahren möchte, warum er nicht verbeamtet wird - bzw. wer diesen Zustand abstellen möchte - der muss SELBER bei der Senatsverwaltung für Bildung darauf bestehen, einen SENATSBESCHLUSS vom 6. JULI 2004 zur Beschäftigung der Lehrer im Angestelltenverhältnis selber nachlesen zu dürfen. Es hat noch niemandem geholfen, wen ihm jemand das Ziehen eines logischen Schlusses erspart hat .... Euer Plutarch hat damit seine gute Tat geleistet und verabschiedet sich nun in sonnige Gefilde.

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Schule: Gymnasium
Nick: Plutarch
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Link: 156
Aber, aber "KW", oder "NIX" oder "ohne nickname" : Wer wird denn schimpfen? Ist es Ihnen etwa nicht recht, wenn angestellte Lehrer auf den Gedanken kommen, mal genauer nachzufragen, weshalb man sie nicht verbeamtet? Stimmt etwas nicht mit dem offiziellen Grund?

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Link: 151
Im Augenblick läuft eine Bewerbungskampagne der Senatsverwaltung für Junglehrer mit Ziel "Schulleiter". Nach Assessmentcenter wird man bei Auswahl 2 Jahre lang in unterschiedlichen Bereichen ausgebildet (Personalführung etc.). Frage meinerseits: Welcher angestellte Junglehrer ist eigentlich so blöd und will in Berlin Schulleiter mit E15 werden? Der Flyer fliegt direkt in die Tonne!

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Schule:
Nick: KW
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Link: 150
@Plutrach: Und, hat es dir geholfen?!??? Die Fragen, die hier an dich gestellt wurden, hast du offensichtlich nicht beantworten können.

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Schule: Gymnasium
Nick: Plutarch
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Link: 152
@KW (Beitrag 150): Hallo KW, ich bin genauso wenig Lehrer wie Sie. Ich bin nur jemand, der zufällig weiss, dass man manchmal nur DIE RICHTIGEN FRAGEN zu stellen braucht, um befriedigende Antworten zu erhalten... Wäre ich allerdings ein angestellter Lehrer, würde ich ganz sicher die FRAGE NACH DEM SENATSBESCHLUSS vom 6. JULI 2004 stellen, und zwar ganz energisch. Ich bin zuversichtlich, dass mich die Antwort zufriedenstellen würde.

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Schule:
Nick:
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Link: 155
@Plutarch (Beitrag 152): Zeitgenossen wie Sie sind schlichtweg zum Kotzen. Entweder Sie schreiben Klartext oder halten einfach den Rand!

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Schule:
Nick:
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Link: 153
@Plutarch (Beitrag 152): Sehr witziger Troll, am 06.06.2004 gab es gar keine Senatsbeschlüsse: http://www.parlament-berlin.de/pari/web/wdefault.nsf/vHTML/D12?OpenDocument#abschnitt15. Wahlperiode

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Schule: Freie
Nick: Frei
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Link: 147
Passiert hier eigentlich noch was, oder hat die Senatsverwaltung genau aufs richtige Pferd gesetzt: aussitzen, schönreden und der lahme Gaul Berliner Lehrerschaft trottet weiter - alles ertragend - vor sich hin?!

