Aktuelles

 

„Schluss mit den Luftnummern!“

Bildet Berlin! stellt Qualitätspaket vor


Kurzer Bericht über die Kundgebung in RBB AKtuell.

Bildet Berlin! hat am 27. März 2014 auf dem Potsdamer Platz ein Qualitätspaket für die Berliner Schule präsentiert. Die Forderungen lauten:
1. 110% Personalausstattung
2. Qualitätssicherung des Quereinstiegs
3. Tarifvertrag statt Lohndiktat
4. Individuelles Lernen in kleineren Klassen
5. Senkung der Unterrichtsverpflichtung
6. Anreize für Engagement
7. Flächendeckender Ausbau der Schulsozialarbeit
8. Qualitätsgerechte Aus- und Weiterbildung

erstellt am 02.03.2014, letzte Aktualisierung am 04.12.2014

 

Lehrermangel trotz Einstellungen?!

Kurz vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse meldet die Bildungsverwaltung, dass es gelungen sei, ausreichend viele Lehrkräfte einzustellen. Dem stehen zahlreiche Berichte entgegen, denen zu folge konkret Lehrer fehlen. In unserer Heißen Kiste wird unter anderem Lehrermangel an folgenden Schulen diskutiert: Grundschule am Falkplatz, Grundschule am Insulaner, Anna-Lindh-Grundschule, Kurt-Schwitters-Schule, Hans-Fallada-Grundschule, Sophie-Charlotte-Oberschule, Gottfried-Keller-Gymnasium, Gymnasium Steglitz, und und und ... Der Bericht im Tagesspiegel vom 21.01.2014 Sechs Schulleiter streiten sich um eine Lehrerin gibt alarmierende Einblicke, wie die sogenannten Lehrer-Castings abliefen.

Wie kann es sein, dass offiziell ausreichend viele Lehrkräfte eingestellt wurden und vielerorts Lehrkräfte fehlen? Bildet Berlin! vertritt die Auffassung, dass in unserer Stadt der Lehrermangel längst täglich zu spüren ist. Dabei handelt es sich nicht um ein „plötzliches“ Phänomen. Vielmehr scheint die Unterversorgung systemisch angelegt. Der Versorgungsgrad an Lehrkräften von 99,7 % erscheint dabei nur auf dem Papier relativ harmlos.

erstellt am 10.02.2014, letzte Aktualisierung am 04.12.2014

 

Aufruf zu einer Schulreform für mehr Schulqualität

Robert Rauh, Lehrer am Berliner Barnim-Gymnasium und Gewinner des diesjährigen Lehrerpreises, hat einen Aufruf zu einer Schulreform gestartet. Der 10-Punkte-Plan sieht äußerst sinnvolle konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Qualität schulischer Bildung vor und soll - auch mit Hilfe prominenter Erstunterzeichner/innen wie der Schauspielerin Corinna Harfouch, der Eisschnellläuferin Jenny Wolf, dem Philosophen Tim Wagner, der Schriftstellerin und Journalistin Christine Eichel und dem Schauspieler Björn Harras - eine öffentliche Debatte über eine angemessene Gestaltung unserer Schulen anstoßen.
  

Ebenfalls als Erstunterzeichner befürwortet Bildet Berlin! den Aufruf und bittet auch Sie, mit Ihrer Unterschrift die Online-Petition zu unterstützen:


erstellt am 13.12.2013, letzte Aktualisierung am 04.12.2014

 

Es geht nicht nur ums Geld – die Schulqualität ist gefährdet!

Streik und Schulqualität

Am Anfang waren es nur sechs Schulen in Berlin. Beim letzten Streik im Oktober beteiligten sich rund 400 Schulen und mehrere tausend angestellte Lehrkräfte. Unserer Forderungen sind jedoch noch immer nicht erfüllt. Deshalb wird jetzt wieder gestreikt: Am 4. und 5. Dezember. Es sind der 16. und 17. Streiktag in einem Arbeitskampf, der seit einem Jahr anhält.

Neben der Frage um eine tarifrechtliche Gleichstellung der 9000 angestellten Lehrkräfte wird im nächsten Jahr ein neues Problem hinzukommen: der Lehrkräftemangel in der Region Berlin-Brandenburg. Gesucht werden zum neuen Schuljahr insgesamt über 3000 junge Nachwuchspädagogen – 2300 in Berlin und 1000 in Brandenburg.
Es geht also nicht nur ums Gehalt! Denn die Attraktivität des Lehrer/innen-Berufs steht im direkten Zusammenhang mit der Sicherstellung des Lehrkräftebedarfs. So oder so: Die Sicherstellung der Schulqualität ist gefährdet.

