Erneuter befristeter Streik am Montag, den 21.10.2013 "FAIR PAY!" - mit diesem Motto bekräftigten 2300 streikende angestellte Lehrkräfte am 21. Oktober 2013 ihre Forderungen nach einer Eingruppierung, die geeignet ist, die statusbedingten Unterschiede im verfügbaren Einkommen zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften auszugleichen.
Nichts tut sich in der aktuellen Tarifauseinandersetzung und so sehen sich angestellte Lehrkräfte gezwungen, den Druck durch weitere Streiks zu erhöhen: Für Montag, den 21. Oktober 2013 hatte die GEW BERLIN zum Streik aufgerufen. Zum 15. Streiktag seit Beginn der Tarifauseinandersetzung fanden sich erneut 2300 Lehrkräfte zur zentralen Kundgebung auf dem Gendarmenmarkt ein.
Wie auch schon zur Streikwoche im Mai hat sich die Schülergruppe RedBrain mit dem Protest der Lehrkräfte solidarisiert, zu einem Bildungsstreik aufgerufen und eine Schülerdemonstration zur Kundgebung organisiert, der sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler anschlossen. | |  | Unter Schirmen. Auf der Treppe. Ankunft der SchülerInnen-Demo.Wie der Tagesspiegel berichtet, sieht sich die Bildungsverwaltung immer mehr der Herausforderung gegenübergestellt, mit den derzeitigen Bedingungen ausreichend geeignetes Personal für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs zu gewinnen. Erneut wird in anderen Bundesländern geworben, die "Drehtürbeamten" sollen offenbar durch neue Beamte ersetzt werden was an dem beschriebenen Problem der ungerechten bezahlung rein gar nichts ändert. 
An der Sophie-Charlotte-Schule weint man den KollegInnen hinterher, die Berlin verlassen haben.
| | Auch am Gymnasium Tiergarten ist der Streikwille ungebrochen. |
| erstellt am 15.10.2013, letzte Aktualisierung am 12.11.2013 |
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