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Schule: Schiller Ober schule Charlottenburg
Nick: Lieber nicht
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Link: 146
Hallo Referendare, dieses Gymmasium kann ich nicht empfehlen. Wir sind hier in großer Zahl, aber das macht die Sache nicht besser. Der neue Schulleiter ist nett und sehr gesprächig nur augenscheinlich unfähig. Vom der Schule nicht gewollt, arbeitet er meist hinter verschlossener Tür. Die Stimmung im Lehrerkreis ist angespannt, die Motivation am Boden. Viele sind krank. Inhaltlich passiert hier gar nichts. Ein Mitstreiter P.S. Ich finde es nicht prickelnd, wenn im Halbjahresplan der Schule die Prüfungen der Referendare und deren Name genannt werden und dieser auf der Homepage veröffentlicht wird.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: ABC
Nick: XYZ
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Link: 145
"Berlin will mehr Quereinsteiger für die Schulen Um den Mangel an Lehrern in den naturwissenschaftlichen Fächern zu begegnen, setzt die rot-schwarze Koalition in Berlin vermehrt auf Quereinsteiger. - Am Donnerstag beschlossen die Fraktionen von SPD und CDU im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses, dass der Senat bis zum 31. Dezember ein Konzept vorlegen soll, wie mehr Hochschulabsolventen ohne Lehrerabschluss, aber mit Spezialwissen in den naturwissenschaftlichen Fächern für die Berliner Schulen gewonnen werden können. Zudem sollen auch Berufspraktiker angesprochen werden. Denn der Mangel an Fachlehrern ist gravierend. Schon jetzt fallen Hunderte Unterrichtsstunden aus oder müssen von fachfremden Pädagogen ersatzweise erteilt werden." Quelle: Morgenpost Hilflose Senatsverwaltung... kein Wunder, dass dieser Mangel besteht; wer will sich diesen Job unter den Berliner Bedingungen schon antun? Es gibt Schulen, die feiern schon das Erhalten eines Mangelfach-Referendars mit einem großen Schulfest. Blöd nur, dass diese Referendare jetzt schon ankündigen, nach der Ausbildung Berlin zu verlassen...

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Schule: Gymnasium
Nick: Plutarch
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Link: 140
Liebe angestellte Lehrer, wollt Ihr wirklich wissen, weshalb Ihr nicht verbeamtet werdet? Beantragt die Verbeamtung, sonst kann der Senat ja gar nicht wissen, dass ihr verbeamtet werden wollt! Natürlich bekommt Ihr dann erst mal einen Bescheid, in dem es dann heißt: Der SENAT hat am 6. Juli 2004 BESCHLOSSEN ... Wenn´s so einfach wäre... Aber Ihr seid ja schließlich Lehrer und gebt Euch nicht so einfach zufrieden. Ihr beachtet die Rechtsmittelfristen und fragt einfach mal nach diesem Beschluss, damit Ihr auch selber nachlesen könnt, ob das alles so seine Richtigkeit und Ordnung hat. Ach, und lasst Euch nicht etwa dumm abwimmeln, dass so ein Senatsbeschluss ja "nicht öffentlich" ist. Ihr seid doch nicht die Öffentlichkeit, sondern vielmehr Menschen, die ein konkretes subjektives Interesse an diesem Beschluss nachweisen können! Besteht also darauf, dass Ihr Euch selber überzeugen wollt. Parallel fragt Eure Abgeordneten danach! Sollen Sie mal etwas tun für ihr Mandat! Lehrer gehen wählen! Wendet Euch auch an den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses und fragt auch dort einmal nach dem SENATSBESCHLUSS vom 6. Juli 2004! Und dann lest, was Euch auf einmal geschrieben wird ...

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Schule: Alle
Nick: KW
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Link: 141
@Plutarch (Beitrag 140): Das habe ich nicht verstanden. Oder gibt es nichts zu verstehen?