Lesen Sie unsere vollständige Stellungnahme, in der wir unsere Position ausführlich begründen:

→ http://bildet-berlin.de/docs/Bildet-Berlin_StellungnahmeStreik_4._5.12.13.pdf

erstellt am 01.12.2013, letzte Aktualisierung am 01.12.2013

 

Gefährliche Unwahrheiten zur Bezahlung von Lehrkräften

Der Arbeitskampf angestellter Lehrkräfte in Berlin wird am 4. und 5.12.2013 mit zwei weiteren Streiktagen fortgesetzt (Details dazu auf der Webseite der GEW BERLIN: http://www.gew-berlin.de/9355.php). Finanzsenator Nußbaum verweigert trotz gerichtlich geklärter Zuständigkeit Verhandlungen auf Landesebene.

Beunruhigend ist in diesem Zusammenhang, dass sowohl Herr Nußbaum als auch ein vermeintliches "Bündnis für Lehrer" die Situation so darstellen, als ob das Problem einer unattraktiven Bezahlung angestellter Lehrkräfte in Berlin gar nicht bestehe! Wir haben zwei Flyer verfasst, die diesen Aussagen Zahlen der Senatsbildungsverwaltung zur Bezahlung von Lehrkräften in Berlin entgegensetzen, die die Aussagen als gefährliche Unwahrheiten entlarven:





erstellt am 28.11.2013, letzte Aktualisierung am 06.05.2014

 

Zum dritten Mal sachlich falsch: Senatsbildungsverwaltung gibt erneut die Differenz der Nettoeinkommen zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften als zu gering an

In der aktuellen Tarifauseinandersetzung geht es um eine gerechte und attraktive Bezahlung angestellter Lehrkräfte in Berlin. In weiten Teilen werden ihnen im Vergleich zu verbeamteten Kollegen Angestelltenrechte vorenthalten. Stattdessen werden in einem einmaligen Vorgang vom Land Berlin einseitig erlassene Regelungen für Beamte auf tarifrechtlich Beschäftigte angewendet.

In dieser Situation ist es nicht hinnehmbar, dass der Senat zum dritten Mal das Einkommen von Lehrkräften in der Öffentlichkeit sachlich falsch darstellt und damit den Eindruck erweckt, die Differenz beim Nettoeinkommen zwischen Angestellten und Beamten seigeringer als sie tatsächlich ist:

erstellt am 13.11.2013, letzte Aktualisierung am 15.11.2013

 

Zurück zur inhaltlichen Auseinandersetzung!

Die Lohndiskriminierung zwischen Mann und Frau soll ein Ende haben. Union und SPD haben sich am vergangenen Wochenende bei ihren Koalitionsverhandlungen u.a. auf eine gesetzliche Verpflichtung zur Lohntransparenz und den gemeinsamen Abbau der jeweiligen Lohnunterschiede durch die Tarifpartner geeinigt.

Diese Einigung auf Bundesebene sollte im Sinne des Gleichheit-Prinzips längst eine Selbstverständlichkeit sein. In Berlin wird dieser Grundsatz jedoch ignoriert. Hier regieren Union und SPD seit 2011 in einer Großen Koalition und missachten als Arbeitgeber eine tarifrechtlich geregelte Bezahlung der angestellten Lehrer. In den Berliner Lehrerzimmer herrscht eine Zwei-Klassen-Entlohnung. Und der rot-schwarze Senat hält sich nicht für zuständig.

Warum löst diese Ungerechtigkeit inzwischen so viel Unmut – nicht nur bei angestellten Lehrkräften – aus?

erstellt am 12.11.2013, letzte Aktualisierung am 12.11.2013

 

Erneuter befristeter Streik am Montag, den 21.10.2013


"FAIR PAY!" - mit diesem Motto bekräftigten 2300 streikende angestellte Lehrkräfte am 21. Oktober 2013 ihre Forderungen nach einer Eingruppierung, die geeignet ist, die statusbedingten Unterschiede im verfügbaren Einkommen zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften auszugleichen.

Nichts tut sich in der aktuellen Tarifauseinandersetzung und so sehen sich angestellte Lehrkräfte gezwungen, den Druck durch weitere Streiks zu erhöhen: Für Montag, den 21. Oktober 2013 hatte die GEW BERLIN zum Streik aufgerufen. Zum 15. Streiktag seit Beginn der Tarifauseinandersetzung fanden sich erneut 2300 Lehrkräfte zur zentralen Kundgebung auf dem Gendarmenmarkt ein.