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Schule: Gymnasium
Nick: Plutarch
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Link: 142
@KW (Beitrag 141): Welchen Teil verstehen Sie denn nicht? Dass man dem Senat auch mitteilen muss, wenn man verbeamtet werden möchte? Oder dass man nicht leichtgläubig akzeptieren sollte, wenn einem beschieden wird, der SENAT habe am 6. Juli 2004 BESCHLOSSEN, dass Lehrer im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden? Ich meine nur: Lehrer können doch meistens selber lesen und müssen sich daher nicht von der Senatsverwaltung erzählen lassen, was diese gelesen haben will. Lehrer sollten daher fordern, den SENATSBESCHLUSS, aus dem so weitgehende Rechtsfolgen abgeleitet werden, SELBER LESEN ZU DÜRFEN. Versuch macht klug!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule in Tempelhof/Schöneberg
Nick: GEV
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Link: 139
Wir möchten gern auf diesem Wege einen weiteren Versuch - zusätzlich zur Sprechstunde beim Schulamt- unternehmen, um auf ein für uns ungeklärtes, wichtiges Thema an unserer Schule hinzuweisen. 1. Wir waren Modellschule für Inklusion und unsere Lehrer, Sonderpädagogen, Horterzieher und die Schulleitung haben sehr viel Arbeit in dieses Thema investiert und dabei auch sehr gute Ergebnisse im Schulalltag erreicht. Es wurden Kompetenzen gewonnen, die gut eingesetzt werden konnten. Unsere Schule wird sogar Eltern von betroffenen Kindern aus anderen Einzugsgebieten empfohlen. Nach einem erfolgreichen Jahr läuft das Modell dann aus ohne irgendein Konzept, wie es weitergehen soll. In der Vergangenheit konnten alle Kinder in dem Modellversuch erfolgreich gefördert werden, weil sie es schließlich brauchten! Doch nun fallen sie durch den Rost, denn durch die Kürzung der Stunden sind keine Kapazitäten für die notwendige Förderung mehr da. Unser Schulmotto „Eine Schule für alle“ können wir mit diesen Voraussetzungen so nicht mehr leben! Wann werden endlich die Ergebnisse der Arbeitsgruppe von Frau Scheeres zum Thema Inklusion bekannt gegeben und was passiert mit den Schulen und den betroffenen Schülern (die sind nämlich nicht „ausgelaufen“, sondern immer noch da), die im Modellversuch waren? 2.( losgelöst von unserer Schule, betrifft alle) Wie kann der Senat es zulassen, dass immer mehr Kinder von ihren Eltern auf Privatschulen geschickt werden und so zu einer zukünftigen 2-Klassen-Gesellschaft beitragen, weil in den staatlichen Schulen für mehr Qualität die Kapazitäten nicht mehr da sind? Können sich in Zukunft nur noch „Reiche“ Bildung leisten? Berlin schafft es auch nicht, Englisch in allen Grundschulen verbindlich ab der ersten Klasse einzuführen und streicht auch noch jegliche Stunden für sinnvolle Fördermaßnahmen für Hochbegabte! Der Flughafen wird immer teurer, dafür werden die Schulen immer schmutziger und der Sanierungsstau vergrößert sich, da kein Geld dafür vorhanden ist. Wie heißt es so schön: „Unsere Zukunft sind unsere Kinder!“ oder sollte da lieber etwas anderes stehen?

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Schule: Berlin
Nick: Icke
Bericht:

Link: 137
Wenn ich sowas lesen muss (http://bildet-berlin.de/_rubric/detail.php?rubric=aktuelles&nr=147) , dann kommt mir langsam aber sicher echt das Kot**n... wie lange wollen wir uns eigentlich von diesem Senat für dumm verkaufen lassen???

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Schule: X
Nick: Y
Bericht:

Link: 135
Ich stehe vor der Entscheidung, eine Funktionsstelle zu übernehmen (E14), werde dieser aber wohl im Hinblick auf den Verdienst im Vergleich zu einem A13er ohne diese Zusatzbelastungen ablehnen. Vgl. hier Seite 4: http://bildet-berlin.de/docs/Vergleich_angetellte_und_verbeamtete_Studienraete_in_Berlin_2012.pdf Bin mal gespannt, wie Berlin diese Stellen bald noch besetzen will... mit Angestellten, die ein wenig rechnen können bestimmt nicht.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Wo bleibt die Qualitätssicherung?
Nick: J.K:
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Link: 134
Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres, die hier im Blog gelisteten Themen sind die Ergebnisse von Managementfehler der Schulleitungen. Qualitätssicherung in der Schule fängt oben an, nicht von unten. Ein fauler Schulleiter kann nie sein Kollegium anspornen. Gute Schulen haben immer gute Schulleiter. An diesen Schulen fühlen sich Schüler und Lehrer wohl. Das schafft trotz Stress und viel Arbeit Leistungsbereitschaft und Motivation. Gute Schulen brauchen diesen Blog nicht. Schlechte Schulleiter demotivieren und führen zur Erhöhung der Anzahl Langzeitkranken. Die Schulverwaltung reagiert erst, wenn die Anzeichen sich mehren (hoher Krankenstand, viele Versetzungsanträge). Das ist zu spät. Treten diese Verhaltensweisen der Lehrer auf, ist die Schule schon auf den Weg nach unten. Problemschulen immer erst im 5 Jahresrythmus der Schulinspektion „heraus zu finden“ ist für die Schulen die unter diesen Schulleitungen leiden, nicht günstig. Überforderten oder unfähigen Schulleitern und oder deren Stellvertretern kann man entweder helfen oder man muss sie (v)ersetzen. Schlechte Schulen müssen nicht geschlossen werden, es müssen nur die kompletten Schulleitungen ausgetauscht werden. Eine Schule, die einen Schulleiter, den sie aus guter Kenntnis heraus ablehnt, ertragen muss, ist und wird keine gute Schule. Solche Entscheidungen dienen Befindlichkeiten der Schulaufsicht nicht der Hauptaufgabe einer Schule – der Bildung. Ist das Beschwerdemanagement ein Blitzableiter für die Wutausbrüche schlecht behandelter Lehrer oder ein Instrument der Qualitätssicherung? Als Teil der Qualitätssicherung gehört es nicht in den zu steuernden Prozess. So wie die Schulinspektion kann es nur von außer auf den Prozess einwirken. Laut Stellenzeichen ist das BM dem Abteilungsleiter I untergeordnet. Das schafft kein Vertrauen. Da schreibt man lieber in diesen Blog als an Herrn Linne. Wer möchte schon seine berufliche Laufbahn einem auf die Füße getretenen Chef oder deren Chef ausliefern. Schlecht geführte Schulen kosten viel Geld.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule:
Nick:
Bericht:

Link: 133
Tagesspiegel von heute: Im sozialen Brennpunkt fallen 50 Lehrerstellen weg An Grundschulen mit hoher Migrantenquote sollen die Förderstunden gekürzt werden. Dazu hat sich die Berliner Senatsverwaltung entschieden. Beim Grundschulverband und den Grünen löst das Empörung aus - über die sich die Verantwortlichen nur wundern.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Grundschule in Lichtenberg
Nick: boe
Bericht:

Link: 132
Ich habe mitbekommen, wie eine Kollegin aus Hamburg, annähernd gleichen alters und mit gleichen Voraussetzungen, in Berlin eingestellt wird. Sie wird hier in Berlin verbeamtet und bekommt den Sold aus Hamburg bezahlt -- bei gleichen Qualifikationen und gleichen Arbeitsbedingungen ungleiche Bezahlung ... ich fühle mich herabgesetzt!

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Schule: Alle
Nick: Melisa
Bericht:

Link: 131
Ja, wir sollten endlich einen Streik organisieren. Es ist nicht mehr tragbar, das wir, die angestellten Lehrer, z.B. die gleichen Pflichten, aber nicht die gleichen Rechte wie Beamte haben. Es müssen diesbezüglich endlich ordentliche tarifliche Regelungen eingefordert werden. Wenn sich die GEW nicht durchsetzen kann, dann müssen wir eine Gewerkschaft der angestellten Lehrer gründen, die dann die Forderungen gegenüber dem Senat einfordert und durchsetzt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Nord West Berlin
Nick: StR.i.A.
Bericht:

Link: 130
Eine Anregung: Befreiungsanträge wurden von Std.i.A gestellt und vom Senat bewilligt, Demos wurden am Nachmittag gemacht, Briefe wurden geschrieben, die GEW informiert und mit ihr diskutiert, Zeitungen haben Berichte verfasst, Eltern lassen ihren Frust freien Lauf über die ungünstige Bildung ihrer Kinder ... und ... und ... und. Aber warum wird nicht gestreikt ? das machen angestellte Arbeitnehmer in allen Unternehmen ? oder liegt es an unserem Studium, dass wir diskutieren und hoffen, dass es alles besser wird ? Bis jetzt habe ich in meiner Zeit des Schuldienstes nur Nackenschläge erleben müssen und muss diese auch hier von anderen angestellten Kollegen an anderen Schule lesen. Bis jetzt haben Briefe, Transparente, Unterschriftensammlungen, Berichte, Gebete, Diskussionen oder Wahlen nichts gebracht. Warum fällt es uns so schwer sich zu organisieren und gegen Ungerechtigkeit zu streiken, eine Kompetenz die wir doch auch unseren Schülern mitbringen wollen.

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Schule: Zukunft
Nick: Ein zukünftiger Lehrer in Berlin schreibt:
Bericht:

Link: 127
"hömma ir ale di ir schrieben tut ir siet doch ale dof. mien lerers hat mich imer geholft . bin gez in 6 klase räalschul. happ imer in dicktat gehapt: .. hatt weider drie worters richtich geschreipt! wil speter auch lerer werdn. mien leres gipt misch recht. sakt, wen dei pollitick wieter mittspeilt, has gutte ausicht.gts"

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: alle
Nick: Melisa
Bericht:

Link: 126
Ich lehne es zukünftig ab in zwei Klassen gleichzeitig zu unterrichten. Dieser Verantwortung kann und will ich nicht mehr gerecht werden. Man steht in so einer Situation immer mit einem Bein im "Knast". Diese marode Personalpolitik und Misszustände im Berliner Bildungsbereich dürfen wir nicht mehr zu unseren Lasten mittragen. Dienst nach Vorschrift! Wehrt Euch!!!!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Gymnasium Berlin
Nick:
Bericht:

Link: 125
In unserer Schule gibt es seit über einem Jahr keinen Fachbereichsleiter mehr für ein zentrales Kernfach. Beamte finden sich dafür wohl nicht, Angestellte machen den Job unter den gegebenen Bedingungen nicht. Fachkonferenzen und hiermit verbundene notwendige Absprachen der einzelnen KollegInnen: Fehlanzeige! Jeder wurschtelt so vor sich hin und die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Askanische Oberschule, Berlin-Tempelhof
Nick: webe
Bericht:

Link: 124
Führungslos! Trotz rechtzeitiger Information an die Schulaufsicht, dass der Schulleiter in Pension gehen würde und rechtzeitiger (!) Ausschreibung der Stelle, wird es nicht gelingen, übergangslos für einen Nachfolger zu sorgen. Wie zu hören war, ist die zuständige Schulaufsichtbeamtin versetzt worden (strafversetzt?), der Nachfolger scheint nicht daran interessiert, dass die Arbeit der Schulleitung bruchlos fortgesetzt werden kann. Eine weitere Sparnaßnahme? Für BER? Außerdem: der größte Fachbereich (moderne Fremdsprachen) wird ebenso führungslos in das neue Schuljahr starten. Grund: Pensionierung der Fachbereichsleiterin. Stellenausschreibung? Fehlanzeige. In beiden Fällen vertraut die Behörde darauf, dass die verbleibenden KollegInnen die Arbeit schon irgendwie zusätzlich erledigen werden. Wie lange lassen wir uns das noch bieten?

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Mehrere
Nick: harte nuss
Bericht:

Link: 123
Ich habe Ende 2010 mein 1. Staatsexamen abgelegt und bereits während des Studiums wie auch danach (bis heute) als PKB-Kraft gearbeitet, zuerst an einer Grundschule, nun in einer Oberschule. Was ich bisher in der Schule (hauptsächlich in der Grundschule) und mit der Senatsverwaltung hinter mich gebracht habe, würde ein dickes Buch füllen und bringt mich innerlich der Verzweiflung und vor allem extremer Wut nahe, was das Berliner Bildungssystem und die vielen verpassten Chancen vieler Schüler angeht. Meine Erlebnisse habe ich Ende 2011 aufgeschrieben und an verschiedene Zeitungen geschickt. Es kamen Anfragen verschiedener Blätter zurück, mit einer Journalistin gab es ein langes Gespräch, Fototermin, Gespräch mit dem Schulleiter. Die Geschichte sollte erscheinen. Zeitgleich stand die Dame im Kontakt mit der Pressestelle der Senatsverwaltung, die sich umgehend (nach mehreren vergeblichen Anfragen in den letzten drei Jahren meinerseits bezüglich der Vertretungsproblematik an Berliner Schulen) bei mir meldete. Der Schulleiter hat kurze Zeit später ein Schriftstück der Senatsverwaltung erhalten, in dem um Aufklärung der Geschehnisse gebeten wurde (genaueres traue ich mich hier nicht zu sagen). Der Artikel, der über meine Geschichte berichten sollte, ist zwar seit April fertig, bisher jedoch nicht erschienen mit der Begründung, er enthalte zuviel Bürokratie, das würden die Leser nicht verstehen. Aha.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: keine Schule
Nick: ein interessierter Leser dises Blogs
Bericht:

Link: 122
Das es das Beschwerdemanagement (Bm) gibt ist gut. Das die Einträge dieses Blogs es nicht bis dahin schaffen, ist schlecht. Das Vertrauen fehlt. Man fragt sich schon, ob die Beschwerden so über die Schulaufsicht direkt an seinen Schulleiter gelangen? Was kann das Bm überhaupt bewirken? In diesen Blog sind einige krasse Beispiele von Fehlverhalten der Schulleitung aufgelistet. Beispiel S-Gymnasium: Gab es da keine Beschwerden von Lehrern, Schülern oder gar Eltern? Was hat das Bm getan? War es vor Ort? Hat man den Schulleiter befragt. Hat man Andere befragt? Agiert das Bm nur vom grūnen Tisch aus? Warum wurde der Mann, wenn er wirklich so unfähig ist überhaupt als SL vorgeschlagen? War die Schulaufsicht bei dieser Stellenausschreibung auf beiden Augen blind oder hat dort jemand manipuliert? Weiss der Abteilungsleiter eigentlich was seine Schäfchen so treiben – auch die schwarzen? Mit Reden schafft man kein Vertrauen, nur mit Taten und die muss die Lehrerschaft auch erfahren, am eigenen Leib spüren. Dann wird man wohl das Beschwerdemanagement aufstocken müssen ;-).

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Europäische Schule Bertha von Suttner (Gymnasium Reinickendorf)
Nick: Eine Gruppe von unzufriedenen Lehrern
Bericht:

Link: 121
Wir melden uns hier als eine Gruppe von unzufriedenen jungen Lehrern - unzufrieden nicht mit unserem Beruf, den machen wir gerne - sehr unzufrieden aber mit den Bedingungen, die der Senat uns aufzwängt und die uns unseren schönen Beruf zu verleiden drohen bzw. uns evtl. dazu bringen, Berlin zu verlassen. Hier etwas konkreter, wie sich die Politik des Senats an unserer Schule bemerkbar macht: Weil Berlin für junge Lehrer mit frischem 2. Staatsexamen nicht ausreichen attraktiv ist, unterrichten in mehreren Fächern (besonders in Mathematik und Physik) Lehrkräfte ohne oder mit wenig pädagogischer Ausbildung und Erfahrung. Hier mangelt es vor allem an schulgerechter Methodik, was oft zu ineffizientem Unterricht führt. Offen geäußerte Unzufriedenheit der Schüler bestätigt das. Es wechselt jetzt der dritte junge und begabte Lehrer innerhalb kurzer Zeit in ein Bundesland mit Verbeamtung. Die Schüler haben gerade von diesen Lehrern sehr profitiert, leiden unter dem Weggang und fühlen sich allein gelassen. Und einige weitere junge Kollegen denken über diesen Schritt nach. Auf diese Weise droht der Schule die ganze Generation der jungen Lehrer, insbesondere der besonders guten (etwa mit sehr gutem Examen) abhanden zu kommen. Zudem müssen diese ja ersetzt werden, was zu Lasten der Schüler mit vielen Lehrerwechseln und eben wieder behelfsmäßig mit nicht vollständig ausgebildeten und damit auch nicht voll lehrbefähigten Kräften geschieht. Die Unterrichtsqualität leidet schon jetzt deutlich und es wird schlimmer.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: OSZ
Nick: Matte Lorikoriwoski
Bericht:

Link: 120
Vorschlag an die Bildungssenatorin und ihrer Senatsverwaltung, um den Unterrichtsausfall zu reduzieren: Kontrollieren, wie viel Unterrichtsstunden der Schulleiter z.B. eines OSZ tatsächlich in der Woche unterrichtet. Als Ergebnis würde rauskommen, dass aufgrund der Nichtdurchführung von Unterricht ein bestimmter Schulleiter eines bestimmten OSZ mindestens 6 Unterrichtsstunden vertreten könnte, ohne das zusätzliche Geldmittel erforderlich wären. Oder man veranlasst ihn endlich seine Unterrichtsverpflichtung nach dem Berliner Schulgesetz wahrzunehmen.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Nordberliner Gymnasium
Nick: Physiklehrer
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Link: 119
Eins vorweg: Ich mache meine Arbeit gerne, gehe gern zur Schule und freue mich auch stets über Gelegenheiten etwas zu lernen. Ich habe die volle Laufbahnbefähigung und bin unbefristet vollbeschäftigt. Ich möchte mich auch nicht über Zustände "auskotzen", wo mir der Mut fehlte mich vor Ort zu beklagen. Meine Intention ist einfach mal aufzuzeigen wozu Fachlehrermangel führt und was die betroffenen mittlerweile leisten, um den Karren am Laufen zu halten. Freitag ist für mich normalerweise Beginn zur vierten Stunde. Davor noch eine Aufsicht, ein schöner Abschluss für die Woche und eine echte Motivation gerade auch für den letzten Tag vor dem Wochenende. Heute standen noch zusätzliche Abiturprüfungen an. Ich war ab der ersten Stunde im Einsatz, die drei "freien" Stunden weichten drei Prüfungen. Das sind bekanntlich Stunden, die nicht als erteilte Unterrichtsstunden zählen. Es kostet aber Zeit - meine Zeit. Als Freizeit würde ich es nicht bezeichnen. Als Arbeitszeit wird es jedoch auch nicht anerkannt. Es ist doch sehr merkwürdig, wie hier ein indifferenter Zwischenzustand geschaffen wird, den es für Angestellte gar nicht geben kann - eigentlich. Aber Beamte will man nicht in Berlin - braucht man nicht. Man kann ja die Angestellten auch entsprechend behandeln. Ich habe mich nicht gewehrt und das nicht weil ich Angst vor Konsequenzen hätte. Ich möchte, dass die Schüler ihre Prüfungen ablegen können und dass die Situation für alle Beteiligten möglichst geringe Umstände macht. Wer möchte schon die Probleme auf dem Rücken von Kollegen oder Schülern austragen? Ich mache es gern, ich bin Lehrer aus Berufung geworden. Es ist nur schade, dass man in Berlin an Stellen, wo man eine Würdigung der geleisteten Arbeit und des Engagements erwarten könnte, eher mit einem Arschtritt zu rechnen hat.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Poelchau-Oberschule
Nick: TomTom
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Link: 117
Wenn kein Vertretungslehrer mehr zur Verfügung stand, wurde ich des öfteren in 2 Klassen gleichzeitig eingeteilt. Der stellvertr. Schulleiter tat immer so, als ob dies nur ein Versehen gewesen wäre. Einige Schüler "maulten" mich dann immer an, warum ich meinen Vertretungsunterricht nicht wahrnehmen würde...

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: die armen PKB-Schweine
Nick:
Bericht:

Link: 116
Dass PKBler (auch mit Mangelfächern!) auf einen Ref-Platz warten, ist auch eine Sauerei! Gab es an unserer Schule auch. Da spart der Senat ja auch an denen schön Geld, denn sie machen dieselbe Arbeit wie richtige Lehrer, werden aber viel schlechter bezahlt wegen fehlendem 2. Staatsexamen. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass es etlichen reicht und sie irgendwann zermürbt bereits fürs Ref abwandern, woanders werden sie mit offenen Armen empfangen und anschließend gleich verbeamtet. So vertreibt man gute Leute!

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: bürgerliches gymnasium
Nick: spiegelfechterin
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Link: 115
bei uns hat gerade der sohn eines dauererkrankten kollegen das abitur abgenommen. er studiert mathematik im sechsten semester.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Berlin
Nick: PKBler
Bericht:

Link: 114
Reden wir hier noch von Bildungspolitik oder Finanzpolitik? Eigentlich könnten wir uns den Bildungssenat auch sparen, denn ich frage mich, wie es sein kann, dass ich anderthalb Jahre auf eine Referendariatsstelle warten muss und als PKBler ca. 30 Vollzeitstellen (!!) innerhalb von 2 Monaten erhalte. Die Angestellten im Bildungssenat antworten auch recht pragmatisch auf diese Frage: 2 verschiedene Sachen, 2 verschiedene Töpfe. Also sinnvoll zu wirtschaften muss Berlin noch lernen. Der Finanzsenator und der Bildungssenator wirtschaften so, wie PKBler unterrichten: durchhalten, bis etwas Besseres kommt.