Wie auch schon zur Streikwoche im Mai hat sich die Schülergruppe RedBrain mit dem Protest der Lehrkräfte solidarisiert, zu einem Bildungsstreik aufgerufen und eine Schülerdemonstration zur Kundgebung organisiert, der sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler anschlossen. 

erstellt am 15.10.2013, letzte Aktualisierung am 12.11.2013

 

Das Schreckgespenst Lehrermangel ist zurück: Berlin-Brandenburg sucht 3000 Lehrkräfte

Senatorin Scheeres setzt dabei auch auf Einstellungen aus anderen Bundesländern

Berlin sucht für das kommende Schuljahr nach aktuellen Berechnungen 2000 Lehrkräfte. Brandenburgs neuer Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke, will 1000 Lehrkräfte einstellen. Damit benötigt die Region Berlin-Brandenburg insgesamt 3000 neue Lehrer/innen. Während Brandenburg verbeamtet, bietet der Berliner Senat eine tarifrechtlich nicht gesicherte und ungerechte Bezahlung sowie eine versteckte Arbeitszeiterhöhung.

Um den Einstellungsbedarf in der Hauptstadt zu decken geht die Berliner Bildungssenatorin Scheeres nun in die Offensive und setzt auch auf die Einstellung aus anderen Bundesländern: „Auch aus dem restlichen Bundesgebiet können sich die Jung-Lehrerinnen und -Lehrer auf die Stellen in Berlin bewerben.“ Diese Haltung ist mehr als fragwürdig. Denn eigentlich sollte die sogenannte „Drehtürverbeamtung“ beendet werden. Oder war es nie die Absicht der Senatorin, die Einstellung von Beamten aus anderen Bundesländern gänzlich zu verhindern?
Bildet Berlin! fordert daher ausdrücklich: Einstellungen dürfen nur im Angestelltenverhältnis erfolgen!

erstellt am 16.10.2013, letzte Aktualisierung am 17.10.2013

 

Bildet Berlin! Perspektiv-Konferenz am 17. Oktober 2013



Am Donnerstag, den 17. Oktober 2013 nahmen zahlreiche Anhänger von Bildet Berlin! sowie der Schülergruppe Red Brain an einer „Perspektiv-Konferenz“ teil. Bis in den späten Abend hinein wurde konstruktiv über die nächsten notwendigen Schritte in der Tarifauseinandersetzung sowie zur Sicherung der Schulqualität in Berlin diskutiert und ein offener Brief an Bildungssenatorin Scheeres beschlossen.

Bezüglich der mit großer Mehrheit beschlossenen Haltung von Bildet Berlin!, den Arbeitskampf fortzuführen, muss darauf verwiesen werden, dass die GEW für das Aufrufen von Arbeitskampfmaßnahmen zuständig ist. Da Bildet Berlin! aber stark in der „Tarifpolitischen Konferenz“ (nächste Sitzung am 29.10.2013) sowie in der Tarifkommission vertreten ist, werden wir unseren Standpunkt dort deutlich zum Ausdruck bringen. Wenn der Senat es ernst meint mit der Deckung des Unterrichtsbedarfes und der Nichtverbeamtung, braucht Berlin eine tarifvertraglich gesicherte gerechte Bezahlung für Angestellte! Bildet Berlin! treibt keinen Zeitdruck in der Tarifauseinandersetzung und stellt sich auf einen langanhaltenden sowie in unterschiedlichen Variationen stattfinden Arbeitskampf ein. Nur auf diese Weise wird Berlin auch attraktiv für junge Lehrkräfte. Die Qualität schulischer Bildung in Berlin steht und fällt mit den Angestellten. Sie sind die Zukunft in den Lehrerzimmern dieser Stadt und für die Qualität schulischer Bildung unersetzlich!

→ Ergebnisse und Beschlüsse                       → Einladung

   
Impressionen von der Bildet Berlin!-Perspektiv-Konferenz am 17. Oktober

erstellt am 18.10.2013, letzte Aktualisierung am 12.11.2013

 

Beiträge in dieser Rubrik: 79 | auf dieser Seite aktuell angeszeigte Beiträge: 21 - 30
« aktuellere Beiträge [ 1 2 3 4 5 ... 7 8 ] weitere Beiträge »
 
Bildet Berlin!
Bildet Berlin! ist ein Verein, dessen Mitglieder und Unterstützer es leid sind, tatenlos zuzusehen wie sich die Qualität der schulischen Bildung in Berlin durch eine mangelhafte Ausstattung der Schulen verschlechtert.
Gute Schulbildung ist der Schlüssel für Integration und Arbeit. Bildung ist die Zukunft dieser Stadt.
Deshalb: Bildet Berlin!

→ Newsletter abonnieren
 
Diskutieren
 
Aktionen