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Diskussionsbeitrag:
Schule: Alle
Nick: erzaehle
Bericht:

Link: 113
Endlich eine gute Nachricht! Der Senat plant die "Schlecker-Frauen" nicht nur als Erzieherin umzubilden sondern auch als Ersatzlehrerinnen. Das nenne ich fürsorglich, vordenkend und ausgesprochen einfallsreich! Dank an die LETZEN Senate von Berlin.

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Heiße-Kiste-Eintrag - hier geht es um ein konkretes Problem:
Schule: Staatliche Europaschule
Nick:
Bericht:

Link: 111
Als Hintergrundwissen: An den Staatlichen Europaschulen Berlins findet bilingualer Unterricht statt. Kinder mit deutscher Muttersprache und Kinder mit der Partnersprache als Muttersprache sind in den Klassen etwa gleich stark vertreten. Während der eine Teil Deutschunterricht hat, wird der andere Teil in seiner Muttersprache unterrichtet. Anschließend wird getauscht und die Gruppe der Nichtdeutschen Kinder hat das Fach "Deutsch als Partnersprache", die deutsche Gruppe hat das Fach "die andere Sprache als Partnersprache". Das System erfordert für den Deutsch- und Partnersprachenunterricht zwei Lehrer in der Klasse. Man kann es auch als Teilungsunterricht bezeichnen Problem: Zwei Lehrer in einer Klasse heißt, bei Engpässen wird hier sofort ein Lehrer rausgezogen und zum Vertreten geschickt. Das ist in guten nur einmal der Fall, in schlechten Wochen dreimal. Das heißt in guten Wochen fehlen den Kindern "nur" 20% ihres Deutschunterrichts bzw. Partnersprachenunterrichts , in schlechten Wochen sind es 60%! Dieser unfassbare Unterrichtsausfall landet jedoch in keiner Statistik, schließlich ist ja noch ein Lehrer in der Klasse und muss sich spontan etwas einfallen lassen, was er mit allen Kindern gleichzeitig machen kann. Mit dem eigentlich geplanten Unterricht kann das aufgrund der zwei Sprachniveaus nichts mehr zu tun haben. Es fallen also real betrachtet 20 - 60 % des Sprachunterrichts aus - und das Woche für Woche!

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Schule: Staatliche Europaschule
Nick:
Bericht:

21.02.2014

Link: 595
@ (Beitrag 111): Ja und dazu kommt der Umstand, dass die Europaschule Ganztagsschulen sind und die Eltern praktisch nicht mal mitbekommen, wenn der Muttersprach/Partnersprachunterricht auf diese Weise unterrichtet wird. Geschweige denn, dass man überhaupt mitbekommt, wenn Unterricht ausfällt bzw mit Aufgaben erteilt vertreten wird. Sehr geschickt eingefädelt. Ich frage mich nur immer wieder, warum gerade an diesem Punkt nicht von Seiten der Schule Offenheit gegenüber den Eltern praktiziert wird. Wir erfuhren zum Beispiel erst nach 4-5 Wochen , dass die Klassenlehrerin längerfristig krank war.... Würden die Eltern unserer Schule jeden Tag wissen wieviele Lehrer /Erzieher ausfallen, wäre es schon längst zu einer deutlichen Reaktion der Eltern gekommen. In einem anderen Bundesland hing in den Schulen meiner Kinder morgens für jeden zugänglich (häufig sogar übers Internet von zu Hause) der aktuelle Vertretungsplan. Dort war schulöffentlich vermerkt, welche Stunde auf welche Art vertreten werden wird. Sehr schade ist dann auch die Aussage der Schulleitung bezüglich des Vertretungsproblem "Wir schaffen das alleine , wir brauchen keine Hilfe der Eltern. Klar brauchen die Schulen die Hilfe der Eltern, unsere Kinder unterliegen in Deutschland der Schulpflicht. Das bedeutet ich muss mein Kind zur Schule schicken. Aber es bedeutet auch das mein Kind unterrichtet und nicht aufbewahrt werden soll!

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Schule: Gymnasium
Nick:
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Link: 110
Um einen kleinen Einblick in die Mauschelei zu geben: Allein am heutigen Tag sind bei uns 40 Stunden auf dem Vertretungsplan zu finden, anstatt derer / für die angeblich "Aufgaben erteilt" wurden.

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